Durchgelesen, unterschrieben, eingetütet, zugeklebt und jetzt:
Jetzt ist er raus – der Autorenvertrag.
Gestern fand ich diesen zusammen mit der Auftragsbestätigung der Startauflage des Romans „Der Tausendfüßler“ in meiner Post. Da glänzten die Augen vor Freude. Heute auf dem Weg zum Rosa-Luxemburg-Platz werde ich den Autorenvertrag in den nächsten Briefkasten werfen, so dass er nächste Woche von der anderen Vertragpartei dem Verlag book-on-demand unterschrieben werden kann.
Mitte bzw. Ende nächster Woche, wurde mir von Frau L. gesagt, wird das Buchblocklayout fertig sein und ich weiß dann wie viel Seiten mein Roman nun wirklich haben wird. Momentan wurde er mit 400 Seiten – hochgerechnet – kalkuliert. Ich denke aber, dass es sich realistisch um eine Zahl handelt, die sich im Bereich zwischen 350-380 Seiten Taschenbuchformat einpendelt. Erst dann kann der endgültige Verkaufspreis festgelegt werden.
Als nächstes folgt dann Buchumschlagslayout. Nun denn, packen wir es an …
Montag: Das komplette Manuskript „Der Tausendfüßler“ ist überarbeitet
Erst nach 22 Uhr habe ich am Montagabend in den digitalen Briefkasten schauen können. Neben anderen Korrespondenzen konnte ich so noch zu später Stunde einen kurzen Blick auf das komplett lektorierte Manuskript werfen. Wirklich nur einen kurzen Blick, denn anschließend bin ich auch schon todmüde ins Bett gefallen.
Dienstag: Anruf bei Frau L.
Ein paar Fragen gibt es immer. Vor allem wollte ich von Frau L. wissen, wie es jetzt weiter geht. Jetzt, da alles unter Dach und Fach ist; was das Lektorat betrifft. Sie meinte: Ich muss nur noch einmal komplett darüber schauen, ob ich mit allen Änderungen einverstanden bin. Wenn ja, bleibt die Endfassung meines Textes so, wie ich sie bekommen habe. Dann soll ich alles so wieder zum Verlag zurück senden. Sollte ich doch noch etwas ändern wollen, dann ist diese Version, in der die neuesten Korrekturen vorgenommen wurden, die „Topversion“ für den Druck.
Mittwoch: Ziel gesteckt
Ich habe mir das Ziel gesetzt mit der Überprüfung des korrigierten Textes bis Sonntag fertig zu sein, damit ich dann nächste Woche die ersten Produktionsgespräche führen und der Autorenvertrag im Detail geklärt werden kann. Auch zum Buch-Cover habe ich mir schon Gedanken gemacht und eine Künstlerin getroffen, die eventuell das Cover erstellt.
Donnerstag: Montag ist „eigentlich“ SCHONTAG
Heute ist nicht viel passiert. Ich habe viel zu lange geschlafen und bin ehrlich gesagt nicht so richtig in die Gänge gekommen. Das nächste Etappenziel ist aber immer noch präsent und begleitet mich den ganzen Tag über in meinen Gedanken. Ich bin schon sehr neugierig auf den Text. Habe aber noch nicht angefangen, da es noch einige andere Dinge zu erledigen gab.
Freitag: Die ersten Seiten
Habe mit der Begutachtung des gelieferten Textes angefangen. Über das Wochenende möchte ich alles geschafft haben. Schließlich möchte ich endlich das Gefühl spüren wieder mein eigenes Buch in den Händen halten zu können.