Der internationale Tag des Kusses neigt sich dem Ende. Ich hoffe er wurde von den Lesern dieser Zeilen auch entsprechend gewürdigt – nämlich mit einem Kuss für die Liebste oder den Liebsten.
Beiträge aus der heutigen Presse:
tagesschau.de (Artikel): „Gehauchte Luftnummern und feuchte Schmatzer“ [Anmerkung: 25.06.2015 Link gelöscht, Artikel nicht mehr verfügbar]
Oder mal lesen was Bild schreibt … laut bild.de soll wer küsst, 5 Jahre länger leben … Ob das als Argument gilt? „Hey, lass uns küssen, dann leben wir auch länger!“ So beim ersten Kuss …?
Skurrile und fast schon komödiantenhafte Anleitung zum Pflanzen eines Bonsai-Baumes
Wir haben uns schlapp gelacht. Relaxt saßen wir zu einer Balkonsession auf den Stühlen meines Berliner Balkons. Spontan kam ich auf die Idee doch endlich mal die vier Bonsai-Samen – mehr waren darin nicht enthalten – in der dazugehörigen kleinen durchsichtigen Schale zu säen. Vor ca. zwei Jahren hatte ich von meiner Mutter zum Geburtstag eine eingeschweißte Plastikschale mit einem Bonsai-Aufkleber bekommen. In der Schale befand sich entsprechende Bonsai-Erde, obendrauf lag ein kleines Plastiktütchen, welches die Samenkerne beinhaltete. Alles konnte wieder so verschlossen werden, dass die Samen wie in einem Gewächshaus keimen konnten. Ein Zettel lag auch noch bei. Und der, der hatte es in sich. Als ich anfing den Text zu studieren und ihn anschließend laut vorlas, bemerkten wir, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Zu Anfang hörte er sich noch ganz gut an und lesen konnte ich ihn auch, aber dann wurde es phänomenal katastrophal. Richtig vorgelesen könnte man mit diesem Text einen deutschsprechenden Japaner imitieren; und das im satirischen Kabarettstil. Was ich dann auch tat. Wie gesagt: Wir haben uns schlapp gelacht.
Superdeutsch oder Supäleutsch?
Es folgt der Originalzettel der Anleitung:
Bonsai-Beschreibung
Text der Anleitung zum pflanzen der Bonsai-Samenkörner
– Die Samen 24 Stunden in lauwarmen Wasser vorweichen lassen. Danach in eine Saatschale in 1 cm Tiefe einsäen. Der Deckel anbrigen und dafur sorgen dass die Erde feucht bleibt. Die Schale nicht in direktes Sonnenlicht stellen Wenn die Trebe den Decke erreicht haben, mösen sie einen flachan Schale ungeplanzt werdern, um somit das Wachstrum des Bonsai-Baümchens zu vereinfachen Damit der Bonsai-Baum die gewünschte Form ehalt, ist es erfordelich, den Austrieb von Zeit zu Zeit auszukniefen und die Zweige zu beschneiden Dieses Beshneiden muss regelmässig erfolgen, doch jeweils in Begrenzten masse. –
Olea Europaea Sylvestris
So oder ähnlich heißt der Bonsai-Baum bzw. die vier Bäumchen, die daraus erwachsen sollten. Leider hat es nicht geklappt. Dabei habe ich mich doch strikt an die Anleitung gehalten. Ob das wohl richtig war? Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich wahrscheinlich nicht so sehr den grünen Daumen. Erst recht nicht bei einem so schwierigen Unterfangen Bonsai-Bäumchen groß zu ziehen. Es grenzt wahrscheinlich an ein Wunder, wenn ich es einfach so geschafft hätte. Aber die Anleitung dazu, auch wenn Sie nichts dafür kann, hatte es wirklich in sich.
Der Hauptstadt-Club Hafenbar in Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara
„Männers! Heute ist euer Glückstag“, meinte der Türsteher. Nichts ahnend was uns an diesem Abend noch erwarten würde, standen wir zu zweit vor der berühmt berüchtigten Hafenbar Berlin. Einem Club in Berlin Mitte, bekannt durch seine Schlager-Party „Stimmen in Aspik“ an jedem Freitag.
„Da oben sind gerade mal 2 Männer anwesend und ca. 70 Frauen.“ „Du willst uns doch verklappsen“, meinte ich ungläubig. „Das ist kein Witz. Mit euch wären es vier. Du kannst gern nach oben gehen, dich umschauen und mir dann sagen, dass ich Recht habe.“ „Okay“, sagte ich und konnte mein verblüfftes Gesicht nicht mehr verbergen. Vor uns hatten gerade ca. 10 hübsche Frauen am Eingang Einlass bekommen. Alle mit nahezu demselben T-Shirt, die elfte Dame fiel nur durch ein Extra-Accessoire auf; nämlich einem Schleier.
Die Damen feierten Junggesellenabschied. Oh Verzeihung! In diesem Fall heißt es ja: Junggesellinnenabschied!
„Am vergangen Samstag gab es ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker in der Hafenbar. Wir zählten zum Schluss 6 Bräute mit Anhang. Auf einen Mann in der Hafenbar kamen zeitweise 12 Frauen. Was für eine traumhafte Quote!!!“ (Zitat:hafenbar-berlin.de )
Der Türsteher sollte wirklich Recht behalten. Die Treppen kurzerhand nach oben gestiegen, hörten wir schon eine Damengruppe, die einen Karaoke-Song performte. Fürs erste sah man(n) überall nur Frauen. Das sollte auch eine ganze Weile so bleiben. Zwei-drei größere Grüppchen waren definitiv zum Junggesellinnenabschied in der Hafenbar. In Berlin sieht man häufig diverse Grüppchen von Männern oder Frauen, die im Tross durch Berlin ziehen. Froh und heiter verkünden sie, dass sich nun EINER oder EINE von ihnen unter die Haube bzw. den Pantoffel begibt. Es scheint Institution zu sein, dass viele von ihnen den Abend im Berliner Club Hafenbar beginnen oder da irgendwann zur richtigen Stunde einkehren bzw. den Abend einfach feucht fröhlich feiernd mit den anderen Gästen verbringen. Das dann, bis zum Zapfenstreich; meist gegen 5 Uhr.
Gastgeber der Karaoke an jenem Abend war der in Berlin bekannte Joe Hatchiban von Bearpit Karaoke aus dem Mauerpark Berlin. Zusammen im Wechsel mit dem „Fabulösen Fabian“ präsentieren beide jeden Samstag ab 21 Uhr Karaoke. Ein „Warm Up für die Partynacht“, wie es auf der Homepage der Hafenbar heißt. Interessant ist, dass die Songs live per Internet von TalentRun geladen werden. Ein Video wird dabei in Echtzeit ebenfalls auf TalentRun gespeichert. Sollte es der Sänger oder die Sängerin wünschen, wird die Kamera selbstverständlich abgeschaltet. Die Junggesellinnen an jenem Samstagabend – einem Abend zur WM-Zeit 2010 – konnten dabei aus 1.900 internationalen und deutschen Titeln wählen. Karaoke-Damenwahl! Und die Damenauswahl an diesem Abend konnte sich phänomenal sehen lassen.
Natürlich kann der Leser dieses Berichtes die Aussage von „Damenwahl“ jetzt eindeutig-zweideutig interpretieren. Ob wir vier Männer während des Karaoke-Status-Quo die Damenwahl hatten oder die Damen die Auswahl aus den Liedern bzw. der wenigen anwesenden Männer; ein Fest für die Sinne war es allemal. Es war einfach nur himmlisch, um nicht erneut die Hafenbar zu zitieren: Es war „ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker“. Ganze 6 Bräute mit Anhang wurden laut Hafenbar gezählt. In einem der Gefolge entdeckten wir überraschend die Schauspielerin Alexandra Maria Lara bekannt aus Filmen wie „Der Fischer und seine Frau“, „Nackt“ oder dem Film – und der Titel völlig passend zum Flair der Hafenbar – „Vom Suchen und Finden der Liebe“. Es wurde gemurmelt und gemunkelt und dann hatte es sich bestätigt. Sie ist es.
„Gutes Double oder ist sie es wirklich“, hatte ich die ganze Zeit im Kopf gehabt, doch irgendwann war es Fakt. Sie ist es – wirklich. Von Star-Allüren keine Spur feierte sie wie alle anderen und mit allen anderen den Karaoke-Abend in der Hafenbar. Die verschiedenen Junggesellinnengruppen lieferten sich eine hören- und sehenswerte Sängerschlacht nach der anderen. Die Stimmung war am Kochen. Vor allem dann, als eine der Damengruppen zu ABBAs “Waterloo” eine kleine Choreografie hinlegte, die die Stimmung im Raum und die Partygemüter so richtig nach oben katapultierte. Wer das gesehen hat, „wird diese Nacht nicht so schnell vergessen“, ist ebenfalls auf der Homepage des Clubs zu lesen. Wie wahr. Viva – es lebe die Hafenbar!
Der Saal füllte sich immer mehr und überraschenderweise kamen immer noch, immer mehr Damen in den Club. Ein durchaus perplexes Grinsen konnte man mir sicherlich ansehen. Warum auch nicht? Die Hafenbar ist ja bekannt für eine lockere und freundliche Atmosphäre sowie einem doch gerechten Männer-Frauen-Anteil. Doch zu Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft und weil der Sommer wieder einmal zum Heiraten einlädt, kann es schon einmal zu Verschiebungen im Hafenbar-Raum-Zeit-Kontinuum kommen.
Junggesellinnenabschied – „Let’s dance“ der Herzen bis in den Morgen
Zur Beruhigung aller sich bis hierher eingelesenen Neider, kann ich sagen, dass nach und nach auch immer mehr Männer den Weg in die Hafenbar fanden. Als gegen 24 Uhr dann der Tanz eingeläutet wurde, pendelte sich die Wage der Männer-Frauen-Gerechtigkeitsquote wieder zusehends auf annäherndes Normalniveau ein. Die Junggesellinnen feierten mit allen anderen Besuchern der Hafenbar wie es sich gehörte, nämlich laut mitsingend; das dann auf wie auch neben der Tanzfläche. Die Musik an einem Samstagabend setzt sich dabei aus Liedern der 50er, 60er, 70er, 80er, 90er, 00er und 10er Hits zusammen. Da wird stets laut mitgesungen; vor allem die Junggesellinnen können dann schon mal zu einem wild schreienden Chor mutieren. „Die heiraten als gäbe es nächstes Jahr ein Gesetz, das verbietet zu heiraten“, sagte mir Helga Schmidt (Link: Video mit Helga auf zeit.de) mit einem Lächeln. Helga, dass ist die nette Dame, deren Revier sich zwischen Raucherlounge und Treppenaufgang erstreckt. Sie passt auf, dass alles seinen rechten Gang innerhalb des Sanitärbereiches geht. Wer mehr als zwei Mal da war, kennt sie. Sie gehört irgendwie zum Inventar und alle lieben sie. Sie hat für alles ein offenes Ohr und kennt so manche Flirt-Anekdote.
Und geflirtet wird in der Hafenbar immer. Denn hier in der Hafenbar werden die Damen noch zum Tanz aufgefordert. Egal wie perfekt oder verquert der Discofox aussieht – egal Hauptsache Mann & Frau tanzen miteinander und lächeln sich zu. Spontane Knutschaktionen nicht ausgeschlossen. Daher mag so manch eine Romanze hier auch begonnen haben. Erst die Nummer ausgetauscht und dann Tage später wieder verabredet. Die Quintessenz dieser Handlungen sind möglicherweise eben jene Damen auf eben diesen so typischen Berliner Junggesellinnenabschieden.
Am Ende blieb mir nichts andres übrig als dem Türsteher im Vorbeigehen zu sagen: „Du hast Recht gehabt. Super Party und ich komme wieder.“
Den Bericht „Hafenbar Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara“ [Link nicht mehr existent] gibt es auch zu lesen auf hauptstadtstudio.com.
Bild: Alexandra Maria Lara singt in der Hafenbar Karaoke (Quelle: hafenbar-berlin.de) [Link nicht mehr existent]
Weitere interessante Infos über den Berliner Club Hafenbar Berlin (Video-Beiträge):
WM-Video zur Begegnung Deutschland vs. England: Das 2:0 für Deutschland
Es war heiß, es war spannend, es war ein Fußballfest. Der Sieg der Deutschen Elf über England. Dies ist der Torjubel zum 2:0. Gefilmt von der obersten linken Tribüne beim Public Viewing im Astra Kulturhaus in Berlin – 11 Freunde – … an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag waren wir mehr als 11 Freunde. Auch die englischen Fans haben tapfer durchgehalten. Am Ende gab es freundliches Händeschütteln mit den Engländern zur unserer Linken. Wir sangen immer „Going home, going home, Enland going home!“ Und sie sangen gegen Ende mit einem Grinsen: „We going home, we going home …“ Ein Gruß an die coolen Fans aus England.
Die Partie endete mit dem 4:1 Sieg für die Deutsche Mannschaft: Herzlichen Glückwunsch!
Hört ihr auch, wie ich, die Großstadt mit all ihren Stimmen? Hört ihr sie oder seht ihr sogar, die Gedanken, die sich säuselnd formieren und zu einer lieblichen Stimme im Großstadtherzen werden? Berlin ist voll davon, … voll von Stimmen, voll von jenen Gedanken, die sich von den Balkonen, von den Strandbars, von den Restaurants in den einzelnen Bezirken, von den einsamen Spaziergängern an der Spree oder aus irgendeiner Badewanne oder gar von der heimischen Couch formieren zum Flug. Voll von jenen menschlichen Gedanken, die in den Clubs allein oder zu zweit an der Bar stehen und Ausschau halten; auf ein Lächeln bevor sie weiter ziehen. Es sind Gedanken mit nur einem Ziel. Nach einer Weile immer gen Himmel fliegen und nach und nach auf weitere gleich gesinnte Gedanken stoßen. Da treffen sich der Gedanke einer Dame oder eines Herren, beide schieben still auf der Torstraße den Kinderwagen vor sich her oder einfach ein kleiner unverhoffter Gedanke von einer Person in der Warteschlange einer Kasse im Kaisers. Sie fliegen aus den Köpfen, aus der Wohnung, aus den Drehtüren des Hauptbahnhofs oder entschwirren nur so nebenbei so manchem Fahrradfahrer, der gerade am Hackeschen Markt vorbeifährt Richtung Friedrichshain. Gedanken nicht nur in Mitte, auch am Rand von Berlin, im Norden, im Süden, im Osten und Westen. Gedanken an jeder x-beliebigen Stelle mit nur einem Ziel, da hinzuziehen, wo die Großstadt voller Liebe ist. Wo ist das eigentlich? Sie ziehen über die Spree, drehen noch eine Runde um die Goldelse, irren vielleicht auch kurz durch die Hackeschen Höfe, schlängeln sich für eine Weile im Wirbel um den Fernsehturm und dann ahnungslos weiter durch den Tiergarten, bis sie da angelangen, wo Berlin voller Liebe und Hoffnung ist, da wo Berlin jeden einzelnen Gedanken anzieht wie einen Magneten.
Christopher Street Day 2010 in Berlin ohne Regenschirm
Zurücklehnen und „Rosenstolz“ – Liebe ist alles – hören, den Rest der Tasse Tee schlürfen. Das ist Berlin. Dabei wissen, dass da draußen jemand ist, der denselben Gedanken gerade hat und den man möglicherweise morgen am Alexanderplatz oder auf der Rolltreppe der S-Bahnstation Friedrichstraße trifft. Nur, und das ist ja das tragische an der Großstadt, die so voller Liebe ist, niemand weiß es genau, dass der- oder diejenige, die gerade in der S-Bahn Richtung Spandau neben einem sitzt, gestern den gleichen Gedanken von Liebe auf Berlin los gelassen hat. Hmmm, … und daraus entsteht ein ungewolltes kleines Durcheinander von „Kommen und Gehen“. Es trübt leicht die Intensität des reinen Gedanken innerhalb des liebevollen Augenblicks, der da von einem von dannen zieht. Der Mut für einen anderen Menschen das Herz zu öffnen verliert sich – zusehend. Ist das so? Großes Fragezeichen. … Am Wochenende vielleicht noch auf dem Christopher Street Day gewesen, wo die Gedanken vereinter oder unvereinter nur so davon folgen – weit und breit – kein Regenschirm in Sicht gewesen oder gar bei der Ü-30-Party im Club Goya Berlin. Egal wo, neben all dem Spaß, den wundervollen Eindrücken und der Hoffnung doch jemanden in die Augen zu blicken und ein Lächeln zu erhalten, welches alles im jetzigen Leben verändert, scheitert es oft daran, dass wir uns unter einem Regenschirm verstecken. Oh ja, einem richtigen oder einem imaginären Regenschirm. Regenschirm bleibt Regenschirm. Warum tragen wir einen Regenschirm mit uns? Sei es, weil wir wieder neuen Mut brauchen, weil gerade jemand gegangen ist. Sei es die Zeit, die wir brauchen, um zu erkennen, dass wir nicht allein sind in dieser großen Stadt – mitten in Berlin. Wer wird kommen und einen da treffen, wo die Gedanken längst verweilen? Wichtig ist es an die Liebe zu glauben und den Regenschirm auch mal in der Tasche zu lassen und nicht aufzuspannen; denn er nimmt uns die Sicht. Die Sicht nach oben.
… wundert sich über die Liebe
Zurücklehnen und „Element of Crime“, den Titelsong zum Film „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ hören und noch einmal tief durchatmen mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, das wieder einem ernsten Gedanken und einem sehnenden Blick in den Berliner Abendhimmel weichen muss. Gedanken kommen und gehen, andere Dinge schieben sich in den Vordergrund und werden wichtiger. Doch der eine Gedanke, der da gen Himmel zieht, bleibt trotzdem lebendig und kommt immer wieder zurück. Leider … und es ist nur all zu wahr … kommen und gehen die Menschen im Namen der Liebe. Doch wie heißt es so schön: Wen man geht, kommt man irgendwo an. All diese Gedanken, von den Menschen, die diese Großstadt – unser gemeinsames Berlin – bewohnen, beleben, leiden, lachen und in ihr lieben… all ihre Gedanken treffen sich am Firmament des Berliner Himmels, genau in der Mitte und bilden eine unsichtbare Wolke geschaffen von einer Großstadt voller Liebe. In der die Menschen sich wünschen einen Partner zu haben, den sie auf gleicher Augenhöhe lieben können und von dem sie genauso geliebt werden; völlig egal wer wen liebt – Mann liebt Frau, Mann liebt Mann, Frau liebt Mann, Frau liebt Frau und ein jeder kann sagen: Ich liebe Dich. Alle Gedanken finden sich da oben am Berliner Himmel zusammen und ergeben eine reine Essenz von Sehnsucht, Leidenschaft und einer Portion Glück; Glück, das der ein oder die andere längst erfahren hat. Die wundervollen Gedanken verbinden sich mit den Wolken und wenn es regnet, dann regnet die Liebe auf unsere Stadt und trifft die Menschen wie der Pfeil Amors. Nur darf „Mann“ und „Frau“, während es regnet, sich eben nicht unter einem Regenschirm verstecken. Niemand muss sich hier verstecken! Denn für alle sind genügend Gedanken in einer Großstadt voller Liebe vorhanden. Hört ihr sie? Hört ihr auch, wie ich, die Großstadt mit all ihren Stimmen? – Es lebe und liebe Berlin und ich höre mir noch ein Lied an.
(Kolumne „Die Großstadt ist voller Liebe“ ehmals auf hauptstadtstudio.com)
Nach nunmehr – noch nicht ganz – 3 Monaten habe ich wieder einmal nachgeschaut, ob mein Buch inzwischen weiter geben bzw. gefunden wurde. Im Bericht über die Freilassung des Liebesromans „Der Tausendfüßler“ zur Leipziger Buchmesse 2010 habe ich von der Aktion berichtet. Am Messestand der Wochenzeitung „Der Freitag“ habe ich den Roman übergeben in der Hoffnung, dass er laufen lernt; der Liebesroman „Der Tausendfüßler“. Soll heißen, dass er seine eigene Geschichte zu seiner BookCrossing-Reise zu erzählen hat. Dies kann man ganz leicht auf dem Portal von bookcrossing.com nachvollziehen, denn da habe ich den Roman auch registriert mit dem dazugehörigen der BCID-Code.
Der Tausendfüßler - Cover
Leider habe ich seitdem nichts mehr von ihm gehört. Natürlich habe ich bei meiner Aktion die Möglichkeit mit einbezogen, dass „Der Tausendfüßler“ irgendwo im Erdreich verloren geht und sein Eigenleben führt. Aber die Hoffnung blieb und bleibt bis heute, dass er doch wieder zum Vorschein kommt. Da er nun im wahrsten Sinne „frei gelassen“ wurde, liegt es auch nicht mehr in meiner Macht, da irgendeinen Einfluss zu haben. Na, ich lass mich überraschen, manche Wege sind auch Umwege und trotzdem gelangt man an sein Ziel. Das mag einem Tausendfüßler, hier dem Roman „Der Tausendfüßler“, wohl ähnlich ergehen?
Bookcrossing des Romans „Der Tausendfüßler“ in Berlin
Die Abende an der Spree sind wieder lange hell und laden zum verweilen ein. Auch wenn das Wetter immer noch wie im April anmutet, die Temperaturen grausig sind und eine Aschewolke ihr Unwesen treibt, so soll es auf alle Fälle einen zweiten Anlauf zu einer Freilassung geben. Wie von vornherein geplant, werde ich auch in Berlin ein Exemplar des Romans „frei lassen“. Sicherlich, wie in erster Instanz, mit Übergabe an den Leser. So habe ich das Gefühl, dass der Roman durch den direkten Kontakt mit dem Autor vielleicht zur Weitergabe animiert und natürlich zur Registrierung. Vielleicht täusche ich mich da auch, aber das ist so mein Gedanke. Als zweite Möglichkeit ziehe ich den ganz normalen etwas risikoreicheren Weg in Betracht, dass Buch einfach in einem schönen Cafè, auf einem Tisch, bei Sonnenschein spontan liegen zu lassen. Wenn man da überhaupt von Spontaneität reden kann?
Im Juni 2010 ist es dann auf alle Fälle soweit. Ich werde mich in die Innenstadt von Berlin, vielleicht Hackescher Markt, begeben und den Roman „Der Tausendfüßler“ erneut in die Freiheit der Bookcrossing-Sphäre entlassen. Ich werde definitiv davon berichten.
Im neuen Gewand zeigt sich die Seite bookcrossing.com. Sehr überraschend war mein spontaner Besuch am 25. Mai 2010. Denn es findet gerade eine Modernisierung der Webseite statt. Es wurde auch höchste Zeit! Es war doch etwas unübersichtlich und der Nutzer musste sich erst zu Recht finden oder – wenn er der englischen Sprache nicht mächtig ist – Übersetzungsarbeit leisten. Mit dem Relaunch von bookcrossing.com erfährt im gleichen Atemzug laut bookcrossing.de auch die deutsche Anwendung eine neue nutzerfreundliche Anwendung. Das geht in die Richtung, dass auch die deutschen Bookcrosser mit ihrer Sprache endlich Anschluss finden sollen. Fans von „freigelassenen Büchern“ können gespannt sein.
News-Tweets für IT-ler. QualityScope spricht nicht nur die Sprache der IT-Experten. Der IT-Personaldienstleister QualityScope GmbH twittert jetzt auch News aus dem IT-Bereich. Interessierte können auf twitter.com/QualityScope aktuelle Nachrichten aus dem World Wide Web in Kurzform nachlesen. Die Themenplatte fokussiert sich dabei auf die IT-Branche. In Arbeit ist auch ein Twitter in dem ausschließlich topaktuelle Vakanzen im IT-Sektor getwittert werden.
Social-Media – Twitter als Marketingkanal für IT-Themen und IT-Vakanzen
„Das Thema `Social Media` , die Interaktive-Repräsentanz von Unternehmen im Web, ist für uns nicht neu, aber ein doch etwas anderes Gebiet im IT-Bereich als die Vermittlung von IT-Experten wie Softwaretester und Programmierer für Java, PHP, .NET“, erklärt Geschäftsführer Rainer Haupt. „Aber diese Social-Media-Kanäle sind ja indirekt mit dem Aufgabenfeld der IT-Fachkräfte verknüpft. Wir sehen darin eine Möglichkeit unsere Dienstleistung zu promoten und interessante Fakten aus der IT-Branche zur Information und zum Diskurs bereit zu stellen. Primär sind wir jedoch Personalvermittler im IT-Sektor.“
Der Online-Stellenmarkt von QualityScope GmbH
Bei der IT-Stellenbesetzung ist QualityScope für zahlreiche Unternehmen ein verlässlicher Partner geworden. Mit Hauptsitz in Berlin greift der IT-Personaldienstleister auf jahrelange Erfahrung zurück. QualityScope bietet Bewerbern wie auch Unternehmen ein breites Dienstleistungsportfolio für den gesamten IT-Bereich an. So können IT-Fachkräfte auf dem Stellenmarkt von QualityScope Ausschau nach interessanten Vakanzen halten und sich direkt auf das passende Jobangebot bewerben. Aber auch eine Initiativbewerbung ohne explizit offene Stelle lohnt sich beim IT-Personalvermittler. Denn mehrfach werden IT-Jobangebote von Kunden an QualityScope exklusiv vergeben, die häufig nirgends ausgeschrieben werden. „Unsere Twitterpräsenz ist demnach eine zusätzliche Möglichkeit Jobangebote für IT-Fachkräfte direkt zu kommunizieren und passende Kandidaten zu rekrutieren“, erläutert Rainer Haupt; Geschäftsführer von QualityScope GmbH.
Pressemitteilung von Jens Böhme auf dem Portal http://www.online-artikel.de (Online PR-Portal – Socail Media News Releases – Public Relations Services): „IT-Twitter-News – Der IT-Personaldienstleister QualityScope GmbH twittert“. [Anmerkung: 25.06.2015 Link gelöscht, Artikel nicht mehr vorhanden]