„Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat gegen den Champions-League-Sieger Ciudad Real trotz einer Niederlage eine gelungene Saisoneröffnung gefeiert. Das Team von Dagur Sigurdsson unterlag dem spanischen Club zwar mit 24:31, doch jedes Tor wurde so bejubelt, als hätte man die Meisterschaft gewonnen. […]“ (Quelle: Berliner Morgenpost / Alexandra Gross)
Am Montag, den 24. August 2009, gab es ein Interview mit mir zum Roman „Der Tausendfüßler“ in der Sächsischen Zeitung. Leider ist dieser Artikel nicht online verfügbar. Ich warte noch auf das Belegexemplar der Tageszeitung mit dem Interview; sollte eigentlich heute in meinem Briefkasten sein. Sobald es da ist, werde ich in Kürze das Interview hier veröffentlichen und unter der Rubrik -Interwies- posten.
Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?
„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“
Ein interessanter Fall in Bezug auf das Urheberrecht und das Thema Kleinzitat
„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)
Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).
In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.
Bei Unwissenheit macht eine Rechtsberatung immer Sinn
Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.
Weitere interessante Links zum Thema
„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“
Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag
Der Wecker klingelt und der 1. Arbeitstag steht bevor. Tatentrang und Neugierde auf das unbekannte Arbeitsumfeld mischen sich mit einer gewissen Unsicherheit. Gerade für Berufseinsteiger stellten sich dann die Fragen: Welche Arbeitskleidung ist angemessen? Muss ich einen Einstand geben? Wie verhalte ich mich richtig gegenüber den Kollegen? Wenn Du als Neuling am 1. Tag einen kleinen Leitfaden im Kopf hast, vermeidest Du, in die berühmt berüchtigten Fettnäpfchen zu treten.
Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger
Es geht ganz schnell, und das Auto ist auf dem Parkplatz des Chefs abgestellt. Am selben Tag noch unabsichtlich beim Meeting auf den Platz des Chefs gesetzt, und schon kann der erste Eindruck gründlich im Eimer sein. Es gilt also einiges zu beachten und die Augen und Ohren offen zu halten. Verloren hat oft auch schon derjenige, der gleich am ersten Tag unpünktlich kommt. Sollte es trotzdem vorkommen, reicht eine ehrliche vor allem kurze und sachliche Erklärung aus. Langatmige und gekünstelte Rechtfertigungen sind hier fehl am Platze. Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen
Dass Du nicht in „Sack und Lumpen“, einer uralt Variante eines 70er Jahre Anzuges oder einem zu sportlichen Outfit ankommen solltest, ist den meisten Berufseinsteigern bewusst. Du kannst aber auch „overdressed“ sein. Um am ersten Tag keinen Fauxpas in Sachen Kleidung zu begehen, ist es empfehlenswert, im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code in der Firma zu fragen. Ansonsten achte am 1. Tag auf eine gepflegte und nicht allzu „stylische“ Kleidung. Nach wenigen Tagen hast Du dann den Blick dafür, welches Outfit angemessen und von der Firma gewünscht ist. Je nach Branche und Position kann es strengere oder lässigere Vorgaben geben.
Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen
Am ersten Tag bzw. in der Phase der Einarbeitung ist es zweckmäßig zunächst die Beobachterrolle einzunehmen. Ein zu forsches Auftreten kommt selten gut an. Auch wenn Du voller Optimismus und Tatendrang bist, solltest Du Dich erst einmal zurückhalten. Ordne Dich in das Arbeitsumfeld ein. Somit läufst Du nicht Gefahr, von den neuen Kollegen als übermotivierter, wenn nicht gar nervender Neuling zu erscheinen. Fragen zu stellen hilft dabei, sich zu orientieren und Input zu bekommen. Empfehlenswert ist es aber, diese zunächst zu sammeln und erst bei einer passenden Gelegenheit zu stellen z.B. nach Meetings, einem persönlichen Gespräch oder in der Pause im Gespräch mit einem sympathischen Kollegen. Oft ist es besser, erst einmal einen Kollegen zu fragen, als wegen jeder Kleinigkeit direkt zum Chef zu gehen.
Ein Schlüsselfaktor – Die persönliche Integration in die Firma
Außer dem Einblick in die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe, ist die „persönliche Integration“ ein wichtiger Schlüsselfaktor. Das heißt für Dich: Kommunizieren! Beschäftige und unterhalte Dich intensiv mit Kollegen, sprich über berufliche wie auch über private Themen, ohne allerdings sofort einen Seelenstriptease hinzulegen. Kommunikation beschleunigt den Integrationsprozess. Als Neuling im Unternehmen sollte das eigene Verhalten zuvorkommend, aber nicht allzu vertraulich sein.
Der Einstand
Der Aufbau eines breitgefächerten Netzwerkes und guter Kontakte ist enorm wichtig. Nicht nur bei der Jobsuche, sondern auch im Job selbst. In vielen Firmen ist es üblich, dass „Neulinge“ einen Einstand geben. Bevor es jedoch daran geht, diesen zu halten, solltest Du vorher die ungeschriebenen Regeln des Unternehmes kennen. Welchen Umfang dieser haben sollte, erfragst Du am besten bei den Kollegen. Mit einer Würstchenparade kannst Du bei der komplett vegetarisch essenden Abteilung nicht gerade Punkten und auch auf Alkohol solltest Du bei einem Einstand besser verzichten. Ebenso ist es ratsam im Vorfeld abzuklären, ob dieser Während der Arbeitszeit stattfinden kann.
Fazit: In den ersten Tagen ist es angebracht, die Beobachterrolle einzunehmen und sich in Geduld zu üben. Eine abwartende Neugier ist hierbei die bessere Haltung als zu schnell zu viel zu wollen. Den Dress-Code im Vorfeld erfragt, erleichtert Dir die Auswahl Deiner Kleidung am 1. Arbeitstag. Eine Schlüsselrolle spielt die Kommunikation mit den neuen Kollegen. Damit fällt die Integration wesentlich leichter und typische Gepflogenheiten der Firma lassen sich problemlos entdecken. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen nichts mehr im Wege.
… nun gibt es den Roman schon knapp ein viertel Jahr auf dem Markt. Jene Leser, die ein Autorenexemplar von mir persönlich erworben haben, gaben vielmals nach dem Lesen ein Feedback zum Inhalt des Romans „Der Tausendfüßler“. Natürlich fällt dieses immer unterschiedlich aus. Jeder hat seine eigene und vor allem andere Sichtweise auf den Text, die Story, den Protagonisten, die Liebe, den Plot quasi auf jede einzelne Szene. Jeder der LeserINNEN hat mitunter so seine eigene Lieblingsstelle-, Kapitel oder sogar Lieblingsphrase, wie ich erfuhr. Sicherlich gibt es auch die ein oder andere Stelle, Szene oder einen Fund, der möglicherweise für den ein oder anderen nicht als Highlight empfunden wird. Möglicherweise ist auch das Cover oder der Schreibstil Geschmacksache. Kritik, egal wohin das Pendel ausschlägt, ist in jedem Fall gut, vor allem wenn sie konstruktiv und ehrlich-fair ist. Nur so kann ich als Autor selbst reflektieren, ob ich das, was ich bezwecken wollte, auch geschafft habe. Und der ein oder andere Tipp kann für nächsten Roman ganz hilfreich sein. Doch es sei gesagt: Jeder Roman wird anders sein. Zwei Projekte liegen noch in der Schublade und sind definitiv nicht mit dem Roman „Der Tausendfüßler“ zu vergleichen. Genauso wenig mit dem Debüt „Zweimal Alltag bitte! – Mit Problemen!!!“ Lasst Euch überraschen …
Eine Plattform für das Feedback, Kritik und Austausch über den Liebesroman – Der Tausendfüßler
Diejenigen, die mir eine Feedback via E-Mail, Facebook, XING, Stayfriends oder gar per „Old Scool“ über einen Brief gesendet haben, möchte ich gern nach und nach mit Auszügen bzw. dem Kompletttext auf dem Blog veröffentlichen. Ob nun positiv oder negativ, wenn ich das Feedback selbst auswähle, dann wird dies Anonym geschehen. Keiner braucht sich da zwecks Namen, Datenschutz Sorgen machen. Postings zu einzelnen Artikel bzw. zum Romaninhalt werden sowieso direkt freigegeben. Hat der Leser (der Kritiker) kein Problem genannt zu werden, dann werde ich den Vornamen beim Feedback mit erwähnen. Ich frage vorher natürlich persönlich nach, ob das okay ist.
Ein Konvolut der Resonanz
Es soll ein kleines „Konvolut der Resonanz“ werden. Ich bin noch am Überlegen, ob ich dafür eine extra Seite bei wordpress.com auf meinem Blog anlege oder ob ich sukzessive Kommentare in Abständen in einer extra Rubrik poste, die dann gern kommentiert werden können. So können wir gemeinsam darüber diskutieren, wie die eigene Sichtweise auf diesen oder jenen Aspekt der Geschichte zu Stande kommt. Ob etwas richtig oder falsch ist und was sich der Leser bzw. der Autor gedacht hat. Ich werde mir am Wochenende Zeit nehmen und entsprechende Gedanken darüber machen, welche Variante für den Austausch am sinnvollsten ist.
Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf die Diskussionen mit Euch … Euer Jens
Die Jobbörse ABSOLVENTA bringt stets am Ende des Monats einen Artikel „Job und Karriere Links des Monats“ heraus. Ein kleines Konvolut an aktuellen und interessanten Links zusammengestellt rund um das Thema Arbeitswelt, Karriere und Job’s.
Im Monat Juli 09 mit folgenden Themen:
Wie groß ist eigentlich Dein Netzwerk und bringt Dir „Die Macht der Kontakte“ überhaupt etwas? Wäre es zudem nicht schön im Supermarkt „Pillen für die Eins“ kaufen zu können. Umstrittenes Gehirndoping – leistungssteigernde Medikamente unter die Lupe genommen. In den Linktipps des Monats Juli der Jobbörse ABSOLVENTA erfährst Du weiterhin Interessantes zu den Themen: 1. Kurzarbeit für Berufseinsteiger in der Krise. 2. MBA-Absolventen orientieren sich neu – Solokarriere oder ab in den Mittelstand. Am Ende ein etwas anderer Linktipp:Akademiker kommen sehr spät in den Beruf und ins Bett – zum Sex. Los geht’s!
Hier geht es zum Artikel:
Job und Karriere Links des Monats (06/2009) (Link nicht mehr vorhanden)
Job und Karriere Links des Monats (07/2009) (Link nicht mehr vorhanden)
Info: Im Rahmen meiner Arbeit bei ABSOLVENTA habe ich damals initial die Link-Tipps des Monats etabliert. Leider weiß ich nicht, wie lange diese nach meinem Weggang gepflegt wurden und ob es diese heute noch gibt? Es war jedenfalls immer wieder spannend nach neuen Themen in der Arbeitswelt zu recherchieren und es hat mir großen Spaß gemacht kleine Abstracts zu schreiben.
Ungelogen, bis vor zwei Wochen kannte ich nicht mal das Wort: Powernapping. Natürlich gehöre ich zu jenen, die gern deutsche Wörter z.B. Nickerchen, Mittagsschlaf mitunter auch einmal den spanischen Ausdruck „Siesta“ benutzen, aber im Rahmen meiner Arbeit am Artikel „Powernapping“ in der heutigen Unternehmenswelt komme ich nicht herum diesen Anglizismus zu benutzen.
Die Thematik Powernapping, die mit diesem Wort einhergeht, finde ich höchst interessant und ich selbst zelebriere bisweilen diese Art des Auftankens der Batterie. Natürlich nur, wenn ich kann.
Den Artikel – publiziert auf absolventa.de – gibt es hier zu lesen:
Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit
Kennst Du das nicht auch? Schwere Augenlieder vor dem Bildschirm. Die Konzentration lässt nach und Du kannst Dich in Angelegenheiten der Tageskorrespondenz kaum konzentrieren. Eventuell war auch der vorhergehende Tag auf Arbeit genauso stressig und lang wie die Tage zuvor. Möglicherweise bist Du aber auch gerade von der Mittagspause zurück und alle Energie des deftigen Mittagstellers wird gerade vom Körper in die Verdauung gesteckt. Manch Einer wünscht sich jetzt nur eines – ein Bett.
Leistungsfördernder Kurzschlaf
Hat sich der übermüdete oder gestresste Mitarbeiter früher verstecken müssen z.B. in der Mittagspause irgendwo im Park, eben Abseits der Pfade, wo einen nicht der Chef oder die Kollegen antreffen können, bieten nun auch deutsche Unternehmen wie z.B. BASF, Opel oder die Lufthansa Rückzugsgebiete für die Mitarbeiter an. Diese Inseln der Ruhe dienen dazu, um kurz vom täglichen Stress abschalten zu können und neue Energie zu tanken. Doch nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit wird erhöht.
Nicht länger als 30 Minuten schlafen!
Die moderne Bezeichnung – Powernapping – steht für den leistungsfördernden Kurzschlaf am Tag. Das ist jener Tagesschlaf, der sich außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase befindet. Der Ausdruck Powernapping leitet sich aus dem Englischen von den Wörtern „power = Kraft“ und „nap = Nickerchen“ ab. Der auch als Kraftnickerchen oder Energieschlaf bezeichnete „Power nap“ sollte sich in einem Zeitintervall zwischen 20-30 Minuten bewegen. Alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. Denn dann fällt der Mensch in tiefere Schlafphasen und aus dieser erwacht man nur sehr schwer.
Mittagsschlaf ist gesund und macht munter
Laut Focus hat in eine groß angelegten Studie der Harvard-Universität Bosten nicht nur nachgewiesen, dass sich die Leistungsfähigkeit bei einem zwanzigminütigen Mittagsschlaf um bis zu 30 Prozent erhöht, sondern gleichzeitig auch das Risiko vermindert, an Herz-Kreislaufkrankheiten zu sterben. Laut Untersuchungen der Nasa steigt die Aufmerksamkeit nach einem Nickerchen sogar um bis zu 100 Prozent.
Der Verzicht auf Ruhe- und Erholungsphasen fordert über kurz oder lang seinen Tribut. So vermuten Wissenschaftler weiterhin, dass Powernapping auch ein geeignetes Mittel gegen das Burn-out-Syndrom zu sein scheint.
Powernapping in Deutschland noch weitgehend verpönt
Ein kurzes Powernapping kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Und trotzdem, kaum jemand traut sich hierzulande zu „powernappen“. Zwar gibt es Vorreiter in Deutschland, die diesen Trend ernst nehmen und daraus ihren Nutzen ziehen, weit verbreitet ist es aber nicht. Doch was Firmen in Fernost, aber auch amerikanische Unternehmen schon seit Jahren bieten, kommt hoffentlich auch den Mitarbeitern in Deutschland zu Gute. Schleißlich wäre das in Anbetracht der Forschungsergebnisse sowohl im Sinne der Mitarbeiter als auch im Sinne der Unternehmen. Immer nur Kaffee zu trinken ist gewiss keine gesunde Alternative. Den Biorhythmus kann niemand austricksen!
Ein Tipp, wenn die innere Uhr nicht funktioniert
Die Gefahr, beim Powernap zu verschlafen, ist natürlich gegeben. Nicht jeder kann sich auf die innere Uhr verlassen. Hast Du keine Schlafinsel mit Vibrationsalarm oder nette Kollegen, die Dich rechtzeitig wecken, kann die altbewährte Schlüsselmethode helfen. Am besten vorher mal zu Hause üben: Den eigenen Schlüsselbund in die Hand nehmen und so positionieren, dass er bei einem Powernapping newtonschen Gesetzen folgt. Denn treten Geist und Körper in den Kurzschlaf entspannen sich auch die Muskeln, und die Schlüsselmethode wirkt wie eine Klingel, wenn der Bund zu Boden fällt. Anschließend kurz strecken und tief durchatmen. Ansonsten tut es auch der Handywecker. In diesem Sinne: Schlaft gut, aber für nur kurze Zeit.
Der Artikel „Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit“ auf absolventa.de. (Link und Artikel nicht mehr vorhanden | Stand: 11.11.2024)
Weiterhin besteht natürlich die Option ein signiertes Buch mit Widmung vom Autor selbst zu erhalten. Einfach ein Posting setzen mit einer Kontaktadresse oder mich über die E-Mail-Kontakt-Adresse anschreiben und ich setze mich mit dem interessierten Leser in Verbindung.
Der Kühlschrank war leer und ich war mit meinem Mitbewohner am Dienstag diese Woche bei Reichelt um die Ecke einkaufen. Reichelt ist ein Supermarkt an der Levetzowstraße nicht weit von meinem alten Kiez. In dieser Gegend habe ich ganze vier Jahre gewohnt und von da aus konnte man sogar sehr oft ein Blick auf die Goldelse werfen, die da oben auf der Siegessäule trohnt; je nachdem, wo man sich gerade im Kiez befand.
Im Supermarkt
An der Fleischtheke vorbei hatte ich von Sascha den Auftrag doch Hackepeter zu holen. Als ich dann knapp 500g bekommen hatte und nebenbei auf meinem Handy eine Notiz eintippte, kam mir im Gang ein Mann entgegen dem ich ausweichen musste. Ich sah kurz auf und … „Aber, … aber … aber das ist doch ‚Schulze gets the blues’“. Oder ist er es nicht?
„Hmm …“, dachte ich und war mir nicht sicher und ging weiter. Bei Sascha angekommen, erzählte ich ihm kurz von meiner Vermutung. Wir holten hier und da noch ein paar Waren ein und dann ging es Richtung Kasse.
Im Fahrstuhl
Da der Reichelt einen Fahrstuhl zur Tiefgarage besitzt und wir mit dem Auto unterwegs waren, mussten wir mit unserem Einkaufswagen eben diesen benutzen. Wie es der Zufall so will, schiebt doch tatsächlich „Schulze gets the blues“ den Einkaufswagen auch noch mit hinein. Ganz ehrlich – ich wäre nicht Jens, wenn ich nicht nachharken würde und nur stumm da stehen würde. Also fragte ich den Herrn Horst Krause, den Schauspieler, ob er es wirklich ist und er bejahte dies.
„Na also“, dachte ich und lächelte Herrn Krause fröhlich zu und ein leider zu kurzes Schwätzchen ergab sich im Fahrstuhl. Sascha hörte gespannt zu.
Ein Foto
Schnappschuss
In der Tiefgarage angekommen, fragte ich Herrn Krause höflich, ob er denn nicht ein Foto mit mir machen möchte. Und siehe da, ohne mit der Wimper zu zucken und sehr heiter aufgelegt, gab er mir ein „Selbstverständlich!“ zurück. „Wie woll’n sie denn?“
„Na gleich hier, ganz unkompliziert. Von mir aus auch mit dem Einkaufswagen“, meinte ich.
So entstand das Bild mit dem Schauspieler Horst Krause und dem Einkaufswagen vor uns. Ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut Herrn Krause alias „Schulze“ im Film – Schulze gets the blues – getroffen zu haben. Ich wünschte ihm noch einen angenehmen Abend und bedankte mich. Zu Hause in der WG erzählten wir dann, beim vertilgen des Hackepeters auf einer „Stulle„, die überraschende Begegnung unserer Mitbewohnerin.