Freitag der 13. – Pechtag oder Glückstag?

Freitag der 13. – Pech oder Glück gehabt?

„Hey Jens! Heute ist Freitag der 13.“

Dies meinte mein Kollege am Tisch neben mir. „Echt?“ Antwortete ich, war erstaunt und vergewisserte mich im Online-Kalender meines PCs. Tatsächlich! Wieder einmal ein Freitag der 13.

Was sagt Wikipedia zum Freitag den 13. – Dem angeblichen Unglückstag?

Im Volksglauben gilt der Freitag der Dreizehnte als Unglückstag. Es wird angenommen, dass dieser Tag besonderes viel Unheil bereit hält und viele Dinge an diesem Tag schon ein schlechtes Omen besitzen. Aus diesem Grund werden bei einigen Menschen sogar Reise abgesagt oder Termin verschoben. So mach einer traut sich nicht einmal aus dem Bett bzw. bleibt für diesen Tag komplett zu Hause.

Ein kurioser Fakt: Laut Wikipedia schreiben sich an diesem Tag drei- bis fünfmal so viele Arbeitnehmer krank.

Triskaidekaphobie und Paraskavedekatriaphobie

Es gibt sogar eine Phobie die mit der Zahl 13. zu tun hat. Diese wird Triskaidekaphobie genannt. Hat der Mensch direkt vor dem Kalendertag FREITAG DER 13. Angst, dann nennt man das Paraskavedekatriaphobie.

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt!

Und nun zu mir! Meine Kollegin hat mich also auf einen Tag aufmerksam gemacht bei dem meine Mutter zum Beispiel – sie ist echt sehr abergläubisch – einen erhobenen Zeigefinger gehabt und vor diesem Tag gewarnt hätte. Natürlich habe ich mich oft gefragt: Ist der Tag jetzt gefährlich für mich? An vielen solchen Freitag der 13.-Tage habe ich daher aufgepasst, was alles so passiert und dass mir eben nichts Schlechtes passiert. Und was ist passiert?

FREITAG DER DREIZEHNTE – Was bedeutet er für mich?

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich an einem Freitag den 13. immer einen angenehmen Tag verbracht und empfinde diesen Tag auch eher als einen normalen Tag. Ich muss gestehen, dass ich sogar glaube an diesem Tag eher Glück zu haben. Denn ich bin ein überzeugter Anhänger der Theorie: „In allen Dingen immer antizyklisch handeln!“.

Daher ist meine Denkweise an einem Freitag den 13. eher auf Glück gerichtet und ich warte an einem solchen Tag auf das, was das Leben für mich interessantes bereithält.

Als ich heute am Morgen zwischen 5:30 Uhr und 6:30 Uhr wach war – übrigens gewollt – habe ich mich anschließend noch einmal für knapp 1½ Stunden wieder hingelegt und mir Ohropax in die Ohren gestopft. Den Wecker gestellt und bin wieder eingeschlafen. Normalerweise höre ich in diesem Zustand den Wecker immer, doch heute war es anders. Als ich kurz die Augen wieder aufmachte, gewahr ich, dass es über 10 Minuten drüber war. Der Wecker hat nicht geklingelt! Oh nein, dachte ich, was ist denn das? Schnurstraks bin ich aufgestanden, hatte aber noch ca. 18 Minuten Zeit bis zu meiner S-Bahn Richtung Warschauer Straße. Dann fiel mir noch ein, dass ich doch mein Fahrrad, mit dem ich sonst so ein paar Minuten bis Berlin Hauptbahnhof gut machen kann, eben an diesem Hauptbahnhof am Vorabend habe stehen lassen. Nein. Aber irgendwie, auch wenn der Wecker nicht klingelte und die Zeit mir im Nacken stand, habe ich dann doch alles noch rechtzeitig geschafft …

Und irgendwie, wenn auch etwas hektisch, war ich einigermaßen pünktlich auf Arbeit. Da kann ich nur sagen: Glück gehabt. Schließlich hätte ich ja auch ganz genüsslich bis 11 Uhr schlafen können. Auch habe ich immer das Gefühl, ich sollte an so einem Tag Lotto spielen. Ob ich das heute noch hinbekomme, ist fraglich (na vielleicht kann ich ja ide Zalen wenigstens tippen), aber beim nächsten Mal ist diese antizyklische Handlung ein „Muss“. Denn da, wo so viele Menschen ein negatives Gewicht sehen, so zum Freitag den 13., muss es auch einen positiven Ausgleich geben. Das Universum ist nun mal so gestrickt. Es gibt immer die andere Seite – der Macht, um mal im STAR WARS Sinn zu sprechen. Daher bin ich, einmal schelmisch lächelnd bei dieser Aussage grundlegend dafür, eben den Platz für diese „helle Seite der Macht“ zu beanspruchen. Wenn es sonst keiner tut, dann mach ich das eben. Und gern gebe ich mit dieser Denkweise Anstoß mir zu folgen und es gleich zu tun.

„Immer antizyklisch handeln!“

Einen wunderschönen Freitag den 13. wünsche ich … und immer daran denken: Antizyklisch handeln.

Freitag de 13.

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