Liebesroman von Audrey Niffenegger verfilmt: Die Frau des Zeitreisenden

„Die Frau des Zeitreisenden“ – Ein wundervoller Liebesroman

Jetzt ist er im Kino und wurde verfilmt. Ich habe den Roman von Audrey Niffenegger (540 Seiten) regelrecht verschlungen. Zudem liebe ich Geschichten und Filme von Zeitparadoxa und Zeitspringern, Zeitverschiebung- und Zeitphänomene im Allgemeinen. Wenn das Zeitspringen möglich wäre, ob nun gewollt und kontrolliert oder ungewollt und dem Zufall ergeben, wäre ich gern selbst ein Zeitspringer. Vielleicht lehne ich mich da auch zu weit hinaus, aber der Gedanke übt seinen besonderen Reiz auf mich aus und ich habe schön öfters behauptet: Ich würde sogar das Gefühl der Liebe aufgeben, um so etwas zu können. Doch was ist durch die Zeit springen zu können schon ohne die Liebe?

„Fast wie Benjamin Button …“ titelt welt-online

Die Headline zur Rezension auf welt-online zum Film lautet „Fast wie Benjamin Button: ‚Die Frau des Zeiteisenden’“. Ich sage: Nein. Auch wenn das Wörtchen „fast“ die Aussage enthemmt, so ist die Geschichte doch ein völlig andere. Ich möchte mich hier auch nur auf die Headline beziehen und dabei die literarischen Vorlangen im Blick haben. Beide Bücher habe ich gelesen, sowohl „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald, wie auch „Die Frau des Zeitreisenden“ von Adrey Niffenegger. Schon allein die Tatsache das Benjamin Button auf der Zeitlinie bleibt und die Entwicklung vom Greis zum Säugling vollzieht, eben nur umgekehrt und Henry DeTamble wirklich durch die Zeit springt, trennt die Sphären der Geschichten deutlich voneinander. Interessant zu lesen ist die Rezension über den Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“ von Hans-Georg Rodek auf welt-online trotzdem.

Der Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“

Es war nur eine Frage der Zeit habe ich mir gedacht. So solch gutes Buch bleibt nicht unverfilmt. New Line Cinema verfilmte den Stoff dieser wundervollen Liebesgeschichte. Gespielt wird Henry DeTamble, der Zeitspringer, von Eric Bana; seine große Liebe Claire Abshire von der hübschen Rachel McAdams. Im englischen Originaltitel lautet der Liebesfilms: The Time Traveler’s Wife.

Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich abschließend zum Infotext nur sagen: Ist es sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Frage „der Zeit“ bis ich selbst im Kino sitze und gespannt die Umsetzung des Romans auf die Leinwand verfolge.

Zum Inhalt des Romans „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger

Trailer „Die Frau des Zeitreisenden“ auf der Webseite von http://wwws.warnerbros.de/timetravelerswife/

Hier geht es zur persönlichen Lesehitliste vom Autor des Liebesromans „Der Tausendfüßler“.

Siegfried Lenz – Die Versuchsperson

Kurzinformation – Literatur-Kuriositäten

  1. Die Versuchsperson von Siegfried Lenz – Nur 5.000 Exemplare!
    1. Welches Stück – das ist hier die Frage?
      1. Zum Inhalt – Die Versuchsperson – Stück
      2. Zum Inhalt – Die Versuchsperson – Harmonie – Stücke
    2. Über den Autor
    3. Verlag Hoffmann & Campe Verlag
      1. Editorische Anmerkung (2026):

Die Versuchsperson von Siegfried Lenz – Nur 5.000 Exemplare!

Die Information ist zwar jetzt schon eine Woche alt, aber ich finde sie immer noch erwähnenswert und das Thema sehr interessant: Angeblich soll es von Siegfried Lenz neuem Buch „Die Versuchsperson“ (Theaterstück über die Macht von Büchern) nur 5.000 Exemplare geben, berichtete die Berliner Morgenpost am 27. April 2009.

Na da bin ich mal gespannt, ob ich eines davon abbekomme? Das wäre was!

Welches Stück – das ist hier die Frage?

(Ergänzung 05.02.02026) Es gibt nach meiner Recherche zwei Bücher mit dem Titel „Die Versuchsperson“. Einmal nur mit dem Untertitel „Stück“ und einmal mit dem Untertitel „Harmonie – Stücke“. Welches von beiden nun die Auflage mit den 5.000 Stück ist, konnte ich nicht ermitteln? Ich habe das Gefühl ich bin hier irgendwem auf den Leim gegangen. Wenn es nicht gar eine Zeitungsente ist; in diesem Fall wohl auch eine Verlagsente, wenn es denn vom Verlag in erster Instanz damals so gesteuert wurde? In keiner meiner Recherchen komme ich wieder auf diese Meldung. Vielleicht sollte ich einmal eines dieser Large Language Models (einen der bekannten ChatBots) fragen und das Netz durchforsten lassen? Eines meiner Schlagwörter von damals im System lautet immer „Berliner Morgenpost“. Das legt nahe, dass der Tag dafür steht, dass die Meldung von diesem Printmedium ausging. Versuche ich über die Suchmaschine den Artikel darüber zu finden, erhalte ich hier ebenso keine Info mehr dazu. Es bleibt spannend! Sobald ich Aufklärung geben kann, werde ich das hier im Blog-Artikel notieren. Nichtsdestotrotz gibt es nachfolgend mehr Infos zum Inhalt der beiden Theaterstücke von Siegfried Lenz. (Siehe auch Editorische Anmerkung am Artikel-Ende.)

Hier jedenfalls erst einmal die beiden Stücke bei denen es sich möglicherweise um diese Auflage handelt:

Zum Inhalt – Die Versuchsperson – Stück

„Schauplatz ist eine Buchhandlung, die Helden des Stücks sind Menschen, die sich mit Büchern und ihren Autoren umgeben. »Die Versuchsperson« handelt von nichts Geringerem als von der Wirkungsmächtigkeit der Bücher, beweist das nahezu Gesetzgeberische, das von der Literatur ausgeht, direkt oder indirekt. Neben der spannenden und amüsanten dramatischen Handlung bietet Siegfried Lenz en passant einen Streifzug durch die großen Werke der Weltliteratur.“ (Klappentext: Siegfried Lenz – Die Versuchsperson – Stück)

Zum Inhalt – Die Versuchsperson – Harmonie – Stücke

„Guntram, Marie, Dirk und Alf leben, nicht konfliktfrei und notorisch unterfinanziert, in einer Studenten-WG. Eine lukrative Einnahme quelle scheint sich aufzutun, als Oskar, der Onkel von Alf, der WG ein Geschäft anbietet: Seine Firma arbeite an einem neuen Medikament. ‚Harmonie‘, so der Name des Medikaments, könne in der Wohngemeinschaft doch vielversprechend auf seine Wirksamkeit getestet werden. Die Studenten willigen ein.“ (Quelle: buecher.de)

  • Genre: Drama/Lyrik – Modernes Theater

Über den Autor

„Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, gestorben 2014 in Hamburg, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seit seinem Debütroman Es waren Habichte in der Luft von 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Mit den masurischen Geschichten So zärtlich war Suleyken hatte er 1955 seinen ersten großen Erfolg, Sein Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (z. B. Der Mann im Strom, 1957, oder Brot und Spiele, 1959) und mit dem Nationalsozialismus bzw. seiner Aufarbeitung. Zu Lenz’ größtem Erfolg wurde der 1968 erschienene Roman Deutschstunde. Bis heute ist die Geschichte eines Polizisten, der im Nationalsozialismus das Malverbot seines Freundes überwacht, eine bestechende Entlarvung eines pervertierten Pflichtgefühls. Das Buch wurde verfilmt, avancierte zur Pflichtlektüre an Schulen und war international ein großer Erfolg. Der Deutschstunde folgten viele weitere große Romane (Das Vorbild, 1973, Heimatmuseum, 1978, Der Verlust, 1981, Exerzierplatz, 1985, Die Auflehnung, 1994, Landesbühne, 2009), welche Siegfried Lenz neben Schriftstellern wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren machte. Sein zweiter Roman Der Überläufer erschien postum im Jahr 2016 und wurde ein großer Erfolg. Für seine Bücher wurde er mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Gerhart-Hauptmann-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009.“ (Quelle: amazon.de)

Verlag Hoffmann & Campe Verlag

Mehr Informationen zu Auflage – auf der Homepage vom Hoffmann & Campe Verlag (Link nicht mehr vorhanden). Lenz veröffentlichte alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag.

Editorische Anmerkung (2026):

Im ursprünglichen Beitrag wird auf eine angebliche Literatur-Kurzmeldung der Berliner Morgenpost aus dem Frühjahr 2009 verwiesen, nach der Siegfried Lenz’ Theaterstück „Die Versuchsperson“ (Hoffmann und Campe, 2009) in einer Erstauflage von rund 5.000 Exemplaren erschienen sein soll. Der betreffende Zeitungsartikel ist heute online nicht mehr zugänglich und konnte bislang nur indirekt über den zeitnahen Blogeintrag vom Mai 2009 nachgewiesen werden. Eine unabhängige Bestätigung der genannten Auflagenhöhe in frei verfügbaren Quellen liegt derzeit nicht vor.

(Artikel aktualisieret 05.02.2026)

Aus dem literarischen Nähkästchen geplaudert

Das bin ICH! – Autor und Leser zugleich

Natürlich schreibe ich gern Geschichten! Das ist meine Leidenschaft. Liebend gern erschaffe ich Welten und erspinne mir Geschichten für Leser und natürlich auch für mich selbst.

Ich versuche jede Inspirationen zu nutzen. Ich bin darauf erpicht all die neuen Ideen zu archivieren und sie zu gegebener Zeit zu kleineren oder größeren Storys niederzuschreiben. Das soll aber nicht heißen, dass ich selbst kein begeisterter Leser bin. Ebenso gern lese ich die Geschichten anderer Autoren. So habe auch ich, wie es bei jedem anderen Büchernarr der Fall ist, meine persönlichen Favoriten bei den vergangenen und aktuellen Autoren. Zwar weiß ein jeder, dass sich die Geschmäcker mit den Jahren durchaus ändern können oder aber, dass der Eine oder die andere Autorin erst viel zu spät entdeckt und empfohlen wird, was aber im Grunde genommen die eigene Bestsellerliste der Autoren nicht arg durcheinander bringen sollte.

Bestsellerliste aus der eigenen Heimbibliothek

Ja es gibt sie, jene Autoren deren neues Werk fiebernd erwartet wird und deren Zeilen dann süchtig verschlungen werden. Neben all den anderen Autoren in meiner Heimbibliothek, die ebenso spannende, interessante und informierende Werke schreiben, gehören die unten aufgeführten Schriftsteller irgendwann schon zur Familie und zum eigenen „Lebens-Lese-Weg“. Von ihnen habe ich gelernt, von ihnen habe ich mich belehren, aber auch unterhalten lassen. Mit ihnen habe ich gefiebert, mit ihnen bin ich in fremde und neue Welten eingetaucht oder zu fernen Orten gelangt. Und das, obwohl die Welten nur aus schwarzer Tinte auf Papier bestanden. Manche Szenen habe ich mit allen fünf, manchmal auch allen sieben Sinnen wahrgenommen. Durch diese Autoren habe ich, als Leser, über den Tellerrand des Alltags hinaus Neues entdeckt oder den Alltag mit einem anderen Blickwinkel kennen gelernt, als nur den eigenen, und natürlich daraus positive Energie geschöpft.

Lieblingsautoren

Lieblingsautoren sind jene Schriftsteller von denen der Leser sicherlich meist mehr als nur ein Buch besitz.

Zu meinen persönlichen Lieblingsautoren auf den oberen Plätzen zählen folgende Autoren:

Platz 1: T.C.Boyle

Platz 2: Martin Walker

Platz 3: Arto Paasilinna

Platz 4: Martin Suter

Es folgen Autoren von denen ich bisher nur ein oder zwei Bücher gelesen habe:

Nicht zu vergessen den erst kürzlich gelesenen Roman (siehe auch letzten Artikel) von Lenz.

Sollte ich die eine oder andere Anregung geben haben, dann wünsche ich den Lesern meines Literatur-Blogs Der Tausendfüßler viel Vergnügen beim Lesen und freue mich ebenso über neue Tipps zu anderen Autoren, sowie über Diskussion zu den von mir hier genannten Schriftstellern.

(Artikel aktualisiert: 31.01.2026)

Buchtipp: Siegfried Lenz – Schweigeminute

Ganz ehrlich. Es gibt nur wenige Bücher, die mich zu Tränen gerührt haben. Gerade eben habe ich das 128-seitenstarke Buch „Schweigeminute“ von Siegried Lenz ausgelesen. Eine rührende, eine romantische, eine geisterwärmende Liebesgeschichte von Siegfried Lenz, die einem selbst zurück blicken lässt auf die Neigungen und Zuneigungen der eigenen Jugend.

Buchtitel
Buchtitel – Siegfried Lenz „Schweigeminute“

Dem Ende entgegen, auf den letzten Seiten schon, bemerkte ich, wie sich mein eigenes Universum mit dem des Buches vermischte. Verklärt romantische Gefühle in ihrer Urgewalt erfassten mich mit ihrer ganzen Bandbreite. Bittersüß spürte ich ihre Macht, ihren Schmerz und mein eigens Leben und lieben.

Ein Zitat aus „Schweigeminute“

„[…] Was Vergangenheit ist, ist dennoch geschehen und wird fortdauern, und begleitet vom Schmerz und einer zughörigen Angst werde ich versuchen, das zu finden, was unwiederbringlich ist. [..]“

(S. Lenz, Schweigeminute, S.122, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2008)

Anmerkung zum Foto: spontan abfotografiert vom Buchtitel (Umschlaggestaltung: Steigenberger Grafikdesign, München / Foto: mauritius images – Bernd Römmelt)

(Artikel aktualisiert 01.02.2026)

Im Vorfeld des Literaturzirkus

Manuskripte im Blindflug

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Bild: Bücherregal

Die meisten unbekannten Autoren dürften das Gefühl und die Enttäuschung kennen, wenn man einem Verlag ein Manuskript zugesandt hat und dieser dann nach geraumer Zeit eine Absage zurück schickt. Mitunter hat der Autor auch den Fehler begangen und das Manuskript blind an irgendeinen Verlag gesandt ohne darauf zu achten in welcher Büchersparte sich der Verlag befindet und welche allgemeinen Konditionen dieser anbietet.

Auch ist es wichtig im Vorfeld einmal zu eruieren wie groß der Verlag ist bzw. in welchem Konzerngeflecht dieser agiert und mit welchen Zugpferden von Autoren sich dieser schmückt. Das kann sehr hilfreich sein, um zu wissen, welche Chance das Manuskript hat, gelesen und letztendlich angenommen zu werden.

Der Literaturagent

Noch besser ist es einen professionellen Literaturagenten zu beauftragen, der sich in der hiesigen Verlagslandschaft auskennt. Dieser hat zudem die nötigen Kontakte und die langjährige Erfahrung und weiß, welche Verlage welches Genre bedienen, welcher Verlag finanziell zu kämpfen hat und demzufolge mit größter Wahrscheinlichkeit mit unbekannten Autoren kein Risiko eingehen wird.

Nicht nur die Absage eines Verlages – um hier für die Motivation aller Autoren den Singular zu benutzen – enttäuscht ungemein, sondern erst recht die eines Agenten, deren Honorare bei erfolgreich vermitteltem Manuskript zwischen 15 bis 20 Prozent des Autorenhonorars liegen. Schon an dieser Hürde zu scheitern oder – wollen wir nicht vom Scheitern sprechen – sich daran die Zähne auszubeißen, frustriert und der Autor fragt sich: Was steckt dahinter?

Literatur-Agenten sind im eigentlichen Sinne – Dienstleister

Literaturagenten sind diejenigen, die den Autor als ihr Kapital ansehen und ansehen sollten. Kapital ist vielleicht zu hart ausgedrückt, aber ich denke es trifft den Nagel auf den Kopf. Sie sind im eigentlichen Sinne Dienstleister. Ziel ist es den Autor, sprich den Kunden, um im betriebswirtschaftlichen Sinn zu definieren, zufrieden zu stellen. Befriedige ich einen meiner Kunden verdiene ich natürlich daran und mit jeder Befriedigung erlange ich diese zugleich auch noch selbst. Doch im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise (Nachtrag 18.01.2026: die globale Finanzkrise 2007–2009 mit ihrem Höhepunkt 2008) bekommt der Begriff Dienstleister auch in diesem Segment einen etwas schwammigen Hauch bzw. eine ureigene Definition.

Das literarische und verlegerische Dreieck „Autor – Agentur – Verlag“

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Bild: Bücher über Bücher

Manche Literaturagenturen haben ihr Ethos was die Qualität der Texte anbelangt – zu Recht will ich meinen. Aber ich wage zu behaupten, dass es sicherlich auch jene gibt, die lieber um fette Lizenzen feilschen und nur die renommierten „eierlegenden Wollmilchsäue“ an die Verlage bringen wollen. Von korrekter wirtschaftlicher Kalkulation, ob das Manuskript publikumskonform – sprich eine Marktchance – hat, ist ebenso auszugehen und der Autor sollte sich stets auf eine derartige Diskussion vorbereiten. Mit Sicherheit spielt auch ein wenig die Subjektivität gegenüber des Autors und des Textes eine gewichtige Rolle und die reellen Chancen bei den Verlagen. Was auch noch ganz wichtig für Agenten und Verlage ist, ist die Frage: Ist der Autor auch präsentabel? Sprich: Kann man den Autor gut vermarkten, hat er eine Persönlichkeit, hat er Social Media-Follower – ist er ein Influencer – kann der Verlag mit ihm nach außen treten und die Marketing-Klaviatur erfolgreich hoch und runter spielen? Alles in allem ein verquirlter Entscheidungsportfolio in dem ein kleines Quäntchen Glück auch noch eine bedeutende Rolle spielt.

Natürlich sollte erwähnt werden, dass das Literaturagentursystem in Deutschland noch nicht gleichartig etabliert ist wie in anderen Ländern; vor allem im Vergleich zu den angelsächsischen Ländern. Das Dreieck „Autor – Agentur – Verlag“ funktioniert dennoch ganz gut und gibt dem Autor die erhöhte Chance über einen Vermittler sein Buch publiziert zu sehen.

Eingereichte Manuskripte – Texte müssen überzeugen

Bei aller Kritik, eines ist natürlich klar, in erster Linie muss ein Text überzeugen. Nicht immer im literarischen Sinne, sondern oftmals mit dem Namen und der Kaufkraft des Genre, mitunter auch mit der Schockwirkung des Inhaltes so manchen Textes.

Marketing ist dabei das A und O und so manche gute Story hat schon im Vorfeld verloren, wenn so genannte Autorenverlage kein richtiges Marketing zur Verfügung stellen, sondern die Bücher nur produzieren.

(Artikel aktualisieret 18.01.2026)

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