Wann pflanzt man am besten einen Baum?
„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren.
Die zweitbeste Zeit ist jetzt.“
(Chinesisches Sprichwort)

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Das Literatur-Blog zum Roman
„Es ist angenehmer sich ein bisschen zu streiten, ohne in Feindschaft zu verfallen, als wenn das Verhältnis so dahinplätschert.“
BILD-Teaser: „ER war der erste rot-grüne Kanzler. ER erfand die Agenda 2010 und verlor am Ende über diese wichtigen Reformen sein Amt: Gerhard Schröder (SPD), Regierungschef von 1998 – 2005. Keiner seiner Vorgänger rieb sich so kämpferisch an BILD wie er. Ein Gespräch über Macht, Schlagzeilen und BILD.“ (Quelle: „Warum braucht man zum Regieren BILD, BamS und Glotze, Herr Schröder?“, BILD Jubiläumsausgabe vom 23./24. Juni 2012, S. 2-3)
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(Artikel aktualisiert 18.03.2026)
Es ist schon ein Weilchen her, aber der Vierzeiler eines Obdachlosen, der in der S-Bahn zwischen Warschauer Straße und Hauptbahnhof mitfuhr, geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Hab im Stillen interessiert gelauscht und mir das letzte seiner Gedichte schnell noch im Smartphone notiert. Warum? Nun, weil mir dieser Vierzeiler ein Lächeln auf die Lippen zauberte und irgendwie lustig, irgendwie … total peppig klang; trotz leichter melancholischer Note.
Ich saß so da, in der vollen S-Bahn und hörte einen Mann vor sich hinbrabbeln. Es war ein älterer Mann, ein Obdachloser aus Berlin, der für zwei Stationen hintereinander weg Sprüche, Gedichte und kleine Anekdoten rezitierte. Er war nicht gut anzusehen, aber das hat ja nichts zu sagen und wir wissen alle, dass das Leben auf der Straße mit Sicherheit kein Ponyhof ist. Ich glaube, die wenigsten Mitfahrer haben genau hingehört. Wenn sie es denn getan hätten, dann wäre wohl auch dieses kleine lyrische Gedicht am Ende an ihre Ohren gedrungen und hätte ein Lächeln über ihre Lippen gezaubert – so wie es bei mir der Fall war.
Angeblich soll das Gedicht, der aufgesagte Spruch, dieser echt lustige Kalauer in der S-Bahn am Feierabend von Johann Wolfgang von Goethe sein. Irgendetwas in dieser Richtung hatte der obdachlose Herr am Ende noch in seinen Bart gemurmelt. Sollte ich bei der Recherche danach fündig werden zu welchem Autor der Vierzeiler wirklich gehört, werde ich dies in der Kommentarfunktion oder hier im Artikel direkt vermerken. Möglicherweise ist das Gedicht ja auch der Kreativität des Obdachlosen entsprungen? Ich bin mir nicht sicher. Die Leser meines Blogs, die den lyrischen Text erkennen und zuordnen können, sind herzlichst aufgefordert das Geheimnis um dieses Gedicht zu lüften. Vielen Dank und nun viel Spaß beim Lesen des angeblichen Gedichtes von Herrn Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe.
Der Vierzeiler des rezitierenden Berliner-Obdachlosen:
Man müsste noch mal 20 sein,
verliebt und blonde Locken,
dann dürft die Butter auch mal ranzig sein,
und der Toast schmeckt auch mal trocken.
(Artikel aktualisiert 26.02.2026)
Bücher von Jens Böhme:
„Drei Dinge sollst du im Laufe deines Lebens tun: Ein Kind großziehen, einen Baum pflanzen und ein Buch schreiben.“
Zitat: Unbekannter Autor
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„Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man mit ihr auf Bäume reiten.“
(Heiner Geißler – deutscher Politiker / CDU)
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Wenn Toni Mahoni („Gebratene Störche“ und „Alles wird gut, und zwar morgen!„) meint:
Allet wird gut!
… dann wird das wohl auch so sein … In diesem Sinne – Allet wird gut!
(Artikel aktualisiert 19.03.2026)
Eines meiner Lieblingszitate von Albert Einstein!
„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
(Albert Einstein – deutscher Physiker)

Na so etwas? – Es wieder so weit. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes an der Zeit und an die Zeitumstellung zu denken.
Heute Nacht muss die Uhrzeit eine Stunde vorgestellt werden.
Der Unwissende fragt sich dann stets von Neuem: Muss ich nun die Zeiger vor oder zurückdrehen?
Vor kurzem erhielt ich von einer Bekannten eine interessante E-Mail in der sie allen Freunden eine super Eselsbrücke (einen Merkspruch) zur Zeitumstellung mitteilte. Ich glaube, wer sich diese Eselsbrücke einmal richtig verinnerlicht hat, der wird sich „Zeit seines Lebens“ an die richtige Variante der Umstellung erinnern und anderen Rat geben können.
„Im Frühling werden die Gartenstühle VOR das Haus gestellt und im Herbst werden die Gartenstühle wieder ZURÜCK ins Haus gestellt.“
Das bedeutet für uns, dass wir Sonntag, den 29. März 2009 (bzw. in jedem Frühjahr von Neuem) um 2 Uhr die Zeiger der Uhr um eine Stunde vorstellen. Für diejenigen, die viel wert auf ihre ordentliche Anzahl an Schlafstunden legen, heißt das leider eine Stunde weniger Schönheitsschlaf. Es werden die „Gartenstühle vor das Haus“ gestellt“.
Aber zum Glück ist ja der Tag der Zeitumstellung für die meisten Menschen ein regulärer Sonntag und dann wird halt eine Stunde später aufgestanden oder zeitiger ins Bett gegangen; wenn einem der Schönheitsschlaf wichtig ist.
Das Gleiche gilt dann natürlich für die Winterzeit. Nur in die andere Richtung! Hier wird die Uhrzeit eine Stunde zurück gedreht. Es werden also die „Gartenstühle zurück ins Haus“ gestellt.
(Artikel aktualisiert 27.01.2026)
Ich sitze wie auf heißen Kohlen. Jeden Tag denke ich an die Lektorin und frage mich, wann sie wohl mit dem Manuskript fertig sein wird? Schaue auf den Kalender und male mir in Gedanken schon den Tag aus, welcher es frühestens sein könnte, um eine erste Nachricht von ihr zu erhalten. Dann frage ich mich: Wie viel muss ich wohl noch verändern bzw. auf wie vielen Seiten hat sich möglicherweise der berühmtberüchtigte Fehlerteufel* eingeschlichen und sein rechtschreib-grammatikalisches Unwesen getrieben?
Wer weiß, wer weiß es? Selbst mit Hilfe der Word-Rechtschreibprüfung habe ich bei der letzten Überarbeitung und bei denen davor immer wieder etwas Neues entdeckt, was es galt zu berichtigen bzw. was nicht so ganz stimmig war. Doch genau dafür ist so ein Lektorat eben da, – ohne die so genannte Betriebsblindheit – eben unabhängig und kritisch mit dem Text des Autors umzugehen. Das geht nicht von heute auf morgen, das braucht auch seine Zeit und das muss ich wohl oder übel auch anerkennen.
Trotzdem sehne ich die E-Mail mit dem korrigierten Text herbei, so dass es endlich vorwärts gehen kann.
*Bedeutung: imaginäre, als heimtückisch-listig vorgestellte Macht, der man die Schuld an den trotz aller Sorgfalt auftretenden Fehlern gibt (duden.de)
Bücher von Jens Böhme:
(Artikel aktualisiert 30.01.2026)
Oh doch! Über Geld wird doch andauernd gesprochen. In der Politik zum Beispiel über die Steuern; das „Haushaltsgeld“. In der Wirtschaft über die Milliardenpakete, die an die Banken gehen und beim Kneipenbesuch nebenan über die Bierpreise. Egal wohin man heute schaut, man muss wissen:
Kennt Ihr den schon? – Ein ironisches Sprichwort
„Egal! Was kostet die Welt?“ – voll Euphorisch gefragt.
„Achso – Dann Nehm Ich Ne Kleine Cola:“
Ganz ehrlich! Überall ist das Thema Finanzen präsent, so auch in Kunst und Kultur. Denn von Luft und Liebe allein kann der Mensch nicht leben – zumindest nicht dauerhaft.

Da dies das Blog zum Roman ist, möchte ich natürlich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Ich möchte hier den Prozess des Manuskriptes zum fertigen Roman darlegen und dazu gehört nun mal auch die finanzielle Seite des Projektes. Sozusagen eine Buch-Bilanz für all diejenigen, die wissen wollen was am Ende bei der Publikationsvariante „Book-on-demand“ unterm Strich investiert wurde. Ich hoffe damit auch anderen Autoren, vor allem auch Hobbyautoren, einen kleinen Einblick zu geben und zu zeigen mit welch pekuniärem Einsatz man rechnen sollte und an welchen Kriterien sich das festmacht.
Gestern wurde von meinem Konto die erste Rate von 512,60 € an den Lektoratsservice des Verlages abgebucht. Das Lektorat – hier Korrektorat genannt –, kostet insgesamt ganze 1.025,20 €. Diese Summe wurde nach Absprache in 2 gleiche Teile gestückelt. Der erste Teil zu Beginn, also wenn die Lektorin mit der Korrektor los legt und der zweite Teil, wenn sie mit dem Text komplett fertig ist und mir anschließend das Manuskript zurück schickt. Dann liegt es wiederum an mir, den Text gegen zu lesen und die vorgeschlagenen Korrektoren zu ändern und mögliche Ungereimtheiten, sowie Redundanzen auszumerzen.
Ist dann das Manuskript soweit zum Druck bereit, wird ein Prototyp erstellt und es geht in die Produktion. Dazwischen jedoch muss noch das Buchcover bestimmt werden. Für die tatsächliche Produktion, wo dann Seitenanzahl, Verkaufspreis, Cover, Klappentext etc.pp. fest steht, muss ich dann noch einmal in den Finanztopf greifen. Dazu detaillierte Informationen, wenn es soweit ist.
Wichtig ist, dass der Text am Ende Qualität hat. Aus diesem Grund habe ich mich für ein professionelles Lektorat entschieden. Denn nur Qualität überzeugt letztendlich den Leser und dafür steht wiederum der Lektor, der sich objektiv mit dem Text auseinander setzt.
(Artikel aktualisiert 16.04.2025)
Motto: Ärgert Euch nicht, ärgert die anderen.

Eigentlich heißt ja der Spruch, den mir einmal ein Journalist bei meinem Volontariat bei einer Tageszeitung sagte: „Jens! Ärgere dich nicht, ärgere die anderen!“
Das war ein gut gemeinter Rat mit Schulterklopfer sich nicht über alles und jede Kleinigkeit zu ärgern. Es war eine Zeit, die gar nicht so einfach für mich war. Aber im Nachgang voller Erfahrungen und einem Abschnitt, der mich geprägt hat.
Es war ein gute gemeinter Rat zu erkennten, dass so viel im Leben passiert, was man nicht unmittelbar beeinflussen oder direkte ändern kann. Es lebt sich auch etwas entspannter, wenn man nicht „aus jeder Mücke einen Elefanten macht„. Und da haben wir schon wieder, die nächste Redewendung!
Bevor ich jetzt in eine endlose Schleife von weiteren Sprichwörtern, Zitaten, Anekdoten und Redewendungen verfalle, sage ich im positiven Sinne:
Ärgert Euch nicht, ärgert die anderen!
Nehmt es nicht so schwer und bleibt lieb bei allen Dingen, die macht!
Als ich einmal einen echt finanziellen Engpass hatte, das war im Jahr 2005, habe ich im TIP Berlin in der Rubrik „Sonstiges“ folgendes annonciert:
– Der Tausendfüßler – psychologischer Liebesroman – gebe alle Rechte ab – Preis Verhandlungssache – … was folgte, war die Telefonnummer und E-Mai-Adresse.
Wie naiv, … wie bescheuert und größenwahnsinnig muss ich eigentlich gewesen sein, mir 1. die Rechte abnehmen zu lassen für ein Projekt in dem so viel Herzblut steckt, 2. zu glauben, dass es irgendeinen Interessenten dafür geben würde, 3. zu hoffen mit dieser Aktion mein lädiertes Konto aufzupäppeln und 4. überhaupt auf die Idee zu kommen etwas von irgendjemandem zu erwarten und diese Schnapsidee auch noch umzusetzen?

Herrjemine … das war keine Sternstunde in meinem Leben … aber so ist das nun mal, wenn man sich zu viel einbildet und gleichzeitig in der Klemme steckt.
Jedoch überzeugt von der Story, wie ich es damals war, dass es eine kleine interessante Geschichte ist, in der sich ein jeder Leser wieder finden kann und die von vielen unterschiedlichen Gefühlsfacetten durchflutet ist, die der Leser auch nachvollziehen kann, bin ich immer noch! Oh ja. Wäre auch schlimm, wenn nicht.
Doch ich muss zugeben, dass ich dabei auch in selbstgefälliger Art und Weise auch an hiesige Filmeproduzenten gedacht habe. Die mich mit einem „Äpple & nem EI“ abspeisen und die Story einfach an sich nehmen, später umpolen und das Ganz Manuskript den Haifisch-Storyliner im filmischen Textbecken in den Rachen werfen.
Okay, die fantasievolle Hoffnung, dass eventuell auch ein Literaturagent oder Verlag dies lesen würde, schwirrte da unterschwellig auch mit. Aber wenn es Hinz & Kunz gewesen wäre und mir auch nur annähernd 500 € dafür gegeben hätte (sei es dass Hinz & Kunz es sogar nur zum Feuer anmachen benutzen würden) – ich hätte diesen Deal wohl gemacht.
Angerufen hat aber niemand, auch keine E-Mail habe ich erhalten. „Gott sei’s getrommelt und gepfiffen“ und wer weiß, für was es gut war?
>>> Wofür es gut war, schaut einfach hier vorbei! <<<
(Artikel aktualisiert 01.04.2025)