Thema Urheberrecht – Das Kleinzitat

Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?

„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist  etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“

https://ggr-law.com/urheberrecht/index/kleinzitat/

Ein interessanter Fall in Bezug auf das Urheberrecht und das Thema Kleinzitat

„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)

Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).

In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.

Genaueres über den Rechtsstreit zu lesen – einfach hier klicken: Pressemitteilung – Abdruck von Kleinzitaten kann urheberrechtlich unbedenklich sein (firmenpresse.de)

Bei Unwissenheit macht eine Rechtsberatung immer Sinn

Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.

Weitere interessante Links zum Thema

„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“ 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/urheberrechtliches-kleinzitat_005837.html

(Artikel aktualisiert 21.03.2025)

Artikel von Jens Böhme – Der zweite Teil: Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – auf der Jobbörse ABSOLVENTA

Jobbörse ABSOLVENTA

Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag

Der Wecker klingelt und der 1. Arbeitstag steht bevor. Tatentrang und Neugierde auf das unbekannte Arbeitsumfeld mischen sich mit einer gewissen Unsicherheit. Gerade für Berufseinsteiger stellten sich dann die Fragen: Welche Arbeitskleidung ist angemessen? Muss ich einen Einstand geben? Wie verhalte ich mich richtig gegenüber den Kollegen? Wenn Du als Neuling am 1. Tag einen kleinen Leitfaden im Kopf hast, vermeidest Du, in die berühmt berüchtigten Fettnäpfchen zu treten.

Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger

Es geht ganz schnell, und das Auto ist auf dem Parkplatz des Chefs abgestellt. Am selben Tag noch unabsichtlich beim Meeting auf den Platz des Chefs gesetzt, und schon kann der erste Eindruck gründlich im Eimer sein. Es gilt also einiges zu beachten und die Augen und Ohren offen zu halten.
Verloren hat oft auch schon derjenige, der gleich am ersten Tag unpünktlich kommt. Sollte es trotzdem vorkommen, reicht eine ehrliche vor allem kurze und sachliche Erklärung aus. Langatmige und gekünstelte Rechtfertigungen sind hier fehl am Platze.

Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen

Dass Du nicht in „Sack und Lumpen“, einer uralt Variante eines 70er Jahre Anzuges oder einem zu sportlichen Outfit ankommen solltest, ist den meisten Berufseinsteigern bewusst. Du kannst aber auch „overdressed“ sein. Um am ersten Tag keinen Fauxpas in Sachen Kleidung zu begehen, ist es empfehlenswert, im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code in der Firma zu fragen. Ansonsten achte am 1. Tag auf eine gepflegte und nicht allzu „stylische“ Kleidung. Nach wenigen Tagen hast Du dann den Blick dafür, welches Outfit angemessen und von der Firma gewünscht ist. Je nach Branche und Position kann es strengere oder lässigere Vorgaben geben.

Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen

Am ersten Tag bzw. in der Phase der Einarbeitung ist es zweckmäßig zunächst die Beobachterrolle einzunehmen. Ein zu forsches Auftreten kommt selten gut an. Auch wenn Du voller Optimismus und Tatendrang bist, solltest Du Dich erst einmal zurückhalten. Ordne Dich in das Arbeitsumfeld ein. Somit läufst Du nicht Gefahr, von den neuen Kollegen als übermotivierter, wenn nicht gar nervender Neuling zu erscheinen.
Fragen zu stellen hilft dabei, sich zu orientieren und Input zu bekommen. Empfehlenswert ist es aber, diese zunächst zu sammeln und erst bei einer passenden Gelegenheit zu stellen z.B. nach Meetings, einem persönlichen Gespräch oder in der Pause im Gespräch mit einem sympathischen Kollegen. Oft ist es besser, erst einmal einen Kollegen zu fragen, als wegen jeder Kleinigkeit direkt zum Chef zu gehen.

Ein Schlüsselfaktor – Die persönliche Integration in die Firma

Außer dem Einblick in die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe, ist die „persönliche Integration“ ein wichtiger Schlüsselfaktor. Das heißt für Dich: Kommunizieren! Beschäftige und unterhalte Dich intensiv mit Kollegen, sprich über berufliche wie auch über private Themen, ohne allerdings sofort einen Seelenstriptease hinzulegen. Kommunikation beschleunigt den Integrationsprozess. Als Neuling im Unternehmen sollte das eigene Verhalten zuvorkommend, aber nicht allzu vertraulich sein.

Der Einstand

Der Aufbau eines breitgefächerten Netzwerkes und guter Kontakte ist enorm wichtig. Nicht nur bei der Jobsuche, sondern auch im Job selbst. In vielen Firmen ist es üblich, dass „Neulinge“ einen Einstand geben. Bevor es jedoch daran geht, diesen zu halten, solltest Du vorher die ungeschriebenen Regeln des Unternehmes kennen. Welchen Umfang dieser haben sollte, erfragst Du am besten bei den Kollegen. Mit einer Würstchenparade kannst Du bei der komplett vegetarisch essenden Abteilung nicht gerade Punkten und auch auf Alkohol solltest Du bei einem Einstand besser verzichten. Ebenso ist es ratsam im Vorfeld abzuklären, ob dieser Während der Arbeitszeit stattfinden kann.

Fazit: In den ersten Tagen ist es angebracht, die Beobachterrolle einzunehmen und sich in Geduld zu üben. Eine abwartende Neugier ist hierbei die bessere Haltung als zu schnell zu viel zu wollen. Den Dress-Code im Vorfeld erfragt, erleichtert Dir die Auswahl Deiner Kleidung am 1. Arbeitstag. Eine Schlüsselrolle spielt die Kommunikation mit den neuen Kollegen. Damit fällt die Integration wesentlich leichter und typische Gepflogenheiten der Firma lassen sich problemlos entdecken. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen nichts mehr im Wege.

Der Artikel „Der ‚kleine Knigge‘ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag“ auf absolventa.de.

Hier geht’s zum1. Teil: Der „Kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (1) – Die Begrüßung

Das Literatur-Blog – der-tausendfuessler.blog

Liebe Leser …

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Ausschau nach Feedback

… nun gibt es den Roman schon knapp ein viertel Jahr auf dem Markt. Jene Leser, die ein Autorenexemplar von mir persönlich erworben haben, gaben vielmals nach dem Lesen ein Feedback zum Inhalt des Romans „Der Tausendfüßler“. Natürlich fällt dieses immer unterschiedlich aus. Jeder hat seine eigene und vor allem andere Sichtweise auf den Text, die Story, den Protagonisten, die Liebe, den Plot quasi auf jede einzelne Szene. Jeder der LeserINNEN hat mitunter so seine eigene Lieblingsstelle-, Kapitel oder sogar Lieblingsphrase, wie ich erfuhr. Sicherlich gibt es auch die ein oder andere Stelle, Szene oder einen Fund, der möglicherweise für den ein oder anderen nicht als Highlight empfunden wird. Möglicherweise ist auch das Cover oder der Schreibstil Geschmacksache. Kritik, egal wohin das Pendel ausschlägt, ist in jedem Fall gut, vor allem wenn sie konstruktiv und ehrlich-fair ist. Nur so kann ich als Autor selbst reflektieren, ob ich das, was ich bezwecken wollte, auch geschafft habe. Und der ein oder andere Tipp kann für nächsten Roman ganz hilfreich sein. Doch es sei gesagt: Jeder Roman wird anders sein. Zwei Projekte liegen noch in der Schublade und sind definitiv nicht mit dem Roman „Der Tausendfüßler“ zu vergleichen. Genauso wenig mit dem Debüt „Zweimal Alltag bitte! – Mit Problemen!!!“ Lasst Euch überraschen …

Eine Plattform für das Feedback, Kritik und Austausch über den Liebesroman – Der Tausendfüßler

Diejenigen, die mir eine Feedback via E-Mail, Facebook, XING, Stayfriends oder gar per „Old Scool“ über einen Brief gesendet haben, möchte ich gern nach und nach mit Auszügen bzw. dem Kompletttext auf dem Blog veröffentlichen. Ob nun positiv oder negativ, wenn ich das Feedback selbst auswähle, dann wird dies Anonym geschehen. Keiner braucht sich da zwecks Namen, Datenschutz Sorgen machen. Postings zu einzelnen Artikel bzw. zum Romaninhalt werden sowieso direkt freigegeben. Hat der Leser (der Kritiker) kein Problem genannt zu werden, dann werde ich den Vornamen beim Feedback mit erwähnen. Ich frage vorher natürlich persönlich nach, ob das okay ist.

Ein Konvolut der Resonanz

Es soll ein kleines „Konvolut der Resonanz“ werden. Ich bin noch am Überlegen, ob ich dafür eine extra Seite bei wordpress.com auf meinem Blog anlege oder ob ich sukzessive Kommentare in Abständen in einer extra Rubrik poste, die dann gern kommentiert werden können. So können wir gemeinsam darüber diskutieren, wie die eigene Sichtweise auf diesen oder jenen Aspekt der Geschichte zu Stande kommt. Ob etwas richtig oder falsch ist und was sich der Leser bzw. der Autor gedacht hat. Ich werde mir am Wochenende Zeit nehmen und entsprechende Gedanken darüber machen, welche Variante für den Austausch am sinnvollsten ist.

Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf die Diskussionen mit Euch … Euer Jens

Linktipps für Job und Karriere auf ABSOLVENTA – Jens Böhme

Job und Karriere – Links des Monats (07/2009)

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Die Jobbörse ABSOLVENTA bringt stets am Ende des Monats einen Artikel „Job und Karriere Links des Monats“ heraus. Ein kleines Konvolut an aktuellen und interessanten Links zusammengestellt rund um das Thema Arbeitswelt, Karriere und Job’s.

Im Monat Juli 09 mit folgenden Themen:

Wie groß ist eigentlich Dein Netzwerk und bringt Dir „Die Macht der Kontakte“ überhaupt etwas? Wäre es zudem nicht schön im Supermarkt „Pillen für die Eins“ kaufen zu können. Umstrittenes Gehirndoping – leistungssteigernde Medikamente unter die Lupe genommen. In den Linktipps des Monats Juli der Jobbörse ABSOLVENTA erfährst Du weiterhin Interessantes zu den Themen: 1. Kurzarbeit für Berufseinsteiger in der Krise. 2. MBA-Absolventen orientieren sich neu – Solokarriere oder ab in den Mittelstand. Am Ende ein etwas anderer Linktipp: Akademiker kommen sehr spät in den Beruf und ins Bett – zum Sex. Los geht’s!

Hier geht es zum Artikel:

  • Job und Karriere Links des Monats (06/2009) (Link nicht mehr vorhanden)
  • Job und Karriere Links des Monats (07/2009) (Link nicht mehr vorhanden)

Info: Im Rahmen meiner Arbeit bei ABSOLVENTA habe ich damals initial die Link-Tipps des Monats etabliert. Leider weiß ich nicht, wie lange diese nach meinem Weggang gepflegt wurden und ob es diese heute noch gibt? Es war jedenfalls immer wieder spannend nach neuen Themen in der Arbeitswelt zu recherchieren und es hat mir großen Spaß gemacht kleine Abstracts zu schreiben.

Artikel von Jens Böhme auf ABSOLVENTA:

(Artikel aktualisiert 19.03.2025)

Von Gedanken – Dingen & Menschen

Autor
Jens Böhme

Manchmal ist es besser,

wenn etwas im Verborgenen bleibt …

Und nicht hervorkommt, nicht erst die Gegenwart erfüllt und dann wieder verschwindet.

So braucht der Mensch sich nicht ärgern,

dass er es hatte oder es eventuell hätte haben können.

Aber trotzdem erfüllt dieses „Etwas“ unser Leben …

Interview WochenKurier – Jens Böhme: Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste

„Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste“

von Andrè Schramm

Kurz gefragt: Hobbyautor Jens Böhme und sein neues Werk

 

Jens Böhme mit dem Roman Der Tausendfüßler
Jens Böhme – Der Tausendfüßler

Der Autor und ehemalige Schüler des Franziskaneum Jens Böhme hat gut ein Jahrzehnt nach seinem Debüt nachgelegt. WochenKurier sprach mit dem 31-Jährigen über sein neues Werk, das er selbst als Dienstag-Abend-Liebesgeschichte bezeichnet.

MEISSEN. Sie leben seit knapp sechs Jahren in Berlin. Welchen Bezug haben Sie noch zu Meißen – ihrer Heimat?

Meine Familie und  Freunde wohnen hier, deshalb bin ich öfter zu Besuch.

Wie wird man eigentlich Schriftsteller?

Bei mir hat es angefangen mit Liebesgedichten und Kurzgeschichten während meiner Schulzeit. Es folgten erste Veröffentlichung und Lesungen.

Bei Literaturfest waren Sie gar nicht.

Das stimmt. Ich wäre gern dabei gewesen, hatte aber beruflich zu tun. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr.

Also ist das Schreiben nach wie vor Hobby?

Ja. Leben kann ich davon nicht. Wenn am Ende eine Null steht, bin ich zufrieden.

Womit verdienen Sie dann ihr Geld?

Ich bin in der Medienbranche tätig. Das war übrigens auch ein Grund, warum ich nach Berlin gegangen bin.

Ihr Liebesroman trägt den Titel „Der Tausendfüßler“. Worum geht’s?

Der Roman dreht sich um einen Schriftsteller, der den Lebensmut verloren hat und zurückgezogen lebt. Als er die Buchhändlerin Miria kennen lernt, verändert sich sein Leben gewaltig. Man könnte sage, es ist eine `Sat.1-Dienstag-Abend-Liebesgeschichte`, allerdings mit mehr Tiefgang, Humor und unheimlichen Begebenheiten.

Sie haben ihr Werk über  die  „Book on Demand Variante“ veröffentlicht. Warum?

Es ist gerade für Nachwuchs-Autoren eine gute Möglichkeit, etwas ohne riesige finanzielle Belastungen zu veröffentlichen und das schon bei einer Auflage ab 30 Stück. Dabei kann das Buch bei entsprechender Nachfrage auch vervielfältigt werden. Die Auflage ist also unbegrenzt.

Viele erfolgreiche Autoren haben klein angefangen. Was glauben Sie, gibt es ein Erfolgsrezept?

Ich denke Kontinuität ist sehr wichtig. Viele Autoren beginnen stark und lassen dann genauso stark nach. Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste.

Infos: https://der-tausendfuessler.blog/

(asc)

Artikel von Jens Böhme bei ABSOLVENTA – Thema: Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Powernapping – Was für ein Wort?

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Ungelogen, bis vor zwei Wochen kannte ich nicht mal das Wort: Powernapping. Natürlich gehöre ich zu jenen, die gern deutsche Wörter z.B. Nickerchen, Mittagsschlaf mitunter auch einmal den spanischen Ausdruck „Siesta“ benutzen, aber im Rahmen meiner Arbeit am Artikel „Powernapping“ in der heutigen Unternehmenswelt komme ich nicht herum diesen Anglizismus zu benutzen.

Die Thematik Powernapping, die mit diesem Wort einhergeht, finde ich höchst interessant und ich selbst zelebriere bisweilen diese Art des Auftankens der Batterie. Natürlich nur, wenn ich kann.

Den Artikel – publiziert auf absolventa.de – gibt es hier zu lesen:

Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Kennst Du das nicht auch? Schwere Augenlieder vor dem Bildschirm. Die Konzentration lässt nach und Du kannst Dich in Angelegenheiten der Tageskorrespondenz kaum konzentrieren. Eventuell war auch der vorhergehende Tag auf Arbeit genauso stressig und lang wie die Tage zuvor. Möglicherweise bist Du aber auch gerade von der Mittagspause zurück und alle Energie des deftigen Mittagstellers wird gerade vom Körper in die Verdauung gesteckt. Manch Einer wünscht sich jetzt nur eines – ein Bett.

Leistungsfördernder Kurzschlaf

Hat sich der übermüdete oder gestresste Mitarbeiter früher verstecken müssen z.B. in der Mittagspause irgendwo im Park, eben Abseits der Pfade, wo einen nicht der Chef oder die Kollegen antreffen können, bieten nun auch deutsche Unternehmen wie z.B. BASF, Opel oder die Lufthansa Rückzugsgebiete für die Mitarbeiter an. Diese Inseln der Ruhe dienen dazu, um kurz vom täglichen Stress abschalten zu können und neue Energie zu tanken. Doch nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit wird erhöht.

Nicht länger als 30 Minuten schlafen!

Die moderne Bezeichnung – Powernapping – steht für den leistungsfördernden Kurzschlaf am Tag. Das ist jener Tagesschlaf, der sich außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase befindet. Der Ausdruck Powernapping leitet sich aus dem Englischen von den Wörtern „power = Kraft“ und „nap = Nickerchen“ ab. Der auch als Kraftnickerchen oder Energieschlaf bezeichnete „Power nap“ sollte sich in einem Zeitintervall zwischen 20-30 Minuten bewegen. Alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. Denn dann fällt der Mensch in tiefere Schlafphasen und aus dieser erwacht man nur sehr schwer.

Mittagsschlaf ist gesund und macht munter

Laut Focus hat in eine groß angelegten Studie der Harvard-Universität Bosten nicht nur nachgewiesen, dass sich die Leistungsfähigkeit bei einem zwanzigminütigen Mittagsschlaf um bis zu 30 Prozent erhöht, sondern gleichzeitig auch das Risiko vermindert, an Herz-Kreislaufkrankheiten zu sterben. Laut Untersuchungen der Nasa steigt die Aufmerksamkeit nach einem Nickerchen sogar um bis zu 100 Prozent.

Der Verzicht auf Ruhe- und Erholungsphasen fordert über kurz oder lang seinen Tribut. So vermuten Wissenschaftler weiterhin, dass Powernapping auch ein geeignetes Mittel gegen das Burn-out-Syndrom zu sein scheint.

Powernapping in Deutschland noch weitgehend verpönt

Ein kurzes Powernapping kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Und trotzdem, kaum jemand traut sich hierzulande zu „powernappen“. Zwar gibt es Vorreiter in Deutschland, die diesen Trend ernst nehmen und daraus ihren Nutzen ziehen, weit verbreitet ist es aber nicht. Doch was Firmen in Fernost, aber auch amerikanische Unternehmen schon seit Jahren bieten, kommt hoffentlich auch den Mitarbeitern in Deutschland zu Gute. Schleißlich wäre das in Anbetracht der Forschungsergebnisse sowohl im Sinne der Mitarbeiter als auch im Sinne der Unternehmen. Immer nur Kaffee zu trinken ist gewiss keine gesunde Alternative. Den Biorhythmus kann niemand austricksen!

Ein Tipp, wenn die innere Uhr nicht funktioniert

Die Gefahr, beim Powernap zu verschlafen, ist natürlich gegeben. Nicht jeder kann sich auf die innere Uhr verlassen. Hast Du keine Schlafinsel mit Vibrationsalarm oder nette Kollegen, die Dich rechtzeitig wecken, kann die altbewährte Schlüsselmethode helfen. Am besten vorher mal zu Hause üben: Den eigenen Schlüsselbund in die Hand nehmen und so positionieren, dass er bei einem Powernapping newtonschen Gesetzen folgt. Denn treten Geist und Körper in den Kurzschlaf entspannen sich auch die Muskeln, und die Schlüsselmethode wirkt wie eine Klingel, wenn der Bund zu Boden fällt. Anschließend kurz strecken und tief durchatmen. Ansonsten tut es auch der Handywecker. In diesem Sinne: Schlaft gut, aber für nur kurze Zeit.

Der Artikel „Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit“ auf absolventa.de. (Link und Artikel nicht mehr vorhanden | Stand: 11.11.2024)

„Der Tausendfüßler“ im Onlinebuchhandel

Der Roman „Der Tausendfüßler“ (Roman-Exposé) kann jetzt im Internet bei folgenden Onlinehändlern bestellt werden:

Deutschland

Österreich

Schweiz

ISBN des Buchhandels

  • ISBN: 9-783-752-620382

Signiertes Autorenexemplar

Weiterhin besteht natürlich die Option ein signiertes Buch mit Widmung vom Autor selbst zu erhalten. Einfach ein Posting setzen mit einer Kontaktadresse oder mich über die E-Mail-Kontakt-Adresse anschreiben und ich setze mich mit dem interessierten Leser in Verbindung.

Vielen Dank! Euer Jens

Artikel von Jens Böhme auf der Jobbörse ABSOLVENTA – Thema: Knigge in der Arbeitswelt

Jobbörse ABSOLVENTA

Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (1) – Die Begrüßung

Gerade für Berufseinsteiger stellt sich oft die Frage: Wie verhalte ich mich richtig bei einer Begrüßung? Ob im Vorstellungsgespräch oder am ersten Tag im neuen Unternehmen, wenn der Neuling einen kleinen Leitfaden im Kopf hat, tritt er weniger in die berühmt berüchtigten Fettnäpfchen.

Die Begrüßung, wohin mit der Hand?

Beim Vorstellungsgespräch ist der Bewerber schnell geneigt mit der Tür ins Haus zu fallen und rennt mit offener Hand dem Personaler oder dem Chef entgegen. Eigentlich will man ja nur freundlich sein, aber zum richtigen Verhalten gehört dies nicht. Sicherlich ist diese Variante der Begrüßung alle mal besser als gar nicht zu grüßen, aber im Vorfeld zu wissen, wem denn nun der erste Händedruck gebührt, macht vieles leichter. Bei einem Vorstellungstermin sollte der Bewerber freundlich grüßen und warten bis ihm die Hand gereicht wird. Im beruflichen Alltag dagegen entscheidet die Hierarchie. Wo sonst üblicherweise der Dame zuerst die Hand zur Begrüßung entgegen getreckt wird, ist hier dem Chef die Hand zu reichen. Er rangiert vor Bediensteten. Ansonsten gilt wie im Privatleben: Ältere vor den Jüngeren und Damen vor den Herren.

Der Kontakt – Das Händeschütteln

Da in unserem Kulturkreis Blickkontakt unverzichtbar ist, sollten bei einer Begrüßung seinem Gegenüber in die Augen geschaut werden. Ein kurzer Händedruck reicht dabei völlig aus. Dass ein Handschlag nicht gleich Handschlag ist, hat sicherlich ein Jeder schon erfahren. Er sollte weder zu schwach noch zu fest sein. Zwar existieren Muskeln in der Hand, die bewegt werden können, anderseits befindest Du Dich hier nicht in einem Ringkampf. Beides ist unangenehm und macht einen schlechten Eindruck. Aber besser etwas kräftiger zudrücken als dem gegenüber eine schlaffen Hand zu reichen. Laut einr Studie haben Bewerber, die dem Chef oder dem Personaler mit einem ordentlichen Händedrück begrüßen, bessere Chancen auf den Job.

Sollte jemand zu Schweißhänden neigen, dann vorher unauffällig vor dem Händeschütteln abwischen. Die andere Hand sollte während der Begrüßung nicht in einer der Hosentasche verweilen. Das ist ausgesprochen unhöflich und kann äußerst arrogant wirken.

Die Anrede – Prof. Dr. und so weiter und so fort …

Bei einer Anrede sollte stets der akademische Grad mit genannt werden, wenn der zu Begrüßende einen solchen trägt. Hat er mehrere wird selbstverständlich nur der Höhere genannt. Besitzt die Person zusätzlich einen Doppelnamen, dann muss – auch wenn es nervig erscheint – der volle Name genannt werden. Eventuell bietet der Kollege oder Chef nach einiger Zeit eine Kurzvariante an. Sich selbst sollte man bei der Nennung des eigenen Titels zurück halten. Das wirkt weniger aufgeblasen und bewahrt die Contenance.

Was bei einer Begrüßung nicht getan werden sollte!

Auch wenn Du noch niemanden kennst und Du nicht weißt, ob Dir der Chef oder der Praktikant entgegen kommt. Als Faustregel gilt: Wer den anderen zuerst sieht, grüßt auch als erstes. Die Tonnuance, die Du dabei anschlägst, überlässt Du dem Verhältnis zur jeweiligen Person. Was gar nicht geht, ist überhaupt nicht zu grüßen! Das ist in jedem Fall ein Fauxpas. Auf der Toilette zum Beispiel solltest Du niemals einer Person die Hand reichen. Ein Kopfnicken bzw. ein freundliches „Guten Tag“ ist in dieser Lokalität diskreter und reicht völlig aus.

Fazit: Es gibt kein Lehrbuch, das all den verschiedenen Begegnungen mit seinen Mitmenschen – ob privat oder im Berufsleben – gerecht wird und als Anleitung dienen könnte. In vielen Situationen bedarf es oftmals einfach eines richtigen Gespürs für die passende Begrüßung. Doch das kleine „Knigge-1×1“ im Hinterkopf und ein freundliches Lächeln im Gesicht sind schon die halbe Miete und können die Basis für eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen bilden.

Der Artikel  „Der kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (1) – Die Begrüßung“ auf absolventa.de.

Hier geht’s zum 2. Teil: https://der-tausendfuessler.blog/2009/08/24/artikel-von-jens-bohme-der-zweite-teil-der-kleine-knigge-in-der-arbeitswelt-2-auf-der-jobborse-absolventa/

Tagebuchauszug: 16. Februar 2007

Wenn ein Obdachloser in der U-Bahn eine Rede hält

Berlin, 16. Februar 2007

„[…] Fuhr ich doch Richtung Kochstraße in der U-Bahn unter der Friedrichstraße, um dort Sushi zu holen für den gemeinsamen Abend in unserer WG.

Steigt doch zwei Stationen vorher wieder ein Obdachloser in den Waggon ein und beginnt seine Rede. Schon als ich ihn einsteigen sah, dachte ich mir genervt:

‚Jetzt geht schon wieder die alte Leier los.‘

Doch es kam anders als gedacht!

Nach dem typischem ‚Hallo, ich …‚, ging er witzig über zu ‚… ich nehme auch Diamanten, Brillanten, Aktienpapiere, Kreditkarten …‘ Die Leute in deren Gesichter ich das Gleiche las, was ich zuvor dachte, fingen an zu grinsen. ‚Ein bisschen Spaß muss sein‘, fuhr er fort, ‚unterstützten Sie meine ICH-AG. Angie, unsere Angie, mit der ich gestern noch telefoniert habe, macht das auch …‘

Einige der Leute mussten daraufhin richtig lachen, aber leider gab keiner von ihnen etwas. Ich muss gestehen, ich auch nicht. Bin derzeit zu knapp bei Kasse, um hier und da den Fragenden etwas zu geben und ich hatte auch just in diesem Moment kein Kleingeld dabei. Die „Angie“ ist sicherlich nicht – knapp bei Kasse –, obwohl sie ja den begehrtesten ICH-AG-Job in Deutschland hat, den es zu vergeben gibt:

Nämlich ‚Bunte-Kanzlerin‘ … wie der Obdachlose noch am Schluss erwähnte bevor er uns dann wieder verließ. […]“

Jens Böhme – Auszug aus den Tagebüchern meines Lebens

Hier gibt es mehr Infos über das Tagebuchschreiben und auch Bildern von meinen Tagebüchern:

Bücher von Jens Böhme:

(Artikel aktualisiert 14.05.2025)

Der Tausendfüßler – Interview im Wochenkurier mit Jens Böhme

Das Interview zum Roman „Der Tausendfüßler“ mit Jens Böhme

Jens Böhme - Der Tausendfüßler
Jens Böhme – Der Tausendfüßler

Letzte Woche befand ich mich in meiner Heimat in Meißen. In erster Linie zu Besuch bei meiner Mutter, die ich hiermit herzlichst grüße! Ein anderer Grund war ein Interview-Termin beim ansässigen Wochenkurier im Vorfeld des Meißner Literaturfestes. Zusammen mit einem Journalisten wollte ich über das Romanprojekt sprechen und den Roman „Der Tausendfüßler“ vorstellen.

Da die Online-Medien oft etwas schneller sind als das Printmedium selbst habe ich jetzt schon ein Interview für die interessierten Leser meines Romans. Das Interview erschien im Wochenkurier am 16. Juni 2009. Komplett zu lesen unter nachfolgendem Link:

Anmerkung des Autors zum Link „Interview mit Jens Böhme im Wochenkurier “ (7. Juli 2009):

Leider ist der Link zum Interview im Wochenkurier nur für einen begrenzten Zeitraum aktiv gewesen. Es gibt kein Archiv und seit letzter Woche verweist dieser nur auf die Startseite vom WochenKurier. In Kürze folgt das Interview in einem neuen  Artikel als Posting oder Scan. Ich bitte um etwas Geduld für den interessierten Leser. (JB)

(Artikel aktualisiert 12.05.2025)

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