Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Schullehrer (geboren 22.02.1788 in Danzig, gestorben 21. September 1860 in Frankfurt am Main).
Wieder ein Thema, das den Roman „Der Tausendfüßler“ tangiert. Es geht um Beine, genauer gesagt um Füße und hier gelangen wir ad hoc zum Tausendfüßlerund zur griechischen Mythologie.
Das Rätsel der Sphinx – Auf dem Blog „Der Tausendfüßler“
Der Titel des Buches „Der Tausendfüßler“ hat eine Geschichte, natürlich nicht so ein uralte Geschichte wie die der Sphinx, aber der Titel sowie die eigenartige Gedankenwelt des Protagonisten Conrad Wipp gleicht dem eines Tausendfüßlers. Genau so sieht sich Conrad auch selbst: Tausend Füße – tausend Gedanken! Und er versucht sein Leben und die Liebe in den Griff zu bekommen. Ob er es schafft und was er im Alltag durchstehen muss, nun, lest selbst! Hier folgt erst einmal das „Rätsel der Sphinx“:
Das „Rätsel der Sphinx“ aus der Ödipus-Saga
Das „Rätsel der Sphinx“ stammt aus der Ödipus-Sage der griechischen Mythologie. Einst belagerte die Sphinx die Stadt Theben. Sie gab den vorüber kommenden Thebanern ein Rätsel auf. Wer das Rätsel falsch beantwortete, verlor sein Leben und wurde gefressen. Ödipus war der einzige, der ihr entkommen konnte.
Das Rätsel der Sphinx lautete:
„Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein mit der Zahl seiner Füße; aber eben wenn es die meisten Füße bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit seiner Glieder ihm am geringsten.“
Ödipus’ richtige Antwort war:
„Du meinst den Menschen, der am Morgen seines Lebens, solange er ein Kind ist, auf zwei Füßen und zwei Händen kriecht. Ist er stark geworden, geht er am Mittag seines Lebens auf zwei Füßen, am Lebensabend, als Greis, bedarf er der Stütze und nimmt den Stab als dritten Fuß zu Hilfe.“
Aus Scham und Verzweiflung stürzte sich die Sphinx in den Tod. Durch Ödipus kam es zur Befreiung Thebens und er erhielt Iokaste, die Witwe des Königs Laios, zu seiner Ehefrau. Zusammen herrschten sie über Themen ohne das Ödipus wusste, dass es sich bei Iokaste um seine Mutter handelte. Ebenso wenig wusste er von seinem Vater, den er selbst vor Jahren in einem Streit getötet hatte. Zwar löste Ödipus das Rätsel der Sphinx, jedoch das eigentliche Rätsel seiner Existenz blieb ihm verborgen. Dies jedenfalls warf der Seher Teiresias in Sophokles Drama „König Ödipus“ vor.
(Quelle: wikipedia.de)
Das moderne Rätsel der Tausendfüßler-Sphinx
Da es hier um Füße geht, wie der Titel des Artikels schon sagt und es gerade einen kurzen Abstecher in die griechische Mythologie gab, gibt es jetzt hier auch das „Moderne Rätsel“ der Sphinx. Etwas abgewandelt und abgeschaut, aber durchaus mit einem Augenzwinkern zu sehen, ist mir spontan ein kleiner Reim eingefallen. Sicherlich nicht die große Dichtkunst, sondern eher dazu dienlich, um den Informationsgehalt zum „Rätsel der Sphinx“ mit einer Tausendfüßler-Pointe abzurunden; zumal die Thematik ja wie die Faust aufs Auge passt.
Es folgt das „Moderne Rätsel der Sphinx“:
„Wer krabbelt und bleibt,
zu Beginn sowie am Ende der Zeit?
Wer denkt zu viel,
aber mit Stil?
Wer wird uns begrüßen,
auf seinen tausend Füßen,
wenn wir ihn sehen – da draußen,
auf seinen Füßen, es sind gar tausend?“
(Auflösung unter dem Artikel in Spiegelschrift oder einfach ins Kommentarfeld posten. :-) …)
INTERESSANT – Eine Frage von der Duden-Sphinx:
Wie lautet die Mehrzahl von Sphinx?
Habe ich mich jetzt mit dieser Frage als „Duden-Sphinx“ geoutet? Nein, aber es ist doch immer wieder ein Rätsel wie so manches Wort in der Mehrzahl geschrieben wird. Hier kommt die Auflösung:
Es ist – Sphinx, die (Wortart: Substantiv, feminin)
Mehrzahl Sphinx: Sphinxe, Sphingen
(Nur für den ägyptologischen Gebrauch kennt der Duden im Deutschen neben dem normalen Plural „Sphinxe“ auch den Plural „Sphingen“.)
Bedeutung: Ungeheuer in Gestalt eines geflügelten Löwen mit Frauenkopf, das jeden Vorüberkommenden verschlingt, der sein ihm aufgegebenes Rätsel nicht lösen kann. Die Chephrenpyramide in Gizeh ist die am ältesten erhaltenen Sphinx (siehe auch Bild). In der archäologischen und ägyptologischen Fachsprache findet zudem oft die Verwendung des maskulinen Artikels statt, was aber grammatikalisch nicht korrekt ist.
1}Sphinx, die; – (geflügelter Löwe mit Frauenkopf in der griechischen Sage; Sinnbild des Rätselhaften)
2}Sphinx, die; -, -e, in der archäolog. Fachspr. meist der; -, Plur. -e und Sphingen (ägyptisches Steinbild in Löwengestalt, meist mit Männerkopf; Symbol des Sonnengottes oder des Königs)
Alexanderplatz. Touristen über Touristen. Der Berliner erkennt sie, vor allem auch auf der Rolltreppe. Alexanderplatz, am frühen Abend, lassen wir es 18:45 Uhr sein. Auf der Rollstreppe stehend, höre ich die S-Bahn einfahren. Als Berliner kennt man das Geräusch und weiß: Jetzt habe ich nur noch ein kurzes Intervall, um diese S-Bahn noch zu bekommen. … Hmmm, ist meine S-Bahn, auf meiner Seite, denke ich und es stehen so ein-zwei-drei Pärchengrüppchen vor mir. Die Hälfte mit Sicherheit Touristen. Geht ja nix vorwärts hier. Die stehen dann nebeneinander, kucken hier, schauen da, unterhalten sich entspannt. Der Berliner hat stattdessen „Hummeln im Arsch“. Die Rolltreppe rollt, doch nicht schnell genug. Ich dämmere leicht auf der linken Seite und würde gern vorbei, weil ich nicht auf die nächste S-Bahn warten will. Obwohl, das muss ich mal sagen, die S-Bahnen vom Alexanderplatz im 3 bis 5 Minuten-Takt in der Hauptzeit des Pendelverkehrs fahren. Schon ne tolle Leistung! … Sagste was, denke ich, aber beschließe keinen Stress zu machen. Eine Sekunde später, erschallt es von einem Typen von der Mitte der Rolltreppe, total laut und völlig rotzig:
„Kommt macht hinne, wir haben nich alle hier Urlaup!“
Urlaub wurde dabei mit einem harten „p“ ausgesprochen, um der Dringlichkeit Ausdruck zu verleihen. Ist irgendwie ein ungeschriebenes Rolltreppen-Gesetz in der Hauptstadt: Rechts stehen, links gehen! Das lernt der Berlinbesucher relativ schnell. Manchmal durch „Entschuldigen Sie bitte!“ oder eben durch die wahre „Berliner Schnauze“.
Zeichen auf der Berliner Rolltreppe – Eines fehlt: Nicht nebeneinander stehen! ;-)
„Kommt macht hinne, wir haben nich alle hier Urlaup!“
So stand ich dann doch noch rechtzeitig in meiner S-Bahn Richtung Hauptbahnhof an der Tür. Die rote Signallampe leuchtete und der bekannte S-Bahn-Ton ertönte. Ich schaute hinaus und grinste den Nich-Alle-Hier-Urlaup-Typen an, der es auch noch huschend in den Nachbarwaggon schaffte. Der wunderte sich bloß im Vorbeihuschen warum ich ihn so angrinste.
Denn: Für ne richtsche Berliner Schnauze war dit wohl ne janz normalä Ansache.
Buchmesse Leipzig, Diogenes Verlag und Martin Walkers „Bruno, Chef de Police“ …
Entdeckt habe ich Martin Walker auf der Buchmesse 2010 am Stand des Diogenes Verlags. Ich erhielt überraschenderweise ein noch nicht rezensiertes Exemplar mit dem Vermerk es nicht vor dem 27. Mai 2010 zu besprechen. Angetan vom Cover des Buches und mit einer gehörigen Portion Neugier habe ich mich noch am selben Abend in den 2. Fall des Protagonisten von Martin Walker „Bruno, Chef de police“ gestürzt; ohne den 1. Fall zu kennen.
Alles begann mit dem Roman „Grand Cru“ dem 2. Fall von Bruno, Chef de police
Martin Walker – Bruno-Zyklus – Alle bisher erschienen Romane
Natürlich begann es nicht mit „Grand Cru“, sondern mit dem Roman „Bruno, Chef de police,“ welches dann der erste Fall war (siehe Chronolgoie des Bruno-Zykluses am Ende des Artikels). Das Cover hatte es mir jedoch wahrlich angetan. Ich muss zugeben, ich bin jemand, der seine Kaufentscheidung zwar primär vom Inhalt, aber eben auch vom Cover abhängig macht. Ein schönes Cover, bleibt ein schönes Cover! Mehrere Weinfässer waren darauf zu sehen und meine Phantasie erträumte sich einen richtig guten Krimi auf dem Lande. Das „Grand Cru“ mehr war als nur ein Kriminalroman, sondern auch eine Geschichte zum Thema Liebe, die vom 1. Walker-Roman „Bruno, Chef de police“ weiter gesponnen wurde, erfuhr ich erst während der Lektüre. Neben interessanter Historie, passend zum Fall, mit entsprechenden Fakten für den Leser, wandelte ich gleichzeitig bei Martin Walkers Romanen mit zusätzlich mit meinem Gaumen über die Zeilen jedes Buches. Denn in seinen Romanen wird von guten Weinen, selten und gutschmeckenden Pilzen wie „Schwarze Diamanten“ sowie vorzüglichen Gerichten berichtet und liebend gern möchte man sich beim Lesen mit an den Tisch der jeweiligen Szenerie setzen. Und am Ende seiner Romane hat der Leser große Lust das Fleckchen Erde zu besuchen, wo die Geschichten von Martin Walker spielen, nämlich im Städtchen Saint-Dennis im Perigord in Frankreich. „Meine Bücher sind ein bisschen Reisebuch, Kochbuch und Geschichtsbuch. Ich wäre gelangweilt von nur Mord und Totschlag“, sagte Martin Walker bei seiner Lesung.
Martin Walker Lesung in Berlin
Martin Walker signiert
Die Lesung zu seinem neuen Roman „Delikatessen“ fand am 04.05.2012 in der Thalia-Buchhandlung in den Hallen „Am Brosigturm“ in Berlin statt. 20:15 Uhr ging es los und schon zu Beginn tummelten sich Leser am Stand der Weinverkostung, die gleichzeitig zu Walkers Lesung als Extra-Schmankerl dazu gehörte. Es gab Weine aus dem Bergerac von denen der Autor selbst ein Loblied singen konnte. Zusammen mit der Journalistin und Moderatorin an diesem Abend, Margarete von Schwarzkopf, gestaltete sich ein amüsanter und höchst abwechslungsreicher Leseabend.
Archäologie und das Leben im Perigord im Roman „Delikatessen“
Im wundervoll moderierten Dialog zwischen Margarete von Schwarzkopf und Martin Walker erfuhren die Teilnehmer der Lesung mehr und mehr über den Autor und über seinen neuesten Roman wie z.B., dass es in ihm um Archäologie, um Geschichte geht, dass auch die ETA sowie das Thema Stopfleber und die Organisation PETA eine große Rolle spielen. In seinem neuen Roman taucht Martin Walker tief in die Vergangenheit ab, ganze 40.000 Jahre geht es zurück. Es geht um die Menschen die damals im Gebiet von Perigord gelebt haben. Es geht um den Neandertaler. Es geht aber auch um jene Menschen, die heute in dieser Gegend leben und selbst das Essen anbauen, das Obst von Hand pflücken und eigenes Geflügel halten. Martin Walker erzählt, das er die Leser teilhaben lassen möchte, von dem Leben der Menschen im Perigord. „Die Leute leben von diesem Land“, sagte er. Er selbst praktiziert es so auf seinem eigenen Landstück. „Eigenes Geflügel und die gelegten Eier selbst essen.“ Scherzhaft erzählte Martin Walker, dass er seinen Hähnen und Hühnern Politikernamen gegeben hat und mit einer witzigen Poente meinte er: Huhn „Frau Merkel“ legt die größten Eier (kann sein, dass es auch die meisten Eier waren). Das Publikum lachte. Ob dies wirklich stimmt, sei noch zu beweisen.
Thema: ETA, Delikatessen und Bruno auf der Leinwand
Margarete von Schwarzkopf und Martin Walker im Dialog – Lesung in Berlin
Im Roman selbst geht es um einen Toten in einer Höhle, der eine Armbanduhr trägt, eine Swatch. Die gab es vor 1983 nicht. Also stimmt da etwas nicht und somit hat Bruno wieder einen Fall. Die Idee zum Buch selbst habe er tatsächlich gehabt als wahrhaft ein französischer Polizist von der ETA erschossen wurde, so der Autor. Zusätzlich wurde im Dialog von Margarte von Schwarzkopf mit dem Autor Martin Walker ein weiteres Geheimnis gelüftet. Auf die Frage nach der Verfilmung des Polizisten erfuhren wir, dass er sich schon am nächsten Tag, hier in Berlin, in Gespräch mit dem ZDF und ARTE befinden würde. Es wird also auch spannend im cineastisch Sinne rund um den literarischen Protagonisten Bruno aus „Delikatessen“, der auch mit der Liebe und demzufolge mit den Frauen so seine Problemchen hat. „Bruno ist kein Gigolo“, erklärte Martin Walker, „er will wie viele andere Männer auch eine Familie. Seine Geschichte ist die wie von vielen anderen: Die eine Liebe geht, verlässt ihn. Geht in eine andere Stadt. Eine neue Frau kommt und irgendwann kommt die alte Liebe wieder und das … das bringt eben Probleme. Aber genau das sind die Geschichten aus dem Leben. Sagen wir – die Komplikationen aus dem Leben.“ Genau das macht diesen Bruno auch „Dsympathisch, meinte schon zu Beginn der Lesung Frau Margarete von Schwarzkopf, er ist kein Schürzenjäger und trotzdem hat er Problem mit den Frauen. Gerade als „Frau“ war Margarete von Schwarzkopf wie sicherlich viele Leserinnen am Liebesleben von -Bruno, Chef de police- im nunmehr 4. Fall „Delikatessen“ interessiert und harkte oft in dieser Thematik nach. Martin Walker stand mal auf Deutsch und mal auf Englisch der Journalistin Rede und Antwort, die während der Lesung den deutschen Part las. Martin Walker hingegen las auf Englisch und am Ende erfuhren wir, dass beide Damen aus den bisher erschienen Romanen wieder ein Thema sein werden.
Disziplin als Autor – Tipps von Martin Walker
Martin Walker – Delikatessen – Diogenes Verlag
Bei der Frage von Margarete von Schwarzkopf an Martin Walker wie er neben seinen vielen Tätigkeiten seine Disziplin für ein neues Buch alljährlich halten könne, antwortete dieser auf interessanter Art und Weise: Als Journalist war es kein Problem 1.000 – 1.500 Wörter am Tag zu schreiben. Es fiele ihm leicht und es macht ihm Spaß. Genau das ist der Grund warum am Ende des Tages auch 1.000 Wörter auf dem Papier stehen sollten. 1.000 Wörter, das ist meine Disziplin und die brauche ich als Autor auch. Und da hat er vollkommen Recht! Diesen Tipp muss ich mir merken und sicherlich hilft dieser Schreibtipp auch so manch anderem Autor. Wir können nur hoffen, dass Martin Walker auch in diesem Jahr seine Disziplin hält, so dass wir im nächsten Jahr einen weiteren Bruno Roman aus dem Bruno-Zyklus zu lesen bekommen. Vorerst jedoch können wir uns nun mit der „Lese-Delikatesse“ des 4. Falls für Bruno -Chef de police- begnügen: Delikatessen. Allseits guten Lesehunger!
Sämlichte bisher erschienen Romane des Bruno-Zykluses des Autors Martin Walker:
Bruno Chef de police, Diogenes, Zürich 2009.
Grand Cru. Der zweite Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2010.
Schwarze Diamanten. Der dritte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2011.
Delikatessen. Der vierte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2012.
„Alle Jahre wieder …“ am Valentinstag und kurz davor dieselben Fragen. „Sag mal, macht ihr was?“ oder „Schenkst Du Deiner Freundin was?“
14. Februar Valentinstag Herz Liebesschloss – Blog Der Tausendfüßler
Die Medien machen jedes Jahr „den Tag der Liebenden“ nur all zu gern publik und die Wirtschaft wirft gleichzeitig ihre Marketingexperten ins Feld der Liebe, die dann versuchen so viel wie möglich Liebessaft in Form von pekuniären Errungenschaften (sprich: hart verdientem Geld) aus dem Arbeitsleben, den Liebenden aus dem Kreuz zu leiern. Die Blumenindustrie ist hier ganz vorn mit dabei!
Tag der Liebenden – Valentinstag mit Blumen und Süßigkeiten
Okay, ganz so düster und unromantisch muss der Tag ja nun nicht gesehen werden. Er soll ja eigentlich ein Tag der Liebe und der Freude sein. Das am 14. Februar der Tag der Liebenden gefeiert wird, ist an sich keine schlechte Sache. Wie alle Feste, sind sie dazu da, sich zu erinnern, gemeinsam zu erinnern, sich auszudrücken und kund zu tun. Und: Eben gemeinsam etwas zu unternehmen. Am Valentinstag schenken sich Liebende oder Menschen, die sich einfach nur lieben und mögen, Blumen und kleine Geschenke der Aufmerksamkeit. Oft erhält der ein oder die andere ein Präsent, eine Karte oder eine Nachricht von einem Menschen von dem es nicht erwartet wird oder der einem einfach nur sagt: Schön das es dich gibt! Das ist grundsätzlich eine feine Sache! Klar, man(n) und auch Frau muss nicht alles mitmachen und ein liebevoller Kuss mit einem Lächeln und einer entsprechenden Umarmung sagt oft mehr als tausend Blumen und hunderte Geschenke.
Hättet Ihr das gewusst?
Am 14. Februar ist übrigens auch WELT-Mettbrötchen-TAG
Der Ursprung des Valentinstages liegt schon länger zurück. Er ist auf einen oder mehrere christliche Märtyrer mit dem Namen Valentin zurück zu führen. Vorwiegend wird hier von Valentin von Terini und Valentin von Viterbo gesprochen. Valentin, wer es auch immer gewesen sein möge, wurde enthauptet, weil dieser Valentin als einfacher Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach christlichem Ritus getraut hatte. Dafür wurde Valentin von Terni am 14. Februar 269 hingerichtet. Wenn man sich nun vorstellt, dass die Liebenden eine Enthauptung feiern, dann ist das schon etwas grotesk. Natürlich wird hier nicht die Enthauptung gefeiert, sondern die guten Taten, die Valentin von Terni gemacht hat. Nämlich – den Liebenden zu helfen! Aber wie aus allen Tragödien kann daraus ja auch etwas Gutes entstehen – eben der VALENTINSTAG der Liebenden.
Der Valentinstag in Deutschland
Populär wurde der 14. Februar – „Der Valentinstag“ – erst nach dem zweiten Weltkrieg. In Deutschland selbst vor allem mit dem Handel von Blumen durch die hiesigen Blumenhändler und der Süßwarenindustrie. 1950 veranstaltete man in der Stadt Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Ja, auch so etwas gibt es.
Valentinstag, White Day und Black Day und die Liebesschlösser in Köln
Habt ihr das gewusst? Es gibt einen „White Day“ in Japan. Die Frauen beschenken die Männer mit Schokolade und erhalten dann einen Monat später, genau am 14. März als Gegengeschenk „weiße Schokolade“. Südkorea geht da noch einen Tick weiter und begeht den „Black Day“. Wer am Valentinstag sowie am White Day leer ausgegangen ist, betrauert dies am 14. April und isst Nudeln mit schwarzer Soße – das Gericht nennt sich: Jajangmyeon. Im Land des Sambas Brasilien wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert und im gelobten Land Johann Wolfgang von Goethe, da wo Shakespeares „Romeo und Julia“ balkontechnisch zu Hause sind, in Italien, da treffen sich Liebespaare an diesem Tag zum Beispiel an Brücken. Diese oder andere Gegenstände (wie beispielsweise Fahrradständer) werden dann zweckentfremdet und es werden Liebesschlösser angebracht.
Valentinstag – Kölner Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln – Blog Der Tausendfüßler
In Deutschland ist vor allem eine der Kölner Brücken, die Hohenzollernbrücke, dafür sehr bekannt, dass sie voller Schlösser hängt. Laut eines Artikels von koeln.de (2011) sollen sich mit der Weile 40.000 Paare mit einem Liebesschloss auf dieser Brücke in Köln ihre ewige Treue geschworen haben. In Berlin begann diese Art des Brauchtums im Jahr 2010, vor allem an der Oberbaumbrücke, Modersohnbrücke, Admiralsbrücke, etc. Im Sommer 2011 wurden jedoch von Amtswegen diese Schlösser wieder entfernt (wohl wegen der Statik und der Historie der Brücken). Jetzt könnten alle Valentinstag-Fans unken: Da muss wohl ein neuer Märtyrer her? Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Heute jedenfalls ist der 14. Februar und es ist Valentinstag. Genießt den Tag und habt Euch lieb!
In der Kreativwirtschaft gebrauchen Autoren, Texter, Konzepter, Musiker, etc. das Copyright-Zeichen, um auf ihre Kreativleistung hinzuweisen. Es dient auch dazu für sich selbst sicher zu stellen, dass bei Benutzung ein entsprechendes Entgelt für das schon fertige Produkt (z. B. Text, Bild, Melodie, etc.) anfällt. Bei einem Autor beispielsweise steckt eben eine kreative Leistung in Form eines Textes dahinter. Das kann ein ganzer Roman oder auch nur ein Artikel oder ein echt witziger Claim für die Werbung sein. Dafür wurde Zeit investiert, auf die nötige Inspiration gewartet und mit Worten gekonnt jongliert bzw. mit erworbenen oder recherchiertem Fachwissen ein Endprodukt mit Mehrwert erstellt. Genau diese Leistung sollte von jedem Menschen respektiert und honoriert werden. Schließlich müssen auch „die Kreativen“ von etwas Leben.
Wie lautet nun die Tastenkombination für das Copyright-Zeichen?
Das Zeichen für Copyright in der Tastenkombination
Es gibt verschiedene Möglichkeiten via Computer seine Kreativleistung – geistiges Eigentum – zu kennzeichnen:
über Microsoft Word – [ALT] + 0169 oder [ALT] + 184 auf dem Nummernblock der Tastatur
auf Notebook-Tastaturen besteht die Möglichkeit über die Fn-Taste das Copyright-Zeichen zu generieren
Copyright für Mac Computer: „ALT“ und „G“.
in Microsoft Word funktioniert z. B. auch „ALT GR + C“.
wenn alles nicht hilft oder gerade machbar ist, dann kann sich der Kreative mit der einfachen Zeichenzusammensetzung (c) bedienen
Autoren und andere Kreative in Brot und Lohn
Wer liest nicht gern ein Buch und lässt sich von der Geschichte fesseln? Wer geht nicht gern mit dem Partner ins Kino und taucht ab in eine andere Welt in Form eines Buches und wer mag es nicht bei einem Lied zu tanzen oder zu entspannen? Autoren müssen und wollen von ihren Produkten leben. Vor allem wollen sie ja weiterhin ihren Beruf, ihre Berufung ausüben und das nächste Projekt verwirklichen. Daher ist es nur fair, wenn diese Kreativ-Leistung anerkannt und entsprechend honoriert wird. Bei Autoren sind es oft die Tantiemen oder die weiteren Verwertungsrechte (Urheberrecht §15 UrhG, Regelung in den §§ 16-22), die ihr geistiges Eigentum schützen und ihnen eine Basis zum Leben geben. Das „Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte“ kann jeder Interessiert auch im Internet nachlesen.
Andere Artikel zum Thema Urheberrecht auf dem Blog „Der Tausendfüßler“:
„Berge“ – Was für ein Band-Name? Da gibt es viele Assoziationen, die einem ad hoc einfallen.
Legt man die CD des Albums „Keine Spur“ in die Anlage ein und hört der Berliner Band Berge zu, dann ist es als würde der Hörer auf dem Berg stehen und mit ihnen zusammen ins Leben schauen. So von oben herab, über den Dingen mit einer elfenbeinturmartigen spritzigen Melancholie oder einfach in Metamorphose zusammen mit dem „Berg“ – mittendrin im Leben -, begleitet der Hörer die Band mit ihren deutschen Texten, die mal heiter-fröhlich, aber auch nachdenklich-tiefsinnig sind. Zu hören ist das Ganze melodische Potpourri des Lebens von rechts und von links sowie auch von vorn und von hinter dem „Berge“.
Berge, dass sind die Künstler Marianne Neumann und Rocco Horn und die Musiker um sie herum. Sie nennen sich selbst „moderne Großstadthippies“. Mit ihnen zusammen beginnen Zuhörer zu träumen und reihen sich als Beobachter mit ihnen zusammen in den kreativen Reigen der Melodie ein. Und die Texte, die erzählen ihre eigenen Geschichten …
„Vor uns die Sinnflut“ – Das 2. Album der Band Berge
Mit der Veröffentlichung der Single „Meer aus Farben“ im Oktober 2011 gab es schon einmal einen Vorgeschmack auf das zweite Album der Band. „Vor uns die Sinnflut“ lautet der zukünftige Titel und zusammen mit seinen Fans will Berge das neue Album endlich auf die Beine stellen. Da Berge unabhängig von einer Plattenfirma und mit völlig künstlerischer Freiheit an ihrem Album arbeiten wollen, haben sie eigens dafür ein Projekt auf der Plattform SellaBand.de ins Leben gerufen. Was ist SellaBand? SellaBand – Fans investieren in die Band … und bei Berge erhalten sie auch was zurück.
Crowdfunding-Aktion zur Realisierung des 2. Albums auf SellaBand
Die Band Berge bittet ihre Fans um finanzielle Unterstützung und zwar mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion. Ziel ist es 10.000 Euro zusammen zu bekommen. Am Ende steht dann das neue, das 2. Album der Berliner Band Berge „Vor uns die Sinnflut“ mit 12 Popsongs. Mit 10 Euro ist man dabei, natürlich kann auch mehr in die Band investiert werden und der Fan bekommt neben den neuen Liedern als Dankeschön noch einiges mehr zurück wie z.B. freier Eintritt zu den Konzerten und kostenlose Downloads der Lieder. Die Band kann sogar im Studio besucht werden und außerdem gibt es CDs und Merchandise-Pakete u.v.a.m.
Bei der Marke 3.000 Euro gibt es ein Online-Akustikkonzert via ustream.tv für alle Seallaband-Believer. Dies ist schon mal ein schöner Vorgeschmack auf das Album. Derzeit befinden sich Berge im Studio und arbeiten mit Gastmusikern intensiv an ihrem neuen Album.
Die Berliner Band Berge
Wer mehr über die Band erfahren will, braucht einfach nur auf die Homepage der Berliner Band Berge zu gehen. Auf dieser erfahren Fans und Interessierte alles über die Band und können sich alle vorhandenen Videos in Ruhe anschauen. Sogleich erhalten die Leser des Berge Blogs einen Einblick in das Bandleben sowie Informationen zu bisherigen wie auch zukünftigen Projekten.
Meer aus Farben – Berge – Bildquelle hoertberge.de
Wem die Philosophie und die Musik der Band Berge gefällt und den tatkräftigen Geist abseits großer Plattenbosse und Mainstream unterstützen will, der hat jederzeit die Möglichkeit auf seine Weise am 2. Album „Vor uns die Sinnflut“ mitzuwirken. Wir können also gespannt sein auf die kreative Flut voller Sinn im 2. Album der Band Berge „Vor uns die Sinnflut“.
Heilig Abend: Da wird es besinnlich, da sitzt jeder mit seinen Liebsten zusammen und begeht das Weihnachtsfest. Der eine mag es eher traditionell, ein anderer feiert das Fest lieber modern und avantgardistisch. Meisten mit der Familie, dem Partner oder den Freunden, das ist es, was zählt. Dafür sollten wir auch dankbar sein, denn nicht jeder Mensch hat dieses Glück und die Möglichkeit, das in dieser Art und Weise zu genießen bzw. zu zelebrieren. Es gibt Menschen in Berufen, die für uns da sind. Es gibt Obdachlose, die kein zu Hause haben und es gibt Menschen, die allein sind. Aber uns alle verbindet DER WEIHNACHTSBAUM, den wir an Heilig Abend zu Hause geschmückt haben, an dem wir letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt vorbei gelaufen sind oder – wie ich heute – den ich im Berliner Hauptbahnhof heute noch bestaunt habe. Irgendwo ist immer ein Weihnachtsbaum …
Der Weihnachtsbaum – Symbol der Liebe und Phantasie
Weihnachtsbaum im Berliner Hauptbahnhof 2011
Egal, ob der Baum nur einen halben Meter hoch ist, zwei, drei oder vier oder gar aus Plastik ist oder wie bei mir ein Bonsai-Baum von knapp 70 cm, von dem ich mich einfach nicht trennen kann, er ist ein Symbol. Mein Weihnachtsbaum hat schon seit zwei Jahren alle Blätter verloren und hat von mir eine Mini-Lichterkette aufgesetzt bekommen. Er ist von kleinen Anhängern und Mitbringseln geschmückt und somit ein Weihnachtsbaum für Liebe, für Phantasie und das Zusammensein & Zusammengehören in dieser doch schnellen Welt. Meinen Baum schmückt ein Engel aus Keramik, zwei Herzen aus Holz, ein stylischer Weihnachts-Stern und Schleifchen. Da dieser Baum nur noch ein Gerüst aus Holz ist, aber eben mit diesen Dingen geschmückt, besitzt für mich immer noch Leben und gibt mir Freude. Es ist mein Baum und jeder, der mich besucht, darf ihn sehen und auch heute wird er im Mittelpunkt des Abends stehen und leuchten.
Ich wünschen meinen Lesern sowie den Menschen, die mich kennen und die mir nahe stehen, ein gesundes Leben und immer währende Freude an den Menschen, die sie umgeben und den Dingen die das Leben ausmachen.
Frohes Fest und einen guten & gesunden Rutsch in das kommende Jahr!