Der Autor des Romans „Der Tausendfüßler“ Jens Böhme auf Inlineskates
Über meine Erfahrung und Teilnahmen bei „Skate by night“ gibt es mehr zu lesen im folgenden Artikel auf meinem Literatur-Blog:

Das Literatur-Blog zum Roman
Über meine Erfahrung und Teilnahmen bei „Skate by night“ gibt es mehr zu lesen im folgenden Artikel auf meinem Literatur-Blog:


Die letzten beiden Jahre völlig vernachlässigt, bin ich dieses Jahr erst Ende Juli wieder mit Leidenschaft zur skate by night in Berlin dazu gestoßen. So habe ich meine alten K2 Inliner auf Vordermann gebracht, angeschnallt und schon ging es ab zum Treffpunkt am Alexander Platz. Es war eher Zufall als ich 2004 allein auf Skates durch Berlin düste und irgendwann an einem Sonntag am Brandenburger Tor ankam. Völlig überrascht so vielen Landsleuten auf Rollen zu begegnen, schloss ich mich dem Tross durch Berlin an. Damals war Balisto noch Sponsor, wenn ich mich recht erinnere. Von nun an wusste ich jedenfalls, dass ich nicht allein im Rollschuh- und Skating-Universum bin. Seit diesem Tag werde ich regelmäßig über einen sehr willkommenen E-Mail-Verteiler über Skateparaden, Skate-Night und andere sportliche Aktivitäten im Inlineskate-Bereich informiert. Ich liebe es mich auf Rollen fortzubewegen und je nach Zeit und Konstitution nehme ich dann an der skate by night teil.
Bevor es los geht und sich mehr als tausend Füße in Bewegungen setzten, tanzen die „Könner auf Rollen“ vor den Schaulustigen oder jenen, die es ihnen nach genügend Training bald gleichtun werden, zu peppiger Musik auf der Stelle oder um aufgestellte Hütchen. Ungefähr 19 Uhr treffen sich die Skater nach und nach am Treffpunkt, der auf der Homepage von http://www.skatebynight.de [Link nicht mehr existent] bekannt gegeben wird. Start und Zielpunkt dieses Jahr ist immer der Alexander Platz direkt vorm Technikmarkt Saturn. Ein symbolisches Startgeld von 2 € ist zu entrichten bevor es dann 20:30 Uhr losgeht. Für das Startgeld bekommt jeder Skater ein Bändchen an dessen Ende sich eine Nummer befindet. Diese Nummer kann beim Pausenpunkt, den es meistens auf der Hälfte der Strecke gibt, abgerissen werden und dafür erhält der Skater ein kleines Mineralwasser. Im Hochsommer ist dieses Etappenziel wie eine langersehnte Oase im Berliner Betonmeer. Ich selbst lechze dann förmlich nach Wasser und bin heilfroh, dass die Möglichkeit vom Veranstalter, die körpereigenen Wassertanks wieder aufzufüllen, gegeben wird. Vielen Dank an die Organisatoren auch auf diesem Weg! Nicht nur für das Wasser, sondern auch für das Engagement dieses Erlebnis auf Rollen durch die Hauptstadt zu ermöglichen.

Foto: Bernhard Zwiebern (gefunden in der Bilddatenbank von berlin/skatebynight.de/fotos [Link nicht mehr existent])
Gestern beispielsweise ging es zum Flughafen Tempelhof, die so genannte „Flughafen Tour“ mit 18,7 km. Die Strecken sind aber durchaus auch länger wie zum Beispiel die „Hellersdorf Skatenight“ vom 26.07.2009 mit ganzen 31,7 km. Ein wenig Kondition sollte der Skater bzw. die Skaterin da schon mitbringen. Mit Musik im Ohr, mein MP3-Player ist immer voll aufgeladen, skate ich zumeist gemütlich in der Menge zu meiner Lieblingsmusik. Mal schneller und mal langsamer ziehen dann die Häuserschluchten Berlins an mir vorbei. Immer wieder gibt es neue Impressionen von bekannten und unbekannten Gebäuden, von Skatern die mich begleiten oder von Menschen am Straßenrand, die vom Skaterfeld überrascht werden und erstaunt dem Spektakel nachschauen. Wenn man sich wie ich ab und an von ganz vorn nach hinten durchrollen lässt, um dann später wieder aufzuholen – wenn man die Puste noch hat –, dann erblickt man viele bekannte Gesichter. Auch wenn ich sie das ganze Jahr über nicht mehr sehe, so weiß ich doch jetzt schon „derjenige oder diejenige“ ist nächstes Jahr definitiv wieder mit am Start.

Leider neigt sich jeder Skatersommer einmal dem Ende zu. Am Sonntag dem 13.09.2009 ist der vorerst letzte Termin der „skate by night“ in Berlin. Laut Homepage das „Warm up for Marathon“. Mit Sicherheit werde ich alles daran geben und versuchen diesen Termin wahrzunehmen. Wann kann der Skater sonst zusammen mit der Berliner Polizei gefahrlos und legal auf den Straßen Berlins dahin brausen? So freue ich mich schon heute riesig auf die letzte „skate by night“-Veranstaltung in Berlin. Zusammen mit den anderen Rollbegeisterten werde ich über den Asphalt fliegen und mit einem Lächeln die verschiedenen Augenblicke und die Stadt auf Rollen genießen.
Die nächsten Termine bei skatebynight.de und der berlinparade.com:
(Artikel aktualisiert 27.03.2026)
Dieser Regenbogen erstrahlte über Berlin Mitte, genauer gesagt in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes. Vom Balkon im 5. Stock auf der Seydlitzstraße konnte ich diesen erblicken und mich daran erfreuen.

Da muss ich doch glatt an eines meiner Lieblingslieder denken:
(Artikel aktualisiert 29.03.2026)
Kinderbuch von Jens Böhme:
In meinem Kinderbuch „Das Geheimnis des goldenen Drachens“ geht es gleich um einen dreifachen Regenbogen.
Klappentext
Ein Regenbogen. Ein Geheimnis. Ein Abenteuer, das alles verändert! Am Tag von Finns sechstem Geburtstag erscheint ein mysteriöser dreifacher Regenbogen am Himmel und führt ihn und seine Freunde zu einem unglaublichen Fund: Ein kleiner, goldener Drache im Schlosspark von Rastede! Ein phantastisches Wesen, das nur alle zehn Jahre auftaucht. Es offenbart ihnen ein magisches Geheimnis. Doch die Magie ist nicht ohne Risiko. Als ein Versprechen gebrochen wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die zu Gold gewordene Marieke zurück zu verwandeln. Die Kinder müssen Mut beweisen, Grenzen überwinden und Rätsel lösen, um das Unmögliche möglich zu machen. Denn wahre Freundschaft, das wissen sie bald, ist kostbarer als jedes Gold.
„Das Geheimnis des goldenen Drachens“ ist ein spannender und zugleich herzerwärmender Kinderroman voller Fantasie, Witz und Gefühl. Für alle kleinen und großen Abenteurer und Abenteurerinnen ab 5 Jahren, die sich gern verzaubern lassen und an die Magie des Lebens glauben.
Ein magisches Leseerlebnis zum Vorlesen, Selberlesen und immer wieder neu eintauchen!
Das Kinderbuch gibt es auch als Hörbuch:
Foto-Impression

Details zum Testspiel gibt es hier zu lesen:
„Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat gegen den Champions-League-Sieger Ciudad Real trotz einer Niederlage eine gelungene Saisoneröffnung gefeiert. Das Team von Dagur Sigurdsson unterlag dem spanischen Club zwar mit 24:31, doch jedes Tor wurde so bejubelt, als hätte man die Meisterschaft gewonnen. […]“ (Quelle: Berliner Morgenpost / Alexandra Gross)
Für Handball-Fans der Füchse Berlin geht es hier zur Füchse Berlin Webseite.
(Artikel aktualisiert 08.05.2026)
„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“
https://ggr-law.com/urheberrecht/index/kleinzitat/
„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)
Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).
In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.
Genaueres über den Rechtsstreit zu lesen – einfach hier klicken: Pressemitteilung – Abdruck von Kleinzitaten kann urheberrechtlich unbedenklich sein (firmenpresse.de)
Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.
Weitere interessante Links zum Thema
„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“
https://www.anwalt.de/rechtstipps/urheberrechtliches-kleinzitat_005837.html
(Artikel aktualisiert 21.03.2025)

… nun gibt es den Roman schon knapp ein Vierteljahr auf dem Buch-Markt.
Jene Leser, die ein Autorenexemplar von mir persönlich erworben haben, gaben vielmals nach dem Lesen ein Feedback zum Inhalt des Romans „Der Tausendfüßler“. Natürlich fällt dieses immer unterschiedlich aus. Jeder hat seine eigene und vor allem andere Sichtweise auf den Text, die Story, den Protagonisten, die Liebe, den Plot quasi auf jede einzelne Szene. Jeder der Leser und Leserinnen hat mitunter so seine eigene Lieblingsstelle-, Kapitel oder sogar Lieblingsphrase, wie ich erfuhr. Sicherlich gibt es auch die ein oder andere Stelle, Szene oder einen Fund, der möglicherweise für den ein oder anderen nicht als Highlight empfunden wird. Möglicherweise ist auch das Cover oder der Schreibstil Geschmacksache. Kritik, egal wohin das Pendel ausschlägt, ist in jedem Fall gut, vor allem wenn sie konstruktiv und ehrlich-fair ist. Nur so kann ich als Autor selbst reflektieren, ob ich das, was ich bezwecken wollte, auch geschafft habe. Und der ein oder andere Tipp kann für nächsten Roman ganz hilfreich sein. Doch es sei gesagt: Jeder Roman wird anders sein.
Zwei Projekte liegen noch in der Schublade und sind definitiv nicht mit dem Roman „Der Tausendfüßler“ zu vergleichen. Genauso wenig mit dem Debüt „Zweimal Alltag bitte! – Mit Problemen!!!“.
Lasst Euch überraschen!
Diejenigen, die mir eine Feedback via E-Mail, Facebook, XING, Stayfriends oder gar per „Old School“ über einen Brief gesendet haben, möchte ich gern nach und nach mit Auszügen bzw. dem Kompletttext auf dem Blog veröffentlichen. Ob nun positiv oder negativ, wenn ich das Feedback selbst auswähle, dann wird dies Anonym geschehen. Keiner braucht sich da zwecks Namen, Datenschutz Sorgen machen. Postings zu einzelnen Artikel bzw. zum Romaninhalt werden sowieso direkt freigegeben. Hat der Leser (der Kritiker) kein Problem genannt zu werden, dann werde ich den Vornamen beim Feedback mit erwähnen. Ich frage vorher natürlich persönlich nach, ob das okay ist.
Ein Konvolut der Resonanz
Es soll ein kleines „Konvolut der Resonanz“ werden. Ich bin noch am Überlegen, ob ich dafür eine extra Seite bei wordpress.com auf meinem Blog anlege oder ob ich sukzessive Kommentare in Abständen in einer extra Rubrik poste, die dann gern kommentiert werden können. So können wir gemeinsam darüber diskutieren, wie die eigene Sichtweise auf diesen oder jenen Aspekt der Geschichte zu Stande kommt. Ob etwas richtig oder falsch ist und was sich der Leser bzw. der Autor gedacht hat. Ich werde mir am Wochenende Zeit nehmen und entsprechende Gedanken darüber machen, welche Variante für den Austausch am sinnvollsten ist.
Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf die Diskussionen mit Euch. – Euer Jens
von Andrè Schramm

Der Autor und ehemalige Schüler des Franziskaneum Jens Böhme hat gut ein Jahrzehnt nach seinem Debüt nachgelegt. WochenKurier sprach mit dem 31-Jährigen über sein neues Werk, das er selbst als Dienstag-Abend-Liebesgeschichte bezeichnet.
MEISSEN. Sie leben seit knapp sechs Jahren in Berlin. Welchen Bezug haben Sie noch zu Meißen – ihrer Heimat?
Meine Familie und Freunde wohnen hier, deshalb bin ich öfter zu Besuch.
Wie wird man eigentlich Schriftsteller?
Bei mir hat es angefangen mit Liebesgedichten und Kurzgeschichten während meiner Schulzeit. Es folgten erste Veröffentlichung und Lesungen.
Bei Literaturfest waren Sie gar nicht.
Das stimmt. Ich wäre gern dabei gewesen, hatte aber beruflich zu tun. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr.
Also ist das Schreiben nach wie vor Hobby?
Ja. Leben kann ich davon nicht. Wenn am Ende eine Null steht, bin ich zufrieden.
Womit verdienen Sie dann ihr Geld?
Ich bin in der Medienbranche tätig. Das war übrigens auch ein Grund, warum ich nach Berlin gegangen bin.
Ihr Liebesroman trägt den Titel „Der Tausendfüßler“. Worum geht’s?
Der Roman dreht sich um einen Schriftsteller, der den Lebensmut verloren hat und zurückgezogen lebt. Als er die Buchhändlerin Miria kennen lernt, verändert sich sein Leben gewaltig. Man könnte sage, es ist eine `Sat.1-Dienstag-Abend-Liebesgeschichte`, allerdings mit mehr Tiefgang, Humor und unheimlichen Begebenheiten.
Sie haben ihr Werk über die „Book on Demand Variante“ veröffentlicht. Warum?
Es ist gerade für Nachwuchs-Autoren eine gute Möglichkeit, etwas ohne riesige finanzielle Belastungen zu veröffentlichen und das schon bei einer Auflage ab 30 Stück. Dabei kann das Buch bei entsprechender Nachfrage auch vervielfältigt werden. Die Auflage ist also unbegrenzt.
Viele erfolgreiche Autoren haben klein angefangen. Was glauben Sie, gibt es ein Erfolgsrezept?
Ich denke Kontinuität ist sehr wichtig. Viele Autoren beginnen stark und lassen dann genauso stark nach. Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste.
Infos: https://der-tausendfuessler.blog/
(asc)
(Artikel aktualisiert 21.03.2026)
Weitere Bücher von Jens Böhme:
Der Roman „Der Tausendfüßler“ (Roman-Exposé) kann jetzt im Internet bei folgenden Onlinehändlern bestellt werden:
Deutschland
Österreich
Schweiz
ISBN des Buchhandels
Weiterhin besteht natürlich die Option ein signiertes Buch mit Widmung vom Autor selbst zu erhalten. Einfach ein Posting setzen mit einer Kontaktadresse oder mich über die E-Mail-Kontakt-Adresse anschreiben und ich setze mich mit dem interessierten Leser in Verbindung.
Vielen Dank! Euer Jens
Weitere Bücher von Jens Böhme:
„[…] Fuhr ich doch Richtung Kochstraße in der U-Bahn unter der Friedrichstraße, um dort Sushi zu holen für den gemeinsamen Abend in unserer WG.
Steigt doch zwei Stationen vorher wieder ein Obdachloser in den Waggon ein und beginnt seine Rede. Schon als ich ihn einsteigen sah, dachte ich mir genervt:
‚Jetzt geht schon wieder die alte Leier los.‘
Doch es kam anders als gedacht!
Nach dem typischem ‚Hallo, ich …‚, ging er witzig über zu ‚… ich nehme auch Diamanten, Brillanten, Aktienpapiere, Kreditkarten …‘ Die Leute in deren Gesichter ich das Gleiche las, was ich zuvor dachte, fingen an zu grinsen. ‚Ein bisschen Spaß muss sein‘, fuhr er fort, ‚unterstützten Sie meine ICH-AG. Angie, unsere Angie, mit der ich gestern noch telefoniert habe, macht das auch …‘
Einige der Leute mussten daraufhin richtig lachen, aber leider gab keiner von ihnen etwas. Ich muss gestehen, ich auch nicht. Bin derzeit zu knapp bei Kasse, um hier und da den Fragenden etwas zu geben und ich hatte auch just in diesem Moment kein Kleingeld dabei. Die „Angie“ ist sicherlich nicht – knapp bei Kasse –, obwohl sie ja den begehrtesten ICH-AG-Job in Deutschland hat, den es zu vergeben gibt:
Nämlich ‚Bunte-Kanzlerin‘ … wie der Obdachlose noch am Schluss erwähnte bevor er uns dann wieder verließ. […]“
Jens Böhme – Auszug aus den Tagebüchern meines Lebens
(Artikel aktualisiert 21.03.2026)
Hier gibt es mehr Infos über das Tagebuchschreiben und auch Bildern von meinen Tagebüchern:
Bücher von Jens Böhme:
Im Laufe des Donnerstags in der vergangenen Woche bekam ich endlich die lang ersehnte E-Mail von Frau L. meiner Betreuerin vom Verlag.
„Guten Tag Herr Böhme, der Buchbinder hat mich informiert, dass Ihre Autorenexemplare morgen ab 10 Uhr zur Abholung bereit stehen …“
Was für eine schöne Nachricht im Wonnemonat Mai 2009. Den Zuschuss für den Restbetrag meiner Autorenauflage hatte ich einen Tag zuvor schon angewiesen und mit jener freudigen Nachricht erst in der kommenden Woche gerechnet. Doch das es so schnell geht, überraschte mich. Ich habe sogleich beim Verlag angerufen und den Termin zur Abholung bestätigt. Da mir nun aber im Moment kein Auto zur Verfügung steht, musste ich schnell überlegen, wie ich die Kartons vom Verlag (Bezirk Mitte – Ortsteil: Gesundbrunnen) nach Hause transportieren kann. Die Aniko, eine gute Freundin von mir, hatte mir schon zugesagt, dass wir mit ihrem PKW jederzeit nach der Arbeit bis 18 Uhr zum Verlag düsen könnten. Nun war aber der nächste Tag – ein Freitag. Und Freitag gab es nur die Möglichkeit bis 16 Uhr die „heiße Ware“ abzuholen. Jeder wird mich sicherlich verstehen, dass ich es nach so langer Wartezeit einfach nicht erwarten konnte. Ich wollte definitiv am Freitag die Bücher in meinem trautem Heim haben.

Also rief ich in spontan unseren Hausmeister im Wohnobjekt an, ob er denn nicht eine Sackkarre zur Verfügung hätte, die ich mir kurzfristig ausleihen dürfte. Und siehe da: In wenigen Minuten hatte ich am Freitagmorgen ein Transportmittel zur Verfügung. Vorher noch schnell bei meinem Zahnarzt (Baumschulenweg – Bezirk Treptow-Köpenick) vorbei geschaut und anschließend mit der zusammenklappbaren Sackkarre, sowie tauber Gesichtshälfte und einem reparierten Zahn, ab zum Verlag auf die Schwedenstraße in Berlin.
Genau 3 Kartons voller Romane und 50 Postkarten mit Cover und Bestelldaten warteten im Verlagsbereich auf mich. Freudestrahlend nahm ich die Bücher an und verpflichtete spontan Frau L. doch ein paar Fotos zu knipsen, um den Augenblick fest zu halten. Zwar war meine linke Gesichtshälfte taub und die Zunge von der Betäubung sehr schwer, aber ich denke die Freude kann man mir doch schon sehr ansehen.

Fragen zum Ablauf gibt es ja immer und so habe ich Frau L. noch ein wenig über dies & das gelöchert. Wann zum Beispiel die ISBN 978-3-86805-384-5 wirklich frei gegeben ist? Wie lange es dauert, dass der Roman bei LOB (Lehmanns Online-Bookshop), bei Amazon.de oder direkt beim Online-Bookshop des Verlages (Pro BUSINESS Online-Bookshop) bestellbar ist?
[Anmerkung: Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Verlages zwischen 2014 und 2017 wanderte der Fokus von der eigenen Verlagsplattform hin zu reinen B2B-Druckdienstleistungen, der Verlag existiert nicht mehr]
Auch hat mich interessiert, wann „Der Tausendfüßler“ im VLB (Liste der lieferbaren Bücher des Buchhandels) gemeldet sein wird? Einige Dinge, meinte Frau L., brauchen noch ca. 1-2 Wochen, dann sollte alles soweit durch sein. Aber Bestellungen können quasi jetzt schon beim Verlag eingehen, gab sie mir mit auf dem Weg.
Ich verabschiedete mich und in völliger Ruhe, super entspannt und äußerst glücklich fuhr ich mit den Büchern durch Berlin Mitte. Erst mit der U-Bahn Richtung Alex, dann über den Alexander Platz vorbei an der Berliner Weltzeituhr und weiter über Friedrichstraße zum Hauptbahnhof. Dort ausgestiegen, bin ich die letzten Meter mit der Sackkarre und den Kartons stolz, wie eine Mutter mit ihrem Kinderwagen und ihrem darin befindlichen Sprössling, nach Hause getingelt. Natürlich konnte ich die Kartons nicht einfach nur in die Ecke stellen. Nein, sie mussten sofort entleert werden. Also habe ich alle Bücher ausgepackt und auf einem Tisch im Flur akkurat aufeinander gestapelt. Die meisten Bücher blieben vorerst in der Schutzfolie verpackt. Aber das erste Dutzend trennte ich sofort von der Folie und fing an zu signieren; da ja schon einige Bestellungen im Vorfeld eingetroffen waren. Nachdem die ersten Bücher mit Widmung versehen waren, mussten diese nur noch versandfertig gemacht werden. Und dann …
… dann konnte „Der Tausendfüßler“ im wahrsten Sinne des Wortes nun endlich auf die Reise gehen. Geradewegs hin – auf den Weg zum Leser.
(Artikel aktualisiert 09.02.2026)
Eigentlich hätte ich ja heute das Vorabexemplar meines Buches erhalten sollen, um alles zu checken und um dann mein „Okay“ für die Freigabe zum Druck zu geben. Aber der Briefkasten war leer. Ich bin extra zweimal zum Briefkasten gegangen. Felsenfest habe ich damit gerechnet, dass ich heute das erste Buch meines Liebesromans – wenn auch nur den Prototyp – in den Händen zu halten. Frau L. vom Verlag meinte am Mittwoch, dass ich an diesem Tag mit der Sendung rechnen könnte. Also hatte ich mich auch geistig auf den heutigen Mittwoch eingeschossen. Natürlich weiß ich, dass nicht immer alles auf den Tag, die Stunde, ja auf die Sekunde genau terminiert oder versprochen werden kann. Auch wenn wir alle das immer gern so hätten. Insbesondere bei so einer zu erwartenden Sendung wie das Vorabexemplar meines Romans. Also heißt es noch einmal eine Nacht schlafen und dann mit großer Erwartung erneut zum Briefkasten gehen.
Ich fühle mich im Moment wie damals als Kind zu Weihnachten oder vor dem Geburtstag: Ich kann es kaum Erwarten …

Yeahhh … heute habe ich das Buch endlich im Briefkasten gehabt – den Prototypen meines ersten Romans. Erst als ich wieder in der Wohnung war, habe ich die Büchersendung hastig ausgepackt und das Büchlein bewundert. Auf dem Sofa in meinem Zimmer bin ich dann wild ins Blättern geraten und habe mir alles genau angeschaut. Mit einem himmlischen Glücksgefühl, konnte ich dann entspannt realisieren, dass es jetzt den Roman „Der Tausendfüßler“ wahrhaftig gibt.
Nach dem Check und der Druckfreigabe warte ich nun auf die Bestätigung, dass ich meine angeforderten Autorenexemplare erhalte und die ISBN-Nummer (Internationale Standardbuchnummer) frei geschaltet wird. Erst dann kann der Roman bei mir persönlich, in den Buchhandlungen oder über den Verlag bestellt werden.
Nein, ich habe nicht geträumt. Jetzt hat sich die ausgedachte und nach und nach entwickelte Geschichte in einem handfesten Buch tatsächlich materialisiert. Auch am Morgen nach Erhalt des Vorabexemplares war das Buch immer noch fassbar! Und dies wird es mit Sicherheit auch bleiben – haptisch existent. „Ick freu mir!“ würde der Berliner sagen.
(Artikel aktualisiert 21.03.2026)
Mehr zum Roman „Der Tausendfüßler“:
Bücher von Jens Böhme:
So und nicht anders sieht der Roman „Der Tausendfüßler“ im Buchumschlaglayout aus. Das Layout gefällt mir außerordentlich und ich denke, dass das Bild wie die Faust aufs Auge auch zum Titel und zum Inhalt passt. Es gab lange Diskussionen in unserer WG in Berlin und bei meinen Freunden, welches Bild am geeignetsten sei. Zwischen zwei Foto-Varianten in unterschiedlichen Farbvariationen mussten wir uns bzw. ich mich am Ende entscheiden.

Das Endprodukt im Layout übertraf meine Vorstellungen und ich bin hoch erfreut es nun präsentieren zu können.
Info und Anmerkung des Autors: Den Roman gibt es nicht mehr mit dieser Covergestaltung wie hier im Bericht. Der Liebesroman hat nach der 2. Auflage im Verlag BoD eine neues Layout – quasi ein neues frisches Cover-Kleid.
Der Roman mit dem neuen Cover:
(Artikel aktualisiert 21.03.2026)
Weitere Berichte über die Entstehung des Romans:
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