Ein weihnachtliches Ho-ho-ho-HOOOOO für das Jahr 2010 @All!
Jens Böhme wünscht allen: Frohe Weihnachten
Genau so begann meine Weihnachts-E-Mail, die ich alljährlich an meine Freunde und Bekannte verschickt habe. Mit „Ho-ho-ho-HOOOO“ ein gar weihnachtlicher Gruß. Da mir diese E-Mail von ganzen Herzen aus der Seele spricht und meine diesjährigen Gedanken zum Weihnachtsfest einfängt, möchte ich diese für die Leser meines Blogs hier posten.
„Schon wieder geht ein Jahr!“ – Schon wieder gibt es Weihnachts-E-Mails vom Freund, von einer Freundin, von Bekannten, durchaus auch von Unbekannten, von Geschäftspartnern und von Menschen von denen man lange nichts mehr gehört hat, die einen aber auf dem eigenen Lebensweg durch das Jahr 2010 begleitet haben.
Schon wieder Weihnachts-E-Mails mit lieben Grüßen, die von einem Server zum anderen wandern. Server? Nun das klingt jetzt etwas technokratisch und passt irgendwie nicht so richtig hier her. Hmmm, … zur modernen Zeit, in Zeiten von Facebook & Co sicherlich schon, aber nicht unbedingt in eine E-Mail zu Weihnachten, die traditionell vom Herzen kommt, quasi von einem Menschen aus Fleisch und Blut mit einem natürlichen Rhythmus in der Brust. Das will ich einfach mal behaupten und daher wiederhole ich mich und sage: Alle Jahre wieder wandern elektronische Weihnachtsgrüße von Kontinent zu Kontinent, von Stadt zu Stadt, von Straße zu Straße oder einfach im selben Haus von einer Wohnungstür zur anderen, und immer mit der Intention dem Empfänger zu sagen: Hier bin ich und hier bist auch Du – ich grüße Dich. Denn wir beide sind auf dieser Welt und haben uns was zu sagen. Wir beide sind hier und ich denke in diesem Augenblick an Dich. Und ist es nicht das, was wahrhaft zählt? „Hallo“ zu sagen und wieder alte Bande zu verknüpfen und bestehende zu festigen. Egal in welche Richtung es uns im Leben zieht, so allein, wie es unter bestimmten Umständen erscheinen mag, so allein … sind wir nicht. Denn wir denken aneinander und senden uns Grüße von Kontinent zu Kontinent, von Städtchen zu Städtchen, von einer Straße zur anderen und … vielleicht sogar Grüße von Wohnungstür zu Wohnungstür im gleichen Haus.
An alle Leser meines Blogs
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Von ganzen Herzen Gesundheit (das Wichtigste) und viel Erfolg die Ziele, Wünsche und Sehnsüchte im Jahr 2011 zu erreichen.
HOSENTASCHENBUCH – HOSEN-TASCHEN-BUCH Was ist denn das? Für alle, die nicht wissen, wie man ein Hosen-Taschen-Buch bastelt, gibt es hier eine kleine Anleitung für das Gelingen ein perfektes Hosen-Taschen-Buchs.
Hosentaschenbuch – Ein Faltbeispiel
Anleitung HosenTaschenBuch
Es geht los:
Zuerst brauchst Du das richtige Material: Ein DIN-A4-Blatt und eine Schere.
Lege das DIN-A4-Blatt in Hochformat vor Dich hin und falte es 3 Mal. Das heißt, an der Mittellinie nach oben falten, dann ist die Seite halbiert.
Anschließend faltest Du an der Mittellinie noch einmal das vor Dir liegende Blatt zur Seite, somit halbierst Du das Blatt quasi noch einmal. Zu guter Letzt wird dieser Vorgang noch einmal wiederholt, das heißt: Noch einmal falten. Faltenkanten sollten dabei jedes Mal glatt gestrichen werden.
Danach entfaltest Du das Blatt Papier wieder, so dass es ein mit Faltlinien durchzogenes A4-Blatt vor Dir liegt. Nun aber – im Querformat.
Danach musst Du das DIN-A4-Blatt für das Hosen-Taschen-Buch an der Mittellinie wieder hoch falten und erneut halbieren. Als weiterer Schritt faltest Du es wieder auf und legst es erneut in Hochformat vor Dich hin. Dann wird wieder die erste Faltstelle im Hochformat gefaltet. Wenn dieser Punkt erreicht ist, wird mit der Schere von der geschlossenen Seite aus in der Mitte des Blattes bis zur Hälfte der Seite des zukünftigen Hosen-Taschen-Buchs eingeschnitten.
Anschließend wieder auffalten und das zukünftige Hosen-Taschen-Buch wieder im Querformat hinlegen. Dann beginnt die Falterei von vorn und zwar erneut wieder auf die Hälfte des Blattpapiers falten.
Im nächsten Schritt hältst Du das Blatt an den Außenseiten mit beiden Händen fest und drückst es vorsichtig nach innen (der Innenraum ist durch den Schnitt beweglich), so dass ein Kreuz entsteht.
Dieses Kreuz besitzt vier Seiten, die dann zusammen gelegt bzw. zusammen geklappt werden.
Achte darauf, dass Du die Knickstellen an der geschlossenen Seite glatt streichst. Wenn Du willst, kannst Du die noch miteinander verbundenen Seiten zusätzlich festkleben.
Fertig ist das 8-seitige Hosen-Taschen-Buch.
Wofür verwendet man ein Hosen-Taschen-Buch?
Sammlung von Hosentaschenbüchern
Ein Hosen-Taschen-Buch (HOSENTASCHENBUCH) – dafür spricht schon der Name für sich. Es ist ein kleines aber feines Buch für die Hosentasche; ein leeres Buch für unterwegs. Eine Art Notizbuch. Jeder Hobbyschriftsteller oder jeder der einer werden will, sei er noch so klein, noch so jung, kann dieses Buch mit sich herum tragen. Somit ist immer ein Notizzettel bei der Hand, wenn einer benötigt wird. Vorausgesetzt, es wurde auch an den Stift gedacht.
Notizzettel?
Nein. Das Hosentaschenbuch ist kein einfacher Notizzettel, sondern ein echtes und einmalig-persönliches Hosen-Taschen-Buch (HOSENTASCHENBUCH) und ein Hosentaschenbuch ist ja wohl kein „oller Notizzettel“ – oder? Eher ein nützliches Equipment für wichtige Notizen im Alltag. Und wer weiß, welch interessante Kurzgeschichte sich nach einiger Zeit darin befindet oder welche phänomenale Ideen darin notiert werden. Für Kinder ein fast kostenloses Vergnügen. Es braucht nur ein Blatt Papier und eine Schere sowie den eigenen kreativen Kopf, um das Hosen-Taschen-Buch zu füllen.
Diese Anleitung wurde mit Hilfe einer „jungen Dame“ erstellt, die genau diesen Leitfaden „Hosen-Taschen-Buch in 10 Schritten“ in einem kleinen Essay für die Schule schriftlich präsentieren sollte.
Mit bestem Dank an die kleine Autorin Janina (11 Jahre alt). Es lebe das HOSENTASCHENBUCH!
Es gibt sogar einen Verlag für HOSENTASCHENGESCHICHTEN – der HOSENTASCHENVERLAG. Interessierte Autoren können hier Kurzgeschichten einreichen. (Verlags-Link wurde entfernt, nicht mehr existent, dafür folgen weitere interessante Beispiele in unterschiedlichen Formaten zum Thema „Hosentaschenbuch falten“)
Video-Faltanleitung bei YouTube: Minibücher falten – Akademie für Leseförderung Niedersachsen
(Quelle: YouTube | Akademie für Leseförderung Niedersachsen)
Groupies bleiben nicht zum Frühstück – “Berlin Mitte” lebt!
Groupies bleiben nicht zum Frühstück! Ist das so? Der Titel lässt erahnen, auch wenn es Usus ist das – Groupies nicht zum Frühstück bleiben –, dass hier in diesem Film von Regisseur Marc Rothemund mit dem knallharten Groupie-Regelwerk gebrochen wird. Warum auch nicht?
Seit Wochen läuft dieser Kinofilm auf der Leinwand der hiesigen Kinos und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein wahrer, ein waschechter Berliner. Die Handlung des Teenie-Liebes-Filmes spielt in der Hauptstadt und der Zuschauer, der sich in Berlin auskennt, wird in so mancher Szene bekannte Plätze, Straßenzüge und Lokalitäten wieder entdecken. Eben auch viel aus Berlin Mitte und den Anrainerbezirken.
“Berlin Mitte” – Band oder Bezirksname oder beides?
Um „Berlin Mitte“ handelt auch dieser Liebesfilm. Eine Band mit dem Sänger Chriz, gespielt von Kostja Ullmann, die seit einiger Zeit in Deutschland ziemlich angesagt ist. Rockige Musik, kreischende und ohnmächtige Mädchen, permanenter Medienrummel, das ist die Welt in der sich die fiktive Band „Berlin Mitte“ befindet und auf der Erfolgswelle schielen sie schon nach Übersee. Keine Zeitung, kein Fernsehsender, der nicht davon berichtet, kein Teenie, der nicht infiziert ist. Nur Lila Lorenz, gespielt von Anna Fischer, hat von all dem nichts mitbekommen. Sie kommt nach einem Austauschjahr zurück nach Deutschland und trifft per Zufall auf den hübschen Chriz in einer quirlig-komischen Szene, bei der man liebend gern zuschaut. Der Zuschauer genießt die Atmosphäre sowie die Dialoge, in der sich Superstar und “Aschenputtel” annähern. Dass daraus mehr wird und so manch verquickte und herzerweichende Situation noch folgen muss, ist wohl jedem unweigerlich klar.
Ein modernes Märchen – Die Aura einer gemeinsamen Seele
Lila und Chriz – sie sind ein schönes Paar und es ist ein Märchen. Ein modernes Märchen und es gibt sie wieder, diese unterschiedlichen Welten von Glamour und Normalität, aber auch die Aura von einer gemeinsamen Seele. Nämlich die Seele der Liebe, jene Seele der Herzen zweier Teenager, die sich kennen und lieben lernen.
Es ist einfach nur zum Schießen und drollig anzusehen, wie beide bei der Reederei Riedel versuchen ein Ticket zu lösen. Berliner und Nicht-Berliner, die schon mal ein oder zwei Spreefahrten unternommen haben, kennen sicher die ein oder andere Reederei und wahrscheinlich auch die Rederei Riedel. Den Spruch „Touris, das ist Berlin.“, der von Lilas Lippen kommt, als beide sich auf dem Schiff kennen lernen, wird wohl fast jeder unterschreiben können. Das es in diesem Fall keine Touris, sondern Groupies waren, ist Lila bis dato noch nicht klar. Dem Kinofilm „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ ist es gelungen, aus einem Teenager-Film ein Liebesfilm für Erwachsene zu machen. Abwechslungsreiche Dialoge und die verzwickt-verstrickte Handlung mit wundervollen Zufällen lassen den Zuschauer mit jeder Minute tiefer eintauchen und mitfühlen.
Die Filmmusik von “Groupies bleiben nicht zum Frühstück”
Die Musik der fiktiven Band „Berlin Mitte“, die ausgewählte Filmmusik, untermalt die flippe Geschichte von Lila und Chriz. Dabei ist die musikalische Interpretation von Anna Fischer (Lila) und Kostja Ullmann (Chriz) des Songs „Stumblin’ In“ (im Original von Suzi Quatro & Chris Norman 1978) einfach ein Ohrenschmaus. In den Genuss kommt der Zuschauer jedoch erst am Ende des Films. Dafür wird dieser mit dem Lied „Nicht ohne Dich“ eine Liebeserklärung von Chriz an Lila mitten im Film und einem echt rockigen Lied am Anfang („Battlefield“ im Vorspann) belohnt. Das sind unbestritten die musikalischen High-Lights des Films „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“.
Tohuwabohu der Liebe in Berlin
Auch wenn Lila durch ihr Informationsdefizit in der Angelegenheit „Berlin Mitte“ wie eine Landpomeranze wirkt, so weiß sie doch wo ihr Herz hingehört und ist in dieser Angelegenheit eine wahrhaftige Großstadtpflanze Berlins; früher oder später. Es ist spannend, herzerweichend und amüsant den Handlungen der Protagonisten zu folgen. Dabei tun die Mühlen der Medien sowie die Intrigen der neidischen Fans ihr übriges, um das Tohuwabohu komplett zu machen und die Liebe in Gestalt von Lila und Chriz in arge Bedrängnis zu bringen. Der Kinofilm „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ zeigt Berlin wie es ist. Ob Berlin Mitte, Schöneberg oder das Ritz am Potsdamer Platz, die Stadt ist in diesem Film präsent. Chriz und Lila das ist eine echt feingestrickte Story: Er ist ein Star, sie ist Cinderella, das Mädchen von nebenan. Ohne Frage, das ist ein alter Hut, dieser aber in einer neuen Variante, bei der sich der Kinobesuch in jedem Fall lohnt. Der Film hat jedoch noch einiges mehr zu bieten, an Lachmuskel-Power, Berliner Szenerie und den Irrungen und Wirrungen der Liebe.
Hinweis: Wer diesen Film noch auf Kinoleinwand sehen und als Berliner mitten drin im Groupie-Geschehen sein möchte, der muss sich sputen, denn in nur wenigen Kinos wird dieser „Berlin-Mitte“-Film noch gespielt. Ansonsten heißt es nur, warten bis die DVD von Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ heraus kommt oder das Fernsehen den Film im Free-TV zeigt.
Info: (Den Artikel – „Groupies bleiben nicht zum Frühstück – ‚Berlin Mitte‘ lebt!“ – gab es ehemals zu lesen auf hauptstadtstudio.com.)
Freiheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Für einen Schriftsteller bzw. einen Menschen, der gern schreiben möchte, ist das Freiheitsgefühl über das schreiben zu können, was einen bewegt. Und vor allem auch schreiben zu können, wenn man Lust und Muse hat. Sich einfach die Zeit nehmen zu können und am Buchprojekt bzw. am Text weiter zu schreiben, egal welche Jahreszeit oder Tageszeit ist. Aber mehr ehrlich, dass können die wenigsten Autoren. Wie die meisten Autoren muss auch ich einem ganz normalen Job nachgehen und mein Geld für Miete, Brot und Co. verdienen
Dieses Bild hier zeigt aber eine Zeit in der ich pure Freiheit spüre und eine wundervolle Zeit verbracht habe.
Jeden Tag ein paar Minuten für sich selbst
Mein Tipp: Versucht jeden Tag einmal 5-10 Minuten nur für Euch zu haben und in Gedanken frei zu sein. Augen zu und durchatmen, sich selbst spüren und das Leben wertschätzen! Manchmal reichen auch nur wenige Sekunden. Und das Gefühl das eigene ICH wahrzunehmen und einen sinnvollen Tag zu haben, kann sich schnell und nachhaltig einstellen. Probiert es aus!
Der diesjährige Literaturnobelpreisträger ist der spanisch-peruanische Autor Mario Vargas Llosa. Er erhält den mit 1,1 Millionen Euro dotierten Preis, der jährlich von der Schwedischen Akademie im Auftrag der Nobel-Stiftung verliehen wird. Damit geht nach 20 Jahren der Literaturnobelpreis wieder nach Südamerika; der letzte südamerikanische Schriftsteller war Octavio Paz Lozano. Der 74-Jährige Autor Mario Vargas Llosa lehrt derzeit an der Universität in Princeton.
Mario Vargas Llosa sieht vor allem im Nationalismus die größte Bedrohung der Gegenwart und „[…] kritisiert häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme, die niedrige Schwelle zur Gewaltbereitschaft, und die teilweise rassistische Klassenordnung in Peru und Lateinamerika. […]“ (wikipedia.org)
1996 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (weiterhin den Cervantes Preis 1994, Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft 1995 und den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung 2008).
Nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 07. – 11. Oktober 2026 statt.
Es folgt ein älterer Bericht zur Frankfurter Buchmesse:
Frankfurter Buchmesse 2010 – Ehrengast dieses Jahr: Argentinien
Im Oktober heißt es wieder: Umblättern! Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 6. bis 10. Oktober 2010 erneut ihre Tore und die Macher der Branche wie Verleger, Buchhändler, Agenten, Filmproduzenten und Autoren sind wieder in den heiligen Hallen der Frankfurter Messe zu Hause. In diesem Jahr ist der Ehrengast das Land Argentinien. Über 7.300 Aussteller aus 100 Ländern sind vertreten. Thematischer Schwerpunkt des Programms der Buchmesse ist „Die Digitalisierung in der Buchbranche“.
Öffnungszeiten für das Lesepublikum
Vom 9. und 10. Oktober 2010 finden jeweils die Publikumstage statt. Die Tageskarte für Privatbesucher kostet 14€. Mit 12€ pro Person ist der Literaturfan im Gruppentarif dabei. Schüler bezahlen 7€ (den Nachweis nicht vergessen). Ein Wochenendticket kostet 20€. Weitere Preise für Fachbesucher, Sortimenter, Bibliothekare und Studenten außerhalb der Publikumstage sind auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse zu finden.
Es heißt wieder: Umblättern!
Die Frankfurter Buchmesse ist weltweit bekannt. Daher ist sie auch der bedeutendste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. „Entdecken Sie Neues“, heißt es auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse. Wer nicht weiß, was „digitaler Content“ ist, wird auf der Messe mit Sicherheit Gesprächspartner finden, mit denen dieses Thema besprochen werden kann.
Auch in diesem Jahr vergibt der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ wieder den – Buchpreis 2010 –. Mit diesem Preis zeichnet der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ den besten Roman in deutscher Sprache aus. Sechs Finalisten stehen zur Auswahl. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.
Während der Messe wird ebenfalls der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Im Gegensatz zum – Buchpreis 2010 – steht hier der Autor des Preises schon fest. Es ist der israelische Schriftsteller David Grossmann. Er erhält den 25.000€ dotierten Friedenspreis. Die Begründung des Stiftungsrates lautete: Das sich Grossmann „aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern“ einsetzte. Sein zu letzt erschienener Roman trägt den Titel „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“.
Mehr Informationen zum Programm, zu Themen u.v.a. zur Buchmesse in Frankfurt finden Interessierte stets auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse.
Artikel zum diesjährigen Friedenspreisträger David Grossmann:
Info: Der nachfolgende Inhalt zum Literaturfestival in Berlin stammt aus dem Jahr 2010, als der Artikel auf dem Literatur-Blog | Der Tausendfüßler erstmalig veröffentlicht wurde.
Berlin zurzeit Heimat der osteuropäischen Literatur
Vom 15. bis 25. September 2010(Literatur-Event bereits statt gefunden) findet derzeit in der deutschen Hauptstadt das „10. Internationale Literaturfestival Berlin“ statt. Der Fokus des Literaturfestivals liegt dabei auf Osteuropa. „Das Zentrum unserer Bemühungen wird sein, in Berlin eine Bühne zu errichten, die unseren Gästen aus dem osteuropäischen Raum die Möglichkeit einer authentischen Vermittlung ihrer Literaturen, ihrer geistigen, kulturellen und politischen Haltungen gibt“, so der Veranstalter laut Pressemitteilung. Das Programm des Literaturfestivals ist sehr vielfältig: Konzerte, szenische Lesungen, Filmvorführungen und Ausstellungen bereichern das Programm. Bei den Lesungen lesen die eingeladenen ausländischen Autoren auszugsweise aus ihren Werken. Das „Haus der Kulturen der Welt“ ist dieses Jahr Hauptveranstaltungsort, da das Haus der Berliner Festspiele derzeit restauriert wird. Zusätzlich finden zahlreiche Veranstaltungen an anderen Orten in Berlin statt, wie zum Beispiel im Kino Babylon, im Collegium Hungaricum, im Instituto Cervantes und vielen mehr. Heute Abend gegen 21 Uhr lädt der Autor des Romans „Russendisko“ Wladimir Kaminer im Kino Babylon zu „Meine kaukasische Schwiegermutter“ ein.
Dies meinte mein Kollege am Tisch neben mir. „Echt?“ Antwortete ich, war erstaunt und vergewisserte mich im Online-Kalender meines PCs. Tatsächlich! Wieder einmal ein Freitag der 13.
Im Volksglauben gilt der Freitag der Dreizehnte als Unglückstag. Es wird angenommen, dass dieser Tag besonderes viel Unheil bereit hält und viele Dinge an diesem Tag schon ein schlechtes Omen besitzen. Aus diesem Grund werden bei einigen Menschen sogar Reise abgesagt oder Termin verschoben. So mach einer traut sich nicht einmal aus dem Bett bzw. bleibt für diesen Tag komplett zu Hause.
Ein kurioser Fakt: Laut Wikipedia schreiben sich an diesem Tag drei- bis fünfmal so viele Arbeitnehmer krank.
Triskaidekaphobie und Paraskavedekatriaphobie
Es gibt sogar eine Phobie die mit der Zahl 13. zu tun hat. Diese wird Triskaidekaphobiegenannt. Hat der Mensch direkt vor dem Kalendertag FREITAG DER 13. Angst, dann nennt man das Paraskavedekatriaphobie.
Da habe ich ja noch mal Glück gehabt!
Und nun zu mir! Meine Kollegin hat mich also auf einen Tag aufmerksam gemacht bei dem meine Mutter zum Beispiel – sie ist echt sehr abergläubisch – einen erhobenen Zeigefinger gehabt und vor diesem Tag gewarnt hätte. Natürlich habe ich mich oft gefragt: Ist der Tag jetzt gefährlich für mich? An vielen solchen Freitag der 13.-Tage habe ich daher aufgepasst, was alles so passiert und dass mir eben nichts Schlechtes passiert. Und was ist passiert?
FREITAG DER DREIZEHNTE – Was bedeutet er für mich?
Soweit ich mich erinnern kann, habe ich an einem Freitag den 13. immer einen angenehmen Tag verbracht und empfinde diesen Tag auch eher als einen normalen Tag. Ich muss gestehen, dass ich sogar glaube an diesem Tag eher Glück zu haben. Denn ich bin ein überzeugter Anhänger der Theorie: „In allen Dingen immer antizyklisch handeln!“.
Daher ist meine Denkweise an einem Freitag den 13. eher auf Glück gerichtet und ich warte an einem solchen Tag auf das, was das Leben für mich interessantes bereithält.
Als ich heute am Morgen zwischen 5:30 Uhr und 6:30 Uhr wach war – übrigens gewollt – habe ich mich anschließend noch einmal für knapp 1½ Stunden wieder hingelegt und mir Ohropax in die Ohren gestopft. Den Wecker gestellt und bin wieder eingeschlafen. Normalerweise höre ich in diesem Zustand den Wecker immer, doch heute war es anders. Als ich kurz die Augen wieder aufmachte, gewahr ich, dass es über 10 Minuten drüber war. Der Wecker hat nicht geklingelt! Oh nein, dachte ich, was ist denn das? Schnurstraks bin ich aufgestanden, hatte aber noch ca. 18 Minuten Zeit bis zu meiner S-Bahn Richtung Warschauer Straße. Dann fiel mir noch ein, dass ich doch mein Fahrrad, mit dem ich sonst so ein paar Minuten bis Berlin Hauptbahnhof gut machen kann, eben an diesem Hauptbahnhof am Vorabend habe stehen lassen. Nein. Aber irgendwie, auch wenn der Wecker nicht klingelte und die Zeit mir im Nacken stand, habe ich dann doch alles noch rechtzeitig geschafft.
Und irgendwie, wenn auch etwas hektisch, war ich einigermaßen pünktlich auf Arbeit. Da kann ich nur sagen: Glück gehab! Schließlich hätte ich ja auch ganz genüsslich bis 11 Uhr schlafen können. Auch habe ich immer das Gefühl, ich sollte an diesem Tag – Freitag den 13. – Lotto spielen. Ob ich das heute noch hinbekomme, ist fraglich (na vielleicht kann ich ja die Zahlen wenigstens tippen)? Aber beim nächsten Mal, beim nächsten Freitag den Dreizehnten ist diese antizyklische Handlung ein „Muss“. Denn da, wo so viele Menschen ein negatives Gewicht sehen, so zum Freitag den 13., muss es auch einen positiven Ausgleich geben. Das Universum ist nun mal so gestrickt. Es gibt immer die andere Seite – der Macht, um mal im STAR WARS-Sinn zu sprechen. Daher bin ich, einmal schelmisch lächelnd bei dieser Aussage, grundlegend dafür, eben den Platz für diese „helle Seite der Macht“ zu beanspruchen. Wenn es sonst keiner tut, dann mach ich das eben.
Und gern gebe ich mit dieser Denkweise Anstoß mir zu folgen und es gleich zu tun. Versucht doch einmal an diesem Tag das Glück zu finden, zu entdecken, für Euch in Anspruch zu nehmen!
„Immer antizyklisch handeln!“
Einen wunderschönen Freitag den 13. wünsche ich Euch von Herzen … und immer daran denken: Antizyklisch handeln.