Das 6-Minuten Tagebuch – Über das Tagebuchschreiben

  1. Ein Tagebuch für positives Denken
  2. Ein Erfolgsjournal – Das 6-Minuten Tagebuch
    1. Die Psychologie des Schreibens – Die heilende Wirkung niedergelegter Worte
    2. EINE DEFINITION: Tagebuch – Tagebuchschreiben – Tagebuch führen
    3. Was sagt der Duden zum Thema Tagebuch? – duden.de
  3. Ein 6-Minuten Tagebuch als Geschenk für meine Mutter
  4. Das 6-Minutentagebuch für Kinder
  5. Tagebuch und Autor – Ein Fan des Tagebuchschreibens
  6. Hausaufgabenhefte – Tagebücher der besonderen Art
  7. Tagebuchschreiben bei Lebenskrisen – Tagebuch führen in schwierigen Situationen – Scheiben eines Tagebuches bei dramatischen Erfahrungen
    1. Das Erfahrene und persönlich Erlebte wird dokumentiert und reflektiert!
  8. Weitere interessante Faken und Links zum Thema Tagebuch und Tagebuchschreiben
    1. Thema Web-Blogs, Blogging und Blogger
    2. Berühmte Tagebücher
    3. 12. Juni – Welttag des Tagebuchs – „Tag des Tagebuchs“
    4. Berliner Tagebuch Jens Böhme – Eine Anekdote zum Lesen

Schon einmal Tagebuch geschrieben? Wenn ja, dann weißt du ja, dass auch diese Art des Schreibens Ausdauer benötigt. Zumindest braucht es Durchhaltevermögen und etwas Muse, wenn die Gedanken und Erlebnisse eines jeden Tages über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden sollen. Mit dem 6-Minuten Tagebuch ist es etwas anders!

Ein Tagebuch für positives Denken

Ein Tagebuch zu führen, ist etwas Kreatives, etwas Dokumentarisches, aber in erster Instanz auch etwas sehr Persönliches. Wer es einmal ausprobiert hat, weiß, dass es einen langen Atem braucht und oft auch Zeit, um sich im herausfordernden Alltag hinzusetzen und den abgelaufenen Tag Revue passieren lassen. Oder auch einfach nur stichpunktartig die Gedanken und Erlebnisse von gestern nachzutragen. Manchmal sind es dann auch die Ereignisse von Vorgestern, von Vor-Vorgestern oder von Vor-Vor-Vorgestern; und wenn man etwas mehr hinterherhinkt, muss dann sogar die ganze Woche noch einmal durchdacht werden. Zumindest brauch der Tagebuchautor dann etwas mehr Zeit und ein gutes Gedächtnis; wenn er oder sie es ernst meint mit dem „Tagebuchschreiben“!

Ein Tagebuch ist auch ein Archiv, ein Zeitdokument – oft mit einem Datum versehen – von erlebten Tagesereignissen einer Person. Wenn Tagebücher Generationen überleben sind sie nicht nur Gedanken-Anker für sich selbst, sondern auch für die Kinder und Kindeskinder oder jene Menschen, die zu einem späteren Zeitpunkt ein aufrichtiges und neugieriges Interesse am Leben des Schreibers bzw. der Schreiberin haben. So schafft jeder seine eigenen und persönlichen Chroniken!

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„Ups, es ist Literaturfest in Meißen – und ich habe noch kein passendes Buch“

Das Meißner Literaturfest – Deutschlands größtes eintrittsfreies Open-Air-Lesefest

Auch in diesem Jahr findet wieder das „Literaturfest Meißen“ statt. Das nunmehr 7. Lesefest in der Domstadt steht unter dem Motto »Zwischen den Welten – Geschichten aus nah und fern«. Am 9. bis 12. Juni sind alle Literaturbegeisterten in Meißen eingeladen am -Fest der Literatur- teilzunehmen.

Jedes Jahr lädt die für das Porzellan bekannte Stadt Meißen in Sachsen ein!

Ups, Literaturfest - und ich habe noch kein passendes Buch
Plakat – „Ups, Literaturfest – und ich habe noch kein passendes Buch“

Termine Literaturfest Meißen

Der Termin für das Literaturfest in Meißen ist immer das zweite Juniwochenende.

  • Die nächsten Termine werden sein: 13. – 15. Juni 2025 / 12. – 14. Juni 2026

Mehr Informationen zum Literaturfest:

Noch kein passendes Buch gefunden? Der Roman „Der Tausendfüßler“ spielt direkt in Meißen!

Die Geschichte um den Autor Conrad Wipp und die Buchhändlerin Mira spielt direkt in Meißen, der Stadt an der Elbe. Ein kleiner Abstecher nach Dresden, der im Laufe der Geschichte nicht ohne Folgen bleibt, ist auch inbegriffen.

Um was geht es im Roman? – Der Tausendfüßler – Klappentext

Weiterer Buch-Tipp: Wie wäre es denn mit diesem Kinderbuch von Jens Böhme:

(Artikel aktualisiert 06.02.2026)

14. Februar Valentinstag – Ursprung, Sinn und Unsinn am Tag der Liebenden

  1. Tag der Liebenden – Valentinstag mit Blumen und Süßigkeiten
  2. Ursprung des Valentinstages
  3. Der Valentinstag in Deutschland
  4. Valentinstag, White Day und Black Day und die Liebesschlösser in Köln

„Alle Jahre wieder …“ am Valentinstag und kurz davor dieselben Fragen. „Sag mal, macht ihr was?“ oder „Schenkst Du Deiner Freundin was?“

14. Februar Valentinstag Herz Liebesschloss - Blog Der Tausendfüßler
14. Februar Valentinstag Herz Liebesschloss – Blog Der Tausendfüßler

Die Medien machen jedes Jahr „den Tag der Liebenden“ nur all zu gern publik und die Wirtschaft wirft gleichzeitig ihre Marketingexperten ins Feld der Liebe, die dann versuchen so viel wie möglich Liebessaft in Form von pekuniären Errungenschaften (sprich: hart verdientem Geld) aus dem Arbeitsleben, den Liebenden aus dem Kreuz zu leiern. Die Blumenindustrie ist hier ganz vorn mit dabei!

Tag der Liebenden – Valentinstag mit Blumen und Süßigkeiten

Okay, ganz so düster und unromantisch muss der Tag ja nun nicht gesehen werden. Er soll ja eigentlich ein Tag der Liebe und der Freude sein. Das am 14. Februar der Tag der Liebenden gefeiert wird, ist an sich keine schlechte Sache. Wie alle Feste, sind sie dazu da, sich zu erinnern, gemeinsam zu erinnern, sich auszudrücken und kund zu tun. Und: Eben gemeinsam etwas zu unternehmen. Am Valentinstag schenken sich Liebende oder Menschen, die sich einfach nur lieben und mögen, Blumen und kleine Geschenke der Aufmerksamkeit. Oft erhält der ein oder die andere ein Präsent, eine Karte oder eine Nachricht von einem Menschen von dem es nicht erwartet wird oder der einem einfach nur sagt: Schön das es dich gibt! Das ist grundsätzlich eine feine Sache! Klar, man(n) und auch Frau muss nicht alles mitmachen und ein liebevoller Kuss mit einem Lächeln und einer entsprechenden Umarmung sagt oft mehr als tausend Blumen und hunderte Geschenke.

Hättet Ihr das gewusst?

Am 14. Februar ist übrigens auch WELT-Mettbrötchen-TAG

https://www.kuriose-feiertage.de/welt-mettbroetchen-tag/

Ursprung des Valentinstages

Der Ursprung des Valentinstages liegt schon länger zurück. Er ist auf einen oder mehrere christliche Märtyrer mit dem Namen Valentin zurück zu führen. Vorwiegend wird hier von Valentin von Terini und Valentin von Viterbo gesprochen. Valentin, wer es auch immer gewesen sein möge, wurde enthauptet, weil dieser Valentin als einfacher Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach christlichem Ritus getraut hatte. Dafür wurde Valentin von Terni am 14. Februar 269 hingerichtet. Wenn man sich nun vorstellt, dass die Liebenden eine Enthauptung feiern, dann ist das schon etwas grotesk. Natürlich wird hier nicht die Enthauptung gefeiert, sondern die guten Taten, die Valentin von Terni gemacht hat. Nämlich – den Liebenden zu helfen! Aber wie aus allen Tragödien kann daraus ja auch etwas Gutes entstehen – eben der VALENTINSTAG der Liebenden.

Der Valentinstag in Deutschland

Populär wurde der 14. Februar – „Der Valentinstag“ – erst nach dem zweiten Weltkrieg. In Deutschland selbst vor allem mit dem Handel von Blumen durch die hiesigen Blumenhändler und der Süßwarenindustrie. 1950 veranstaltete man in der Stadt Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Ja, auch so etwas gibt es.

Valentinstag, White Day und Black Day und die Liebesschlösser in Köln

Habt ihr das gewusst? Es gibt einen „White Day“ in Japan. Die Frauen beschenken die Männer mit Schokolade und erhalten dann einen Monat später, genau am 14. März als Gegengeschenk „weiße Schokolade“. Südkorea geht da noch einen Tick weiter und begeht den „Black Day“. Wer am Valentinstag sowie am White Day leer ausgegangen ist, betrauert dies am 14. April und isst Nudeln mit schwarzer Soße – das Gericht nennt sich: Jajangmyeon. Im Land des Sambas Brasilien wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert und im gelobten Land Johann Wolfgang von Goethe, da wo Shakespeares „Romeo und Julia“ balkontechnisch zu Hause sind, in Italien, da treffen sich Liebespaare an diesem Tag zum Beispiel an Brücken. Diese oder andere Gegenstände (wie beispielsweise Fahrradständer) werden dann zweckentfremdet und es werden Liebesschlösser angebracht.

Valentinstag - Kölner Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln - Blog Der Tausendfüßler
Valentinstag – Kölner Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln – Blog Der Tausendfüßler

In Deutschland ist vor allem eine der Kölner Brücken, die Hohenzollernbrücke, dafür sehr bekannt, dass sie voller Schlösser hängt. Laut eines Artikels von koeln.de (2011) sollen sich mit der Weile 40.000 Paare mit einem Liebesschloss auf dieser Brücke in Köln ihre ewige Treue geschworen haben. In Berlin begann diese Art des Brauchtums im Jahr 2010, vor allem an der Oberbaumbrücke, Modersohnbrücke, Admiralsbrücke, etc. Im Sommer 2011 wurden jedoch von Amtswegen diese Schlösser wieder entfernt (wohl wegen der Statik und der Historie der Brücken). Jetzt könnten alle Valentinstag-Fans unken: Da muss wohl ein neuer Märtyrer her? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Heute jedenfalls ist der 14. Februar und es ist Valentinstag. Genießt den Tag und habt Euch lieb!

Weitere interessante Links zum Thema Valentinstag

Buchtipps: Der Liebesroman „Der Tausendfüßler“ von Jens Böhme

(Artikel aktualisiert 08.02.2026)

WELT-KUSS-TAG – Tage, die es gibt!

Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG

  1. Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG
  2. Alle mal hergeküsst!
  3. Unterschiedlich Küsse

Ja, es gibt Sie, diese ganz speziellen Tage. Hat der Unwissende einmal davon erfahren, dann versucht er sich im nächsten Jahr daran zu erinnern oder aber diesen Tag, wenn ihm dieser in irgendeiner Art und Weise zusagt, zu zelebrieren. Wie in diesem Blog schon des Öfteren bestimmte Tage näher beleuchtet und auch angetasert wurden wie z.B. „Murmeltiertag“ (Groundhog Day), „Weltknuddeltag“ (Weltumarmungstag) oder äußerst passend zum Literatur-Blog der „Welttag des Buches“, gibt es auch am heutigen Tag einen äußerst sympathischen Anlass in Bezug auf „besondere Tage“: Nämlich den WELT-KUSS-TAG.

Alle mal hergeküsst!

Herrlich – Weltkuss-Tag! Wir nehmen uns also heute kein Beispiel am bekannten Pop-Song der Band „Die Prinzen“ mit ihrem Hit aus dem Jahr 1992 „Küssen verboten“, sondern machen das, was an so einem Tag einfach dazu gehört. Wir küssen den oder die Liebste einmal mehr, natürlich auch die Mutti und den Vaddi. Nur zu: Auch die Frau mit dem hübschen Augenaufschlag in der S-Bahn (natürlich nur mit Handkuss – man(n) weiß ja nie), vielleicht auch den netten Mann auf der obersten Treppenstufe, weil er den Kinderwagen hoch getragen hat und überhaupt …, wer will auch den Chef oder die Chefin. Egal, küsst einfach! Denn beim Küssen passiert was Wundervolles. Probiert es aus … natürlich nur wer will!

Lustiges "WELT-KUSSS-DAY" Bild einer KI - Ein surreales Wirrwarr
„WELT-KUSSS-DAY“ – Bild einer KI – Ein surreales Wirrwarr! – Was stimmt denn hier nicht?

Unterschiedlich Küsse

Wie es immer so ist, gibt es von einer Sache nicht nur ein Ding. Das Leben ist vielfältig und einfallsreich. Es muss ja schließlich auch ab und an kompliziert und abwechslungsreich sein oder eben zur Situation passen. Daher ist Kuss nicht gleich Kuss! Schön für den, der Küsse unterscheiden kann. Je nach ihrer Funktion und ihrer Bedeutung kann ein Kuss ein Freundschaft-, ein Verehrungs- oder sogar ein Unterwerfungskuss sein. Natürlich gibt es auch diese Küsse: Friedens-Kuss, Versöhnungs-Kuss, Kuss im Taumel der Freude, aber auch den familiären Kuss. Schön ist auch ein Willkommens-Kuss zu erhalten. Weniger schön, aber meistens umso leidenschaftlicher – der Abschieds-Kuss aus Liebe am Bahnhof.

Und da wir gerade bei der Liebe sind, natürlich nicht zu vergessen der Liebeskuss. Natürlich gibt es noch andere unterschiedliche Kuss-Formen und Kuss-Anlässe in unterschiedlichsten Ausprägungen, aber beim Schönsten – dem Liebeskuss – soll es für diesen Artikel erst einmal gewesen sein. Wem noch ungenannte Küsse spontan einfallen, der kann diese gern in einem Kommentar hinterlassen. In diesem Sinne – nicht vergessen: Heute ist Welt-Kuss-Tag!

Einen interessanten Artikel in Form eines Interviews zum Thema küssen gibt es auf welt.de „Was Sie über das Küssen wissen sollten“.

Wann ist der WELTKNUDDELTAG? – Hier geht es zum Artikel: „Heute ist Weltknuddeltag (Weltumarmungstag) – Knuddel frei!

Literaturtipp für Erwachsene – Der Liebesroman:

1. April-Newsticker auf dem Literatur-Blog DER TAUSENDFÜSSLER

„April-April“-Newsticker

Berlin: Der Berliner Fernsehturm macht dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz

Der Berliner Fernsehturm weist laut neuester Untersuchung von Architektur-Experten mit 7,3 Meter ein Schräglage auf, die ihn auf der „Liste der schiefen Türme“ in der Welt auf Platz 2 hinter den Schiefen Turm von Pisa stellt. Inwiefern dieser Fakt positive Auswirkungen auf den Berliner Tourismus für die kommenden Jahre hat, ist noch unklar. Es wird aber vermutet, dass es eine signifikante Abwanderung des Tourismus in Sachen „schiefer Türme“ aus Italien nach Deutschland geben wird.

Literatur: Der Autor des Romans „Der Tausendfüßler“ Jens Böhme schreibt nicht mehr

Der Tausendfüßler
Der Tausendfüßler – Roman von Jens Böhme

Jens Böhme hängt den kreativen Stift an den Text-Nagel. In einer Pressemitteilung auf seinem Blog teilte der Autor seinen Lesern mit, dass es an der Zeit ist, aufzuhören. „Ich bin aufgewacht und hatte einen schrecklichen Traum. Ich habe mit meinem neuen Romanprojekt ‚Tim Schary‘ einen Beststeller geschrieben. Das Telefon klingelte ununterbrochen, die Presse wollte wissen wie ich auf so ein Thema kommen konnte. Heimlich wurde der Roman in 5 Sprachen übersetzt und Journalisten überschlugen sich mit Meldungen aller Art, so dass mein Blog nur noch geringfügig als Sprachrohr zur Bekanntheit meines 2. Romans  ‚DER TAUSENDFÜSSLER‚ beitrug. – Das war zu viel des Guten!“

Fernsehen: Dieter Bohlen erhebt Anspruch auf den April-Scherz

Der Aprilscherz ist eine moderne Erfindung des DSDS-Juror Dieter Bohlens. Schon in den 80er Jahren habe Herr Bohlen mit seiner damaligen Band „Blue System“ (Musik-Projekt von 1987 bis 1998) regelmäßig zum 1. April die Veralberung an diesem Tag zelebriert. Als cleverer Geschäftsmann meldete Dieter Bohlen am 1. April 1988 den Aprilschmerz beim Deutschen Patentamt und Markenamt (DPMA) an. Heute benutzt der Star den April-Scherz, um DSDS-Kandidaten zu veralbern, sofern am 1. April Castings statt finden, indem ihnen gesagt wird, diese singen hervorragend und kämen in den Recall. Aber weit gefehlt: April April!

April April: Der Aprilscherz-Newsticker

Redaktionelle Anmerkung zum Newsticker am 1. April 2011

APRIL APRIL – Der Newsticker entspricht nicht der Wahrheit. Er ist jedoch ein wahrer April-Scherz zum Schmunzeln. Der Autor dieses Beitrags entschuldigt sich beim Betreiber des Berliner Fernsehturms und der sensiblen Bausubstanz sowie bei Touristen, die aufgrund der Meldung den Italien-Urlaub spontan umgebucht haben. Weiterhin beim Autor Herrn Jens Böhme, der natürlich immer noch weiter schreibt und von dem der Autor dieses Beitrages mit 100 prozentiger Sicherheit weiß, dass dieser für jeden Scherz, sei es auch dieser spontane April-Scherz, zu haben ist. Ebenso beim DSDS-Juror, Musiker und Musikproduzenten Herrn Dieter Bohlen, dessen Geschick fürs geschäftliche hierdurch nicht in Frage gestellt werden soll; der eher noch Respekt für seine Arbeit erhält und dem zu zutrauen ist, dass er derart kreativ ist, den Aprilscherz tatsächlich patentieren zu lassen.

Kein Aprilscherz! – Ursprung des Aprilscherzes ist unklar

Laut Überlieferung wurde erstmals im Jahre 1618 jemand in den April geschickt und zwar in Bayern.

Der Aprilscherz ist ein Brauch bei dem man Mitmenschen mit einem mehr oder weniger derben Scherz „in den April schickt“.

Sprichwort

Selbst in Grimms Deutschem Wörterbuch aus dem Jahr 1854 wird ein „APRILLSNARR“ erwähnt, jedoch von einem Aprilscherz ist noch nicht die Rede. Erst danach scheint das Wort „Aprilscherz“ Erwähnung zu finden. In Wahrheit aber ist der Ursprung des Aprilscherzes bislang unbekannt.

Es gibt verschiedene Ansätze wie zum Beispiel, dass der erste Tag eines Monats als Unglückstag gilt. Wie der Freitag der 13., zählt vielfach auch der 1. April seit der Antike mitunter zu den Unglückstagen. Der 1. April ist dabei einer von drei Monatsanfängen, der sogar als unglückintensivster Tag gilt. Eine Begründung dafür ist die Geburt und der Todestag von Judas Ischariot im Neuen Testament, es war derjenige, der Jesus verriet. Weiterhin gilt der Tag als angeblicher Einzugstag von Luzifer in die Hölle und man müsse sich an diesem Tag besonders vorsehen.

Ob nun der 1. April wirklich ein Unglückstag ist, muss jeder selbst bestimmen. Kleine Scherze, wenn sie nicht zu derb sind, führen zur Erheiterung. Wenn beide Parteien Spaß verstehen, dann kann der 1. April und so manche Scherz-Situationen nicht wirklich ein so unglücklicher Unglückstag sein. Oder etwas doch?

  • Außerdem gilt immer noch: Zum in den April schicken gehören immer noch Zwei – Einer, der jemanden schickt und einer, der sich schicken lässt!

(Artikel aktualisiert 01.03.2026)

Bücher von Jens Böhme:

Murmeltiertag „Groundhog Day“ – Und täglich grüßt das Murmeltier

„OK, ihr Faulpelze, raus aus den Federn, … Denn heute ist Murmeltiertag!“

Es ist wirklich Murmeltiertag – Groundhog Day. Heute, jährlich am 2. Februar, gibt es in den USA und Kanada den Murmeltiertag. Ein gar sonderbares Ereignis. So ist beispielsweise die amerikanische Stadt Punxsutawney durch den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weltbekannt geworden. Im Film von Regisseur Harold Ramis mit den beiden Hauptdarsteller Bill Murray als Phil Connors und Andie McDowell als Rita erlebt der Protagonist immer und immer wieder denselben Tag. Hintergrund der Story ist die Berichterstattung zum Murmeltiertag in Punxsutawney.

Der Murmeltiertag „Grounhog Day“ mit seiner Vorhersage, den es übrigens schon seit 1887 in Punxsutawney gibt, geht auf deutsche Einwanderer zurück. Wer hätte das gedacht? So ist der Ursprung auf eine alte Bauernregel zurück zu führen und zwar zum Lichtmesstag am 2. Februar, die da lautet:

„Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein.“

Einen langen Winter, das will natürlich keiner haben. Trotzdem wird gewissen Tagen immer eine Art Orakel zugesprochen und die Menschen lassen sich darauf ein es zu glauben oder auch nicht. Interessanterweise war damals das Murmeltier kein Murmeltier, sondern ein Igel. Wenn dieser besagte Igel seinen Schatten sah, dann wurde es kalt. Zurück zu führen ist dies darauf, dass Tiere in der Vergangenheit als Prognostiker herhalten mussten, wie zum Beispiel bei den Kelten. Bei ihnen gab es im fünften Jahrhundert Bären und Murmeltiere zu beobachten, die zum Spätwinter aus ihren Höhlen und Behausungen krochen. Als sie ihren Schatten erblickten, erschraken sie sich derart, dass sie sich rasch wieder zurückzogen. Den spontanen Rückzug der Tiere in die Höhle assoziiert dann wohl der Mensch als zurück ins warme Stübchen, da es draußen noch ein Weilchen kalt bleiben wird. Das zu mindest könnte jetzt augenscheinlich interpretiert werden.

Murmeltiertag in eigener Sache

Irgendwie war mir das noch nie so bewusst. Murmeltiertag. Dieser ganze Hintergrund ist mir noch nie so zu Ohren gekommen und ich kannte den Murmeltiertag wie die meisten wahrscheinlich auch nur aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Nun, ich muss zugeben, eine Kollegin erwähnte diesen Fakt am Vortag so ganz nebenbei. Ich war jedoch für diesen Fakt sofort Feuer und Flamme und nahm mich der Geschichte an. Sogleich fiel mir auch ein …

…, dass ich einmal für eine Werbeagentur in einem Copytest (jene Tests für eine Bewerbung mit kreativen Auswüchsen) meinen Lieblingsfilm beschreiben sollte. Es gab vier Aufgaben. Die Headline, Die Copy, Der Funkspruch, Der TV-Spot und Der Claim. Beim Test „Die Copy“ war folgendes gefordert: „Du hast einen Lieblingsfilm? Dann gib uns eine kurze knackige Beschreibung, warum wir diesen unbedingt anschauen sollten!“ Ich hatte die ganze Zeit einen Klappentext, eine Art Coverbescheibung vor mir. Kurz und knackig – darüber lässt sich streiten. Aber dreimal darf der Leser jetzt raten, was wohl mein Lieblingsfilm war:

Richtig – Und täglich grüßt das Murmeltier … und hier folgt mein Text:

„Diesen Urlaubstag bitte noch einmal. Und diesen schrecklichen Tag von gestern, der kann gestrichen werden. Was aber ist, wenn ein ganz alltäglicher Tag, der gar nicht so alltäglich ist, einem am nächsten Tag in gleicher Weise wieder begegnet? Wenn alles haargenau so passiert wie am Tag zuvor. Wenn nur die eigenen Entscheidungen den Lauf der Dinge beeinflussen und die Gegebenheiten verändern. Dann …, ja dann haben Sie vielleicht einen schlechten Keks gegessen und waren auf der falschen Party. Möglicherweise auch das Wort Dèjà-vu zu viel im Duden nachgeschlagen oder schlichtweg ein richtiges Problem. Im besten Fall sind Sie der Darsteller des Film selbst und haben nur das Drehbuch zu befolgen und ihre Wirklichkeit ist wie eh und je linear. Aber die Wirklichkeit von Phil (Bill Muray) ist anders, durchaus linear, aber eine Kopie des vorhergehenden Tages, der immer wieder in derselben Schleife endet. Früh am Morgen dasselbe Lied im Radio, stets die gleiche Stadt, die altbekannten Gesichter, die gleichen Probleme, aber zum Glück auch die kleinen Freuden des Alltags. Trotz dieser Tristesse, was könnte man nicht alles ausprobieren und so mancher Fehler ginge dadurch auch wieder rückgängig zu machen. Doch jede Medaille hat immer zwei Seiten, denn da ist ja noch die Liebe. An einem Tag die Frau seiner Träume überzeugen, dass man sie liebt … wenn Sie diesen Film nicht gesehen haben, fehlt Ihnen die Sicht auf ein ganz spezielles Universum.“

Heute … heute ist Mittwoch und heute ist Murmeltiertag „Grounhog Day“. Na dann bin ich mal gespannt, ob ich am Donnerstag mit denselben Song im Radio aufwache, wie heute Morgen. Selbst wenn ich mit Sonny und Cher mit „I got you, babe“ aufwache oder es zur gleichen Zeit höre, dann sollte mich das schon irgendwie stutzig machen!

Hier der Kinotrailer zum Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“

Buch-Tipp: Bücher von Jens Böhme

Heute ist WELTKNUDDELTAG (Weltumarmungstag) – Knuddel frei!

Der WELTKNUDDELTAG (Weltumarmungstag) versus Tag der Jogginghose

Was es nicht alles für Tage gibt? Der WELTKNUDDELTAG.

Heute ist der internationale Knuddel-Tag (Weltumarmungstag). Er wurde auf den 21. Januar festgelegt, nachdem der Pastor Kevin Zaborney in den USA vor 25 Jahren den „National Hugging Day“ ins Leben gerufen hat. Heute umarmt sich die ganze Welt; zumindest jene, die den Weltumarmungstag zelebrieren und das Datum kennen.

Umarmungen sind ein schönes Gefühl. Menschen, die sich umarmen, tun sich etwas Gutes. Bei einer Umarmung wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet; ein Wohlfühlhormon. Das Hormon beeinflusst die Interaktion von Mutter und Kind, aber auch von Partnern sowie auch ganz allgemein die sozialen Wechselbeziehungen von Menschen. Wer sein Gegenüber mit Freude umarmt, kennt das Gefühl der Zugehörigkeit, der Intimität, der Anerkennung und der Loyalität, die dem Umarmten entgegengebracht wird.

Die Gründe für eine Umarmung können dabei verschieden sein. Am Weltumarmungstag sich zu begrüßen und zu umarmen, bedeutet: Wärme schenken – menschliche Wärme! Der Geknuddelte empfängt sie und der Mensch knuddelt bekommt sie auch wieder zurück. Es ist ein Austausch mit positivem Effekt. Dafür zumindest steht der WELTKNUDDELTAG.

Welttag der Jogginghose (internationaler Jogginghosentag)

Tag der Jogginghose! Interessanterweise ist heute auch der „internationale Jogginghosentag“. Wem der WELTKNUDDELTAG nicht gefällt, der kann es sich ja alternativ auf der heimischen Couch bequem machen und das Event „Tag der Jogginghose“ frönen. Das geht übrigens auch allein und Bequemlichkeit kann bekannter weise auch ein angenehmes Gefühl hervorrufen. Wenn ich aber heute wählen müsste, dann würde ich mich definitiv für den Weltumarmungstag entscheiden. Eine Umarmung ist schon etwas Besonderes und tut ungemein gut! Die Präferenz, welchen Tag ihr heute wählt, liegt bei jedem Einzelnen von euch im eigenen Handeln. Es geht natürlich auch beides.

Also: Liebe Leser, seid hiermit umarmt!

Weitere interessante Artikel zum Thema WELTKNUDDELTAG:

(Artikel aktualisiert: 17.02.2025)

Frankfurter Buchmesse – Der Literaturzirkus öffnet wieder seine Pforten

Die Frankfurter Buchmesse findet jährlich im Oktober statt!

Hier geht es zur Webseite der Frankfurter Buchmesse

  • Nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 07. – 11. Oktober 2026 statt.

Es folgt ein älterer Bericht zur Frankfurter Buchmesse:

Frankfurter Buchmesse 2010 – Ehrengast dieses Jahr: Argentinien

Im Oktober heißt es wieder: Umblättern! Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 6. bis 10. Oktober 2010 erneut ihre Tore und die Macher der Branche wie Verleger, Buchhändler, Agenten, Filmproduzenten und Autoren sind wieder in den heiligen Hallen der Frankfurter Messe zu Hause. In diesem Jahr ist der Ehrengast das Land Argentinien. Über 7.300 Aussteller aus 100 Ländern sind vertreten. Thematischer Schwerpunkt des Programms der Buchmesse ist „Die Digitalisierung in der Buchbranche“.

Öffnungszeiten für das Lesepublikum

Vom 9. und 10. Oktober 2010 finden jeweils die Publikumstage statt.  Die Tageskarte für Privatbesucher kostet 14€. Mit 12€ pro Person ist der Literaturfan im Gruppentarif dabei. Schüler bezahlen 7€ (den Nachweis nicht vergessen). Ein Wochenendticket kostet  20€. Weitere Preise für Fachbesucher, Sortimenter, Bibliothekare und Studenten außerhalb der Publikumstage sind auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse zu finden.

Es heißt wieder: Umblättern!
Es heißt wieder: Umblättern!

Die Frankfurter Buchmesse ist weltweit bekannt. Daher ist sie auch der bedeutendste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. „Entdecken Sie Neues“, heißt es auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse. Wer nicht weiß, was digitaler Content ist, wird auf der Messe mit Sicherheit Gesprächspartner finden, mit denen dieses Thema besprochen werden kann.

Deutscher Buchpreis 2010

Auch in diesem Jahr vergibt der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ wieder den – Buchpreis 2010 –. Mit diesem Preis zeichnet der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ den besten Roman in deutscher Sprache aus. Sechs Finalisten stehen zur Auswahl. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

Die nominierten Romane:

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Während der Messe wird ebenfalls der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Im Gegensatz zum – Buchpreis 2010 – steht hier der Autor des Preises schon fest. Es ist der israelische Schriftsteller David Grossmann. Er erhält den 25.000€ dotierten Friedenspreis. Die Begründung des Stiftungsrates lautete: Das sich Grossmann „aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern“ einsetzte. Sein zu letzt erschienener Roman trägt den Titel „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“.

Mehr Informationen zum Programm, zu Themen u.v.a. zur Buchmesse in Frankfurt finden Interessierte stets auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse.

Artikel zum diesjährigen Friedenspreisträger David Grossmann:

FAZ online: „Der Rufer in der Wüste“ von Anja Hirsch“ (Artikel existiert nicht mehr)
ZEIT online: „David Grossman, ein verzweifelter Optimist“ von Gerrit Bartels

(Artikel aktualisiert am 10.03.2026)

Bücher vom Autor Jens Böhme:

Internationales Literaturfestival Berlin

26. Internationales Literaturfestival Berlin (ilb)

Dieses Jahr findet das Internationale Literaturfestival in Berlin an folgenden Tagen statt:

Save the dates 2026

03.10. – 12.10 September 2026 – Programm
06.10. – 16.10 September 2026 – Junges Programm

Info: Der nachfolgende Inhalt zum Literaturfestival in Berlin stammt aus dem Jahr 2010, als der Artikel auf dem Literatur-Blog | Der Tausendfüßler erstmalig veröffentlicht wurde.

Berlin zurzeit Heimat der osteuropäischen Literatur

Vom 15. bis 25. September 2010 (Literatur-Event bereits statt gefunden) findet derzeit in der deutschen Hauptstadt das „10. Internationale Literaturfestival Berlin“ statt. Der Fokus des Literaturfestivals liegt dabei auf Osteuropa. „Das Zentrum unserer Bemühungen wird sein, in Berlin eine Bühne zu errichten, die unseren Gästen aus dem osteuropäischen Raum die Möglichkeit einer authentischen Vermittlung ihrer Literaturen, ihrer geistigen, kulturellen und politischen Haltungen gibt“, so der Veranstalter laut Pressemitteilung. Das Programm des Literaturfestivals ist sehr vielfältig: Konzerte, szenische Lesungen, Filmvorführungen und Ausstellungen bereichern das Programm. Bei den Lesungen lesen die eingeladenen ausländischen Autoren auszugsweise aus ihren Werken. Das „Haus der Kulturen der Welt“ ist dieses Jahr Hauptveranstaltungsort, da das Haus der Berliner Festspiele derzeit restauriert wird. Zusätzlich finden zahlreiche Veranstaltungen an anderen Orten in Berlin statt, wie zum Beispiel im Kino Babylon, im Collegium Hungaricum, im Instituto Cervantes und vielen mehr. Heute Abend gegen 21 Uhr lädt der Autor des Romans „Russendisko“  Wladimir Kaminer im Kino Babylon zu „Meine kaukasische Schwiegermutter“ ein.

Der offizielle Spot zum 10. Internationalen Literaturfestival Berlin mit Burghart Klaußner

(Artikel aktualisiert 08.03.2026)

Freitag der 13. – Pechtag oder Glückstag?

Freitag der 13. – Pech oder Glück gehabt?

„Hey Jens! Heute ist Freitag der 13.“

Dies meinte mein Kollege am Tisch neben mir. „Echt?“ Antwortete ich, war erstaunt und vergewisserte mich im Online-Kalender meines PCs. Tatsächlich! Wieder einmal ein Freitag der 13.

Was sagt Wikipedia zum Freitag den 13. – Dem angeblichen Unglückstag?

Im Volksglauben gilt der Freitag der Dreizehnte als Unglückstag. Es wird angenommen, dass dieser Tag besonderes viel Unheil bereit hält und viele Dinge an diesem Tag schon ein schlechtes Omen besitzen. Aus diesem Grund werden bei einigen Menschen sogar Reise abgesagt oder Termin verschoben. So mach einer traut sich nicht einmal aus dem Bett bzw. bleibt für diesen Tag komplett zu Hause.

Ein kurioser Fakt: Laut Wikipedia schreiben sich an diesem Tag drei- bis fünfmal so viele Arbeitnehmer krank.

Triskaidekaphobie und Paraskavedekatriaphobie

Es gibt sogar eine Phobie die mit der Zahl 13. zu tun hat. Diese wird Triskaidekaphobie genannt. Hat der Mensch direkt vor dem Kalendertag FREITAG DER 13. Angst, dann nennt man das Paraskavedekatriaphobie.

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt!

Und nun zu mir! Meine Kollegin hat mich also auf einen Tag aufmerksam gemacht bei dem meine Mutter zum Beispiel – sie ist echt sehr abergläubisch – einen erhobenen Zeigefinger gehabt und vor diesem Tag gewarnt hätte. Natürlich habe ich mich oft gefragt: Ist der Tag jetzt gefährlich für mich? An vielen solchen Freitag der 13.-Tage habe ich daher aufgepasst, was alles so passiert und dass mir eben nichts Schlechtes passiert. Und was ist passiert?

FREITAG DER DREIZEHNTE – Was bedeutet er für mich?

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich an einem Freitag den 13. immer einen angenehmen Tag verbracht und empfinde diesen Tag auch eher als einen normalen Tag. Ich muss gestehen, dass ich sogar glaube an diesem Tag eher Glück zu haben. Denn ich bin ein überzeugter Anhänger der Theorie: „In allen Dingen immer antizyklisch handeln!“.

Daher ist meine Denkweise an einem Freitag den 13. eher auf Glück gerichtet und ich warte an einem solchen Tag auf das, was das Leben für mich interessantes bereithält.

Als ich heute am Morgen zwischen 5:30 Uhr und 6:30 Uhr wach war – übrigens gewollt – habe ich mich anschließend noch einmal für knapp 1½ Stunden wieder hingelegt und mir Ohropax in die Ohren gestopft. Den Wecker gestellt und bin wieder eingeschlafen. Normalerweise höre ich in diesem Zustand den Wecker immer, doch heute war es anders. Als ich kurz die Augen wieder aufmachte, gewahr ich, dass es über 10 Minuten drüber war. Der Wecker hat nicht geklingelt! Oh nein, dachte ich, was ist denn das? Schnurstraks bin ich aufgestanden, hatte aber noch ca. 18 Minuten Zeit bis zu meiner S-Bahn Richtung Warschauer Straße. Dann fiel mir noch ein, dass ich doch mein Fahrrad, mit dem ich sonst so ein paar Minuten bis Berlin Hauptbahnhof gut machen kann, eben an diesem Hauptbahnhof am Vorabend habe stehen lassen. Nein. Aber irgendwie, auch wenn der Wecker nicht klingelte und die Zeit mir im Nacken stand, habe ich dann doch alles noch rechtzeitig geschafft.

Und irgendwie, wenn auch etwas hektisch, war ich einigermaßen pünktlich auf Arbeit. Da kann ich nur sagen: Glück gehab! Schließlich hätte ich ja auch ganz genüsslich bis 11 Uhr schlafen können. Auch habe ich immer das Gefühl, ich sollte an diesem Tag – Freitag den 13. – Lotto spielen. Ob ich das heute noch hinbekomme, ist fraglich (na vielleicht kann ich ja die Zahlen wenigstens tippen)? Aber beim nächsten Mal, beim nächsten Freitag den Dreizehnten ist diese antizyklische Handlung ein „Muss“. Denn da, wo so viele Menschen ein negatives Gewicht sehen, so zum Freitag den 13., muss es auch einen positiven Ausgleich geben. Das Universum ist nun mal so gestrickt. Es gibt immer die andere Seite – der Macht, um mal im STAR WARS-Sinn zu sprechen. Daher bin ich, einmal schelmisch lächelnd bei dieser Aussage, grundlegend dafür, eben den Platz für diese „helle Seite der Macht“ zu beanspruchen. Wenn es sonst keiner tut, dann mach ich das eben.

Und gern gebe ich mit dieser Denkweise Anstoß mir zu folgen und es gleich zu tun. Versucht doch einmal an diesem Tag das Glück zu finden, zu entdecken, für Euch in Anspruch zu nehmen!

„Immer antizyklisch handeln!“

Einen wunderschönen Freitag den 13. wünsche ich Euch von Herzen … und immer daran denken: Antizyklisch handeln.

Freitag de 13.

(Artikel aktualisiert 08.02.026)

6. Juli – Heute ist der internationale Tag des Kusses

Ein Feiertag für den Kuss – das muss!

Der internationale Tag des Kusses neigt sich dem Ende. Ich hoffe er wurde von den Lesern dieser Zeilen auch entsprechend gewürdigt – nämlich mit einem Kuss für die Liebste oder den Liebsten!

Wo kommt der Feiertag „Internationaler Tag des Kusses“ her?

Der 6. Juli gilt weltweit als Internationaler Tag des Kusses – als ein Anlass, der die wohl universellste Form der Zuneigung feiert. Seinen Ursprung hat dieser besondere Tag vermutlich in Großbritannien, wo er als „International Kissing Day“ ins Leben gerufen wurde, um den Kuss als Ausdruck von Liebe, Freundschaft und Verbundenheit zu würdigen.

Ein Kuss ist weit mehr als eine romantische Geste: Er kann Trost spenden, Nähe schaffen und sogar Stress reduzieren. Wissenschaftlich betrachtet werden dabei Glückshormone wie Dopamin und Oxytocin freigesetzt. Der 6. Juli erinnert uns daran, wie wichtig kleine Gesten im Alltag sind und wie viel Kraft in einem einfachen Kuss liegen kann.

Also! Heute schon geküsst?

Synonyme für das Wort KUSS:

  • Knutscher
  • Busserl
  • Bussi
  • Schmatzer
  • Küsschen
  • Schmuser
  • Liebkosung
  • Kussmund
  • Kussgabe
  • Wangenkuss
  • Mäulchen

Auch interessant im Zusammenhang mit Küssen:

(Artikel aktualisiert 14.03.2026)

Ein Bericht über die Hafenbar Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara

Der Hauptstadt-Club Hafenbar in Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara

„Männers! Heute ist euer Glückstag“, meinte der Türsteher. Nichts ahnend was uns an diesem Abend noch erwarten würde, standen wir zu zweit vor der berühmt berüchtigten Hafenbar Berlin. Einem Club in Berlin Mitte, bekannt durch seine Schlager-Party „Stimmen in Aspik“ an jedem Freitag.

„Da oben sind gerade mal 2 Männer anwesend und ca. 70 Frauen.“ „Du willst uns doch verklappsen“, meinte ich ungläubig. „Das ist kein Witz. Mit euch wären es vier. Du kannst gern nach oben gehen, dich umschauen und mir dann sagen, dass ich Recht habe.“ „Okay“, sagte ich und konnte mein verblüfftes Gesicht nicht mehr verbergen. Vor uns hatten gerade ca. 10 hübsche Frauen am Eingang Einlass bekommen. Alle mit nahezu demselben T-Shirt, die elfte Dame fiel nur durch ein Extra-Accessoire auf; nämlich einem Schleier.

Die Damen feierten Junggesellenabschied. Oh Verzeihung! In diesem Fall heißt es ja: Junggesellinnenabschied!

„Am vergangen Samstag gab es ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker in der Hafenbar. Wir zählten zum Schluss 6 Bräute mit Anhang. Auf einen Mann in der Hafenbar kamen zeitweise 12 Frauen. Was für eine traumhafte Quote!!!“ (Zitat: hafenbar-berlin.de )

Im Himmel der Hafenbar – Karaoke mit Joe Hatchiban von Bearpit Karaoke aus dem Mauerpark

© Hafenbar-Berlin.de

Der Türsteher sollte wirklich Recht behalten. Die Treppen kurzerhand nach oben gestiegen, hörten wir schon eine Damengruppe, die einen Karaoke-Song performte. Fürs erste sah man(n) überall nur Frauen. Das sollte auch eine ganze Weile so bleiben. Zwei-drei größere Grüppchen waren definitiv zum Junggesellinnenabschied in der Hafenbar. In Berlin sieht man häufig diverse Grüppchen von Männern oder Frauen, die im Tross durch Berlin ziehen. Froh und heiter verkünden sie, dass sich nun EINER oder EINE von ihnen unter die Haube bzw. den Pantoffel begibt. Es scheint Institution zu sein, dass viele von ihnen den Abend im Berliner Club Hafenbar beginnen oder da irgendwann zur richtigen Stunde einkehren bzw. den Abend einfach feucht fröhlich feiernd mit den anderen Gästen verbringen. Das dann, bis zum Zapfenstreich; meist gegen 5 Uhr.

Gastgeber der Karaoke an jenem Abend war der in Berlin bekannte Joe Hatchiban von Bearpit Karaoke aus dem Mauerpark Berlin. Zusammen im Wechsel mit dem „Fabulösen Fabian“ präsentieren beide jeden Samstag ab 21 Uhr Karaoke. Ein „Warm Up für die Partynacht“, wie es auf der Homepage der Hafenbar heißt. Interessant ist, dass die Songs live per Internet von TalentRun geladen werden. Ein Video wird dabei in Echtzeit ebenfalls auf TalentRun gespeichert. Sollte es der Sänger oder die Sängerin wünschen, wird die Kamera selbstverständlich abgeschaltet. Die Junggesellinnen an jenem Samstagabend – einem Abend zur WM-Zeit 2010 – konnten dabei aus 1.900 internationalen und deutschen Titeln wählen. Karaoke-Damenwahl! Und die Damenauswahl an diesem Abend konnte sich phänomenal sehen lassen.

Alexandra Maria Lara performt zu Amy Winehouse

Natürlich kann der Leser dieses Berichtes die Aussage von „Damenwahl“ jetzt eindeutig-zweideutig interpretieren. Ob wir vier Männer während des Karaoke-Status-Quo die Damenwahl hatten oder die Damen die Auswahl aus den Liedern bzw. der wenigen anwesenden Männer; ein Fest für die Sinne war es allemal. Es war einfach nur himmlisch, um nicht erneut die Hafenbar zu zitieren: Es war „ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker“. Ganze 6 Bräute mit Anhang wurden laut Hafenbar gezählt. In einem der Gefolge entdeckten wir überraschend die Schauspielerin Alexandra Maria Lara bekannt aus Filmen wie „Der Fischer und seine Frau“, „Nackt“ oder dem Film – und der Titel völlig passend zum Flair der Hafenbar – „Vom Suchen und Finden der Liebe“. Es wurde gemurmelt und gemunkelt und dann hatte es sich bestätigt. Sie ist es.

„Gutes Double oder ist sie es wirklich“, hatte ich die ganze Zeit im Kopf gehabt, doch irgendwann war es Fakt. Sie ist es – wirklich. Von Star-Allüren keine Spur feierte sie wie alle anderen und mit allen anderen den Karaoke-Abend in der Hafenbar. Die verschiedenen Junggesellinnengruppen lieferten sich eine hören- und sehenswerte Sängerschlacht nach der anderen. Die Stimmung war am Kochen. Vor allem dann, als eine der Damengruppen zu ABBAs “Waterloo” eine kleine Choreografie hinlegte, die die Stimmung im Raum und die Partygemüter so richtig nach oben katapultierte. Wer das gesehen hat, „wird diese Nacht nicht so schnell vergessen“, ist ebenfalls auf der Homepage des Clubs zu lesen. Wie wahr. Viva – es lebe die Hafenbar!

Der Saal füllte sich immer mehr und überraschenderweise kamen immer noch, immer mehr Damen in den Club. Ein durchaus perplexes Grinsen konnte man mir sicherlich ansehen. Warum auch nicht? Die Hafenbar ist ja bekannt für eine lockere und freundliche Atmosphäre sowie einem doch gerechten Männer-Frauen-Anteil. Doch zu Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft und weil der Sommer wieder einmal zum Heiraten einlädt, kann es schon einmal zu Verschiebungen im Hafenbar-Raum-Zeit-Kontinuum kommen.

Junggesellinnenabschied – „Let’s dance“ der Herzen bis in den Morgen

Zur Beruhigung aller sich bis hierher eingelesenen Neider, kann ich sagen, dass nach und nach auch immer mehr Männer den Weg in die Hafenbar fanden. Als gegen 24 Uhr dann der Tanz eingeläutet wurde, pendelte sich die Wage der Männer-Frauen-Gerechtigkeitsquote wieder zusehends auf annäherndes Normalniveau ein. Die Junggesellinnen feierten mit allen anderen Besuchern der Hafenbar wie es sich gehörte, nämlich laut mitsingend; das dann auf wie auch neben der Tanzfläche. Die Musik an einem Samstagabend setzt sich dabei aus  Liedern der 50er, 60er, 70er, 80er, 90er, 00er und 10er Hits zusammen. Da wird stets laut mitgesungen; vor allem die Junggesellinnen können dann schon mal zu einem wild schreienden Chor mutieren. „Die heiraten als gäbe es nächstes Jahr ein Gesetz, das verbietet zu heiraten“, sagte mir Helga Schmidt (Link: Video mit Helga auf zeit.de) mit einem Lächeln. Helga, dass ist die nette Dame, deren Revier sich zwischen Raucherlounge und Treppenaufgang erstreckt. Sie passt auf, dass alles seinen rechten Gang innerhalb des Sanitärbereiches geht. Wer mehr als zwei Mal da war, kennt sie. Sie gehört irgendwie zum Inventar und alle lieben sie. Sie hat für alles ein offenes Ohr und kennt so manche Flirt-Anekdote.

Und geflirtet wird in der Hafenbar immer. Denn hier in der Hafenbar werden die Damen noch zum Tanz aufgefordert. Egal wie perfekt oder verquert der Discofox aussieht – egal Hauptsache Mann & Frau tanzen miteinander und lächeln sich zu. Spontane Knutschaktionen nicht ausgeschlossen. Daher mag so manch eine Romanze hier auch begonnen haben. Erst die Nummer ausgetauscht und dann Tage später wieder verabredet. Die Quintessenz dieser Handlungen sind möglicherweise eben jene Damen auf eben diesen so typischen Berliner Junggesellinnenabschieden.

Am Ende blieb mir nichts andres übrig als dem Türsteher im Vorbeigehen zu sagen: „Du hast Recht gehabt. Super Party und ich komme wieder.“

Den Bericht „Hafenbar Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara“ [Link nicht mehr existent] gibt es auch zu lesen auf hauptstadtstudio.com.

Bild: Alexandra Maria Lara singt in der Hafenbar Karaoke (Quelle: hafenbar-berlin.de) [Link nicht mehr existent]

Weitere interessante Infos über den Berliner Club Hafenbar Berlin (Video-Beiträge):

Video über die Hafenbar auf SpiegelOnline 20.02.2010

Video über die Hafenbar auf Bild.de 06.12.2007 [Link nicht mehr existent]

(Artikel aktualisiert 08.02.2026)

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