Fragen an Trommelfloh – Interview mit Kinderliedermacher Maxim Wartenberg

Der Tausendfüßler trifft auf den Trommelfloh

Wenn sich zwei Gesellen wie der Trommelfloh und der Tausendfüßler treffen, dann gibt einiges zu bereden. Der eine schreibt, der andere singt. Wobei Maxim Wartenberg auch als Texter tätig ist und mit seinen Liedern vielen Geschichten eine Stimme gibt.

Maxim ist Produzent und Kinderliedermacher und selbst Vater von 5 Kindern. Als Sozialpädagoge und Theatermusiker mit Schwerpunkt musikalische Kulturarbeit weiß er seine kleinen Fans immer zu begeistern. Maxim schreibt Songs für Kinder und Familien. Bei seinen Konzerten bindet er dementsprechend auch immer die Eltern mit ein. Papa trägt beim Kamellied“ den Nachwuchs auf den Schultern und Mama singt lauthals mit, wenn er sie in seinem Song „Mama ist nicht da“ in den Kurzurlaub schickt. So geht es beim Trommelfloh und seiner Musik hauptsächlich um den ganz normalen „Wahnsinn“ des Familienalltages.

Fans mit Maxim Wartenberg und seinem Trommelfloh
Maxim Wartenberg und sein Trommelfloh mit Fans

LANGEWEILE ADE – heißt die aktuelle CD von Maxim Wartenberg und seinem Trommelfloh.

Mit und für Familien zu singen, das ist seine Welt. Ebenso die ganze Familie in Bewegung zu setzen, um das gemeinsame Erlebnis in den Mittelpunkt der Konzerte zu stellen. Seit 2003 sind so 6 Trommelfloh Studio-Alben entstanden. Mit seinen Liedern spricht Maxim Wartenberg sowohl Vorschulkinder an, beispielsweise mit „Fußlied“ auf dem Album „Träume, Monster und ich mittendrin“, als auch Schulkinder, wie beispielsweise „Hausaufgabenmaschine“ auf der aktuellen CD „Langeweile Ade“. Außerdem arrangierte er die klassischen Kinderlieder im Trommelfloh-Stil neu für die ganz Kleinen.

Video: ZDF/KiKa „Hausaufgabenmaschine“ | Maxim Wartenberg und sein Trommelfloh (youtube.com)

Das Buch „Seeräuber Jack“

Aus seinem Buch „Seeräuber Jack“ entwickelte Maxim eine Rockoper, die ebenfalls als Hörbuch erschienen ist. Für den Spiegelburg/Coppenrath-Verlag ist Maxim als Hörbuchproduzent tätig. Sollte es daher einmal ein wenig ruhiger im musikalischen Trommelfloh-Zimmer werden, so können die kleinen und großen Zuhörer seiner Entspannungs-Musik lauschen.

Interview mit Kinderliedermacher Maxim Wartenberg

Coole Bühnenkids und Maxim
Maxim auf der Konzertbühne mit „Coolen Bühnen-Kids“

Jens: „Hallo“ Trommelfloh, „Hallo“ Maxim – sag mal Maxim: Wie bist Du eigentlich auf Deinen musikalischen Begleiter Trommelfloh gekommen?

Maxim: Der „Trommelfloh“ beschreibt und vertritt als Synonym und imaginärer kleiner Begleiter die musikalische Welt vieler Kinder. Rhythmus und die Freude an Bewegung sind zentrale Merkmale der kindlichen Entwicklung. Deshalb sind diese Themenschwerpunkte integrale Bestandteile meiner Songs. Kinder stellen mit ihrem unbändigen Bewegungsdrang und ihrer Neugierde perfekt den Gegensatz zu unserer oft medialen und abstrakten Welt dar. Diese Fähigkeit hat mich schon immer begeistert. Mit dem Trommelfloh will ich ihr ein Gesicht geben.

Jens: Du hast selbst Kinder. Ganze 5, da ist es zur Fußballmannschaft ja nicht mehr weit. Gibst Du bei Deinen Kinder regelmäßig Konzerte, auch um mal zu testen, wie die Lieder so ankommen? Haben Deine Kinder so auch Lust aufs Musikmachen bekommen?

Trommelaction
Trommelaction

Maxim: Meine Kinder lieben Musik, kritisieren tüchtig, und manchmal haben sie auch Lust mitzumachen. Mein Großer ist mit 17 natürlich eigentlich zu alt für Kinderlieder und geht seinen eigenen musikalischen Weg. Allerdings hat er durchaus Freude daran, gemeinsam mit dem „alten Vatter“ zu performen. So war er der perfekte Gitarrist für unser ZDF/KIKA Video „Ferienzeit“. Mit diesem Lied gewannen wir den bundesweiten Kinderliederwettbewerb der Nürnberger Nachrichten. Meine Tochter Josefine hat mit 11 Jahren das Theaterspielen für sich entdeckt und spielt im Ensemble eines Kinder-und Jugendtheaters. Sie entwickelt auch schon eigene Texte und Lieder. Hier bin ich schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Jens: Wie lange hast Du für Dein neues Album „Langeweile Ade“ gebraucht und welches Kinderlied auf dem Album ist Dein persönlicher Favorit?

Maxim: Von ersten Textskizzen und Vorproduktionen bis hin zum kompletten Album können bis zu zwei Jahre vergehen. Da ich parallel an verschiedenen Projekten arbeite, begreife ich meine Arbeit als Ineinandergreifen vieler Ideen, die sich wie ein Puzzle zusammensetzen. So auch die Produktion von „Langeweile Ade“. Für die finale Umsetzung in den Studios mit meinen Musikern und die Fertigstellung der gemasterten CD benötige ich dann nur noch einen Monat. Besonders gefällt mir der Opener „Langeweile Ade“ …. Los geht’s, mal seh‘n, was draußen geht …

Jens: Wo nimmst Du Deine Ideen für die Texte der Lieder her?

Maxim: Ich beobachte viel und unterhalte mich gern mit den Kindern. Bei meinen musikalischen Workshops in Kooperation mit Schulen und sozialen Einrichtungen habe ich die Möglichkeit, viel vom aktuellen Tagesgeschehen miterleben zu dürfen. Manchmal kommen die Ideen auch einfach so, wenn ich zum Beispiel mit meiner kleinsten Tochter auf dem Spielplatz sitze. Bestes Beispiel hierfür ist mein neuer „Gummibärchen-Song“. Meine Tochter brachte mir eine leere Gummibärchen-Tüte aus dem Sandkasten, und fragte, wo denn die Bärchen sind. So hatte ich gleich eine neue Idee.

Jens: Kennst Du das Kindergarten-Lied vom Tausendfüßler?

Maxim: Nö, aber hört sich spannend an …

Jens: Ich habe etwas von einem Hörbuch gelesen, was hat es damit auf sich?

Maxim Wartenbergs Vincelot und der Feuerdrache
Vincelot und der Feuerdrache

Maxim: Da hast Du richtig gelesen. Seit 2012 produziere ich für den Spiegelburg/Coppenrath Verlag die Hörbuchreihe „Ritter Vincelot“. In einer Reihe mit „Prinzessin Lilifee“ und „Käpt‘n Sharky“ erobert Vincelot gerade jedes deutschsprachige Kinderzimmer. Hierbei geht es um die Abenteuer des kleinen Ritters. Immer dabei seine Freunde Paula, der Drache Purpur und sein sprechendes, aber nicht gerade mutiges Schwert Jaber. In meinem Studio entsteht derzeit der dritte Teil. Er erscheint im August.

Jens: An welches Konzert erinnerst Du Dich besonderes gern?

Maxim: Besonders gerne an die, bei denen etwas Unvorhergesehenes passiert. Das ist dann zwar im Augenblick des Geschehens schwierig, aber im Nachhinein am amüsantesten. Als Beispiel: Eine recht große Konzert-Veranstaltung der Münsteraner Stadtwerke mit dem Trommelfloh. 1500 Kinder freuen sich, wir ebenso. Als wir die Bühne entern, fällt schlagartig der Strom aus – von unseren Instrumenten ist nichts zu hören! Tja, was tun? Zum Glück hab ich eine spontane und ziemlich flexible Band. Wir haben uns also an den Bühnenrand gestellt und jeder hat seinen Instrumentalpart gesungen. A capella á la Trommelfloh – Das macht Laune!

Singenda Papas beim Konzert
Singende Papas

Jens: Wie sieht die Zukunft des Trommelflohs aus, was ist geplant?

Maxim: Wir freuen uns auf weitere tolle Live-Konzerte und viele neue Produktionen und Projekte. Besonderes Augenmerk werde ich in 2014 auf meine Tätigkeit als Botschafter der mobilen Kinderhospizgruppe Königskinder richten. Hier sind einige Charity-Projekte geplant. In diesem Rahmen werde ich auch musikalische Lesungen der von mir produzierten Hörbuchreihe „Vincelot“ durchführen. Ganz besonders freue ich mich auf den Mühlhäuser Röblinglauf am 09.05.2014! Bei diesem größten Kinderlauf Thüringens, unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, werden wir zum einen eine grandiose Konzertparty feiern und zum anderen die von mir für diese Veranstaltung komponierte Hymne einweihen. Let‘s rock!!! Und alles für einen guten Zweck! Ein Großteil der Einnahmen fließt in die Arbeit der Gemeinnützige Kinderhospiz Mitteldeutschland GmbH . Außerdem setzen wir in 2014 unsere Komplett-Events „TrommelFloh-Zirkus“ um. Neben der Trommelfloh-Musik- und Artistik-Show kann hier selbst jongliert und musiziert werden. In 2014 können unsere Fans hier also einiges erleben.

Danke für das Interview, Maxim!

Der Trommelfloh unterwegs

Maxim Wartenberg
Maxim Wartenberg

Maxim Wartenberg ist auch dieses Jahr wieder mit seiner Trommelfloh-Band unterwegs. Mehr über die Trommelfloh-Konzerte und den Kinder-Liedermacher Maxim Wartenberg sowie seine Lieder & Projekte erfahren Interessierte auf der Webseite trommelfloh.de.

  • MUSIK-TIP: Das aktuelle Album „Langeweile Ade“ mit Songs vom „Tastenmonster“ und „Glitzerpiraten“ können für Groß und Klein einfach im Shop bestellt werden.

(Artikel aktualisiert 25.03.2025)

Alles Gute und nur das Beste zum diesjährigen Weihnachtsfeste!

Fröhliches Weihnachten 2013

Frohes Fest

Alles Gute & nur das Beste
zum diesjährigen Weihnachtsfeste!

Aufgesetzt die rote Mütze und in Kürze,
umgeschnallt die Plätzchenschürze,
nun macht schon: Schnell geschwind!
Unterm Tannenbaum war’s Christuskind.

Setzt Euch einfach mal zusammen,
so am Baum mit grünen Tannen,
trefft Euch in Familie wieder
und singt zusammen Weihnachtslieder.
 
Alles Gute & nur das Beste …
und umarmt Euch einfach mal ganz feste.

Jens Böhme wünscht Frohes Fest
Frohes Fest!

Ich wünsche Euch alles Liebe und eine Umarmung auch von mir und vor allem Gesundheit & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Euer Jens

Superdeutsch – Eintrittskarte und Photo-Ticket des Empire State Buildings in New York

Superdeutsch – Deutsche Sprache auf der Eintrittskarte vom Empire State Building

So manche Eintrittskarte, hier das Überbleibsel des Photo-Tickets aus dem Empire State Building in New York, nimmt sich der Reisende mit nach Hause. Als visuelle und durchaus noch physische Erinnerung an den Urlaub bzw. Event findet diese dann meist in einer Box von Reisemitbringseln, an der Pinnwand in der Küche oder in einem speziellen Album einen ganz besonderen Platz.

Noch mehr Spaß macht es als deutscher Tourist auf der Eintrittskarte Fehler zu entdecken und wieder einmal untermauert zu sehen, dass unser Sprache nicht ganz einfach ist. Wie heißt es so schön: „Deutsche Sprache – schwere Sprache“. Aber mal ehrlich das ist schon ein kleines Armutszeugnis, dass auf den Tickets eines der weltbekanntesten Gebäude so viele Fehler im Text zu finden sind. Da möchte man nicht wissen, ob sich die anderen Sprachen, die sich noch auf dem Ticket befinden, ebenfalls ähnlich gestalten. Gut, niemand ist perfekt. Aber für eine so große Unternehmung sollte es doch möglich sein ein paar Muttersprachler aufzutreiben, die den Text einfach fehlerlos umsetzen?

Vielleicht ist dies ja von den Veranstaltern auch so gewollt, so dass sich die Touristen die  Zeit mit merkwürdig zu lesendem Deutsch in der Warteschlange die Zeit vertreiben können? Auf alle Fälle gab es was zu Lachen und ein spontanes Spiel: Finde alle Fehler im Text!

Es folgt die Vorderseite der Eintrittskarte:

Vorderseite Eintrittskarte Empire State Building New York USA
Vorderseite der Eintrittskarte (Photo-Ticket) des Empire State Buildings in New York

Es folgt die Rückseite der Eintrittskarte:

Rückseite Eintrittskarte Empire State Building New York USA
Rückseite der Eintrittskarte (Photo-Ticket) des Empire State Buildings in New York

Deutscher Originaltext auf der Rückseite des Tickets des Empire State Buildings

Wie viele Fehler sind in diesem Satz?

„Wir bitten sie diese tickets gut aufzubewaren, da sie sater beider vorlage an der galleri ihre bilder anschauen konnen. Danke.“

Informationen zum Empire State Building in New York für Reisende

  • Eintrittskarte ins Empire State Building kostet 25$ pro Person
  • ein Express-Ticket kostet pro Person 50 $ (Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies bei Zeitmangel oder nicht so viel Durchhaltvermögen beim Anstehen eine gute Alternative ist. Kostet zwar mehr, geht aber äußerst schnell nach oben. Wo man sonst ab 2 h und mehr für das Empire State Building in New York braucht, ist man in ca. einer halben Stunde oben und wieder unten; Zeit auf der Plattform nicht mitgerechnet. Mit dem Express-Ticket wird der Besucher überall durch gewunken und muss sich an keiner Schlange anstellen.)
  • es geht hoch bis in den 86. Stock MAIN DECK und weiter in den 102. Stock TOP DECK (Wahnsinnsausblick auf NY!)
  • das Empire State Building ist von 8:00 Uhr am Morgen bis 02.00  Uhr in der Früh Uhr täglich geöffnet
  • offizielle Webseite des Empire State Buildings

Weitere interessante Artikel:

Artikel mit einer weiteren lustigen Beschreibung (Anleitung zum Bonsaisamen einpflanzen) auf dem Blog: Bonsaibeschreibung – Superdeutsch oder eher Supäleutsch

TEXAS POEM – Eine Poskarte aus Texas Austin mit Gedicht

Gedicht von Jens Böhme – Austin (Texas) 17. April 2013

Vorderseite Postkarte aus Texas USA
Postkarte aus Texas Austin (USA) – Vorderseite
Rückseite Postkarte aus Texas Austin USA mit Gedicht TEXAS POEM
Postkarte aus Texas Austin (USA) Rückseite mit Gedicht TEXAS POEM

TEXAS POEM

Das Leben lebt sich geradeaus,

immer nach vorn,

niemals zurück.

Für jeden Schritt gibt’s Applaus,

es trötet ein Horn,

mit Dir sei das Glück.

(Gedicht von Jens Böhme, Austin April 2013)

Für die Leser der englischen Sprache hier die Übersetzung:

1. Wörtliche Übersetzung (nah am Original) | Literal translation (close to the original)*

TEXAS POEM

Life moves straightforward,
always ahead,
never back.
For every step there is applause,
a horn is blown,
may luck be with you.


2. Poetische Übersetzung mit Reim | Poetic translation with rhyme*

TEXAS POEM

Life walks a line that’s straight and true,
always ahead,
never askew.
For every step, the trumpets play,
cheering your path
along the way.


3. „Texas Spirit“-Variante | „Texas Spirit“ variant*

TEXAS POEM

Life rides on like a long dirt trail,
headin‘ west,
no lookin‘ back.
Each bold step leaves a cowboy tale,
horns will blast –
you’re on the right track.

(*Übersetzungshilfe/Translation help: ChatGPT)

  • Anmerkung: Es steht jedem Leser dieser Zeilen frei in den Kommentaren eine bessere Übersetzung vorzuschlagen.

Mehr Gedichte von Jens Böhme: „Gedichte für Claqueure -Texte von Liebe, Lust und Leben

(Artikel aktualisiert 30.03.2025)

Eine Sommernacht : Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin

Vorpremiere der britischen Komödie „Eine Sommernacht“

Mit 35 geht es bergab! Das muss auch der Kleinkriminelle Bob erfahren, ob jetzt auf der Flucht oder in Form eines belehrenden Gespräches mit seinem … nun ja, „besten Freundes“, der sich wild zwischen seinen Beinen echoviert. In gleichem Atemzug betrifft dies auch die Scheidungsanwältin Helen(a), der vor allem der richtige Mann fehlt.  Wobei, wenn wir schon mal bei – Atemzug – sind, so fällt dem Zuschauer des Theaterstücks „Eine Sommernacht“ frappierend oft auf, dass die Metapher „Irgendwann kommt der Atemzug nachdem keiner mehr kommt!“ mehr als einmal fällt und einen unweigerlich über sich selbst nachdenken lässt.

Vor allem beim Miterleben der britischen Komödie „Eine Sommernacht“ von David Greig ist es erstaunlich wie viel Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft in eine Sommernacht passt; in diesem Fall sogar in ein ganzes Wochenende.

Eine Sommernacht - Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen in der Komödie am Kurfürstendamm
Bild: „Eine Sommernacht“ – Komödie mit Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen

Die Geschichte unter der Regie von Folke Braband ist witzig-spritzig. Das liegt vor allem an den fantastischen Schauspielern Tanja Wedhorn, bekannt z. B. aus der TV-Serie „Bianca Wege zum Glück“ und Oliver Mommsen, bekannt z. B. aus der Krimireihe „Tatort“. Aber nicht nur das, auch melancholisch-überraschende Momente gibt es in denen der Zuschauer gebannt ist und darauf wartet, was sich im nächsten Augenblick offenbaren wird.

Die Geschichte ist modern und wild, die Figuren sympathisch und die Kulisse einfach, visuell-originell und abwechslungsreich gestaltet. Ob die Liebe der beiden wohl doch eine Zukunft hat?

Fantastisch und liebenswert in ihren Rollen: Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen

Flyer Eine Sommernacht mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn
Eine Sommernacht mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn

Es macht Spaß den beiden Protagonisten Helena (Tanja Wedhorn) und Bob (Oliver Mommsen) in eine aufregende Begegnung zu folgen. Fans von Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen kommen voll auf ihre Kosten und werden wie schon im Theaterstück-Duo „Gut gegen Nordwind“ nicht enttäuscht. Herzerfrischend, mit fiebernd und still gespannt folgt der Zuschauer den beiden durch die Geschichte und wer direkt 35 ist – zufälligerweise bin ich dieses und durfte mir von den Damen zu meiner rechten so manches mit einem Lächeln daraufhin anhören –, weiß durchaus mitzufühlen von dem was Helen und Bob da reden und was ihnen so durch den Kopf geht. Das soll aber nicht heißen, dass diese Komödie auf diese eine Alterszahl beschränkt ist. Keineswegs. Liebend gern möchte man den beiden sagen: Mit 35 … ist noch lange nicht Schluss!

Begleitet werden die beiden von einem Musiker im Hintergrund, so dass die Szenerie auch noch eine entsprechende musikalische Note erhält und der Zuschauer Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen ab und an singen hört, über das Leben und über die Liebe. Vor allem über ein Leben in dem jederzeit „Wechseln möglich“ ist wie der Parkautomat ihnen weissagt. Nur müssen sie es erst erkennen – das „Wechseln möglich“ ist!

Am Ende ist das ENDE von „Eine Sommernacht“ dann etwas zu abrupt zu Ende. Ob das daran liegt, dass es mit 35 bergab geht? Eher nicht. Vielleicht aber ändert sich doch eher etwas ganz Bestimmtes nur allzu überraschend und oft viel zu schnell mit einer fatalen Klarheit, die der Schlüssel für einen Neu-Anfang ist … so am Ende des Stückes.

Die Handlung des Stückes „Eine Sommernacht“

In einer Bar lernen sich Helena, eine erfolgreiche Scheidungsanwältin, die nicht viel Glück in der Liebe hat und der kleinkriminelle Bob kennen. Beide sind ziemlich betrunken und stürzen sich in einen spontanen One-Night-Stand. Eigentlich Ende der Geschichte … wenn die beiden sich nicht am nächsten Tag zufällig wiederbegegnen würden: sie im völlig lädierten Brautjungfernkleid und er mit 15.000 Pfund Diebesgut in der Tasche. Es beginnt ein schräg-magisches Wochenende, an dem alles passieren kann, wen man es nur zulässt.

 Nachfolgend ein-zwei-drei Liebesroman-Buchtipps:

(Artikel aktualisiert 09.04.2025)

Besinnliche Weihnachten 2012 und „juten“ Rutsch ins neue Jahr 2013!

Frohe Weihnachten und Gute Reise!

Jens Böhme im Photoautomat - Weihnachten 2012
Weihnachten 2012 – Jens Böhme im Photoautomat

Alle Jahre wieder …“  ist es an der Zeit sich auf Reisen zu begeben. Die meisten Menschen führt es nach Hause, da wo die Familie, die Liebsten zu finden sind und auf einen Warten. Andere bekommen Besuch, bereiten schon alles festlich vor und warten auf jene, die auf Reisen sind.

Es ist eine Zeit in der die Menschen, die Familien, die Freunde wieder zusammen finden und sich bei aller Hektik, vollen Terminkalendern und auch so mancher Diskrepanzen, die das Leben mit sich bringt, doch vergeben und aneinander denken sollten. Zusammensein, den Festschmaus genießen, Geschichten vom vergangenem Jahr erzählen, zur Ruhe kommen und auf den Weihnachtsbaum schauen – ihn mitgestalten oder eine Idee der Gestaltung beitragen -, Wünsche und Ziele äußern und sie gemeinsam ins Auge fassen und vielleicht auch eine Runde Halma spielen, wie es bei uns der Fall ist … ist das, was zu Weihnachten zählt!

Manch einer sitzt allein zu Hause, auch das sollte uns bewusst sein! Doch das muss nicht sein, dem Nachbarn ein Gruß gesandt im Hausflur, beim Schneeschippen oder nach der Heimkehr vom Weihnachtsspaziergang und das Herz erwärmt sich … bei einem Gespräch.

Schnell mal in einen der Berliner Photoautomaten zu Weihnachten

Weihnachten 2012 - Jens Böhme im Photoautomat mit Tasche "Der Tausendfüßler"
Jens Böhme im Photoautomat zu Weihnachten mit Tasche „Der Tausendfüßler“

Spontan hat es mich auf dem Arbeitsweg in einen Berliner Photoautomaten gezogen. Zwei Schnappschüsse haben mir besonders gefallen und stehen symbolisch für „besinnliche Weihnachten und Weihnachtsgrüße“ und „zu Weihnachten auf Reisen“. Freudig halte ich auf einem der Fotos meine Tasche mit einem der Bilder meines Blogs – Der Tausendfüßler – und bin wie alle anderen schon bald wieder zu Hause …

… ich wünsche den Lesern dieser Zeilen sowie den Menschen, die mich kennen und die mir nahe stehen, von ganzen Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und: Bleibt gesund!

Gute Heimkehr, gute Wiederkehr und gute Reise wohin es auch immer zieht.

Frohe Festtage sowie ein gesunder und erfolgreicher Start in das kommende Jahr …

Euer Jens

Wikipedia muss unabhängig bleiben! – Spendenkampagne der Wikimedia Foundation

Spendenaufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales

Alle guten Dinge sind drei! lautet ein bekanntes Sprichwort. Um ein Zeichen – wenn auch nur ein kleines Zeichen – zu setzen, habe ich gestern 3 EURO an die Wikipedia gespendet. Es ist eine symbolische Spende, doch wenn alle Wikipedianutzer nur einen kleinen Betrag zur Wikipedia-Enzyklopädie spenden würden (bei 450 Millionen Menschen die Wikipedia im Monat nutzen), dann wäre die Spendenkampagne in einer Stunde vorbei. So lautet es zumindest im Aufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und vielen anderen Autoren, die sich für die Unabhängigkeit des Lexikons einsetzen.

Nummer fünf in der Welt – die Webseite Wikipedia

Wikipedia ist die Nr. 5 der am häufigsten besuchten Webseiten der Welt und dafür fallen Kosten für Technik, Infrastruktur, Personal und Unterstützung der Autoren an. Es wird betont, dass keine kommerziellen Interessen verfolgt werden und das Ziel „freier Zugang zum Wissen“ ist. Damit auch zukünftig keine Werbebanner zu sehen sind und das „freie Wissen“ fundiert digital-lexikalisch sowie unverfälscht allen zur Verfügung steht, auch ein Beitrag in Form eines Artikels auf meinem Blog.

Nachdem ich mein Knöpfen gedrückt habe, lautete mein publiziertes Statement:

Screenshot Wikipedia-Spendenkampagne
Wikipediakampagne Spendenaufruf Screenshot

10:27 Uhr / Jens Böhme / Berlin / 3,00 / Ich finde die Die und das Univesum von Wikipedia fantastisch. Nutze Wikipedia täglich, habe selbst einen Autoren-Account und stehe für ‚freies Wissen für alle Menschen‘ unter der Beachtung der Urheberrechte und fundierter Recherche. Da jede Spende hilft, hier meine Spende: ‚Aller guten Dinge sind drei.‘

Es ist interessant zu lesen, was andere Menschen über die Wikipedia denken. Und es ist wahr: Wer hätte vor ca. 10 Jahren gedacht, dass sich daraus eine wirkliche nutzbare Enzyklopädie entwickelt, die von allen Menschen gefüttert, quasi mitgestaltet und genutzt werden kann. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Autor Jens Böhme bei Wikipedia:

Weitere interessant Blogartikel zum Urheberrecht:

Frohes Fest und einen „juten“ Rutsch in das Jahr 2012!

Weihnachten 2011

Weihnachten 2011
Weihnachten 2011

Heilig Abend: Da wird es besinnlich, da sitzt jeder mit seinen Liebsten zusammen und begeht das Weihnachtsfest. Der eine mag es eher traditionell, ein anderer feiert das Fest lieber modern und avantgardistisch. Meisten mit der Familie, dem Partner oder den Freunden, das ist es, was zählt. Dafür sollten wir auch dankbar sein, denn nicht jeder Mensch hat dieses Glück und die Möglichkeit, das in dieser Art und Weise zu genießen bzw. zu zelebrieren. Es gibt Menschen in Berufen, die für uns da sind. Es gibt Obdachlose, die kein zu Hause haben und es gibt Menschen, die allein sind. Aber uns alle verbindet DER WEIHNACHTSBAUM, den wir an Heilig Abend zu Hause geschmückt haben, an dem wir letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt vorbei gelaufen sind oder – wie ich heute – den ich im Berliner Hauptbahnhof heute noch bestaunt habe. Irgendwo ist immer ein Weihnachtsbaum …

Der Weihnachtsbaum – Symbol der Liebe und Phantasie

Weihnachtsbaum im Berliner Hauptbahnhof 2011
Weihnachtsbaum im Berliner Hauptbahnhof 2011

Egal, ob der Baum nur einen halben Meter hoch ist, zwei, drei oder vier oder gar aus Plastik ist oder wie bei mir ein Bonsai-Baum von knapp 70 cm, von dem ich mich einfach nicht trennen kann, er ist ein Symbol. Mein Weihnachtsbaum hat schon seit zwei Jahren alle Blätter verloren und hat von mir eine Mini-Lichterkette aufgesetzt bekommen. Er ist von kleinen Anhängern und Mitbringseln geschmückt und somit ein Weihnachtsbaum für Liebe, für Phantasie und das Zusammensein & Zusammengehören in dieser doch schnellen Welt. Meinen Baum schmückt ein Engel aus Keramik, zwei Herzen aus Holz, ein stylischer Weihnachts-Stern und Schleifchen. Da dieser Baum nur noch ein Gerüst aus Holz ist, aber eben mit diesen Dingen geschmückt, besitzt für mich immer noch Leben und gibt mir Freude. Es ist mein Baum und jeder, der mich besucht, darf ihn sehen und auch heute wird er im Mittelpunkt des Abends stehen und leuchten.

Ich wünschen meinen Lesern sowie den Menschen, die mich kennen und die mir nahe stehen, ein gesundes Leben und immer währende Freude an den Menschen, die sie umgeben und den Dingen die das Leben ausmachen.

Frohes Fest und einen guten & gesunden Rutsch in das kommende Jahr!

Euer Jens

Anekdote: Berliner Sommer

Es folgt eine kleine Anekdote aus dem Berliner Wrangelkiez:

Berliner Sommer – Anekdote

von Jens Böhme

An einem Freitag im August.

Ein überraschenderweise äußerst heißer Tag, was ja bisher in diesen Sommer in Berlin äußerst selten vorkommt.

Wir sitzen beim Inder Amar Ecke Schlesische Straße/Falckensteinstraße; draußen im Schatten. Es ist heiß, sehr heiß – eigentlich „sauwarm“, aber die Menschen erfreuen sich des Wetters. Man setzt uns schon die Vorsuppe vor die Nase.

Plötzlich hält in der Straße, nicht weit von uns, ein Müllauto der Städtischen Reinigung (BSR). Ein mieser Gestank, ein wirklich übelriechender Gestank breitet sich aus. Die Leute hören auf zu essen, wir beginnen erst gar nicht. Die Gesichter sprechen Bände verschiedener Gestankwahrnehmungsstufen von „ich hab Schnupfen – mir egal“ bis hin zu „kotzübel – mir wird echt kotzübel“.

Plötzlich läuft ein Yuppie-Pärchen vorbei: „Ohhh – es riecht nach Sommer!“

Lust auf eine weitere Anekdote? Dann lies hier:

Literaturtipp: Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)

(Artikel aktualisiert 10.04.2025)

Schwuppdiwupp! – Kalendarischer Sommerbeginn, Mittsommernacht und der längste Tag des Jahres

Abenddämmerung
Abenddämmerung

Der 21. Juni ist der kalendarische Sommerbeginn. Wir befinden uns also jetzt im Sommer. Juhhhuu, der Sommer ist da! Stets wünschen sich die Menschen in der kalten Jahreszeit den Sommer herbei und oft erscheint er noch weit entfernt. Heute jedoch ist Mittsommernacht.  Ist der Sommer mit seiner Mittsommernacht dann endlich da, fragt sich so mancher: Wo ist eigentlich die Zeit nur geblieben? … Ja wo denn nur?

Schwuppdiwupp – der Sommer ist da!

Der 21. Juni 2011 ist somit auch der längste Tag im Jahr. Heute gibt es demzufolge auch die kürzeste Nacht des Jahres und leider geht es ab morgen schon wieder in Richtung Winter mit der Helligkeit bergab und die Nächte werden wieder länger. Aber wer will das schon gern hören? Lassen wir doch die Kirche im Dorf und nehmen Mittsommernacht am heutigen Tag als Status Quo an. Keine Angst, auch am nächsten Tag werden wir die Vögel bei Zeiten in den Morgenstunden zwitschern hören. Und! Der Sommer fängt ja Gott-sei-Dank erst an.

Da der Sommer nun gerade erst einmal begonnen hat, lehnen wir uns also zurück und genießen die wärmste Zeit des Jahres. Schon Dieter Thomas Kuhn sang in der Cover-Version des Songs von Chris Roberts „Hab Sonne im Herzen, egal, ob es stürmt oder scheint, …“

„ … greif zu in der Liebe, das Schöne ist schön nur auf Zeit. Hab Sonne im Herzen …“

Zum Thema „Mittsommer“ – Feste, Mythen und Rituale Informationen auf suite101.de (Das Netzwerk der Autoren)

Überraschung in der Mittagspause – Visitenkarte mit Jens Böhme

Ein Königreich für asiatisches Essen! – Und immer wieder 50 H!

Nun, ein Königreich muss es nicht gleich sein, aber ein paar Euros habe ich schon bei Chung definitiv gelassen und nicht nur bei „Chung – asia street kitchen“. Auch bei den Imbissbuden am Hauptbahnhof gegenüber dem Nordeingang am Europaplatz. Und auch bei so manch anderem asiatischen Restaurant und Imbiss in Berlin, Köln, Meißen, Dresden. Eben da wo es eben möglich ist der fernöstlichen Küche zu frönen. Ganz ehrlich, wenn ich wählen kann, dann entscheide ich mich bewusst und immer wieder für die asiatische Küche. Ich liebe Asia-Essen, ich liebe Shusi, ich liebe Bratnudeln, ich liebe 50 H. Irgendwann komme ich sicherlich annähernd in den pekuniären Bereich, dass mich alle meine Besuche in asiatischen Restaurants wohl doch ein ganzes Königreich gekostet haben. Aber das war es wert!

50 H – Bratnudel mit Hühnerfleisch ist jetzt 51 H

Was ist denn 50 H? Dieses Angebot gibt bzw. gab es bei unserem Asi-Stammrestaurant „Chung – asia street kitchen„, gleich um die Ecke, nahe meiner Arbeitsstätte im Wrangelkriez Berlin Kreuzberg. Die 50 H – eine Abkürzung – hat sich nach einem kleinen Umbau innerhalb der Lokalität und dem optischen Launch in Sachen Angebot, Speise- und Visitenkarte zu 51 H transformiert. 50 H, das ist das Gericht „Bladnudeln mit Ünerfleisch“ (Bratnudeln mit Hühnerfleisch). Bohh ehh, könnte ich mich da reinlegen. Auch wenn es jetzt 51 H heißt, wird es bei uns immer der interne Runnig-Gag bleiben: „Heute wieder 50 H!“

Die Visitenkarte des Asia-Restaurants – Vorderseite

Visitenkarte Vorderseite - chungasia.de
Visitenkarte Vorderseite – chungasia.de

Überraschung auf der Visitenkarte des Restaurants „Chung – asia street kitchen“

Dieser Artikel wäre keine wirkliche Anekdote, wenn es nicht eine sonderbare und höchst lustige Pointe zu meinem Ernährungsverhalten geben würde. Als ich letzte Woche eine 51 H zum Mitnehmen bestellt habe, ich so am Verkaufstresen stand und kurz warten musste, nahm ich mir eine der ausgestellten Visitenkarten zur Hand. Kann nicht schaden eine mitzunehmen, dachte ich mir. Nachdem ich die Rückseite der Visitenkarte begutachtete, betrachtete ich das Restaurantambiente mit Aquarium und den Sitzmöglichkeiten. Sofort kamen mir diverse Personen bekannt vor und eine Person davon war: Ich! Jens Böhme auf der Visitenkarte von „Chung – asia street kitchen“, das ist ja cool. Ich bin quasi eine Werbefigur auf einer Visitenkarte. Okay, ich will es jetzt nicht übertreiben, aber visueller Werbepate bin ich dann doch.

Die Visitenkarte Rückseite – Suchbild – Wo ist  ist der Jens, such den Jens, na wo ist er denn?

Visitenkarte Rückseite – chungasia.de

Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass wir uns an einem Märztag zum Mittagessen, nicht wie sonst weiter hinter auf den Stammplätzen platziert hatten, abgeschottet in einer Nische, sondern uns direkt im vorderen Restaurantbereich. Es war auch sehr voll an jenem Tag und ein Fotograf stand genau da am Tresen, wo ich just in diesem Moment die Visitenkarte, in der Hand hielt. Ein zwei Blitze nahm ich wahr – okay, jetzt werden ein paar Restaurantfotos geschossen, habe ich mir damals gedacht. Warum auch nicht, das ist legitim. Die Frage, wo die Bilder Anwendung finden würden, kam zwar auch auf, verwarf ich aber schnell wieder, da es zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht (noch nicht) nachvollziehbar war. Heute gibt es jedoch das Ergebnis und den eindeutigen Fotobeweis auf meinem Blog „Der Tausendfüßler“ und ich finde es einfach nur witzig. Fairerweise wurden die Gesichter – wie es sich gehört – gepixelt; sind also leicht verschwommen. Aber in diesem Kontext hätte ich sowieso kein Problem damit gehabt. Die Geschichte jedenfalls ist ein lustige Story! Wer kann das schon von sich behaupten sich auf einer Visitenkarte in dieser Art und Weise wieder zu finden?

Die Visitenkarte Rückseite – Auflösung des Suchbildest „Wo ist Herr Böhme?“

Visitenkarte Rückseite - chungasia.de - Suchbild
Visitenkarte Rückseite – chungasia.de – Suchbild

Vermeintliche „Asia-VIP-Karte“ ;-) und „Max Mustermann-Vistenkarten-Model“

Bei meinen Kollegen und Freunden avancierte diese Restaurant-Anekdote zu einem Heidengelächter. Auch im Freundeskreis gab es lustiges und überraschendes Gemurmel. Sprüche „Jetzt hast’e aber eine Asia-VIP-Karte!“ oder „Max Mustermann-Model“ für Visitenkarten wurden ganz schnell laut. Ich muss zugeben, dass ich diese ganze Geschichte äußerst kurios und entzückend finde. Ein echter Grund, neben den leckeren Speisen, öfter das Restaurant aufzusuchen. Na, wenn das mal keine knallharte Kundenbindung ist? Eine 50 H bitte, äh, ich meine eine 51 H …

Zur Online Speisekarte und zur Bestellung online bei „Chung – asia street kitchen“ geht es hier! (Webseite nicht mehr existent.)

  • Das ganze Bild der Visitenkartenrückseite gibt es auf der Webseite unter Kontakt zu sehen.

(Artikel aktualisiert 01.02.2026)

Ich denk an Euch: Alles Liebe zum Weihnachtsfest!

Ein weihnachtliches Ho-ho-ho-HOOOOO für das Jahr 2010 @All!

 

Jens Böhme wünscht allen: Frohe Weihnachten
Jens Böhme wünscht allen: Frohe Weihnachten

Genau so begann meine Weihnachts-E-Mail, die ich alljährlich an meine Freunde und Bekannte verschickt habe. Mit „Ho-ho-ho-HOOOO“ ein gar weihnachtlicher Gruß. Da mir diese E-Mail von ganzen Herzen aus der Seele spricht und meine diesjährigen Gedanken zum Weihnachtsfest einfängt, möchte ich diese für die Leser meines Blogs hier posten.

„Schon wieder geht ein Jahr!“ – Schon wieder gibt es Weihnachts-E-Mails vom Freund, von einer Freundin, von Bekannten, durchaus auch von Unbekannten, von Geschäftspartnern und von Menschen von denen man lange nichts mehr gehört hat, die einen aber auf dem eigenen Lebensweg durch das Jahr 2010 begleitet haben.

Schon wieder Weihnachts-E-Mails mit lieben Grüßen, die von einem Server zum anderen wandern. Server? Nun das klingt jetzt etwas technokratisch und passt irgendwie nicht so richtig hier her. Hmmm, … zur modernen Zeit, in Zeiten von Facebook & Co sicherlich schon, aber nicht unbedingt in eine E-Mail zu Weihnachten, die traditionell vom Herzen kommt, quasi von einem Menschen aus Fleisch und Blut mit einem natürlichen Rhythmus in der Brust. Das will ich einfach mal behaupten und daher wiederhole ich mich und sage: Alle Jahre wieder wandern elektronische Weihnachtsgrüße von Kontinent zu Kontinent, von Stadt zu Stadt, von Straße zu Straße oder einfach im selben Haus von einer Wohnungstür zur anderen, und immer mit der Intention dem Empfänger zu sagen: Hier bin ich und hier bist auch Du – ich grüße Dich. Denn wir beide sind auf dieser Welt und haben uns was zu sagen. Wir beide sind hier und ich denke in diesem Augenblick an Dich. Und ist es nicht das, was wahrhaft zählt? „Hallo“ zu sagen und wieder alte Bande zu verknüpfen und bestehende zu festigen. Egal in welche Richtung es uns im Leben zieht, so allein, wie es unter bestimmten Umständen erscheinen mag, so allein … sind wir nicht. Denn wir denken aneinander und senden uns Grüße von Kontinent zu Kontinent, von Städtchen zu Städtchen, von einer Straße zur anderen und … vielleicht sogar Grüße von Wohnungstür zu Wohnungstür im gleichen Haus.

An alle Leser meines Blogs

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Von ganzen Herzen Gesundheit (das Wichtigste) und viel Erfolg die Ziele, Wünsche und Sehnsüchte im Jahr 2011 zu erreichen.

Einen guten Rutsch. Ich denk an Euch.

Euer Jens

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