1. April-Newsticker auf dem Literatur-Blog DER TAUSENDFÜSSLER

„April-April“-Newsticker

Berlin: Der Berliner Fernsehturm macht dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz

Der Berliner Fernsehturm weist laut neuester Untersuchung von Architektur-Experten mit 7,3 Meter ein Schräglage auf, die ihn auf der „Liste der schiefen Türme“ in der Welt auf Platz 2 hinter den Schiefen Turm von Pisa stellt. Inwiefern dieser Fakt positive Auswirkungen auf den Berliner Tourismus für die kommenden Jahre hat, ist noch unklar. Es wird aber vermutet, dass es eine signifikante Abwanderung des Tourismus in Sachen „schiefer Türme“ aus Italien nach Deutschland geben wird.

Literatur: Der Autor des Romans „Der Tausendfüßler“ Jens Böhme schreibt nicht mehr

Der Tausendfüßler
Der Tausendfüßler – Roman von Jens Böhme

Jens Böhme hängt den kreativen Stift an den Text-Nagel. In einer Pressemitteilung auf seinem Blog teilte der Autor seinen Lesern mit, dass es an der Zeit ist, aufzuhören. „Ich bin aufgewacht und hatte einen schrecklichen Traum. Ich habe mit meinem neuen Romanprojekt ‚Tim Schary‘ einen Beststeller geschrieben. Das Telefon klingelte ununterbrochen, die Presse wollte wissen wie ich auf so ein Thema kommen konnte. Heimlich wurde der Roman in 5 Sprachen übersetzt und Journalisten überschlugen sich mit Meldungen aller Art, so dass mein Blog nur noch geringfügig als Sprachrohr zur Bekanntheit meines 2. Romans  ‚DER TAUSENDFÜSSLER‚ beitrug. – Das war zu viel des Guten!“

Fernsehen: Dieter Bohlen erhebt Anspruch auf den April-Scherz

Der Aprilscherz ist eine moderne Erfindung des DSDS-Juror Dieter Bohlens. Schon in den 80er Jahren habe Herr Bohlen mit seiner damaligen Band „Blue System“ (Musik-Projekt von 1987 bis 1998) regelmäßig zum 1. April die Veralberung an diesem Tag zelebriert. Als cleverer Geschäftsmann meldete Dieter Bohlen am 1. April 1988 den Aprilschmerz beim Deutschen Patentamt und Markenamt (DPMA) an. Heute benutzt der Star den April-Scherz, um DSDS-Kandidaten zu veralbern, sofern am 1. April Castings statt finden, indem ihnen gesagt wird, diese singen hervorragend und kämen in den Recall. Aber weit gefehlt: April April!

April April: Der Aprilscherz-Newsticker

Redaktionelle Anmerkung zum Newsticker am 1. April 2011

APRIL APRIL – Der Newsticker entspricht nicht der Wahrheit. Er ist jedoch ein wahrer April-Scherz zum Schmunzeln. Der Autor dieses Beitrags entschuldigt sich beim Betreiber des Berliner Fernsehturms und der sensiblen Bausubstanz sowie bei Touristen, die aufgrund der Meldung den Italien-Urlaub spontan umgebucht haben. Weiterhin beim Autor Herrn Jens Böhme, der natürlich immer noch weiter schreibt und von dem der Autor dieses Beitrages mit 100 prozentiger Sicherheit weiß, dass dieser für jeden Scherz, sei es auch dieser spontane April-Scherz, zu haben ist. Ebenso beim DSDS-Juror, Musiker und Musikproduzenten Herrn Dieter Bohlen, dessen Geschick fürs geschäftliche hierdurch nicht in Frage gestellt werden soll; der eher noch Respekt für seine Arbeit erhält und dem zu zutrauen ist, dass er derart kreativ ist, den Aprilscherz tatsächlich patentieren zu lassen.

Kein Aprilscherz! – Ursprung des Aprilscherzes ist unklar

Laut Überlieferung wurde erstmals im Jahre 1618 jemand in den April geschickt und zwar in Bayern.

Der Aprilscherz ist ein Brauch bei dem man Mitmenschen mit einem mehr oder weniger derben Scherz „in den April schickt“.

Sprichwort

Selbst in Grimms Deutschem Wörterbuch aus dem Jahr 1854 wird ein „APRILLSNARR“ erwähnt, jedoch von einem Aprilscherz ist noch nicht die Rede. Erst danach scheint das Wort „Aprilscherz“ Erwähnung zu finden. In Wahrheit aber ist der Ursprung des Aprilscherzes bislang unbekannt.

Es gibt verschiedene Ansätze wie zum Beispiel, dass der erste Tag eines Monats als Unglückstag gilt. Wie der Freitag der 13., zählt vielfach auch der 1. April seit der Antike mitunter zu den Unglückstagen. Der 1. April ist dabei einer von drei Monatsanfängen, der sogar als unglückintensivster Tag gilt. Eine Begründung dafür ist die Geburt und der Todestag von Judas Ischariot im Neuen Testament, es war derjenige, der Jesus verriet. Weiterhin gilt der Tag als angeblicher Einzugstag von Luzifer in die Hölle und man müsse sich an diesem Tag besonders vorsehen.

Ob nun der 1. April wirklich ein Unglückstag ist, muss jeder selbst bestimmen. Kleine Scherze, wenn sie nicht zu derb sind, führen zur Erheiterung. Wenn beide Parteien Spaß verstehen, dann kann der 1. April und so manche Scherz-Situationen nicht wirklich ein so unglücklicher Unglückstag sein. Oder etwas doch?

  • Außerdem gilt immer noch: Zum in den April schicken gehören immer noch Zwei – Einer, der jemanden schickt und einer, der sich schicken lässt!

(Artikel aktualisiert 01.03.2026)

Bücher von Jens Böhme:

Freitag der 13. – Pechtag oder Glückstag?

Freitag der 13. – Pech oder Glück gehabt?

„Hey Jens! Heute ist Freitag der 13.“

Dies meinte mein Kollege am Tisch neben mir. „Echt?“ Antwortete ich, war erstaunt und vergewisserte mich im Online-Kalender meines PCs. Tatsächlich! Wieder einmal ein Freitag der 13.

Was sagt Wikipedia zum Freitag den 13. – Dem angeblichen Unglückstag?

Im Volksglauben gilt der Freitag der Dreizehnte als Unglückstag. Es wird angenommen, dass dieser Tag besonderes viel Unheil bereit hält und viele Dinge an diesem Tag schon ein schlechtes Omen besitzen. Aus diesem Grund werden bei einigen Menschen sogar Reise abgesagt oder Termin verschoben. So mach einer traut sich nicht einmal aus dem Bett bzw. bleibt für diesen Tag komplett zu Hause.

Ein kurioser Fakt: Laut Wikipedia schreiben sich an diesem Tag drei- bis fünfmal so viele Arbeitnehmer krank.

Triskaidekaphobie und Paraskavedekatriaphobie

Es gibt sogar eine Phobie die mit der Zahl 13. zu tun hat. Diese wird Triskaidekaphobie genannt. Hat der Mensch direkt vor dem Kalendertag FREITAG DER 13. Angst, dann nennt man das Paraskavedekatriaphobie.

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt!

Und nun zu mir! Meine Kollegin hat mich also auf einen Tag aufmerksam gemacht bei dem meine Mutter zum Beispiel – sie ist echt sehr abergläubisch – einen erhobenen Zeigefinger gehabt und vor diesem Tag gewarnt hätte. Natürlich habe ich mich oft gefragt: Ist der Tag jetzt gefährlich für mich? An vielen solchen Freitag der 13.-Tage habe ich daher aufgepasst, was alles so passiert und dass mir eben nichts Schlechtes passiert. Und was ist passiert?

FREITAG DER DREIZEHNTE – Was bedeutet er für mich?

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich an einem Freitag den 13. immer einen angenehmen Tag verbracht und empfinde diesen Tag auch eher als einen normalen Tag. Ich muss gestehen, dass ich sogar glaube an diesem Tag eher Glück zu haben. Denn ich bin ein überzeugter Anhänger der Theorie: „In allen Dingen immer antizyklisch handeln!“.

Daher ist meine Denkweise an einem Freitag den 13. eher auf Glück gerichtet und ich warte an einem solchen Tag auf das, was das Leben für mich interessantes bereithält.

Als ich heute am Morgen zwischen 5:30 Uhr und 6:30 Uhr wach war – übrigens gewollt – habe ich mich anschließend noch einmal für knapp 1½ Stunden wieder hingelegt und mir Ohropax in die Ohren gestopft. Den Wecker gestellt und bin wieder eingeschlafen. Normalerweise höre ich in diesem Zustand den Wecker immer, doch heute war es anders. Als ich kurz die Augen wieder aufmachte, gewahr ich, dass es über 10 Minuten drüber war. Der Wecker hat nicht geklingelt! Oh nein, dachte ich, was ist denn das? Schnurstraks bin ich aufgestanden, hatte aber noch ca. 18 Minuten Zeit bis zu meiner S-Bahn Richtung Warschauer Straße. Dann fiel mir noch ein, dass ich doch mein Fahrrad, mit dem ich sonst so ein paar Minuten bis Berlin Hauptbahnhof gut machen kann, eben an diesem Hauptbahnhof am Vorabend habe stehen lassen. Nein. Aber irgendwie, auch wenn der Wecker nicht klingelte und die Zeit mir im Nacken stand, habe ich dann doch alles noch rechtzeitig geschafft.

Und irgendwie, wenn auch etwas hektisch, war ich einigermaßen pünktlich auf Arbeit. Da kann ich nur sagen: Glück gehab! Schließlich hätte ich ja auch ganz genüsslich bis 11 Uhr schlafen können. Auch habe ich immer das Gefühl, ich sollte an diesem Tag – Freitag den 13. – Lotto spielen. Ob ich das heute noch hinbekomme, ist fraglich (na vielleicht kann ich ja die Zahlen wenigstens tippen)? Aber beim nächsten Mal, beim nächsten Freitag den Dreizehnten ist diese antizyklische Handlung ein „Muss“. Denn da, wo so viele Menschen ein negatives Gewicht sehen, so zum Freitag den 13., muss es auch einen positiven Ausgleich geben. Das Universum ist nun mal so gestrickt. Es gibt immer die andere Seite – der Macht, um mal im STAR WARS-Sinn zu sprechen. Daher bin ich, einmal schelmisch lächelnd bei dieser Aussage, grundlegend dafür, eben den Platz für diese „helle Seite der Macht“ zu beanspruchen. Wenn es sonst keiner tut, dann mach ich das eben.

Und gern gebe ich mit dieser Denkweise Anstoß mir zu folgen und es gleich zu tun. Versucht doch einmal an diesem Tag das Glück zu finden, zu entdecken, für Euch in Anspruch zu nehmen!

„Immer antizyklisch handeln!“

Einen wunderschönen Freitag den 13. wünsche ich Euch von Herzen … und immer daran denken: Antizyklisch handeln.

Freitag de 13.

(Artikel aktualisiert 08.02.026)

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