Info: Zeitumstellung am 25. Oktober 2009 – Eine Stunde länger schlafen

Zeitumstellung – von Sommerzeit auf Winterzeit (Normalzeit)

Diese Nacht ist es wieder soweit.  Es findet eine neuerliche Zeitumstellung statt. Dieses mal können wir eine Stunde länger schlafen. Die Uhren werden um eine Stunde zurück gestellt, das passiert dann gegen 3 Uhr in der Nacht.

Wer mehr über die Zeitumstellung erfahren will, kann auf Zeitumstellung.de gehen.

ARBÖ-Checkliste, wo überall Uhren lauern, die bei der Zeitumstellung vergessen werden können.

FESTIVAL of LIGHTS – Mit den Augen sehen: Illuminationen in Berlin

FESTIVAL of LIGHTS – UFOs über Berlin

Illumination Siegessäule
Illumination Siegessäule

Nein, Ufos sind es nicht. Aber mit etwas abstraktem Denken und reichlich viel Phantasie könnte der Beobachter meinen, dass die Lichtstrahlen am Nachthimmel von Ufos stammen, die sich im Landeanflug befinden. Gerade im Begriff die Wolkendecke zu durchbrechen und Berlin wird wieder einmal von Neu- und Unbekanntem heimgesucht. Vom Balkon aus sehe ich jeden Abend das ganze Lichtspektakel. Mit einem sehr guten 180 Grad Blickwinkel ist es mir vergönnt viele Orte in unterschiedlicher Entfernung zu lokalisieren, die direkt am FESTIVAL of LIGHTS teilnehmen. „Das sieht ja cool aus“, meinen dann Freunde, die mich besuchen. Eine erstaunliche Kulisse, die es dann gilt zu genießen.

„Berlin Illuminiert“ präsentiert von City Stiftung Berlin

Illumination Brandenburger Tor
Illumination Brandenburger Tor

Über 50 Wahrzeichen und Gebäude Berlins werden aus Illuminationen und Lichtprojektionen in Szene gesetzt. Dies geschieht vom 14. – 25. Oktober 2009. Das FESTIVAL of LIGHTS lässt sich von vielen Perspektiven aus entdecken. So genannte Lightseeing-Touren können nicht nur vom heimischen Balkon aus gestartet werden, sondern auch per Schiff (dem Light-Shipp), per Bus (dem Light-Liner) oder per Velotaxi (dem Light-Velo) und natürlich auch zu Fuß.

Ich sehe etwas, was Du nicht siehst! Außer: Du bist zur Dämmerstunde dabei …

Den Fernsehturm habe ich schon, wie auch letztes Jahr, bewundern dürfen. Hauptbahnhof sowieso, denn an diesem muss ich ja jeden Tag vorbei bzw. hindurch. Brandenburger Tor und die Straße unter den Linden ist ein heute erklärtes Ziel. Bin gespannt welche Lichtimpressionen ich zum diesjährigen FESTIVAL of LIGHTS noch durch Zufall bis zum 25. Oktober 2009 sehen werde? In gewisser Weise muss der Interessierte irgendwie auch Nachtschwärmer in Berlin sein und sich zur Dämmerstunden nach draußen begeben. Hoffe nur, dass mir die Kälte nicht so schnell in die Glieder fährt. Wenn doch, dann sollten wir uns vom Licht erwärmen lassen.

*Änderungen vorbehalten (laut Veranstalter)

(Artikel aktualisiert 07.05.2025)

BVG entdeckt den Mehrwert – Kampagne: „Meine Augenblicke“ flirten und zusammenkommen

Eindeutig zweideutige Bilder – Spiegelbilder der Illusion?

Ich habe sie auch schon gesehen, die Bilder der BVG zur Kampagne „Meine Augenblicke“. Es sitzen sich ein Mann und eine Frau gegenüber und einer von beiden ist zumeist beschäftig oder abgelenkt. Der oder die andere dagegen ist gefangen – vom Gegenüber. Zwischenmenschliche Augenblicke gewürzt mit allseits bekannten Gefühlen von Neugier, Sympathie, … Liebe auf den ersten Blick?

Die Berliner Verkehrsbetriebe stellen mit „Meine BVG“ eine Plattform für Suchende

Wer sucht, der findet! Tja, da hat die BVG, neben ihren diesjährigen Ausfallerscheinungen, einmal eine doch menschenfreundliche „Einfall-Erscheinung“ in Form einer Kampagne mit Mehrwert erschaffen. Was ich aus Anzeigen im [030] Magazin Berlin oder dem Tip Berlin kenne, gibt es nun auch auf der Homepage der BVG. Der Suchende bzw. der Verkehrsteilnehmer kann sich registrieren lassen und einen Text verfassen, „den Augenblick“ festhalten und hoffen, dass dieser von anderer Seite erwidert bzw. gefunden wird.

Die BVG-Nadel im Heuhaufen

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit bei rund 3,4 Mio. Menschen in Berlin ist jemanden wieder zu finden bzw. dass ER oder SIE sich auf die Webseite  der BVG begeben und nachlesen … kann MANN & FRAU sich denken. Eine coole Idee ist es allemal, wie ich finde. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja doch irgendwie und ein so festgehaltener und postulierter Augenblick führt zu weiteren, dann hoffentlich, gemeinsamen Augenblicken. Wenn ja, dann ist es wieder einmal wie im Film. Eine richtige Filmgeschichte und wie sagt man doch so schön: Die besten Geschichten schreibt das Leben.

Lyrik: Texte in Kurzform – Werden Gedichte überhaupt noch wahrgenommen und gelesen?

Ein Gedicht von Jens Böhme

(Meißen 1999)

Zukunftskenner*

Wer die Zukunft kennt,

weiß, was er verpennt.

So erfahre ich sie lieber nie,

bleib so dumm wie’s Federvieh.

*(Anthologie: da ist ein Drängen in mir, Fünfzehn Autoren des Kulturaumes Elbtal, Prosa und Lyrik, Hrsg. Stadtbibliothek Riesa, Riesa 2000)

Rubrik Lyrik auf dem Blog „Der Tausendfüßler“ eröffnet

Werter LeserIN meines Blogs, ich überlege schon seit geraumer Zeit, ob ich nicht eine extra Rubrik für Lyrik aufmache. Seit meiner Jugend entsteht, neben prosaischen und journalistischen Texten, jedes Jahr ein Konvolut von Gedichten. Hier und da, je nach Stimmung und Situation, schreibe ich Gedanken in Gedichtform nieder. Mal ist es ein Aphorismus, dann wieder ein Gedicht in prosaischer Form, aber auch ein klassisches Sonnet gehört dazu und immer wieder mal ein Text im Stil alla Charles Bukowski. Je nach Gemütsverfassung und Stilistik verfasse ich Gedichte. Diese eigentlich seit Jahren für die virtuelle Schublade, indem ich sie in einem Worddokument abspeichere und in einen Ordner verfrachte, der dann irgendwo im Festplattennirwana verschwindet.

Meine Forderung & die Frage: Freiheit für Texte

Ab und zu kommt es zu Situationen, dass ich diese Tetxe direkt vom Laptop oder schon ausgedruckt vom Papier Freunden bei mir zu Hause vorlese. Natürlich dann, wenn ich in Laune bin und es gerade die Situation dafür ist, dann beginne ich mal mehr – mal weniger gut meine Texte zu rezitieren und  frage mich gleichzeitig immer wieder: Gibt es da noch mehr Leser, noch mehr Geister, noch mehr Interessierte im Zeitalter von facebook, E-Mail und unendlicher Textproduktion, die sich die Zeit nehmen Gedichte lesen?

Ich hoffe es …

Gotthold Ephraim Lessing – Gedanken aus dem Vorwort „Vorrede zum ersten und zweiten Theile der Schrifften“

Seit jeher zitiere ich gern Lessing, wenn ich von meinen Gedichten spreche:

„[…] Ich band mich also lieber an nichts und schrieb sie so auf, wie es mir jedesmal am besten gefiel. Daher kömmt es, daß einige niedrig genug sind, andere aber ein wenig zu poetisch. Daher kömmt es sogar, daß ich verschiedene lieber in Prosa habe erzählen wollen als in Versen, zu welchen ich vielleicht damals nicht aufgelegt war. […]“*

Ich möchte mir nichts anmaßen, weder  verstehe ich mich als großer Lyriker, jedoch aber als ein Freund und Liebhaber dieser Textdarstellung und Gedankenwiedergabe. Mein Anspruch ist demzufolge in Verben wie  „unterhalten“, „aufzurütteln“ oder „nachempfinden“ zu bündeln. Ich möchte den Leser zum Lächeln oder auch nur für den Augenblick zum Schmunzeln  bringen. Der Leser soll sich am Plot des Gedichtes, ob nun gereimt oder ungereimt, erfreuen oder die Zeilen einfach nur wirken lassen. Das, genau jenes, ist mein Anspruch. Nicht mehr und nicht weniger.

Viel Spaß beim Lesen.

*Quelle Zitat: Märkischer Dichtergarten: Die Ehre hat mich nie gesucht, Lessing in Berlin, Gedichte, Stücke, kritische Schriften, Briefe, Hrsg. Gerhard Wolf, Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1986.

Gedicht von Jens Böhme: Dialog mit der Liebe

Gedicht „In einem Zustand“ von Jens Böhme in der Zeitschrift SCHÖNGEIST

Juttas ComedyBus – Eine Kaffeefahrt der besonderen Art

Mit Jutta Hartmann im ComedyBus auf Flirt-Tour durch Berlin

Juttas ComedyBus - Flirt-Tour
Juttas ComedyBus

Zwei Wochen habe ich darauf gewartet endlich diesen ComedyBus betreten zu dürfen. Auf was ich mich da eigentlich eingelassen habe, war mir bis 2 Stunden vor Fahrantritt nicht bewusst. Zwar konnte ich mir eine vage Vorstellung davon machen, was mich bei Juttas ComedyBus erwarten wird, aber weder hatte ich bis zum Tag der Veranstaltung noch einen richtigen Fahrplan um was es geht, noch die Zeit gehabt mich entsprechend zu informieren. Wenige Stunden vor Beginn, Start war am Berliner Nollendorfplatz, habe ich dann doch neugieriger Weise kurz danach gegoogelt und bin auf eine kleine Zusammenfassung von Juttas ComedyBus gestoßen (Link nicht mehr vorhanden). Zeit genug hatte ich nicht mehr, um mir das ganze Video anzuschauen, aber mit ein paar mehr Infos und einem Grinsen bin ich dann per Fahrrad übern Stern vorbei an Goldelse, CDU-Hauptquartier wo unzählige Übertragungswagen standen zum Treffpunkt Kleiststraße gefahren. Natürlich wollte ich mir auch durch das Video nicht schon alles vorweg nehmen lassen.

Einstieg Nollendorfplatz Berlin – Eine Reiseführerin ist Gold wert …

Samstag, den 26. September 18 Uhr ging es los. Nachdem ich etwas irritiert in Begleitung zweier Damen die Kleiststraße gesucht habe und wir zuerst in die falsche Richtung gegangen waren, haben wir den Treffpunkt letztendlich kurz vor knapp dann doch gefunden. Da erkennt man gleich einmal zu was eine vorbereitete Reiseführerin, wie eben Jutta (Bob Schneider), gut ist. Nämlich die Schäfchen beisammen zu halten und geschlossen und ohne Verlust zu den Schauplätzen zu gelangen. Eben ohne große Umwege direkt zum Ziel. Mit Musik und Juttas frechem Plappermaul begann die Flirt-Tour. Das Motto „Flirt-Tour“ wurde zwar nicht permanent bedient, dafür gab es aber auch andere interessante Anekdoten und Live-Musik von Jutta selbst, sowie ihrer Azubine, die am Ende der Tour ein wirklich trauriges Lied singen musste, was bei entsprechender Stimmung eigentlich genau das Gegenteil bewirkte. Man muss schon dabei gewesen sein, um das zu erkennen.

Ein Futschi mit Jutta und noch viel mehr

Jutta Hartmann hat was zu sagen
Jutta Hartmann hat was zu sagen

Ich saß ganz hinten in der Ecke. Allein. Es hat sich so ergeben, da meine Begleitungen zu zweit waren und es nun mal in einem Bus immer nur Zweisitzer gibt; außer ganz hinten. Aber sie saßen ja gleich vor meiner Nase. Der Bus war weitgehend voll. Jedoch neben mir, der Platz war frei. Aber gut, „Mann“ kann ja nicht alles und auch nicht immer Glück beim Flirten haben. Genügend Platz hatte ich jedenfalls. Vom schaukelnden Hinterteil des Busses aus konnte ich den ganzen Innenraum überblicken und jede einzelne Szenerie von Jutta genießen. Ich fand es lustig und habe oft laut mitgesungen. Vor allem als nahe der Friedrichstraße Roland Kaiser mit „Sieben Fässer Wein“ eingespielt wurde und fast die ganze Hütte in richtiger Partystimmung war. Von hinten konnte ich alle Winkelemente sehen, die hin und her geschwenkt worden, zum einen wenn die Musik stimmte und zum anderen, um damit alkoholische Getränke zu bestellen. So war der Deal mit Jutta. „Wenn ihr was trinken wollt, dann bitte Fähnchen schwenken.“ Gleichfalls kam der Reiseteilnehmer durch diese Geste auch zu  Juttas berüchtigten Futschi. Eine kleine Schnapsmischung aus Chantré und Cola; Juttas Spezialrezept. Mit dem Trinken habe ich mich weitgehend zurück gehalten, aber diesen Futschi habe ich dann doch probiert. Ist nicht so mein Fall, ganz ehrlich, macht aber warm ums Herz. Andere wiederum haben neben Prosecco, Bier und Limonade ganz gut Juttas Spezialrezeptur zugesprochen, so dass sich die Stimmung nach und nach potenzierte. Zu Beginn war diese Stimmung leider nur zum Teil auf gewisse Areale begrenzt. Es ist ja auch immer die Einstellung und auch die Erwartungshaltung mit der der Zuschauer sich einem solchen Event nähert und währenddessen hingibt. Ich habe es allerdings genossen und jeder verbalen Nuance von Jutta zugehört. Ich konnte oft von ganzen Herzen lachen und hatte allzeit ein Dauergrienen im Gesicht. Man muss sie schon live gehört haben.

Wenn der Erotik-Coach kommt, dann ist Bewegung in Juttas mobilen ComedyBus

Der Telespargel war dann auch eines der Wörter, die mir in Erinnerung geblieben sind. Den Fernsehturm so zu bezeichnen, passte natürlich, da gerade auch die Erotiktrainerin Silke Maschinger eingestiegen war, die allen Teilnehmerin ihren Job erklärte und anschließend lustvolle Spezialgeräte vorführte. Natürlich stets mitkommentiert von Jutta persönlich. Leider gab es Anschauungsmaterial primär nur für die Frauen der Busreisegruppe. Aber wenn ich mir vorstelle wir eine aufblasbare … durch den Bus? Gut, so konnte so mancher Mann sicherlich noch einiges lernen. Vor allem wo der Ein- und Ausschalter für so manchen Vibrator ist. Die Aufnahme des Erotik-Coachs war nur ein kleiner Zwischenstopp bei dem es jedoch keinen Ausgang für uns gab.

Flirt-Tour durch Berlin
Flirt-Tour durch Berlin

Bei den anderen begaben sich alle unter der Schirmherrscherin- und Reiseleiterin Jutta nach draußen und es gab einen kleinen Exkurs im SEGWAY. So mancher konnte das SEGWAY-Fahren auch ausprobieren. Ein anderer Stopp war das Würstchenessen auf der Monbijourbrücke. Da wurden dann auch zahlreiche Gruppenfotos der doch außergewöhnlichen Kaffeefahrt gemacht. Jutta als Reiseleiterin der Flirt-Tour durch Berlin, die ja ursprünglich aus Berlin Neukölln kommt, wie sie immer wieder betonte und da auch eine Kneipe führen muss, erzählte den Flirt- und Berlintouristen agil und aus erster Hand von ihrem heimatlichen Kiezareal. Ihre verbalen Ausführungen, die auch sehr situationsbezogen waren, ich denke da nur an die Unterhaltung mit den Spaniern vor einem Hotel, ließen Stand-Up Comedy von ganz nah miterleben. Als Reiseschäfchen der Schäferin Jutta waren wir selbst ein Teil der Stand-Up Comedy; quasi aus erster Busreihe. Genau das, war meines Erachtens, das Besondere an der Flirt-Tour in Juttas ComedyBus.

Es folgt ein kleiner Tipp:

ZERO TOLERANCE – Wenn Frauen richtig hassen! (Link nicht mehr vorhanden)

Eine „COMEDYSONGSHOW von und mit Bob Schneider und Gert Thumser“ heißt es auf dem Flyer. Der Titel lässt einiges erahnen und bringt mich zum Schmunzeln. Aber auch, weil ich mir dabei noch die kecke Klappe von Jutta vorstelle, wie sie es uns quäckend aber straff „ZERO TOLERANCE, das ist mal was richtig Hartes“ durch den Bus echote. Wer Frauen mal richtig hassen sehen möchte, sicherlich mit dem nötigen Schuss an humorvoller Würze, kann die Vorstellungen am 13. und 14. November 2009 im Heimathafen Neukölln besuchen. Dazu sagen kann ich nichts, aber ich stelle mir gerade vor wie ich ZERO TOLERNACE beigebracht bekomme … mit einem Lächeln oder gar einem lauten Lachen verabschiede ich mich mit: Toleranz für ZERO TOLERANCE.

Erstes Video auf dem Blog: Mein Lieblingslied von Mark Wilkinson – Cellophane Life

Sänger und Songschreiber Mark Wilkinson – Cellophane Life

Mak Wilkinson’s Lieder inspirieren mich beim Schreiben

Jetzt ist es soweit – mein erstes Video auf dem Blog. Es ist keines von mir, sondern von einem Künstler, dessen Lieder ich sehr gern höre. Ich habe mir heute im Laufe des Vormittages die Zeit genommen und einen kurzen E-Mail-Wechsel mit Mark geführt.  Letztes Jahr zu meinem Geburtstag im August 2008 in der „Art und EventBar OXIDENT (Frankfurter Alle 53)“ habe ich ihn persönlich kennen gelernt. Zusammen mit der Sängerin Bridget A’Beckett war er live aufgetreten. Seitdem bin ich von seiner Musik fasziniert.

Das Album „CELLOPHANE LIFE“, welches ich von ihm persönlich an meinem Geburtstag gekauft habe, spiele ich seitdem rauf und runter.  Es gehört zum festen Repertoire meines Musikgeschmacks. Freunde, die mich zu Hause besuchen, wissen dies und kennen nunmehr auch seine Lieder, die ich dann des Öfteren abspiele.

Hier geht es zur Homepage vom Sänger Mark Wilkinson

*Video mit freundlicher Genehmigung von Mark Wilkinson.

In einem Zustand – Gedicht von Jens Böhme (Zeitschrift Schöngeist)

Gedicht - In einem Zustand - Schöngeist - Jens Böhme
Gedicht – In einem Zustand – Zeitschrift Schöngeist – Jens Böhme

In einem Zustand

In einem Zustand

voller Hilflosigkeit.

In einem beengten Zustand!

In einem fürchterlich beengten Zustand

voller Hilflosigkeit:

sprang er.

Er sprang!

August Mannheimer sprang.

Er sprang,

mit einem kräftigen Satz

vor vielen penetrant

glotzenden Augenpaaren.

In einem Zustand

voller Verzweiflung

sprang August Mannheimer

über eine riesige Pfütze

und entfernte sich schleunigst

vor ihr, um nicht

vom herannahenden

und sehr rasant fahrenden Bus

von oben bis unten

nass gespritzt zu werden.

Er war sichtlich erleichtert,

dass er es gerade noch

geschafft hatte.

Gedicht von Jens Böhme

 

Mehr Gedichte von Jens Böhme:

Liebesroman von Audrey Niffenegger verfilmt: Die Frau des Zeitreisenden

„Die Frau des Zeitreisenden“ – Ein wundervoller Liebesroman

Jetzt ist er im Kino und wurde verfilmt. Ich habe den Roman von Audrey Niffenegger (540 Seiten) regelrecht verschlungen. Zudem liebe ich Geschichten und Filme von Zeitparadoxa und Zeitspringern, Zeitverschiebung- und Zeitphänomene im Allgemeinen. Wenn das Zeitspringen möglich wäre, ob nun gewollt und kontrolliert oder ungewollt und dem Zufall ergeben, wäre ich gern selbst ein Zeitspringer. Vielleicht lehne ich mich da auch zu weit hinaus, aber der Gedanke übt seinen besonderen Reiz auf mich aus und ich habe schön öfters behauptet: Ich würde sogar das Gefühl der Liebe aufgeben, um so etwas zu können. Doch was ist durch die Zeit springen zu können schon ohne die Liebe?

„Fast wie Benjamin Button …“ titelt welt-online

Die Headline zur Rezension auf welt-online zum Film lautet „Fast wie Benjamin Button: ‚Die Frau des Zeiteisenden’“. Ich sage: Nein. Auch wenn das Wörtchen „fast“ die Aussage enthemmt, so ist die Geschichte doch ein völlig andere. Ich möchte mich hier auch nur auf die Headline beziehen und dabei die literarischen Vorlangen im Blick haben. Beide Bücher habe ich gelesen, sowohl „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald, wie auch „Die Frau des Zeitreisenden“ von Adrey Niffenegger. Schon allein die Tatsache das Benjamin Button auf der Zeitlinie bleibt und die Entwicklung vom Greis zum Säugling vollzieht, eben nur umgekehrt und Henry DeTamble wirklich durch die Zeit springt, trennt die Sphären der Geschichten deutlich voneinander. Interessant zu lesen ist die Rezension über den Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“ von Hans-Georg Rodek auf welt-online trotzdem.

Der Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“

Es war nur eine Frage der Zeit habe ich mir gedacht. So solch gutes Buch bleibt nicht unverfilmt. New Line Cinema verfilmte den Stoff dieser wundervollen Liebesgeschichte. Gespielt wird Henry DeTamble, der Zeitspringer, von Eric Bana; seine große Liebe Claire Abshire von der hübschen Rachel McAdams. Im englischen Originaltitel lautet der Liebesfilms: The Time Traveler’s Wife.

Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich abschließend zum Infotext nur sagen: Ist es sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Frage „der Zeit“ bis ich selbst im Kino sitze und gespannt die Umsetzung des Romans auf die Leinwand verfolge.

Zum Inhalt des Romans „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger

Trailer „Die Frau des Zeitreisenden“ auf der Webseite von http://wwws.warnerbros.de/timetravelerswife/

Hier geht es zur persönlichen Lesehitliste vom Autor des Liebesromans „Der Tausendfüßler“.

Theater des Westens: Musical „Der Schuh des Manitu“ – Sonderblutspendeaktion mit dem DRK-Blutspendedienst in Berlin

Blutsbruder im Theater des Westens gesucht

Die Darsteller der Show „Der Schuh des Manitu“ Abahachi (Mathias Schlung) und Ranger (Claus Biechele) werden persönlich zwischen 13-15 Uhr vor Ort im Theater des Westens zur Autorgrammstunde bitten. Stellvertretend für das gesamte Ensemble übernehmen die Hauptdarsteller zusammen mit dem DRK-Blutspendedienst die Patenschaft der Blutspendeaktion im Theater des Westens. Blutspender können sich mit den Blutsbrüdern fotografieren lassen und das signierte Foto mitnehmen.

Motto der Sonderblutspendeaktion: Blutspenden für Berliner Patienten

Das Motto der Blutspendeaktion lautet: Blutspenden für Berliner Patienten. Jeder Pikser kann bis zu drei Leben retten. Die DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) bietet zudem Gesundheitstests wie z.B. die Messung von Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck und Body Mass Index an.

50-Prozente-Rabattangebot für die Vorstellung „Der Schuh des Manitu“

Blutspender sind Lebensretter. Alle Lebensretter, die am 14. September im Theater des Westens Blut spenden, erhalten als Dankeschön von Stage Entertainment ein 50-Prozent-Rabattangebot. Dies gilt für die Vorstellungen des Musicals von „Der Schuh des Manitu“ bis 30. Dezember 2009. Für Blutspender, die am 14. September einen Neuspender mitbringen, spendiert der Partner der Sonderblutspendeaktion, die ibis Hotelgruppe, 100 Frühstücksgutscheine für zwei Personen. Außerdem erhalten von Fitness First alle „Blutsbrüder“ zusätzlich einen Tagetrainingsgutschein für zwei Personen. Ein persönlicher Trainer steht bei Einlösung des Gutscheins dem Interessierten zur Verfügung. Weiterhin kann im Theater des Westens der Blutspender zudem an einem Koordinationstraining teilnehmen.

Ganz wichtig: Den Personalausweis nicht vergessen!

Der Termin der Blutspendeaktion: Montag, 14. September von 12-19 Uhr, Theater des Westens, Kantstraße 12, 10623 Berlin

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