Zitat: Gerhard Schröder

Ein Zitat von Gerhard Schröder aus dem Interview in der BILD Jubiläumsausgabe 2012

„Es ist angenehmer sich ein bisschen zu streiten, ohne in Feindschaft zu verfallen, als wenn das Verhältnis so dahinplätschert.“

BILD-Teaser: „ER war der erste rot-grüne Kanzler. ER erfand die Agenda 2010 und verlor am Ende über diese wichtigen Reformen sein Amt: Gerhard Schröder (SPD), Regierungschef von 1998 – 2005. Keiner seiner Vorgänger rieb sich so kämpferisch an BILD wie er. Ein Gespräch über Macht, Schlagzeilen und BILD.“ (Quelle: „Warum braucht man zum Regieren BILD, BamS und Glotze, Herr Schröder?“, BILD Jubiläumsausgabe vom 23./24. Juni 2012, S. 2-3)

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(Artikel aktualisiert 18.03.2026)

Herr mit Lyriksammlung in der S-Bahn Berlin – Ein Obdachloser zitiert

Kreativer Bettler in der Berliner S-Bahn mit ausgewählten Gedichten

Es ist schon ein Weilchen her, aber der Vierzeiler eines Obdachlosen, der in der S-Bahn zwischen Warschauer Straße und Hauptbahnhof mitfuhr, geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Hab im Stillen interessiert gelauscht und mir das letzte seiner Gedichte schnell noch im Smartphone notiert. Warum? Nun, weil mir dieser Vierzeiler ein Lächeln auf die Lippen zauberte und irgendwie lustig, irgendwie … total peppig klang; trotz leichter melancholischer Note.

Ich saß so da, in der vollen S-Bahn und hörte einen Mann vor sich hinbrabbeln. Es war ein älterer Mann, ein Obdachloser aus Berlin, der für zwei Stationen hintereinander weg Sprüche, Gedichte und kleine Anekdoten rezitierte. Er war nicht gut anzusehen, aber das hat ja nichts zu sagen und wir wissen alle, dass das Leben auf der Straße mit Sicherheit kein Ponyhof ist. Ich glaube, die wenigsten Mitfahrer haben genau hingehört. Wenn sie es denn getan hätten, dann wäre wohl auch dieses kleine lyrische Gedicht am Ende an ihre Ohren gedrungen und hätte ein Lächeln über ihre Lippen gezaubert – so wie es bei mir der Fall war.

Ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe?

Angeblich soll das Gedicht, der aufgesagte Spruch, dieser echt lustige Kalauer in der S-Bahn am Feierabend von Johann Wolfgang von Goethe sein. Irgendetwas in dieser Richtung hatte der obdachlose Herr am Ende noch in seinen Bart gemurmelt. Sollte ich bei der Recherche danach fündig werden zu welchem Autor der Vierzeiler wirklich gehört, werde ich dies in der Kommentarfunktion oder hier im Artikel direkt vermerken. Möglicherweise ist das Gedicht ja auch der Kreativität des Obdachlosen entsprungen? Ich bin mir nicht sicher. Die Leser meines Blogs, die den lyrischen Text erkennen und zuordnen können, sind herzlichst aufgefordert das Geheimnis um dieses Gedicht zu lüften. Vielen Dank und nun viel Spaß beim Lesen des angeblichen Gedichtes von Herrn Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe.

Der Vierzeiler des rezitierenden Berliner-Obdachlosen:

Man müsste noch mal 20 sein,
verliebt und blonde Locken,
dann dürft die Butter auch mal ranzig sein,
und der Toast schmeckt auch mal trocken.

(Artikel aktualisiert 26.02.2026)

Bücher von Jens Böhme:

Zitat: Unbekannter Autor

Wer ist der Autor?

„Drei Dinge sollst du im Laufe deines Lebens tun: Ein Kind großziehen, einen Baum pflanzen und ein Buch schreiben.“

Zitat: Unbekannter Autor

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Toni Mahoni meint: Allet wird gut!

Der Roman - Der Tausendfüßler - Spruch von Toni Mahoni auf dem Cover für Jens Böhme
Von Autor zu Autor: Coverbild von „Der Tausendfüßler“ signiert

Wenn Toni Mahoni („Gebratene Störche“ und „Alles wird gut, und zwar morgen!„) meint:

Allet wird gut!

… dann wird das wohl auch so sein … In diesem Sinne – Allet wird gut!

(Artikel aktualisiert 19.03.2026)

Nicht auf die Schippe, aber auf die Schaukel genommen …

… habe ich mich zu Ostern freiwillig selbst.

Was macht der Erwachsene, wenn er eine Schaukel sieht und als Kind gern geschaukelt hat?

Er denkt: Da möchte ich noch einmal Kind sein! Braucht er aber nicht. Denn im Allgemeinen sind die hiesigen Schaukeln so konstruiert, dass jeder normale Mensch damit schaukeln kann.

Es geht los ...
Es geht los …

Sieht man also als Erwachsener eine Schaukel auf dem Kinderspielplatz oder an irgendeiner anderen Ecke, dann sollte jeder von uns ohne groß darüber nachzudenken seinem inneren Drang nachgeben und sich dem Glücksgefühl einer Schaukelpartie ergeben. Einfach die ersten paar Schritte Richtung Schaukel gehen. Der Rest geschieht von ganz allein. Schon nach der 4. oder 5. Amplitude auf der Schaukel ist das Glücks- und Freiheitsgefühl präsent.

Sonne zu Ostern und Wind im Gesicht

Lacht dazu noch die Sonne und genießt man die Bewegung und den Wind im Gesicht, dann ist das „kleine Glück“ perfekt. Bei einem Osterspaziergang (hier muss ich jedes Jahr erneut an Goethes „Osterspaziergang“ denken und versuche ihn dann bei Familie und Freunden irgendwie aus dem Gedächtnis zu kramen und zu rezitieren) erblickte ich freudestrahlend unterwegs einen Spielplatz mit zwei Schaukeln nahe der Wuhle im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Ich erklärte meinen Begleitern, dass ich unbedingt kurz schaukeln möchte. Aus kurz wurde fast eine ganze dreiviertel Stunde bis mir die Arme vom Festhalten an der Stahlkette schwer wurden.

Glück beim Schaukeln: Das richtige Sitzbrett

Das richtige Sitzbrett
Das richtige Sitzbrett

Diesmal hatte ich mit der Breite des Sitzbrettes zusätzliches Glück zum „Schaukelglück“. Eine Schaukel zuvor, die ich an einer anderen Ecke in dieser Gegend ausprobierte, war nämlich der Sitzbereich wirklich nur für Kinder konzipiert worden. So etwas passiert einem echten Schaukelfan öfter als ihm lieb ist. Die Schaukel ist stabil und hält einen aus, aber der Sitzbereich ist viel zu klein. Das schmälert den Genuss. Und, ganz ehrlich, selbst einem korpulenten Kind hätte jenes 1. Sitzbrett mit Sicherheit auch Probleme bereitet. Was bedeutet das für den Schaukelfanatiker? Nun, es drückt ganz leicht an den Seiten der Oberschenkel. Auf Dauer ist das dann sehr unangenehm. Aber dieses Mal, da auf dem Spielplatz, bestand das Sitzbrett aus einer Art Gummisitzbank. Breit genug für jeden Schaukelliebhaber und sehr bequem für längeres Schaukeln auf dem eigenem Sitzfleisch.

Zeit nehmen beim Schaukeln

Mit dem Blick zur rechten Seite auf den Kienberg Berlin – einer doch angenehmen Gegend mitten im berühmten Berliner Plattenmeer Marzahn –

Schaukelschlenker - Spaß muss sein
Schaukelschlenker – Spaß muss sein

und dem zur Linken, wo einige Menschen wirklich große Drachen in den Frühlingshimmel empor steigen ließen, genoss ich diesen wunderbaren Moment in gleichmäßiger Bewegung auf der von mir okkupierten Schaukel. Genau dafür muss der Mensch sich Zeit nehmen, dachte ich mir, sonst lebt und genießt er nicht. Ab und an wechselte ich mit meinen Begleitern ein Wort über Dies & Das, die sich in der Nähe der Schaukel aufhielten. Wie von einer erhobenen Kanzel gab ich meinen glückseligen Senf nach unten.

Das Glück dieser Erde …

Weit oben, wenn die Amplitude schon sehr beachtlich ist und man die Augen schließt und sich deutlich auf das Pendeln der Schaukel konzentriert und die Augen weiterhin geschlossen hält, dann kribbelt es im Bauch. Immer und immer wieder. Bei jeder neuen Bewegung. Ein wunderbares, ein einmaliges Gefühl.

Zwar sagt man sich, dass man Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde und man eben jenes Glück da findet, aber ich behaupte, dass sich dieses annähernd auch auf dem Sitzbrett einer Schaukel finden lässt – wenn man es selbst zulässt.

In diesem Sinne Jens Böhme sagt: „Ein kurzes Glück auf dieser Erde findet der Mensch auf dem Sitzbrett einer Schaukel!“

Eine Eselsbrücke zur Zeitumstellung

Es ist wieder an der Zeit!

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Küchenuhr – Die Zeit läuft

Na so etwas? – Es wieder so weit. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes an der Zeit und an die Zeitumstellung zu denken.

Heute Nacht muss die Uhrzeit eine Stunde vorgestellt werden.

Der Unwissende fragt sich dann stets von Neuem: Muss ich nun die Zeiger vor oder zurückdrehen?

Vor kurzem erhielt ich von einer Bekannten eine interessante E-Mail in der sie allen Freunden eine super Eselsbrücke (einen Merkspruch) zur Zeitumstellung mitteilte. Ich glaube, wer sich diese Eselsbrücke  einmal richtig verinnerlicht hat, der wird sich „Zeit seines Lebens“ an die richtige Variante der Umstellung erinnern und anderen Rat geben können.

Die Eselsbrücke zur Zeitumstellung

„Im Frühling werden die Gartenstühle VOR das Haus gestellt und im Herbst werden die Gartenstühle wieder ZURÜCK ins Haus gestellt.“

Das bedeutet für uns, dass wir Sonntag, den 29. März 2009 (bzw. in jedem Frühjahr von Neuem) um 2 Uhr die Zeiger der Uhr um eine Stunde vorstellen. Für diejenigen, die viel wert auf ihre ordentliche Anzahl an Schlafstunden legen, heißt das leider eine Stunde weniger Schönheitsschlaf. Es werden die „Gartenstühle vor das Haus“ gestellt“.

Aber zum Glück ist ja der Tag der Zeitumstellung für die meisten Menschen ein regulärer Sonntag und dann wird halt eine Stunde später aufgestanden oder zeitiger ins Bett gegangen; wenn einem der Schönheitsschlaf wichtig ist.

Das Gleiche gilt dann natürlich für die Winterzeit. Nur in die andere Richtung! Hier wird die Uhrzeit eine Stunde zurück gedreht. Es werden also die „Gartenstühle zurück ins Haus“ gestellt.

(Artikel aktualisiert 27.01.2026)

Wie auf heißen Kohlen sitzen – Ich warte, warte und warte …

Fehlerteufel und Lektorat

Ich sitze wie auf heißen Kohlen. Jeden Tag denke ich an die Lektorin und frage mich, wann sie wohl mit dem Manuskript fertig sein wird? Schaue auf den Kalender und male mir in Gedanken schon den Tag aus, welcher es frühestens sein könnte, um eine erste Nachricht von ihr zu erhalten. Dann frage ich mich: Wie viel muss ich wohl noch verändern bzw. auf wie vielen Seiten hat sich möglicherweise der berühmtberüchtigte Fehlerteufel* eingeschlichen und sein rechtschreib-grammatikalisches Unwesen getrieben?

Ausschluss der Betriebsblindheit

Wer weiß, wer weiß es? Selbst mit Hilfe der Word-Rechtschreibprüfung habe ich bei der letzten Überarbeitung und bei denen davor immer wieder etwas Neues entdeckt, was es galt zu berichtigen bzw. was nicht so ganz stimmig war. Doch genau dafür ist so ein Lektorat eben da, – ohne die so genannte Betriebsblindheit – eben unabhängig und kritisch mit dem Text des Autors umzugehen. Das geht nicht von heute auf morgen, das braucht auch seine Zeit und das muss ich wohl oder übel auch anerkennen.

Trotzdem sehne ich die E-Mail mit dem korrigierten Text herbei, so dass es endlich vorwärts gehen kann.

*Bedeutung: imaginäre, als heimtückisch-listig vorgestellte Macht, der man die Schuld an den trotz aller Sorgfalt auftretenden Fehlern gibt (duden.de)

Bücher von Jens Böhme:

(Artikel aktualisiert 30.01.2026)

Über Geld redet man nicht! – Was kostet die Welt?

Oh doch! Über Geld wird doch andauernd gesprochen. In der Politik zum Beispiel über die Steuern; das „Haushaltsgeld“. In der Wirtschaft über die Milliardenpakete, die an die Banken gehen und beim Kneipenbesuch nebenan über die Bierpreise. Egal wohin man heute schaut, man muss wissen:

„Was kostet die Welt?“

Kennt Ihr den schon? – Ein ironisches Sprichwort

„Egal! Was kostet die Welt?“ – voll Euphorisch gefragt.

„Achso – Dann Nehm Ich Ne Kleine Cola:“

Ganz ehrlich! Überall ist das Thema Finanzen präsent, so auch in Kunst und Kultur. Denn von Luft und Liebe allein kann der Mensch nicht leben – zumindest nicht dauerhaft.

Manuskriptseite in Tinte
Manuskriptseite in Tinte

Ein Blick auf die Finanzen

Da dies das Blog zum Roman ist, möchte ich natürlich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Ich möchte hier den Prozess des Manuskriptes zum fertigen Roman darlegen und dazu gehört nun mal auch die finanzielle Seite des Projektes. Sozusagen eine Buch-Bilanz für all diejenigen, die wissen wollen was am Ende bei der Publikationsvariante „Book-on-demand“ unterm Strich investiert wurde. Ich hoffe damit auch anderen Autoren, vor allem auch Hobbyautoren, einen kleinen Einblick zu geben und zu zeigen mit welch pekuniärem Einsatz man rechnen sollte und an welchen Kriterien sich das festmacht.

Die erste Rate für’s Lektorat

Gestern wurde von meinem Konto die erste Rate von 512,60 € an den Lektoratsservice des Verlages abgebucht. Das Lektorat – hier Korrektorat genannt –, kostet insgesamt ganze 1.025,20 €. Diese Summe wurde nach Absprache in 2 gleiche Teile gestückelt. Der erste Teil zu Beginn, also wenn die Lektorin mit der Korrektor los legt und der zweite Teil, wenn sie mit dem Text komplett fertig ist und mir anschließend das Manuskript zurück schickt. Dann liegt es wiederum an mir, den Text gegen zu lesen und die vorgeschlagenen Korrektoren zu ändern und mögliche Ungereimtheiten, sowie Redundanzen auszumerzen.
Ist dann das Manuskript soweit zum Druck bereit, wird ein Prototyp erstellt und es geht in die Produktion. Dazwischen jedoch muss noch das Buchcover bestimmt werden. Für die tatsächliche Produktion, wo dann Seitenanzahl, Verkaufspreis, Cover, Klappentext etc.pp. fest steht, muss ich dann noch einmal in den Finanztopf greifen. Dazu detaillierte Informationen, wenn es soweit ist.

Wichtig ist, dass der Text am Ende Qualität hat. Aus diesem Grund habe ich mich für ein professionelles Lektorat entschieden. Denn nur Qualität überzeugt letztendlich den Leser und dafür steht wiederum der Lektor, der sich objektiv mit dem Text auseinander setzt.

(Artikel aktualisiert 16.04.2025)

Egal was passiert …

… ärgert Euch nicht, ärgert die andern!

Motto: Ärgert Euch nicht, ärgert die anderen.

Das ist kein Tausendfüßler
Bild: Das ist kein Tausendfüßler!

Eigentlich heißt ja der Spruch, den mir einmal ein Journalist bei meinem Volontariat bei einer Tageszeitung sagte: „Jens! Ärgere dich nicht, ärgere die anderen!“

Das war ein gut gemeinter Rat mit Schulterklopfer sich nicht über alles und jede Kleinigkeit zu ärgern. Es war eine Zeit, die gar nicht so einfach für mich war. Aber im Nachgang voller Erfahrungen und einem Abschnitt, der mich geprägt hat.

Es war ein gute gemeinter Rat zu erkennten, dass so viel im Leben passiert, was man nicht unmittelbar beeinflussen oder direkte ändern kann. Es lebt sich auch etwas entspannter, wenn man nicht „aus jeder Mücke einen Elefanten macht„. Und da haben wir schon wieder, die nächste Redewendung!

Bevor ich jetzt in eine endlose Schleife von weiteren Sprichwörtern, Zitaten, Anekdoten und Redewendungen verfalle, sage ich im positiven Sinne:

Ärgert Euch nicht, ärgert die anderen!

Nehmt es nicht so schwer und bleibt lieb bei allen Dingen, die macht!

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