WELT-KUSS-TAG – Tage, die es gibt!

Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG

  1. Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG
  2. Alle mal hergeküsst!
  3. Unterschiedlich Küsse

Ja, es gibt Sie, diese ganz speziellen Tage. Hat der Unwissende einmal davon erfahren, dann versucht er sich im nächsten Jahr daran zu erinnern oder aber diesen Tag, wenn ihm dieser in irgendeiner Art und Weise zusagt, zu zelebrieren. Wie in diesem Blog schon des Öfteren bestimmte Tage näher beleuchtet und auch angetasert wurden wie z.B. „Murmeltiertag“ (Groundhog Day), „Weltknuddeltag“ (Weltumarmungstag) oder äußerst passend zum Literatur-Blog der „Welttag des Buches“, gibt es auch am heutigen Tag einen äußerst sympathischen Anlass in Bezug auf „besondere Tage“: Nämlich den WELT-KUSS-TAG.

Alle mal hergeküsst!

Herrlich – Weltkuss-Tag! Wir nehmen uns also heute kein Beispiel am bekannten Pop-Song der Band „Die Prinzen“ mit ihrem Hit aus dem Jahr 1992 „Küssen verboten“, sondern machen das, was an so einem Tag einfach dazu gehört. Wir küssen den oder die Liebste einmal mehr, natürlich auch die Mutti und den Vaddi. Nur zu: Auch die Frau mit dem hübschen Augenaufschlag in der S-Bahn (natürlich nur mit Handkuss – man(n) weiß ja nie), vielleicht auch den netten Mann auf der obersten Treppenstufe, weil er den Kinderwagen hoch getragen hat und überhaupt …, wer will auch den Chef oder die Chefin. Egal, küsst einfach! Denn beim Küssen passiert was Wundervolles. Probiert es aus … natürlich nur wer will!

Lustiges "WELT-KUSSS-DAY" Bild einer KI - Ein surreales Wirrwarr
„WELT-KUSSS-DAY“ – Bild einer KI – Ein surreales Wirrwarr! – Was stimmt denn hier nicht?

Unterschiedlich Küsse

Wie es immer so ist, gibt es von einer Sache nicht nur ein Ding. Das Leben ist vielfältig und einfallsreich. Es muss ja schließlich auch ab und an kompliziert und abwechslungsreich sein oder eben zur Situation passen. Daher ist Kuss nicht gleich Kuss! Schön für den, der Küsse unterscheiden kann. Je nach ihrer Funktion und ihrer Bedeutung kann ein Kuss ein Freundschaft-, ein Verehrungs- oder sogar ein Unterwerfungskuss sein. Natürlich gibt es auch diese Küsse: Friedens-Kuss, Versöhnungs-Kuss, Kuss im Taumel der Freude, aber auch den familiären Kuss. Schön ist auch ein Willkommens-Kuss zu erhalten. Weniger schön, aber meistens umso leidenschaftlicher – der Abschieds-Kuss aus Liebe am Bahnhof.

Und da wir gerade bei der Liebe sind, natürlich nicht zu vergessen der Liebeskuss. Natürlich gibt es noch andere unterschiedliche Kuss-Formen und Kuss-Anlässe in unterschiedlichsten Ausprägungen, aber beim Schönsten – dem Liebeskuss – soll es für diesen Artikel erst einmal gewesen sein. Wem noch ungenannte Küsse spontan einfallen, der kann diese gern in einem Kommentar hinterlassen. In diesem Sinne – nicht vergessen: Heute ist Welt-Kuss-Tag!

Einen interessanten Artikel in Form eines Interviews zum Thema küssen gibt es auf welt.de „Was Sie über das Küssen wissen sollten“.

Wann ist der WELTKNUDDELTAG? – Hier geht es zum Artikel: „Heute ist Weltknuddeltag (Weltumarmungstag) – Knuddel frei!

Literaturtipp für Erwachsene – Der Liebesroman:

Schwuppdiwupp! – Kalendarischer Sommerbeginn, Mittsommernacht und der längste Tag des Jahres

Abenddämmerung
Abenddämmerung

Der 21. Juni ist der kalendarische Sommerbeginn. Wir befinden uns also jetzt im Sommer. Juhhhuu, der Sommer ist da! Stets wünschen sich die Menschen in der kalten Jahreszeit den Sommer herbei und oft erscheint er noch weit entfernt. Heute jedoch ist Mittsommernacht.  Ist der Sommer mit seiner Mittsommernacht dann endlich da, fragt sich so mancher: Wo ist eigentlich die Zeit nur geblieben? … Ja wo denn nur?

Schwuppdiwupp – der Sommer ist da!

Der 21. Juni 2011 ist somit auch der längste Tag im Jahr. Heute gibt es demzufolge auch die kürzeste Nacht des Jahres und leider geht es ab morgen schon wieder in Richtung Winter mit der Helligkeit bergab und die Nächte werden wieder länger. Aber wer will das schon gern hören? Lassen wir doch die Kirche im Dorf und nehmen Mittsommernacht am heutigen Tag als Status Quo an. Keine Angst, auch am nächsten Tag werden wir die Vögel bei Zeiten in den Morgenstunden zwitschern hören. Und! Der Sommer fängt ja Gott-sei-Dank erst an.

Da der Sommer nun gerade erst einmal begonnen hat, lehnen wir uns also zurück und genießen die wärmste Zeit des Jahres. Schon Dieter Thomas Kuhn sang in der Cover-Version des Songs von Chris Roberts „Hab Sonne im Herzen, egal, ob es stürmt oder scheint, …“

„ … greif zu in der Liebe, das Schöne ist schön nur auf Zeit. Hab Sonne im Herzen …“

Zum Thema „Mittsommer“ – Feste, Mythen und Rituale Informationen auf suite101.de (Das Netzwerk der Autoren)

Karneval der Kulturen – Berlin feiert wieder seine Vielfalt mit Straßenfest und Umzug

Es ist wieder soweit der Karneval der Kulturen steht vor der Tür. Vom 10. bis 13. Juni 2011 gibt es in Berlin Kreuzberg wieder eine Festmeile für die unterschiedlichsten Kulturen in Berlin. Viele Menschen aus anderen Ländern und unterschiedlichen Kulturen präsentieren sich auf Bühnen in Musik und Tanz, mit ihren Ständen am Straßenrand und auf Wiesen sowie in extravaganten Aktionen den Berlinern und Besuchern der Stadt. Der Karneval der Kulturen bedeutet Straßenfest und Umzug. Für viele Berliner ist der Umzug der Höhepunkt am Sonntag, andere wiederum genießen primär das Schlendern über das Festgelände am Samstag.

Karneval der Kulturen – Das Straßenfest

Bühne - Karneval der Kulturen
Bühne – Karneval der Kulturen

Das Straßenfest erreichen Besucher direkt von der U-Bahn Hallesches Tor (U1 & U6) sowie Mehringdamm (U6 & U7). Von da aus kann es ab auf die -Meile der Kulturen- rund um die Blücherstraße gehen. Der Eintritt ist frei. Es gibt um die 350 Stände, die besondere und bekannte Speisen sowie Getränke anbieten. Allerlei Kostbarkeiten und Schnickschnack wird gezeigt. 4 Bühnen mit dem Sound von Berlin und den Klängen aus aller Welt werden Besucher des Straßenfestes unterhalten.

Erfahren Sie mehr über: Hintergrund und Geschichte Karneval der Kulturen

Auf und vor den Bühnen wird musiziert, gesungen und getanzt. Es ist ein Miteinander einer durcheinandergewirbelten Gesellschaft, die als „Multi Kulti“ bezeichnet wird. Trotzdem grenzt sich jeder voneinander ab, ob als einzelnes Individuum oder als Zugehöriger einer Gruppe mit einem eigenen unverwechselbaren Akzent. Das Schöne beim Karneval der Kulturen ist dabei die Verschmelzung dieser Abgrenzung zu einem gemeinsamen Kontinuum mit vielen Farbklecksen. Das macht dieses Fest so besonders und einzigartig!

Karneval der Kulturen – Der Umzug

Umzug - Karneval der Kulturen
Umzug – Karneval der Kulturen

Der Umzug startet am Hermannplatz über Hasenheide und Gneisenausstraße bis Yorckstraße. Er besteht stets aus einem bunten Potpourri von Umzugsgruppen, die mit ihren Beitrag politisches Tagesgeschehen, Migrations- oder Umweltpolitik, wie auch persönliche Geschichten und Darbietungen von 12:30 Uhr – 21:30 Uhr aufzeigen. „Musik, Tanz, Performance, Großfiguren, Interaktion, Streetart – viele Zutaten gehören dazu. Am Ende ziehen rollende Kunstwerke, traditionell, modern oder visionär, und nie Dagewesenes über die Umzugsstrecke“, heißt es auf der Internetseite von karneval-berlin.de. 3500 aktive Teilnehmer von überall her werden zu sehen sein. Ein Karneval für die Ohren, die Sinne und die gute Laune.

Überraschung in der Mittagspause – Visitenkarte mit Jens Böhme

Ein Königreich für asiatisches Essen! – Und immer wieder 50 H!

Nun, ein Königreich muss es nicht gleich sein, aber ein paar Euros habe ich schon bei Chung definitiv gelassen und nicht nur bei „Chung – asia street kitchen“. Auch bei den Imbissbuden am Hauptbahnhof gegenüber dem Nordeingang am Europaplatz. Und auch bei so manch anderem asiatischen Restaurant und Imbiss in Berlin, Köln, Meißen, Dresden. Eben da wo es eben möglich ist der fernöstlichen Küche zu frönen. Ganz ehrlich, wenn ich wählen kann, dann entscheide ich mich bewusst und immer wieder für die asiatische Küche. Ich liebe Asia-Essen, ich liebe Shusi, ich liebe Bratnudeln, ich liebe 50 H. Irgendwann komme ich sicherlich annähernd in den pekuniären Bereich, dass mich alle meine Besuche in asiatischen Restaurants wohl doch ein ganzes Königreich gekostet haben. Aber das war es wert!

50 H – Bratnudel mit Hühnerfleisch ist jetzt 51 H

Was ist denn 50 H? Dieses Angebot gibt bzw. gab es bei unserem Asi-Stammrestaurant „Chung – asia street kitchen„, gleich um die Ecke, nahe meiner Arbeitsstätte im Wrangelkriez Berlin Kreuzberg. Die 50 H – eine Abkürzung – hat sich nach einem kleinen Umbau innerhalb der Lokalität und dem optischen Launch in Sachen Angebot, Speise- und Visitenkarte zu 51 H transformiert. 50 H, das ist das Gericht „Bladnudeln mit Ünerfleisch“ (Bratnudeln mit Hühnerfleisch). Bohh ehh, könnte ich mich da reinlegen. Auch wenn es jetzt 51 H heißt, wird es bei uns immer der interne Runnig-Gag bleiben: „Heute wieder 50 H!“

Die Visitenkarte des Asia-Restaurants – Vorderseite

Visitenkarte Vorderseite - chungasia.de
Visitenkarte Vorderseite – chungasia.de

Überraschung auf der Visitenkarte des Restaurants „Chung – asia street kitchen“

Dieser Artikel wäre keine wirkliche Anekdote, wenn es nicht eine sonderbare und höchst lustige Pointe zu meinem Ernährungsverhalten geben würde. Als ich letzte Woche eine 51 H zum Mitnehmen bestellt habe, ich so am Verkaufstresen stand und kurz warten musste, nahm ich mir eine der ausgestellten Visitenkarten zur Hand. Kann nicht schaden eine mitzunehmen, dachte ich mir. Nachdem ich die Rückseite der Visitenkarte begutachtete, betrachtete ich das Restaurantambiente mit Aquarium und den Sitzmöglichkeiten. Sofort kamen mir diverse Personen bekannt vor und eine Person davon war: Ich! Jens Böhme auf der Visitenkarte von „Chung – asia street kitchen“, das ist ja cool. Ich bin quasi eine Werbefigur auf einer Visitenkarte. Okay, ich will es jetzt nicht übertreiben, aber visueller Werbepate bin ich dann doch.

Die Visitenkarte Rückseite – Suchbild – Wo ist  ist der Jens, such den Jens, na wo ist er denn?

Visitenkarte Rückseite – chungasia.de

Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass wir uns an einem Märztag zum Mittagessen, nicht wie sonst weiter hinter auf den Stammplätzen platziert hatten, abgeschottet in einer Nische, sondern uns direkt im vorderen Restaurantbereich. Es war auch sehr voll an jenem Tag und ein Fotograf stand genau da am Tresen, wo ich just in diesem Moment die Visitenkarte, in der Hand hielt. Ein zwei Blitze nahm ich wahr – okay, jetzt werden ein paar Restaurantfotos geschossen, habe ich mir damals gedacht. Warum auch nicht, das ist legitim. Die Frage, wo die Bilder Anwendung finden würden, kam zwar auch auf, verwarf ich aber schnell wieder, da es zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht (noch nicht) nachvollziehbar war. Heute gibt es jedoch das Ergebnis und den eindeutigen Fotobeweis auf meinem Blog „Der Tausendfüßler“ und ich finde es einfach nur witzig. Fairerweise wurden die Gesichter – wie es sich gehört – gepixelt; sind also leicht verschwommen. Aber in diesem Kontext hätte ich sowieso kein Problem damit gehabt. Die Geschichte jedenfalls ist ein lustige Story! Wer kann das schon von sich behaupten sich auf einer Visitenkarte in dieser Art und Weise wieder zu finden?

Die Visitenkarte Rückseite – Auflösung des Suchbildest „Wo ist Herr Böhme?“

Visitenkarte Rückseite - chungasia.de - Suchbild
Visitenkarte Rückseite – chungasia.de – Suchbild

Vermeintliche „Asia-VIP-Karte“ ;-) und „Max Mustermann-Vistenkarten-Model“

Bei meinen Kollegen und Freunden avancierte diese Restaurant-Anekdote zu einem Heidengelächter. Auch im Freundeskreis gab es lustiges und überraschendes Gemurmel. Sprüche „Jetzt hast’e aber eine Asia-VIP-Karte!“ oder „Max Mustermann-Model“ für Visitenkarten wurden ganz schnell laut. Ich muss zugeben, dass ich diese ganze Geschichte äußerst kurios und entzückend finde. Ein echter Grund, neben den leckeren Speisen, öfter das Restaurant aufzusuchen. Na, wenn das mal keine knallharte Kundenbindung ist? Eine 50 H bitte, äh, ich meine eine 51 H …

Zur Online Speisekarte und zur Bestellung online bei „Chung – asia street kitchen“ geht es hier! (Webseite nicht mehr existent.)

  • Das ganze Bild der Visitenkartenrückseite gibt es auf der Webseite unter Kontakt zu sehen.

(Artikel aktualisiert 01.02.2026)

1. April-Newsticker auf dem Literatur-Blog DER TAUSENDFÜSSLER

„April-April“-Newsticker

Berlin: Der Berliner Fernsehturm macht dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz

Der Berliner Fernsehturm weist laut neuester Untersuchung von Architektur-Experten mit 7,3 Meter ein Schräglage auf, die ihn auf der „Liste der schiefen Türme“ in der Welt auf Platz 2 hinter den Schiefen Turm von Pisa stellt. Inwiefern dieser Fakt positive Auswirkungen auf den Berliner Tourismus für die kommenden Jahre hat, ist noch unklar. Es wird aber vermutet, dass es eine signifikante Abwanderung des Tourismus in Sachen „schiefer Türme“ aus Italien nach Deutschland geben wird.

Literatur: Der Autor des Romans „Der Tausendfüßler“ Jens Böhme schreibt nicht mehr

Der Tausendfüßler
Der Tausendfüßler – Roman von Jens Böhme

Jens Böhme hängt den kreativen Stift an den Text-Nagel. In einer Pressemitteilung auf seinem Blog teilte der Autor seinen Lesern mit, dass es an der Zeit ist, aufzuhören. „Ich bin aufgewacht und hatte einen schrecklichen Traum. Ich habe mit meinem neuen Romanprojekt ‚Tim Schary‘ einen Beststeller geschrieben. Das Telefon klingelte ununterbrochen, die Presse wollte wissen wie ich auf so ein Thema kommen konnte. Heimlich wurde der Roman in 5 Sprachen übersetzt und Journalisten überschlugen sich mit Meldungen aller Art, so dass mein Blog nur noch geringfügig als Sprachrohr zur Bekanntheit meines 2. Romans  ‚DER TAUSENDFÜSSLER‚ beitrug. – Das war zu viel des Guten!“

Fernsehen: Dieter Bohlen erhebt Anspruch auf den April-Scherz

Der Aprilscherz ist eine moderne Erfindung des DSDS-Juror Dieter Bohlens. Schon in den 80er Jahren habe Herr Bohlen mit seiner damaligen Band „Blue System“ (Musik-Projekt von 1987 bis 1998) regelmäßig zum 1. April die Veralberung an diesem Tag zelebriert. Als cleverer Geschäftsmann meldete Dieter Bohlen am 1. April 1988 den Aprilschmerz beim Deutschen Patentamt und Markenamt (DPMA) an. Heute benutzt der Star den April-Scherz, um DSDS-Kandidaten zu veralbern, sofern am 1. April Castings statt finden, indem ihnen gesagt wird, diese singen hervorragend und kämen in den Recall. Aber weit gefehlt: April April!

April April: Der Aprilscherz-Newsticker

Redaktionelle Anmerkung zum Newsticker am 1. April 2011

APRIL APRIL – Der Newsticker entspricht nicht der Wahrheit. Er ist jedoch ein wahrer April-Scherz zum Schmunzeln. Der Autor dieses Beitrags entschuldigt sich beim Betreiber des Berliner Fernsehturms und der sensiblen Bausubstanz sowie bei Touristen, die aufgrund der Meldung den Italien-Urlaub spontan umgebucht haben. Weiterhin beim Autor Herrn Jens Böhme, der natürlich immer noch weiter schreibt und von dem der Autor dieses Beitrages mit 100 prozentiger Sicherheit weiß, dass dieser für jeden Scherz, sei es auch dieser spontane April-Scherz, zu haben ist. Ebenso beim DSDS-Juror, Musiker und Musikproduzenten Herrn Dieter Bohlen, dessen Geschick fürs geschäftliche hierdurch nicht in Frage gestellt werden soll; der eher noch Respekt für seine Arbeit erhält und dem zu zutrauen ist, dass er derart kreativ ist, den Aprilscherz tatsächlich patentieren zu lassen.

Kein Aprilscherz! – Ursprung des Aprilscherzes ist unklar

Laut Überlieferung wurde erstmals im Jahre 1618 jemand in den April geschickt und zwar in Bayern.

Der Aprilscherz ist ein Brauch bei dem man Mitmenschen mit einem mehr oder weniger derben Scherz „in den April schickt“.

Sprichwort

Selbst in Grimms Deutschem Wörterbuch aus dem Jahr 1854 wird ein „APRILLSNARR“ erwähnt, jedoch von einem Aprilscherz ist noch nicht die Rede. Erst danach scheint das Wort „Aprilscherz“ Erwähnung zu finden. In Wahrheit aber ist der Ursprung des Aprilscherzes bislang unbekannt.

Es gibt verschiedene Ansätze wie zum Beispiel, dass der erste Tag eines Monats als Unglückstag gilt. Wie der Freitag der 13., zählt vielfach auch der 1. April seit der Antike mitunter zu den Unglückstagen. Der 1. April ist dabei einer von drei Monatsanfängen, der sogar als unglückintensivster Tag gilt. Eine Begründung dafür ist die Geburt und der Todestag von Judas Ischariot im Neuen Testament, es war derjenige, der Jesus verriet. Weiterhin gilt der Tag als angeblicher Einzugstag von Luzifer in die Hölle und man müsse sich an diesem Tag besonders vorsehen.

Ob nun der 1. April wirklich ein Unglückstag ist, muss jeder selbst bestimmen. Kleine Scherze, wenn sie nicht zu derb sind, führen zur Erheiterung. Wenn beide Parteien Spaß verstehen, dann kann der 1. April und so manche Scherz-Situationen nicht wirklich ein so unglücklicher Unglückstag sein. Oder etwas doch?

  • Außerdem gilt immer noch: Zum in den April schicken gehören immer noch Zwei – Einer, der jemanden schickt und einer, der sich schicken lässt!

(Artikel aktualisiert 01.03.2026)

Bücher von Jens Böhme:

Murmeltiertag „Groundhog Day“ – Und täglich grüßt das Murmeltier

„OK, ihr Faulpelze, raus aus den Federn, … Denn heute ist Murmeltiertag!“

Es ist wirklich Murmeltiertag – Groundhog Day. Heute, jährlich am 2. Februar, gibt es in den USA und Kanada den Murmeltiertag. Ein gar sonderbares Ereignis. So ist beispielsweise die amerikanische Stadt Punxsutawney durch den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weltbekannt geworden. Im Film von Regisseur Harold Ramis mit den beiden Hauptdarsteller Bill Murray als Phil Connors und Andie McDowell als Rita erlebt der Protagonist immer und immer wieder denselben Tag. Hintergrund der Story ist die Berichterstattung zum Murmeltiertag in Punxsutawney.

Der Murmeltiertag „Grounhog Day“ mit seiner Vorhersage, den es übrigens schon seit 1887 in Punxsutawney gibt, geht auf deutsche Einwanderer zurück. Wer hätte das gedacht? So ist der Ursprung auf eine alte Bauernregel zurück zu führen und zwar zum Lichtmesstag am 2. Februar, die da lautet:

„Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein.“

Einen langen Winter, das will natürlich keiner haben. Trotzdem wird gewissen Tagen immer eine Art Orakel zugesprochen und die Menschen lassen sich darauf ein es zu glauben oder auch nicht. Interessanterweise war damals das Murmeltier kein Murmeltier, sondern ein Igel. Wenn dieser besagte Igel seinen Schatten sah, dann wurde es kalt. Zurück zu führen ist dies darauf, dass Tiere in der Vergangenheit als Prognostiker herhalten mussten, wie zum Beispiel bei den Kelten. Bei ihnen gab es im fünften Jahrhundert Bären und Murmeltiere zu beobachten, die zum Spätwinter aus ihren Höhlen und Behausungen krochen. Als sie ihren Schatten erblickten, erschraken sie sich derart, dass sie sich rasch wieder zurückzogen. Den spontanen Rückzug der Tiere in die Höhle assoziiert dann wohl der Mensch als zurück ins warme Stübchen, da es draußen noch ein Weilchen kalt bleiben wird. Das zu mindest könnte jetzt augenscheinlich interpretiert werden.

Murmeltiertag in eigener Sache

Irgendwie war mir das noch nie so bewusst. Murmeltiertag. Dieser ganze Hintergrund ist mir noch nie so zu Ohren gekommen und ich kannte den Murmeltiertag wie die meisten wahrscheinlich auch nur aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Nun, ich muss zugeben, eine Kollegin erwähnte diesen Fakt am Vortag so ganz nebenbei. Ich war jedoch für diesen Fakt sofort Feuer und Flamme und nahm mich der Geschichte an. Sogleich fiel mir auch ein …

…, dass ich einmal für eine Werbeagentur in einem Copytest (jene Tests für eine Bewerbung mit kreativen Auswüchsen) meinen Lieblingsfilm beschreiben sollte. Es gab vier Aufgaben. Die Headline, Die Copy, Der Funkspruch, Der TV-Spot und Der Claim. Beim Test „Die Copy“ war folgendes gefordert: „Du hast einen Lieblingsfilm? Dann gib uns eine kurze knackige Beschreibung, warum wir diesen unbedingt anschauen sollten!“ Ich hatte die ganze Zeit einen Klappentext, eine Art Coverbescheibung vor mir. Kurz und knackig – darüber lässt sich streiten. Aber dreimal darf der Leser jetzt raten, was wohl mein Lieblingsfilm war:

Richtig – Und täglich grüßt das Murmeltier … und hier folgt mein Text:

„Diesen Urlaubstag bitte noch einmal. Und diesen schrecklichen Tag von gestern, der kann gestrichen werden. Was aber ist, wenn ein ganz alltäglicher Tag, der gar nicht so alltäglich ist, einem am nächsten Tag in gleicher Weise wieder begegnet? Wenn alles haargenau so passiert wie am Tag zuvor. Wenn nur die eigenen Entscheidungen den Lauf der Dinge beeinflussen und die Gegebenheiten verändern. Dann …, ja dann haben Sie vielleicht einen schlechten Keks gegessen und waren auf der falschen Party. Möglicherweise auch das Wort Dèjà-vu zu viel im Duden nachgeschlagen oder schlichtweg ein richtiges Problem. Im besten Fall sind Sie der Darsteller des Film selbst und haben nur das Drehbuch zu befolgen und ihre Wirklichkeit ist wie eh und je linear. Aber die Wirklichkeit von Phil (Bill Muray) ist anders, durchaus linear, aber eine Kopie des vorhergehenden Tages, der immer wieder in derselben Schleife endet. Früh am Morgen dasselbe Lied im Radio, stets die gleiche Stadt, die altbekannten Gesichter, die gleichen Probleme, aber zum Glück auch die kleinen Freuden des Alltags. Trotz dieser Tristesse, was könnte man nicht alles ausprobieren und so mancher Fehler ginge dadurch auch wieder rückgängig zu machen. Doch jede Medaille hat immer zwei Seiten, denn da ist ja noch die Liebe. An einem Tag die Frau seiner Träume überzeugen, dass man sie liebt … wenn Sie diesen Film nicht gesehen haben, fehlt Ihnen die Sicht auf ein ganz spezielles Universum.“

Heute … heute ist Mittwoch und heute ist Murmeltiertag „Grounhog Day“. Na dann bin ich mal gespannt, ob ich am Donnerstag mit denselben Song im Radio aufwache, wie heute Morgen. Selbst wenn ich mit Sonny und Cher mit „I got you, babe“ aufwache oder es zur gleichen Zeit höre, dann sollte mich das schon irgendwie stutzig machen!

Hier der Kinotrailer zum Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“

Buch-Tipp: Bücher von Jens Böhme

Rezension über den Kinofilm „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“

Groupies bleiben nicht zum Frühstück – “Berlin Mitte” lebt!

Groupies bleiben nicht zum Frühstück! Ist das so? Der Titel lässt erahnen, auch wenn es Usus ist das – Groupies nicht zum Frühstück bleiben –, dass hier in diesem Film von Regisseur Marc Rothemund mit dem knallharten Groupie-Regelwerk gebrochen wird. Warum auch nicht?

Seit Wochen läuft dieser Kinofilm auf der Leinwand der hiesigen Kinos und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein wahrer, ein waschechter Berliner. Die Handlung des Teenie-Liebes-Filmes spielt in der Hauptstadt und der Zuschauer, der sich in Berlin auskennt, wird in so mancher Szene bekannte Plätze, Straßenzüge und Lokalitäten wieder entdecken. Eben auch viel aus Berlin Mitte und den Anrainerbezirken.

“Berlin Mitte” – Band oder Bezirksname oder beides?

Um „Berlin Mitte“ handelt auch dieser Liebesfilm. Eine Band mit dem Sänger Chriz, gespielt von Kostja Ullmann, die seit einiger Zeit in Deutschland ziemlich angesagt ist. Rockige Musik, kreischende und ohnmächtige Mädchen, permanenter Medienrummel, das ist die Welt in der sich die fiktive Band „Berlin Mitte“ befindet und auf der Erfolgswelle schielen sie schon nach Übersee. Keine Zeitung, kein Fernsehsender, der nicht davon berichtet, kein Teenie, der nicht infiziert ist. Nur Lila Lorenz, gespielt von Anna Fischer, hat von all dem nichts mitbekommen. Sie kommt nach einem Austauschjahr zurück nach Deutschland und trifft per Zufall auf den hübschen Chriz in einer quirlig-komischen Szene, bei der man liebend gern zuschaut. Der Zuschauer genießt die Atmosphäre sowie die Dialoge, in der sich Superstar und Aschenputtel annähern. Dass daraus mehr wird und so manch verquickte und herzerweichende Situation noch folgen muss, ist wohl jedem unweigerlich klar.

Ein modernes Märchen – Die Aura einer gemeinsamen Seele

Lila und Chriz – sie sind ein schönes Paar und es ist ein Märchen. Ein modernes Märchen und es gibt sie wieder, diese unterschiedlichen Welten von Glamour und Normalität, aber auch die Aura von einer gemeinsamen Seele. Nämlich die Seele der Liebe, jene Seele der Herzen zweier Teenager, die sich kennen und lieben lernen.

Es ist einfach nur zum Schießen und drollig anzusehen, wie beide bei der Reederei Riedel versuchen ein Ticket zu lösen. Berliner und Nicht-Berliner, die schon mal ein oder zwei Spreefahrten unternommen haben, kennen sicher die ein oder andere Reederei und wahrscheinlich auch die Rederei Riedel. Den Spruch „Touris, das ist Berlin.“, der von Lilas Lippen kommt, als beide sich auf dem Schiff kennen lernen, wird wohl fast jeder unterschreiben können. Das es in diesem Fall keine Touris, sondern Groupies waren, ist Lila bis dato noch nicht klar. Dem Kinofilm „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ ist es gelungen, aus einem Teenager-Film ein Liebesfilm für Erwachsene zu machen. Abwechslungsreiche Dialoge und die verzwickt-verstrickte Handlung mit wundervollen Zufällen lassen den Zuschauer mit jeder Minute tiefer eintauchen und mitfühlen.

Die Filmmusik von “Groupies bleiben nicht zum Frühstück”

© Buena Vista International

Die Musik der fiktiven Band „Berlin Mitte“, die ausgewählte Filmmusik, untermalt die flippe Geschichte von Lila und Chriz. Dabei ist die musikalische Interpretation von Anna Fischer (Lila) und Kostja Ullmann (Chriz) des Songs „Stumblin’ In“ (im Original von Suzi Quatro & Chris Norman 1978) einfach ein Ohrenschmaus. In den Genuss kommt der Zuschauer jedoch erst am Ende des Films. Dafür wird dieser mit dem Lied „Nicht ohne Dich“ eine Liebeserklärung von Chriz an Lila mitten im Film und einem echt rockigen Lied am Anfang („Battlefield“ im Vorspann) belohnt. Das sind unbestritten die musikalischen High-Lights des Films „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“.

Tohuwabohu der Liebe in Berlin

Auch wenn Lila durch ihr Informationsdefizit in der Angelegenheit „Berlin Mitte“ wie eine Landpomeranze wirkt, so weiß sie doch wo ihr Herz hingehört und ist in dieser Angelegenheit eine wahrhaftige Großstadtpflanze Berlins; früher oder später. Es ist spannend, herzerweichend und amüsant den Handlungen der Protagonisten zu folgen. Dabei tun die Mühlen der Medien sowie die Intrigen der neidischen Fans ihr übriges, um das Tohuwabohu komplett zu machen und die Liebe in Gestalt von Lila und Chriz in arge Bedrängnis zu bringen. Der Kinofilm „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ zeigt Berlin wie es ist. Ob Berlin Mitte, Schöneberg oder das Ritz am Potsdamer Platz, die Stadt ist in diesem Film präsent. Chriz und Lila das ist eine echt feingestrickte Story: Er ist ein Star, sie ist Cinderella, das Mädchen von nebenan. Ohne Frage, das ist ein alter Hut, dieser aber in einer neuen Variante, bei der sich der Kinobesuch in jedem Fall lohnt. Der Film hat jedoch noch einiges mehr zu bieten, an Lachmuskel-Power, Berliner Szenerie und den Irrungen und Wirrungen der Liebe.

Hinweis: Wer diesen Film noch auf Kinoleinwand sehen und als Berliner mitten drin im Groupie-Geschehen sein möchte, der muss sich sputen, denn in nur wenigen Kinos wird dieser „Berlin-Mitte“-Film noch gespielt. Ansonsten heißt es nur, warten bis die DVD von Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ heraus kommt oder das Fernsehen den Film im Free-TV zeigt.

Info: (Den Artikel – „Groupies bleiben nicht zum Frühstück – ‚Berlin Mitte‘ lebt!“ – gab es ehemals zu lesen auf hauptstadtstudio.com.)

(Artikel aktualisiert 07.03.2026)

Zitat: Hermann Hesse – „… entweder ein Dichter oder gar nichts …“

„… entweder ein Dichter oder gar nichts …“

[…] Die Sache war so: von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle. […]“

Dies schieb Hermann Hesse selbst und im Original in seinem Lebenslauf „Kurzgefasster Lebenslauf“ (Quelle: PDF zu finden auf hermann-hesse.de).

Der Lebenslauf des Schriftstellers kurz skizziert: Hermann Hesse Lebenslauf (Quelle: hermann-hesse.de)

(Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, Freizeitmaler & Literaturnobelpreisträger 1946)

  • Mehr Zitate von Autoren in Kategorie Zitate auf dem Literatur-Blog | Der Tausendfüßler

Schriftsteller sein und Freiheit besitzen

Ein wundervolles Urlaubsgefühl – Im Norden am Meer

Augen zu, den Duft der See in der Nase und die Freiheit zu haben, nach was es einem gerade beliebt. Das ist mein Augenblick auf diesem Bild!

An der Ostsee - Freiheit

Das bin ich Autor Jens Böhme und freue mich des Lebens!

Freiheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Für einen Schriftsteller bzw. einen Menschen, der gern schreiben möchte, ist das Freiheitsgefühl über das schreiben zu können, was einen bewegt. Und vor allem auch schreiben zu können, wenn man Lust und Muse hat. Sich einfach die Zeit nehmen zu können und am Buchprojekt bzw. am Text weiter zu schreiben, egal welche Jahreszeit oder Tageszeit ist. Aber mehr ehrlich, dass können die wenigsten Autoren. Wie die meisten Autoren muss auch ich einem ganz normalen Job nachgehen und mein Geld für Miete, Brot und Co. verdienen

Dieses Bild hier zeigt aber eine Zeit in der ich pure Freiheit spüre und eine wundervolle Zeit verbracht habe.

Jeden Tag ein paar Minuten für sich selbst

Mein Tipp: Versucht jeden Tag einmal 5-10 Minuten nur für Euch zu haben und in Gedanken frei zu sein. Augen zu und durchatmen, sich selbst spüren und das Leben wertschätzen! Manchmal reichen auch nur wenige Sekunden. Und das Gefühl das eigene ICH wahrzunehmen und einen sinnvollen Tag zu haben, kann sich schnell und nachhaltig einstellen. Probiert es aus!

(Artikel aktualisiert 07.03.2026)

Mario Vargas Llosa – Literaturnobelpreisträger 2010 kommt aus Peru

Schriftsteller und Politiker Mario Vargas Llosa

Der diesjährige Literaturnobelpreisträger ist der spanisch-peruanische Autor Mario Vargas Llosa. Er erhält den mit 1,1 Millionen Euro dotierten Preis, der jährlich von der Schwedischen Akademie im Auftrag der Nobel-Stiftung verliehen wird.  Damit geht nach 20 Jahren der Literaturnobelpreis wieder nach Südamerika; der letzte südamerikanische Schriftsteller war Octavio Paz Lozano. Der 74-Jährige Autor Mario Vargas Llosa lehrt derzeit an der Universität in Princeton.

Mario Vargas Llosa sieht vor allem im Nationalismus die größte Bedrohung der Gegenwart und „[…] kritisiert häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme, die niedrige Schwelle zur Gewaltbereitschaft, und die teilweise rassistische Klassenordnung in Peru und Lateinamerika. […]“ (wikipedia.org)

1996 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (weiterhin den Cervantes Preis 1994, Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft 1995 und den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung 2008).

Zu den bekanntesten Werken des Literaturnobelpreisträgers 2010 gehören „Das Fest des Ziegenbocks“ und „Das Paradies ist anderswo„.

Bisherige Literaturnobelpreisträger auf wikipedia.org

Im vergangenen Jahr 2009 ging der Nobelpreis für Literatur an die deutsche in Berlin lebende Autorin Herta Müller.

Für Neugierige, die sich für bisherige Literaturnobelpreisträger interessieren, gibt es auf Wikipedia eine Liste sowie einen umfassenden Überblick mit Fotos der Literaturnobelpreisträger von 1901 bis 2010.

(Artikel aktualisiert 08.03.2026)

Frankfurter Buchmesse – Der Literaturzirkus öffnet wieder seine Pforten

Die Frankfurter Buchmesse findet jährlich im Oktober statt!

Hier geht es zur Webseite der Frankfurter Buchmesse

  • Nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 07. – 11. Oktober 2026 statt.

Es folgt ein älterer Bericht zur Frankfurter Buchmesse:

Frankfurter Buchmesse 2010 – Ehrengast dieses Jahr: Argentinien

Im Oktober heißt es wieder: Umblättern! Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 6. bis 10. Oktober 2010 erneut ihre Tore und die Macher der Branche wie Verleger, Buchhändler, Agenten, Filmproduzenten und Autoren sind wieder in den heiligen Hallen der Frankfurter Messe zu Hause. In diesem Jahr ist der Ehrengast das Land Argentinien. Über 7.300 Aussteller aus 100 Ländern sind vertreten. Thematischer Schwerpunkt des Programms der Buchmesse ist „Die Digitalisierung in der Buchbranche“.

Öffnungszeiten für das Lesepublikum

Vom 9. und 10. Oktober 2010 finden jeweils die Publikumstage statt.  Die Tageskarte für Privatbesucher kostet 14€. Mit 12€ pro Person ist der Literaturfan im Gruppentarif dabei. Schüler bezahlen 7€ (den Nachweis nicht vergessen). Ein Wochenendticket kostet  20€. Weitere Preise für Fachbesucher, Sortimenter, Bibliothekare und Studenten außerhalb der Publikumstage sind auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse zu finden.

Es heißt wieder: Umblättern!
Es heißt wieder: Umblättern!

Die Frankfurter Buchmesse ist weltweit bekannt. Daher ist sie auch der bedeutendste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. „Entdecken Sie Neues“, heißt es auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse. Wer nicht weiß, was digitaler Content ist, wird auf der Messe mit Sicherheit Gesprächspartner finden, mit denen dieses Thema besprochen werden kann.

Deutscher Buchpreis 2010

Auch in diesem Jahr vergibt der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ wieder den – Buchpreis 2010 –. Mit diesem Preis zeichnet der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ den besten Roman in deutscher Sprache aus. Sechs Finalisten stehen zur Auswahl. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

Die nominierten Romane:

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Während der Messe wird ebenfalls der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Im Gegensatz zum – Buchpreis 2010 – steht hier der Autor des Preises schon fest. Es ist der israelische Schriftsteller David Grossmann. Er erhält den 25.000€ dotierten Friedenspreis. Die Begründung des Stiftungsrates lautete: Das sich Grossmann „aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern“ einsetzte. Sein zu letzt erschienener Roman trägt den Titel „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“.

Mehr Informationen zum Programm, zu Themen u.v.a. zur Buchmesse in Frankfurt finden Interessierte stets auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse.

Artikel zum diesjährigen Friedenspreisträger David Grossmann:

FAZ online: „Der Rufer in der Wüste“ von Anja Hirsch“ (Artikel existiert nicht mehr)
ZEIT online: „David Grossman, ein verzweifelter Optimist“ von Gerrit Bartels

(Artikel aktualisiert am 10.03.2026)

Bücher vom Autor Jens Böhme:

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑