Der Berliner Fernsehturm weist laut neuester Untersuchung von Architektur-Experten mit 7,3 Meter ein Schräglage auf, die ihn auf der „Liste der schiefen Türme“ in der Welt auf Platz 2 hinter den Schiefen Turm von Pisa stellt. Inwiefern dieser Fakt positive Auswirkungen auf den Berliner Tourismus für die kommenden Jahre hat, ist noch unklar. Es wird aber vermutet, dass es eine signifikante Abwanderung des Tourismus in Sachen „schiefer Türme“ aus Italien nach Deutschland geben wird.
Literatur: Der Autor des Romans „Der Tausendfüßler“ Jens Böhme schreibt nicht mehr
Der Tausendfüßler
Jens Böhme hängt den kreativen Stift an den Text-Nagel. In einer Pressemitteilung auf seinem Blog teilte der Autor seinen Lesern mit, dass es an der Zeit ist, aufzuhören. „Ich bin aufgewacht und hatte einen schrecklichen Traum. Ich habe mit meinem neuen Romanprojekt ‚Tim Schary‘ einen Beststeller geschrieben. Das Telefon klingelte ununterbrochen, die Presse wollte wissen wie ich auf so ein Thema kommen konnte. Heimlich wurde der Roman in 5 Sprachen übersetzt und Journalisten überschlugen sich mit Meldungen aller Art, so dass mein Blog nur noch geringfügig als Sprachrohr zur Bekanntheit meines 2. Romans ‚DER TAUSENDFÜSSLER‚ beitrug. – Das war zu viel des Guten!“
Fernsehen: Dieter Bohlen erhebt Anspruch auf den April-Scherz
Der Aprilscherz ist eine moderne Erfindung des DSDS-Juror Dieter Bohlens. Schon in den 80er Jahren habe Herr Bohlen mit seiner damaligen Band „Blue System“ (Musik-Projekt von 1987 bis 1998) regelmäßig zum 1. April die Veralberung an diesem Tag zelebriert. Als cleverer Geschäftsmann meldete Dieter Bohlen am 1. April 1988 den Aprilschmerz beim Deutschen Patentamt und Markenamt (DPMA) an. Heute benutzt der Star den April-Scherz, um DSDS-Kandidaten zu veralbern, sofern am 1. April Castings statt finden, indem ihnen gesagt wird, diese singen hervorragend und kämen in den Recall. Aber weit gefehlt: April April!
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Redaktionelle Anmerkung zum Newsticker am 1. April 2011
APRIL APRIL – Der Newsticker entspricht nicht der Wahrheit. Er ist jedoch ein wahrer April-Scherz zum Schmunzeln. Der Autor dieses Beitrags entschuldigt sich beim Betreiber des Berliner Fernsehturms und der sensiblen Bausubstanz sowie bei Touristen, die aufgrund der Meldung den Italien-Urlaub spontan umgebucht haben. Weiterhin beim Autor Herrn Jens Böhme, der natürlich immer noch weiter schreibt und von dem der Autor dieses Beitrages mit 100 prozentiger Sicherheit weiß, dass dieser für jeden Scherz, sei es auch dieser spontane April-Scherz, zu haben ist. Ebenso beim DSDS-Juror, Musiker und Musikproduzenten Herrn Dieter Bohlen, dessen Geschick fürs geschäftliche hierdurch nicht in Frage gestellt werden soll; der eher noch Respekt für seine Arbeit erhält und dem zu zutrauen ist, dass er derart kreativ ist, den Aprilscherz tatsächlich patentieren zu lassen.
Kein Aprilscherz! – Ursprung des Aprilscherzes ist unklar
Laut Überlieferung wurde erstmals im Jahre 1618 jemand in den April geschickt und zwar in Bayern. Der Aprilscherz ist ein Brauch bei dem man Mitmenschen mit einem mehr oder weniger derben Scherz „in den April schickt“ (Sprichwort). Selbst in Grimms Deutschem Wörterbuch aus dem Jahr 1854 wird ein „Aprillsnarr“ erwähnt, jedoch von einem Aprilscherz ist noch nicht die Rede. Erst danach scheint das Wort „Aprilscherz“ Erwähnung zu finden. In Wahrheit aber ist der Ursprung des Aprilscherzes bislang unbekannt.
Es gibt verschiedene Ansätze wie zum Beispiel, dass der erste Tag eines Monats als Unglückstag gilt. Wie der Freitag der 13., zählt vielfach auch der 1. April seit der Antike mitunter zu den Unglückstagen. Der 1. April ist dabei einer von drei Monatsanfängen, der sogar als unglückintensivster Tag gilt. Eine Begründung dafür ist die Geburt und der Todestag von Judas Ischariot im Neuen Testament, es war derjenige, der Jesus verriet. Weiterhin gilt der Tag als angeblicher Einzugstag von Luzifer in die Hölle und man müsse sich an diesem Tag besonders vorsehen.
Ob nun der 1. April wirklich ein Unglückstag ist, muss jeder selbst bestimmen. Kleine Scherze, wenn sie nicht zu derb sind, führen zur Erheiterung. Wenn beide Parteien Spaß verstehen, dann kann der 1. April und mögliches Scherz-Situationen nicht wirklich so unglücklicher Unglückstags-Natur sein. Oder etwas doch?
Außerdem gilt immer noch: Zum in den April schicken gehören immer noch Zwei – Einer, der jemanden schickt und einer, der sich schicken lässt!
„OK, ihr Faulpelze, raus aus den Federn, … Denn heute ist Murmeltiertag!“
Es ist wirklich Murmeltiertag – Groundhog Day. Heute, jährlich am 2. Februar, gibt es in den USA und Kanada den Murmeltiertag. Ein gar sonderbares Ereignis. So ist beispielsweise die amerikanische Stadt Punxsutawney durch den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weltbekannt geworden. Im Film von Regisseur Harold Ramis mit den beiden Hauptdarsteller Bill Murray als Phil Connors und Andie McDowell als Rita erlebt der Protagonist immer und immer wieder denselben Tag. Hintergrund der Story ist die Berichterstattung zum Murmeltiertag in Punxsutawney.
Der Murmeltiertag „Grounhog Day“ mit seiner Vorhersage, den es übrigens schon seit 1887 in Punxsutawney gibt, geht auf deutsche Einwanderer zurück. Wer hätte das gedacht? So ist der Ursprung auf eine alte Bauernregel zurück zu führen und zwar zum Lichtmesstag am 2. Februar, die da lautet:
„Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein.“
Einen langen Winter, das will natürlich keiner haben. Trotzdem wird gewissen Tagen immer eine Art Orakel zugesprochen und die Menschen lassen sich darauf ein es zu glauben oder auch nicht. Interessanterweise war damals das Murmeltier kein Murmeltier, sondern ein Igel. Wenn dieser besagte Igel seinen Schatten sah, dann wurde es kalt. Zurück zu führen ist dies darauf, dass Tiere in der Vergangenheit als Prognostiker herhalten mussten, wie zum Beispiel bei den Kelten. Bei ihnen gab es im fünften Jahrhundert Bären und Murmeltiere zu beobachten, die zum Spätwinter aus ihren Höhlen und Behausungen krochen. Als sie ihren Schatten erblickten, erschraken sie sich derart, dass sie sich rasch wieder zurückzogen. Den spontanen Rückzug der Tiere in die Höhle assoziiert dann wohl der Mensch als zurück ins warme Stübchen, da es draußen noch ein Weilchen kalt bleiben wird. Das zu mindest könnte jetzt augenscheinlich interpretiert werden.
Murmeltiertag in eigener Sache
Irgendwie war mir das noch nie so bewusst. Murmeltiertag. Dieser ganze Hintergrund ist mir noch nie so zu Ohren gekommen und ich kannte den Murmeltiertag wie die meisten wahrscheinlich auch nur aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Nun, ich muss zugeben, eine Kollegin erwähnte diesen Fakt am Vortag so ganz nebenbei. Ich war jedoch für diesen Fakt sofort Feuer und Flamme und nahm mich der Geschichte an. Sogleich fiel mir auch ein …
…, dass ich einmal für eine Werbeagentur in einem Copytest (jene Tests für eine Bewerbung mit kreativen Auswüchsen) meinen Lieblingsfilm beschreiben sollte. Es gab vier Aufgaben. Die Headline, Die Copy, Der Funkspruch, Der TV-Spot und Der Claim. Beim Test „Die Copy“ war folgendes gefordert: „Du hast einen Lieblingsfilm? Dann gib uns eine kurze knackige Beschreibung, warum wir diesen unbedingt anschauen sollten!“ Ich hatte die ganze Zeit einen Klappentext, eine Art Coverbescheibung vor mir. Kurz und knackig – darüber lässt sich streiten. Aber dreimal darf der Leser jetzt raten, was wohl mein Lieblingsfilm war:
Richtig – Und täglich grüßt das Murmeltier … und hier folgt mein Text:
„Diesen Urlaubstag bitte noch einmal. Und diesen schrecklichen Tag von gestern, der kann gestrichen werden. Was aber ist, wenn ein ganz alltäglicher Tag, der gar nicht so alltäglich ist, einem am nächsten Tag in gleicher Weise wieder begegnet? Wenn alles haargenau so passiert wie am Tag zuvor. Wenn nur die eigenen Entscheidungen den Lauf der Dinge beeinflussen und die Gegebenheiten verändern. Dann …, ja dann haben Sie vielleicht einen schlechten Keks gegessen und waren auf der falschen Party. Möglicherweise auch das Wort Dèjà-vu zu viel im Duden nachgeschlagen oder schlichtweg ein richtiges Problem. Im besten Fall sind Sie der Darsteller des Film selbst und haben nur das Drehbuch zu befolgen und ihre Wirklichkeit ist wie eh und je linear. Aber die Wirklichkeit von Phil (Bill Muray) ist anders, durchaus linear, aber eine Kopie des vorhergehenden Tages, der immer wieder in derselben Schleife endet. Früh am Morgen dasselbe Lied im Radio, stets die gleiche Stadt, die altbekannten Gesichter, die gleichen Probleme, aber zum Glück auch die kleinen Freuden des Alltags. Trotz dieser Tristesse, was könnte man nicht alles ausprobieren und so mancher Fehler ginge dadurch auch wieder rückgängig zu machen. Doch jede Medaille hat immer zwei Seiten, denn da ist ja noch die Liebe. An einem Tag die Frau seiner Träume überzeugen, dass man sie liebt … wenn Sie diesen Film nicht gesehen haben, fehlt Ihnen die Sicht auf ein ganz spezielles Universum.“
Heute … heute ist Mittwoch und heute ist Murmeltiertag „Grounhog Day“. Na dann bin ich mal gespannt, ob ich am Donnerstag mit denselben Song im Radio aufwache, wie heute Morgen. Selbst wenn ich mit Sonny und Cher mit „I got you, babe“ aufwache oder es zur gleichen Zeit höre, dann sollte mich das schon irgendwie stutzig machen!
Der Hauptstadt-Club Hafenbar in Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara
„Männers! Heute ist euer Glückstag“, meinte der Türsteher. Nichts ahnend was uns an diesem Abend noch erwarten würde, standen wir zu zweit vor der berühmt berüchtigten Hafenbar Berlin. Einem Club in Berlin Mitte, bekannt durch seine Schlager-Party „Stimmen in Aspik“ an jedem Freitag.
„Da oben sind gerade mal 2 Männer anwesend und ca. 70 Frauen.“ „Du willst uns doch verklappsen“, meinte ich ungläubig. „Das ist kein Witz. Mit euch wären es vier. Du kannst gern nach oben gehen, dich umschauen und mir dann sagen, dass ich Recht habe.“ „Okay“, sagte ich und konnte mein verblüfftes Gesicht nicht mehr verbergen. Vor uns hatten gerade ca. 10 hübsche Frauen am Eingang Einlass bekommen. Alle mit nahezu demselben T-Shirt, die elfte Dame fiel nur durch ein Extra-Accessoire auf; nämlich einem Schleier.
Die Damen feierten Junggesellenabschied. Oh Verzeihung! In diesem Fall heißt es ja: Junggesellinnenabschied!
„Am vergangen Samstag gab es ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker in der Hafenbar. Wir zählten zum Schluss 6 Bräute mit Anhang. Auf einen Mann in der Hafenbar kamen zeitweise 12 Frauen. Was für eine traumhafte Quote!!!“ (Zitat:hafenbar-berlin.de )
Der Türsteher sollte wirklich Recht behalten. Die Treppen kurzerhand nach oben gestiegen, hörten wir schon eine Damengruppe, die einen Karaoke-Song performte. Fürs erste sah man(n) überall nur Frauen. Das sollte auch eine ganze Weile so bleiben. Zwei-drei größere Grüppchen waren definitiv zum Junggesellinnenabschied in der Hafenbar. In Berlin sieht man häufig diverse Grüppchen von Männern oder Frauen, die im Tross durch Berlin ziehen. Froh und heiter verkünden sie, dass sich nun EINER oder EINE von ihnen unter die Haube bzw. den Pantoffel begibt. Es scheint Institution zu sein, dass viele von ihnen den Abend im Berliner Club Hafenbar beginnen oder da irgendwann zur richtigen Stunde einkehren bzw. den Abend einfach feucht fröhlich feiernd mit den anderen Gästen verbringen. Das dann, bis zum Zapfenstreich; meist gegen 5 Uhr.
Gastgeber der Karaoke an jenem Abend war der in Berlin bekannte Joe Hatchiban von Bearpit Karaoke aus dem Mauerpark Berlin. Zusammen im Wechsel mit dem „Fabulösen Fabian“ präsentieren beide jeden Samstag ab 21 Uhr Karaoke. Ein „Warm Up für die Partynacht“, wie es auf der Homepage der Hafenbar heißt. Interessant ist, dass die Songs live per Internet von TalentRun geladen werden. Ein Video wird dabei in Echtzeit ebenfalls auf TalentRun gespeichert. Sollte es der Sänger oder die Sängerin wünschen, wird die Kamera selbstverständlich abgeschaltet. Die Junggesellinnen an jenem Samstagabend – einem Abend zur WM-Zeit 2010 – konnten dabei aus 1.900 internationalen und deutschen Titeln wählen. Karaoke-Damenwahl! Und die Damenauswahl an diesem Abend konnte sich phänomenal sehen lassen.
Natürlich kann der Leser dieses Berichtes die Aussage von „Damenwahl“ jetzt eindeutig-zweideutig interpretieren. Ob wir vier Männer während des Karaoke-Status-Quo die Damenwahl hatten oder die Damen die Auswahl aus den Liedern bzw. der wenigen anwesenden Männer; ein Fest für die Sinne war es allemal. Es war einfach nur himmlisch, um nicht erneut die Hafenbar zu zitieren: Es war „ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker“. Ganze 6 Bräute mit Anhang wurden laut Hafenbar gezählt. In einem der Gefolge entdeckten wir überraschend die Schauspielerin Alexandra Maria Lara bekannt aus Filmen wie „Der Fischer und seine Frau“, „Nackt“ oder dem Film – und der Titel völlig passend zum Flair der Hafenbar – „Vom Suchen und Finden der Liebe“. Es wurde gemurmelt und gemunkelt und dann hatte es sich bestätigt. Sie ist es.
„Gutes Double oder ist sie es wirklich“, hatte ich die ganze Zeit im Kopf gehabt, doch irgendwann war es Fakt. Sie ist es – wirklich. Von Star-Allüren keine Spur feierte sie wie alle anderen und mit allen anderen den Karaoke-Abend in der Hafenbar. Die verschiedenen Junggesellinnengruppen lieferten sich eine hören- und sehenswerte Sängerschlacht nach der anderen. Die Stimmung war am Kochen. Vor allem dann, als eine der Damengruppen zu ABBAs “Waterloo” eine kleine Choreografie hinlegte, die die Stimmung im Raum und die Partygemüter so richtig nach oben katapultierte. Wer das gesehen hat, „wird diese Nacht nicht so schnell vergessen“, ist ebenfalls auf der Homepage des Clubs zu lesen. Wie wahr. Viva – es lebe die Hafenbar!
Der Saal füllte sich immer mehr und überraschenderweise kamen immer noch, immer mehr Damen in den Club. Ein durchaus perplexes Grinsen konnte man mir sicherlich ansehen. Warum auch nicht? Die Hafenbar ist ja bekannt für eine lockere und freundliche Atmosphäre sowie einem doch gerechten Männer-Frauen-Anteil. Doch zu Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft und weil der Sommer wieder einmal zum Heiraten einlädt, kann es schon einmal zu Verschiebungen im Hafenbar-Raum-Zeit-Kontinuum kommen.
Junggesellinnenabschied – „Let’s dance“ der Herzen bis in den Morgen
Zur Beruhigung aller sich bis hierher eingelesenen Neider, kann ich sagen, dass nach und nach auch immer mehr Männer den Weg in die Hafenbar fanden. Als gegen 24 Uhr dann der Tanz eingeläutet wurde, pendelte sich die Wage der Männer-Frauen-Gerechtigkeitsquote wieder zusehends auf annäherndes Normalniveau ein. Die Junggesellinnen feierten mit allen anderen Besuchern der Hafenbar wie es sich gehörte, nämlich laut mitsingend; das dann auf wie auch neben der Tanzfläche. Die Musik an einem Samstagabend setzt sich dabei aus Liedern der 50er, 60er, 70er, 80er, 90er, 00er und 10er Hits zusammen. Da wird stets laut mitgesungen; vor allem die Junggesellinnen können dann schon mal zu einem wild schreienden Chor mutieren. „Die heiraten als gäbe es nächstes Jahr ein Gesetz, das verbietet zu heiraten“, sagte mir Helga Schmidt (Link: Video mit Helga auf zeit.de) mit einem Lächeln. Helga, dass ist die nette Dame, deren Revier sich zwischen Raucherlounge und Treppenaufgang erstreckt. Sie passt auf, dass alles seinen rechten Gang innerhalb des Sanitärbereiches geht. Wer mehr als zwei Mal da war, kennt sie. Sie gehört irgendwie zum Inventar und alle lieben sie. Sie hat für alles ein offenes Ohr und kennt so manche Flirt-Anekdote.
Und geflirtet wird in der Hafenbar immer. Denn hier in der Hafenbar werden die Damen noch zum Tanz aufgefordert. Egal wie perfekt oder verquert der Discofox aussieht – egal Hauptsache Mann & Frau tanzen miteinander und lächeln sich zu. Spontane Knutschaktionen nicht ausgeschlossen. Daher mag so manch eine Romanze hier auch begonnen haben. Erst die Nummer ausgetauscht und dann Tage später wieder verabredet. Die Quintessenz dieser Handlungen sind möglicherweise eben jene Damen auf eben diesen so typischen Berliner Junggesellinnenabschieden.
Am Ende blieb mir nichts andres übrig als dem Türsteher im Vorbeigehen zu sagen: „Du hast Recht gehabt. Super Party und ich komme wieder.“
Den Bericht „Hafenbar Berlin: Karaoke mit Junggesellinnen und Alexandra Maria Lara“ [Link nicht mehr existent] gibt es auch zu lesen auf hauptstadtstudio.com.
Bild: Alexandra Maria Lara singt in der Hafenbar Karaoke (Quelle: hafenbar-berlin.de) [Link nicht mehr existent]
Weitere interessante Infos über den Berliner Club Hafenbar Berlin (Video-Beiträge):
Im Horrorzug nach Berlin – Mit dem Regional Express 38328 von der Leipziger Buchmesse zurück in die Hauptstadt
Ausnahmezustand im RE 38328 der Deutschen Bahn. Berliner Besucher der Leipziger Buchmesse standen zusammengedrängt in den Waggons von Lutherstadt Wittenberg bis Berlin. Viehtransportähnliche Zustände – ein Potpourri der Emotionen für den, der dabei war. Eine zweidimensionale Messereportage von Horrorgestalten auf dem Weg zur Buchmesse und einem horrorwürdigen Horrortrip im Regional Express zurück nach Berlin.
Warum seid Ihr so komisch geschminkt, angezogen und total verkleidet?
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Horrortrip der Dienstleistung was die Berliner Wochenendbesucher der Leipziger Buchmesse 2010 am Samstagabend mit der Deutschen Bahn erfuhren. Das Wörtchen “Horror” besitzt dabei im Kontext der Buchmesse eine Doppeldeutigkeit. Denn für Besucher der diesjährigen Buchmesse, die sonst nur das steife hochintellektuelle Ambiente kennen, waren diese sonderbaren Teilnehmer ein auflockerndes Highlight. Oft wurden die Verkleideten gefragt, warum sie denn so aussehen wie sie aussehen und was das für eine Veranstaltung sei. “Buchmesse”, wurde dann kurz am Leipziger Hauptbahnhof geantwortet. Wer mehr wissen wollte hakte nach und erhielt die Antwort “… und ein Treffen aller Manga-Fans und Fans von Rollenspielen. Man trifft sich und verkleidet sich als Charakter, der man gern sein möchte oder der man als Rollenspieler in der Comunity, halt in der Gemeinde ist.” So war es nicht verwunderlich, dass sich wie auf der Hinfahrt auch auf der Heimfahrt zurück nach Berlin verkleidete Jugendliche unterschiedlichen Alters in den Zügen befanden. Schon in Berlin am Hauptbahnhof sorgten sie für optische Aufregung unter den Bahnhofsbesuchern. Darunter wahre Horrorgestalten, die konträr gegenüber den doch zarten menschlichen Manga-Figuren standen. Ein einziges interessantes Sammelsurium menschlicher Verkleidungskunst. Wer hätte gedacht, dass Rollenspiele und japanische Comics, bekannt unter dem Begriff Manga so populär geworden sind?
Die Buchmesse in Leipzig mit ihren besonderen Schwerpunkt “Comics in Leipzig” zu dem die Genre Manga, Fantasy und Rollenspiel zählen, gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen in Europa. Ganz oder nur teilweise comickünstlich überzogen verkleidet, präsentierte sich demnach so mancher Messebesucher. In erster Instanz waren diese angemalten und verkleideten Teilnehmer der erste Horrorfakt in der vorher erwähnten zweidimensionalen Betrachtung. Die hübschen und niedlichen Manga-Mädchen stehend dafür eher weniger in der Definition. Sie waren schick anzusehen. Zauberer in Roben und Uniformen, die gesichtet worden schon eher; natürlich mit viel Phantasie. Da wir jedoch von der Doppeldeutigkeit des Begriffes Horror auf der Buchmesse sprechen, müssen hier die wirklich üblen Gestalten erwähnt werden. Das waren furchtlose dahin schreitende Kämpfer, durchaus auch der ein oder andere Zauberer. Die Krönung für so manchen Besucher waren letztendlich maskentragende Unholde mit Keule oder Schwert in skurrilen bunt zusammengeschusterten Verkleidungen. Es wurden auch Axtträger gesichtet. Entweder blieb der Zuschauer fasziniert stehen oder er machte vorsichtshalber einen großen Bogen um die eine oder andere Fantasy- bzw. Horrorgestalt. Irgendwie eine ganze Reihe von Charakteren, denen man nicht im Dunklen begegnen möchte. Diese Besucher zeigten letztendlich dem verstaubten Establishment, dass man mit viel Phantasie so einiges kreieren und mit entsprechendem Know-how stylisch aufpeppen kann. Der ein oder andere Konzern beziehungsweise Verlag weiß in diesem Fall wo die Kaufkraft für seine Produkte daherkommt. Entsprechend sah der Durchschnittsmessebesucher mal mehr oder weniger professionelle Kunstwerke der Verkleidung. Obwohl völlig fremd, grüßten sich ähnliche Charaktere auf dem Weg zu den einzelnen Treffpunkten und Veranstaltungen auf der Messe. Für viele der extravaganten Messebesucher war Leipzig an diesem Tag der Fixpunkt der Phantasie, um Gleichgesinnte ihres Genres zu treffen. Diese Chance nutzten auch viele Hauptstädter.
Horrortrip mit Wochenendticket der Deutschen Bahn
Was am Ende des Tages folgte war eine fantastische und unglaubliche Horrorfahrt der Extraklasse mit der Deutschen Bahn zurück nach Berlin. Wer hätte das gedacht, dass die Berliner Besucher der Buchmesse im wahrsten Sinne die letzte der zweifache Begegnung mit diesem Genre “Unglaublich” über “völlig abgefahren” bis hin zu “der blanke Horror” noch vor sich hatten. Es bahnte sich eine mittlere bis größere Reisekatastrophe für alle Rückreisende nach Berlin an. Der Regional Express 38328 von Lutherstadt Wittenberg mit dem Ziel Berlin stand zwar pünktlich gegen 21:26 Uhr zur Abfahrt bereit, war aber schon ganz ordentlich mit Reisenden gefüllt. Als dann der Mob der Messebesucher, anders kann es fast nicht beschrieben werden, von einem Gleis zum anderen durch den Verbindungstunnel strömte, wurde der Zug mit jedem Fahrgast voller. Irgendwann platzte er förmlich aus den Nähten. Die Fahrgäste liefen von einer Waggontür zur nächsten und immer wieder gab es dasselbe Bild: Alle Plätze belegt. Fahrgäste standen oder saßen in den Gängen. An den Türen und den Eingangsbereichen drängten sich dicht an dicht Groß und Klein, Jung und Alt, Verkleidet und Unverkleidet. Es gab kaum mehr Platz für zusätzliche Fahrgäste. Selbst in der ersten Klasse wurde es zunehmend voller, bis auch diese überfüllt war.
Man muss sich in die Leute hinein versetzen, einige haben wegen zu hohem Fahrgast aufkommen schon am Morgen in den Bahnen gestanden; zum Teil die ganze Fahrt bis nach Leipzig. Nun ist so ein Messetag ist nicht unbedingt eine gemütliche Bootstour. Im Gegenteil, der Besucher möchte viel sehen, kennen lernen, sich informieren, kommunizieren, was letztendlich auch Verben wie “gehen”, “laufen”, “besichtigen”, “tragen”, “reden” und durchaus auch “eilen” impliziert. Eilen vor allem von Stand zu Stand. Für manch einen Berliner war da schon kräftemäßig der Ofen aus als der ersehnte Zug nach Hause anrollte. Den meisten Besuchern der Leipziger Buchmesse 2010 sah man gegen 18 Uhr als die Messestände einpackten die Strapaze förmlich an. Einfach nur nach Hause, lautete die Devise in den Köpfen der Menschen. Was zuvor eher optischer Natur war, aufgrund wirklich gruseliger Vertreter unter den Verkleideten, kam nun eine mit dem Regional Express einen neue Dimension.
Wochenendticket: „Dabei sein ist alles“ – Es ist kaum zu beschreiben …
Klaustrophobisch veranlagt durfte man da nicht sein. Zu den Toiletten gelangte man nur zum Teil oder überhaupt nicht. Wie auch? Es wäre eine Odyssee ohne Rückkehr gewesen. Denn wenn schon der Weg zum “Stillen Örtchen” nicht möglich ist, kommt es logischerweise erst gar nicht zu einem Rückweg. Und diesen menschensteinigen Weg, eher diese Mauer aus Menschen hätte kaum einer Bewältigen können ohne nicht mindestens einmal angenehm oder unangenehm anzuecken. Die Luft wurde immer dünner und die Gerüche derber. Da war so mancher froh, wenn sich die Türen zu seiner Seite öffneten an der er gerade gequetscht sein Zugdasein fristete. In den Waggons weiter hinten sah man vermeintliche Punks, die ihren Hunden, pferdeähnliche Geschöpfe, nach jedem Halt ebenfalls etwas Freiheit gaben. Sei es auch nur für wenige Sekunden. Bei solchen Zuständen jagt der Mensch gern seinen Hund vor die Tür.
Immer wieder gab es Diskussionen, dass es keine andere Alternative für Besitzer des Wochenendtickets gab, um nach Berlin zu gelangen. Angeblich der letzte Zug für jenes Angebot der Deutschen Bahn am Samstagabend. Die Gerüchteküche meinte sogar, dass es im letzten Jahr noch mehr Waggons bzw. zusätzliche Züge gegeben haben soll. Ob Wahrheit oder Lüge, in solcherlei Situation kochen die Emotionen der Menschen ihr eigens Süppchen und meistens viel zu hoch und letztendlich über. Es kann ihnen aber auch nicht verübelt werden. Einigermaßen glücklich durften sich jene fühlen, die einen Sitzplatz zur rechten Zeit ergattert hatten. Bei manchen saß die Liebste jedoch schon mit auf dem Schoß. Für alle anderen hieß es anderthalb Stunden stehen. Ob jung oder alt, mit oder ohne Krücke es machte keinen Unterschied. Wer nach Berlin wollte, musste in den sauren Apfel beißen und sich hinstellen, anstellen oder zum Teil an fremde Personen anlehnen. Es war ein zartes Band des kontrollierten Chaos welches drohte jederzeit zu zerreißen.
Neuer Messerekord auf der Leipziger Buchmesse 2010
Fahrgäste an den Zwischenstationen mussten weggeschickt werden. Ein junger Mann mit einem Fahrrad hatte einfach keine Chance mehr. Am Ende wurden nur noch die Stationen bis Berlin Hauptbahnhof gezählt. Andere wollten nach dem nur noch in den Berliner C-Bereich gelangen, vielleicht noch bis B? Einfach nur heraus aus dem Regional Express. Ab Berlin verließen nach und nach Fahrgäste den Zug. Das Wort “Südkreuz” war in aller Munde und stilisierte sich zu einem Mythos. Dort strömten dann die Menschen zum ersten Mal aus den Waggons. An ihren Gesichtern konnte man die Erleichterung, aber zum Teil auch Frust ablesen. Am Hauptbahnhof angelangt, strömte dann alles aus dem Zug. „Vielen Dank für die Horrorfahrt!“ schrie einer dem Schaffner entgegen, der verhalten aus dem Fenster lugte.
156.000 Menschen besuchten dieses Jahr die Leipziger Buchmesse, erneuter Messerekord. Da ist es anzunehmen, dass es im nächsten Jahr nicht weniger werden. In diesem Fall können die Berliner nur hoffen, dass dieser Fakt bis zum nächsten Jahr irgendwie Berücksichtigung in der Planung der Deutschen Bahn findet. Sonst könnte es glatt für die Berliner Besucher der Leipziger Buchmesse 2011 ein erneutes doppeltes Revival in Tatsachen von “Horror-Fantasy” geben.
(Artikel „Im Horrorzug nach Leipzig – Mit dem Regional Express 38328 von der Leipziger Buchmesse zurück in die Hauptstadt“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)
Wenn die Liebe geht, dann geht sie. Dies ist traurig, tragisch und ein schlechter Traum für einen der liebt oder liebte. Eine zuvor bestehende Konstellationen im Universum wird durch einen Urknall neu formiert. Die Teilchen, die Sterne stauben auseinander und plötzlich steht die Frage im Raum:
Wo ist mein Stern geblieben?
Wo der Liebesstern geblieben ist, das kann ich leider auch nicht beantworten. Das traurig-tragisch Schöne aber daran ist jedoch, dass die Liebe im gleichen Atemzug „wenn sie geht“ auch irgendwo wieder ankommt. Zumindest behauptet das der deutsche Dramatiker, Librettist und Lyriker Bertolt Brecht.
Rosa Baumblüten im Frühling
Ein wunderschöner Vierzeiler von Bertolt Brecht, den ich letzte Woche beim Schmöckern wieder entdeckt habe:
Und das Lächeln, das mir galt, gilt nun einem andern. Konnt ich’s nicht behalten halt Muß ich’s lassen wandern.
(Bertolt Brecht Lektüre für Minuten, Aus seinen Stücken, Gedichten, Schriften und autobiografischen Texten, S. 42, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998.)
Ein Jahr Liebesroman „Der Tausendfüßler“ von Jens Böhme
Jens Böhme
Seit nunmehr einem Jahr existiert mein Blog zum Roman „Der Tausendfüßler“. Am Anfang stand thematisch primär die Entstehung des Romans im Vordergrund. Das Blog, mein Autorenblog, sollte als Sprachrohr für den Autor fungieren. Dem Leser und Interessierten wollte ich so die Chronologie der Entstehung meines Romans darlegen; begonnen von der Idee, bis hin zum Manuskript, über Titelfindung und letztendlich die mühsame Suche nach einem Verlag. In Artikeln habe ich mich dann vor genau einem Jahr dieser Thematiken angenommen und somit dem Leser einen kleinen Einblick in meine Autorentätigkeit gegeben.
Die Geburt des Romans „Der Tausendfüßler“ Ende Mai 2009
Als es dann Ende Mai 2009 soweit war und die freudige Nachricht vom Verlag Pro BUSINESS GmbH kam, dass der Roman gedruckt und erhältlich sei, begann die 2. Phase für mich und mein Blog. Vorbestellungen von Freunden und Bekannten musste ich koordinieren und hatte auch selbst den Anspruch an mich, dass der Liebesroman rund um den Protagonisten Conrad Wipp und Miria Marck schnellstmöglich auch an den schon wartenden Leser geht. Zum einen, um jene, die immer wieder nachgefragt haben endlich mit Lesestoff zu versorgen und zum anderen, um nach und nach Feedback zur Story zu erhalten. Der Gedankenaustausch zum Buch selbst und zum Inhalt kam dann oft über E-Mail oder in einem persönlichen Kontakt. Es gab natürlich auch den ein oder anderen Leser, der auf meinem Blog gepostet hat. Als Autor habe ich mich jedes Mal sehr darüber gefreut und hoffe natürlich weiterhin reges Interesse zum Text zu erwecken und Meinungen über das Blog zu erhalten.
Literatur und Kultur: Ein wenig SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Erweiterung der thematischen Palette auf dem Blog „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“
Weiterhin hatte ich mir das Ziel gesetzt den Roman über die Grenzen meines bestehenden Leserkreises hinaus bekannt zu machen. Ein wenig Online-Marketing in eigener Sache brachte auch den Erfolg bei Google. Sukzessive mit euphorischer Autoreninitiative gab es dann den ganzen Sommer 2009 über kleine Maßnahmen im Internet. Außerdem gingen Bücher an Redaktionen und es gab auch einige Rezensionen dazu. Natürlich half mir das Internet sehr bei der Bekanntmachung des Liebesromans; nicht zuletzt durch das Blog „Der Tausendfüßler“, das als URL unter „dertausendfuesslerromen.wordpress.com“ im Netz zu finden ist. Über die Zeit erweiterte sich zudem das thematische Spektrum des Blogs. Es lag mir persönlich sehr am Herzen auch andere Genre von Kunst & Kultur in das Blog mit aufzunehmen. Es hat mir großen Spaß gemacht von Theaterbesuchen, zum Beispiel im Galli Theater, von Comedians, Musicals und interessante Ereignisse vor allem im Berliner Raum aus meiner ureignen Sichtweise zu berichten. Ich hoffe, es ist mir gelungen? Unter anderen kann ich dadurch helfen andere Künstler bzw. Institutionen im Bereich der Kultur bekannt zu machen und interessante Informationen bereit zu stellen.
Generalistischer Anspruch des Blogs zum Thema Liebe & Partnerschaft, sowie Kunst und Kultur
Das Blog – Der Tauendfüßler – ist demnach nicht nur ein Sprachrohr für den Liebesroman „Der Tausendfüßler“, sondern auch für das Thema Liebe & Partnerschaft an sich. Ich bin nicht der einzige Künstler, der dazu eine Produktion sein eigen nennt. Nein, auch ich bin Leser, Zuschauer, Hörer und begeisterter Betrachter von Kunst & Kultur in Bezug auf zwischenmenschlichen Themen; vor allem der Liebe. Durch eigene Sichtweisen, Rezensionen und Aktivitäten in Berlin mache ich den Autor Jens Böhme selbst etwas transparenter und der Name auf dem Buchtitel wird für den Leser fassbarer; einfach menschlicher. Das ist mein Anspruch.
Die Kunst ist für das Publikum da – Schritt für Schritt zu dem was noch kommen mag …
Nicht nur im sogenannten „Contentbereich“ wuchs mein Blog, sondern auch die Kategorien einzelner Seiten wurde verfeinert. Die Rubrikenanzahl ist gestiegen, die Schlagwortwolke hat sich aufgebläht und jensboehme Twitter wurde integriert. Das Blog steht natürlich immer noch im Zeichen des Tausendfüßlers – des Liebesromans „Der Tausendfüßler“ -, aber wie der Name schon assoziiert und das Leben in all seinen tausend, ach was sage ich, Millionen bis unendliche Facetten reich an interessanten Themen ist, so soll auch dieses Blog eben diese verschiedenen Nuancen von Literatur und Kunst einfangen. Ich werde weiterhin Einladungen folgen, mich selbst auf dem Weg begeben und neugierig von den neuesten Kinoereignissen, Theatervorstellungen, Buchpublikationen und Künstlern aus dem Musikbereich berichten. Ich werde selbst in die Tasten hauen und zu gegebener Zeit mein neues Buchprojekt vorstellen. Dem Leser sei hiermit gesagt: Da zappelt schon etwas in der Schublade. Zwei Manuskripte liegen bereit und ein weiteres ist in Arbeit. Welches wann und überhaupt ans Licht der Publikationswelt tritt, ist jedoch noch ungewiss.
Mit Blick nach vorn ...
Aber eines ist jetzt schon gewiss: Denn allen Themen und allen Künstlern ist eines gemeinsam – die Stärke der Phantasie, gefolgt von Produktivität und am Ende steht das Ergebnis für alle Interessierten. Das ist es, was uns Kreative an- und vorantreibt. Scheitern gibt es für einen Künstler nicht, denn er lebt mit dem Herzen und schreibt, singt und schauspielert mit dem eigenen Blut für seine Kunst, vor allem aber für das Publikum. Vereinzelt gibt es Rückschläge, das gehört zu jedem Lebensweg dazu, dies jedoch bedeutet nur eine Neuorientierung im Wirrwarr der Gefühle und dann geht es Schritt für Schritt weiter Richtung Zukunft.
Ich freue mich auf ein neues Jahr im Zeichen des „Tausendfüßlers“.
In diesem Sinne, haut in die Tasten. Ich bin schon dabei …
„Ein Gedanke der Kreativität – er erschafft neue Dinge im Mikrokosmos, wie auch im Makrokosmos unseres Daseins und weit darüber hinaus.“
Jens Böhme
Es braucht nur einen guten Gedanken, um etwas Großes daraus zu machen. Es braucht nur eine gute Idee, um darum herum eine Universum zu erschaffen. Ein kurzer prägnanter Satz, schnell aufgeschrieben und verewigt – irgendwo – und schon ist eine neue Geschichte, ein neuer Erzählstrang im Kopf manifestiert und es spinnen sich die einzelnen Begebenheiten zusammen. Ein wahres Synapsenfeuer im Hirn! Das Dunkel wird hell, Schemen oder gar ganze Bilder zeichnen sich reliefartig vor dem geistigen Auge ab. Immer wieder neue Szenarien, Charaktere, Dialoge … die Handlung läuft.
Kreativität = Die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein.
Mit fast 100 prozentiger Sicherheit braucht es auch nur einen guten Gedanken, um Gutes zu bewirken!
Mein erster Eintrag fand am 24. August 2009 statt. Seitdem sind schon 12 sogenannte „Tweets“ (von engl. to tweet = zwitschern) entstanden; teils mit Infos zu meinem Blog, zu Literatur oder auch mit einigen Nuancen aus dem privaten Aktions- und Meinungsbereich. Mit maximal 140 Zeichen muss der Nutzer sich kurz fassen können. Da ist mitunter Simplizität und Kreativität gefragt. Bei einem Verweis auf interessante Webseiten bzw. Beiträgen aus dem Netz hilft ein URL-Verkürzer wie tinyurl.com oder bit.ly. Ohne diese Hilfsmittel wird es schwierig, die meist ellenlangen URL’s und Seitenverweise zusätzlich einzubinden.
FOLLOWING und FOLLOWERS bei TWITTER
Twitter ist, seit es Twitter gibt, sicherlich mehr als nur ein Experiment – eben ein neuer Kommunikationsweg. Für mich seit wenigen Wochen auch kein Experiment in diesem Sinne mehr, sondern schon ein neuer spannender Kommunikationskanal im Minniformat. Ich gebe zu, ich stehe am Anfang und lerne gerade in dieser Spähre laufen. Auch was die Anzahl meiner Followers anbelangt. Ein „Follower“ (engl. to follow = folgen) sind Leser, Interessiert & Neugierige, die dem Feed bze. Log (wie Logbuch) einer Person folgen. Je nach Intension wie viel getwittert wird, erfährt der Follower fast in Echtzeit was der Autor des Tweets gerade macht oder gemacht hat, was er für Gedanken hegt oder auch was er gedenkt zu machen. Vielmals werden News die gerade selbst eruiert worden oder aber die man von einem anderen Twitter-User bekommen hat ins Mikro-Tagebuch eingetragen. Demzufolgen kann Twitter ein sehr schnelles Medium für Neuigkeiten sein. Was jeder Einzelne preis gibt, muss auch jeder Einzelne selbst entscheiden. Aus diesem Grund wird auch die Relevanz der einzelnen Meldung stets davon abhängen ob es sich um belangloses oder brisantes Gezwitscher handelt.
Interessant ist es auch für mich jemanden zu folgen, den ich kenne. Erstens, um meine eigene Neugier zu befriedigen und zweitens, um eine weitere Möglichkeit zu haben in Kontakt zu bleiben. Kürzlich habe ich für diejenigen, die noch nicht bei twitter.com sind meinen News-Feed ins Blog „dertausendfuesslerroman“ eingebunden. Einfach mal links bei „Jens Böhme Twitter“ schauen. Viel Spaß beim Lesen meines Mikro-Tagebuches.
Für alle anderen Interessierten, die mir gern über TWITTER direkt folgen möchten hier meine Twitter-Adresse:
Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?
„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“
Ein interessanter Fall in Bezug auf das Urheberrecht und das Thema Kleinzitat
„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)
Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).
In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.
Bei Unwissenheit macht eine Rechtsberatung immer Sinn
Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.
Weitere interessante Links zum Thema
„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“
Kurz gefragt: Hobbyautor Jens Böhme und sein neues Werk
Jens Böhme – Der Tausendfüßler
Der Autor und ehemalige Schüler des Franziskaneum Jens Böhme hat gut ein Jahrzehnt nach seinem Debüt nachgelegt. WochenKurier sprach mit dem 31-Jährigen über sein neues Werk, das er selbst als Dienstag-Abend-Liebesgeschichte bezeichnet.
MEISSEN. Sie leben seit knapp sechs Jahren in Berlin. Welchen Bezug haben Sie noch zu Meißen – ihrer Heimat?
Meine Familie und Freunde wohnen hier, deshalb bin ich öfter zu Besuch.
Wie wird man eigentlich Schriftsteller?
Bei mir hat es angefangen mit Liebesgedichten und Kurzgeschichten während meiner Schulzeit. Es folgten erste Veröffentlichung und Lesungen.
Bei Literaturfest waren Sie gar nicht.
Das stimmt. Ich wäre gern dabei gewesen, hatte aber beruflich zu tun. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr.
Also ist das Schreiben nach wie vor Hobby?
Ja. Leben kann ich davon nicht. Wenn am Ende eine Null steht, bin ich zufrieden.
Womit verdienen Sie dann ihr Geld?
Ich bin in der Medienbranche tätig. Das war übrigens auch ein Grund, warum ich nach Berlin gegangen bin.
Ihr Liebesroman trägt den Titel „Der Tausendfüßler“. Worum geht’s?
Der Roman dreht sich um einen Schriftsteller, der den Lebensmut verloren hat und zurückgezogen lebt. Als er die Buchhändlerin Miria kennen lernt, verändert sich sein Leben gewaltig. Man könnte sage, es ist eine `Sat.1-Dienstag-Abend-Liebesgeschichte`, allerdings mit mehr Tiefgang, Humor und unheimlichen Begebenheiten.
Sie haben ihr Werk über die „Book on Demand Variante“ veröffentlicht. Warum?
Es ist gerade für Nachwuchs-Autoren eine gute Möglichkeit, etwas ohne riesige finanzielle Belastungen zu veröffentlichen und das schon bei einer Auflage ab 30 Stück. Dabei kann das Buch bei entsprechender Nachfrage auch vervielfältigt werden. Die Auflage ist also unbegrenzt.
Viele erfolgreiche Autoren haben klein angefangen. Was glauben Sie, gibt es ein Erfolgsrezept?
Ich denke Kontinuität ist sehr wichtig. Viele Autoren beginnen stark und lassen dann genauso stark nach. Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste.
„[…] Fuhr ich doch Richtung Kochstraße in der U-Bahn unter der Friedrichstraße, um dort Sushi zu holen für den gemeinsamen Abend in unserer WG.
Steigt doch zwei Stationen vorher wieder ein Obdachloser in den Waggon ein und beginnt seine Rede. Schon als ich ihn einsteigen sah, dachte ich mir genervt:
‚Jetzt geht schon wieder die alte Leier los.‘
Doch es kam anders als gedacht!
Nach dem typischem ‚Hallo, ich …‚, ging er witzig über zu ‚… ich nehme auch Diamanten, Brillanten, Aktienpapiere, Kreditkarten …‘ Die Leute in deren Gesichter ich das Gleiche las, was ich zuvor dachte, fingen an zu grinsen. ‚Ein bisschen Spaß muss sein‘, fuhr er fort, ‚unterstützten Sie meine ICH-AG. Angie, unsere Angie, mit der ich gestern noch telefoniert habe, macht das auch …‘
Einige der Leute mussten daraufhin richtig lachen, aber leider gab keiner von ihnen etwas. Ich muss gestehen, ich auch nicht. Bin derzeit zu knapp bei Kasse, um hier und da den Fragenden etwas zu geben und ich hatte auch just in diesem Moment kein Kleingeld dabei. Die „Angie“ ist sicherlich nicht – knapp bei Kasse –, obwohl sie ja den begehrtesten ICH-AG-Job in Deutschland hat, den es zu vergeben gibt:
Nämlich ‚Bunte-Kanzlerin‘ … wie der Obdachlose noch am Schluss erwähnte bevor er uns dann wieder verließ. […]“
Jens Böhme – Auszug aus den Tagebüchern meines Lebens
Hier gibt es mehr Infos über das Tagebuchschreiben und auch Bildern von meinen Tagebüchern: