Schriftsteller sein und Freiheit besitzen

Ein wundervolles Urlaubsgefühl – Im Norden am Meer

Augen zu, den Duft der See in der Nase und die Freiheit zu haben, nach was es einem gerade beliebt. Das ist mein Augenblick auf diesem Bild!

An der Ostsee - Freiheit

Das bin ich Autor Jens Böhme und freue mich des Lebens!

Freiheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Für einen Schriftsteller bzw. einen Menschen, der gern schreiben möchte, ist das Freiheitsgefühl über das schreiben zu können, was einen bewegt. Und vor allem auch schreiben zu können, wenn man Lust und Muse hat. Sich einfach die Zeit nehmen zu können und am Buchprojekt bzw. am Text weiter zu schreiben, egal welche Jahreszeit oder Tageszeit ist. Aber mehr ehrlich, dass können die wenigsten Autoren. Wie die meisten Autoren muss auch ich einem ganz normalen Job nachgehen und mein Geld für Miete, Brot und Co. verdienen

Dieses Bild hier zeigt aber eine Zeit in der ich pure Freiheit spüre und eine wundervolle Zeit verbracht habe.

Jeden Tag ein paar Minuten für sich selbst

Mein Tipp: Versucht jeden Tag einmal 5-10 Minuten nur für Euch zu haben und in Gedanken frei zu sein. Augen zu und durchatmen, sich selbst spüren und das Leben wertschätzen! Manchmal reichen auch nur wenige Sekunden. Und das Gefühl das eigene ICH wahrzunehmen und einen sinnvollen Tag zu haben, kann sich schnell und nachhaltig einstellen. Probiert es aus!

(Artikel aktualisiert 07.03.2026)

Nicht auf die Schippe, aber auf die Schaukel genommen …

… habe ich mich zu Ostern freiwillig selbst.

Was macht der Erwachsene, wenn er eine Schaukel sieht und als Kind gern geschaukelt hat?

Er denkt: Da möchte ich noch einmal Kind sein. Braucht er aber nicht. Denn im Allgemeinen sind die hiesigen Schaukeln so konstruiert, dass jeder normale Mensch damit schaukeln kann.

Es geht los ...
Es geht los …

Sieht man also als Erwachsener eine Schaukel auf dem Kinderspielplatz oder an irgendeiner anderen Ecke, dann sollte jeder von uns ohne groß darüber nachzudenken seinem inneren Drang nachgeben und sich dem Glücksgefühl einer Schaukelpartie ergeben. Einfach die ersten paar Schritte Richtung Schaukel gehen. Der Rest geschieht von ganz allein. Schon nach der 4. oder 5. Amplitude auf der Schaukel ist das Glücks- und Freiheitsgefühl präsent.

Sonne zu Ostern und Wind im Gesicht

Lacht dazu noch die Sonne und genießt man die Bewegung und den Wind im Gesicht, dann ist das „kleine Glück“ perfekt. Bei einem Osterspaziergang (hier muss ich jedes Jahr erneut an Goethes „Osterspaziergang“ denken und versuche ihn dann bei Familie und Freunden irgendwie aus dem Gedächtnis zu kramen und zu rezitieren) erblickte ich freudestrahlend unterwegs einen Spielplatz mit zwei Schaukeln nahe der Wuhle im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Ich erklärte meinen Begleitern, dass ich unbedingt kurz schaukeln möchte. Aus kurz wurde fast eine ganze dreiviertel Stunde bis mir die Arme vom Festhalten an der Stahlkette schwer wurden.

Glück beim Schauckeln: Das richtige Sitzbrett

Das richtige Sitzbrett
Das richtige Sitzbrett

Diesmal hatte ich mit der Breite des Sitzbrettes zusätzliches Glück zum „Schaukelglück“. Eine Schaukel zuvor, die ich an einer anderen Ecke in dieser Gegend ausprobierte, war nämlich der Sitzbereich wirklich nur für Kinder konzipiert worden. So etwas passiert einem echten Schaukelfan öfter als ihm lieb ist. Die Schaukel ist stabil und hält einen aus, aber der Sitzbereich ist viel zu klein. Das schmälert den Genuss. Und, ganz ehrlich, selbst einem korpulenten Kind hätte jenes 1. Sitzbrett mit Sicherheit auch Probleme bereitet. Was bedeutet das für den Schaukelfanatiker? Nun, es drückt ganz leicht an den Seiten der Oberschenkel. Auf Dauer ist das dann sehr unangenehm. Aber dieses Mal, da auf dem Spielplatz, bestand das Sitzbrett aus einer Art Gummisitzbank. Breit genug für jeden Schaukelliebhaber und sehr bequem für längeres Schaukeln auf dem eigenem Sitzfleisch.

Zeit nehmen beim Schaukeln

Mit dem Blick zur rechten Seite auf den Kienberg Berlin – einer doch angenehmen Gegend mitten im berühmten Berliner Plattenmeer Marzahn –

Schaukelschlenker - Spaß muss sein
Schaukelschlenker – Spaß muss sein

und dem zur Linken, wo einige Menschen wirklich große Drachen in den Frühlingshimmel empor steigen ließen, genoss ich diesen wunderbaren Moment in gleichmäßiger Bewegung auf der von mir okkupierten Schaukel. Genau dafür muss der Mensch sich Zeit nehmen, dachte ich mir, sonst lebt und genießt er nicht. Ab und an wechselte ich mit meinen Begleitern ein Wort über Dies & Das, die sich in der Nähe der Schaukel aufhielten. Wie von einer erhobenen Kanzel gab ich meinen glückseligen Senf nach unten.

Das Glück dieser Erde …

Weit oben, wenn die Amplitude schon sehr beachtlich ist und man die Augen schließt und sich deutlich auf das Pendeln der Schaukel konzentriert und die Augen weiterhin geschlossen hält, dann kribbelt es im Bauch. Immer und immer wieder. Bei jeder neuen Bewegung. Ein wunderbares, ein einmaliges Gefühl. Zwar sagt man, dass man das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde findet, aber ich behaupte, dass sich dieses annähernd auch auf dem Sitzbrett einer Schaukel finden lässt – wenn man es selbst zulässt.

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