Martin Walker stellt sein neues Buch „Delikatessen“ vor – Lesung in der Thalia-Buchhandlung in Berlin mit Moderatorin Margarete von Schwarzkopf

Buchmesse Leipzig, Diogenes Verlag und Martin Walkers „Bruno, Chef de Police“ …

Entdeckt habe ich Martin Walker auf der Buchmesse 2010 am Stand des Diogenes Verlags. Ich erhielt überraschenderweise ein noch nicht rezensiertes Exemplar mit dem Vermerk es nicht vor dem 27. Mai 2010 zu besprechen. Angetan vom Cover des Buches und mit einer gehörigen Portion Neugier habe ich mich noch am selben Abend in den 2. Fall des Protagonisten von Martin Walker „Bruno, Chef de police“ gestürzt; ohne den 1. Fall zu kennen.

Alles begann mit dem Roman „Grand Cru“ dem 2. Fall von Bruno, Chef de police

Martin Walker - Bruno-Zyklus - Alle bisher erschienen Romane
Martin Walker – Bruno-Zyklus – Alle bisher erschienen Romane

Natürlich begann es nicht mit „Grand Cru“, sondern mit dem Roman „Bruno, Chef de police,“ welches dann der erste Fall war (siehe Chronolgoie des Bruno-Zykluses am Ende des Artikels). Das Cover hatte es mir jedoch wahrlich angetan. Ich muss zugeben, ich bin jemand, der seine Kaufentscheidung zwar primär vom Inhalt, aber eben auch vom Cover abhängig macht. Ein schönes Cover, bleibt ein schönes Cover! Mehrere Weinfässer waren darauf zu sehen und meine Phantasie erträumte sich einen richtig guten Krimi auf dem Lande. Das „Grand Cru“ mehr war als nur ein Kriminalroman, sondern auch eine Geschichte zum Thema Liebe, die vom 1. Walker-Roman „Bruno, Chef de police“ weiter gesponnen wurde, erfuhr ich erst während der Lektüre. Neben interessanter Historie, passend zum Fall, mit entsprechenden Fakten für den Leser, wandelte ich gleichzeitig bei Martin Walkers Romanen mit zusätzlich mit meinem Gaumen über die Zeilen jedes Buches. Denn in seinen Romanen wird von guten Weinen, selten und gutschmeckenden Pilzen wie „Schwarze Diamanten“ sowie vorzüglichen Gerichten berichtet und liebend gern möchte man sich beim Lesen mit an den Tisch der jeweiligen Szenerie setzen. Und am Ende seiner Romane hat der Leser große Lust das Fleckchen Erde zu besuchen, wo die Geschichten von Martin Walker spielen, nämlich im Städtchen Saint-Dennis im Perigord in Frankreich. „Meine Bücher sind ein bisschen Reisebuch, Kochbuch und Geschichtsbuch. Ich wäre gelangweilt von nur Mord und Totschlag“, sagte Martin Walker bei seiner Lesung.

Martin Walker Lesung in Berlin

Martin Walker signiert
Martin Walker signiert

Die Lesung zu seinem neuen Roman „Delikatessen“ fand am 04.05.2012 in der Thalia-Buchhandlung in den Hallen „Am Brosigturm“ in Berlin statt. 20:15 Uhr ging es los und schon zu Beginn tummelten sich Leser am Stand der Weinverkostung, die gleichzeitig zu Walkers Lesung als Extra-Schmankerl dazu gehörte. Es gab Weine aus dem Bergerac von denen der Autor selbst ein Loblied singen konnte. Zusammen mit der Journalistin und Moderatorin an diesem Abend, Margarete von Schwarzkopf, gestaltete sich ein amüsanter und höchst abwechslungsreicher Leseabend.

Archäologie und das Leben im Perigord im Roman „Delikatessen“

Im wundervoll moderierten Dialog zwischen Margarete von Schwarzkopf und Martin Walker erfuhren die Teilnehmer der Lesung mehr und mehr über den Autor und über seinen neuesten Roman wie z.B., dass es in ihm um Archäologie, um Geschichte geht, dass auch die ETA sowie das Thema Stopfleber und die Organisation PETA eine große Rolle spielen. In seinem neuen Roman taucht Martin Walker tief in die Vergangenheit ab, ganze 40.000 Jahre geht es zurück. Es geht um die Menschen die damals im Gebiet von Perigord gelebt haben. Es geht um den Neandertaler. Es geht aber auch um jene Menschen, die heute in dieser Gegend leben und selbst das Essen anbauen, das Obst von Hand pflücken und eigenes Geflügel halten. Martin Walker erzählt, das er die Leser teilhaben lassen möchte, von dem Leben der Menschen im Perigord. „Die Leute leben von diesem Land“, sagte er. Er selbst praktiziert es so auf seinem eigenen Landstück. „Eigenes Geflügel und die gelegten Eier selbst essen.“ Scherzhaft erzählte Martin Walker, dass er seinen Hähnen und Hühnern Politikernamen gegeben hat und mit einer witzigen Poente meinte er: Huhn „Frau Merkel“ legt die größten Eier (kann sein, dass es auch die meisten Eier waren). Das Publikum lachte. Ob dies wirklich stimmt, sei noch zu beweisen.

Thema: ETA, Delikatessen und Bruno auf der Leinwand

Margarete von Schwarzkopf und Martin Walker im Dialog - Lesung in Berlin
Margarete von Schwarzkopf und Martin Walker im Dialog – Lesung in Berlin

Im Roman selbst geht es um einen Toten in einer Höhle, der eine Armbanduhr trägt, eine Swatch. Die gab es vor 1983 nicht. Also stimmt da etwas nicht und somit hat Bruno wieder einen Fall. Die Idee zum Buch selbst habe er tatsächlich gehabt als wahrhaft ein französischer Polizist von der ETA erschossen wurde, so der Autor. Zusätzlich wurde im Dialog von Margarte von Schwarzkopf mit dem Autor Martin Walker ein weiteres Geheimnis gelüftet. Auf die Frage nach der Verfilmung des Polizisten erfuhren wir, dass er sich schon am nächsten Tag, hier in Berlin, in Gespräch mit dem ZDF und ARTE befinden würde. Es wird also auch spannend im cineastisch Sinne rund um den literarischen Protagonisten Bruno aus „Delikatessen“, der auch mit der Liebe und demzufolge mit den Frauen so seine Problemchen hat. „Bruno ist kein Gigolo“, erklärte Martin Walker, „er will wie viele andere Männer auch eine Familie. Seine Geschichte ist die wie von vielen anderen: Die eine Liebe geht, verlässt ihn. Geht in eine andere Stadt. Eine neue Frau kommt und irgendwann kommt die alte Liebe wieder und das … das bringt eben Probleme. Aber genau das sind die Geschichten aus dem Leben. Sagen wir – die Komplikationen aus dem Leben.“ Genau das macht diesen Bruno auch „Dsympathisch, meinte schon zu Beginn der Lesung Frau Margarete von Schwarzkopf, er ist kein Schürzenjäger und trotzdem hat er Problem mit den Frauen. Gerade als „Frau“ war Margarete von Schwarzkopf wie sicherlich viele Leserinnen am Liebesleben von -Bruno, Chef de police- im nunmehr 4. Fall „Delikatessen“ interessiert und harkte oft in dieser Thematik nach. Martin Walker stand mal auf Deutsch und mal auf Englisch der Journalistin Rede und Antwort, die während der Lesung den deutschen Part las. Martin Walker hingegen las auf Englisch und am Ende erfuhren wir, dass beide Damen aus den bisher erschienen Romanen wieder ein Thema sein werden.

Disziplin als Autor – Tipps von Martin Walker

Martin Walker - Delikatessen - Diogenes Verlag
Martin Walker – Delikatessen – Diogenes Verlag

Bei der Frage von Margarete von Schwarzkopf an Martin Walker wie er neben seinen vielen Tätigkeiten seine Disziplin für ein neues Buch alljährlich halten könne, antwortete dieser auf interessanter Art und Weise: Als Journalist war es kein Problem 1.000 – 1.500 Wörter am Tag zu schreiben. Es fiele ihm leicht und es macht ihm Spaß. Genau das ist der Grund warum am Ende des Tages auch 1.000 Wörter auf dem Papier stehen sollten. 1.000 Wörter, das ist meine Disziplin und die brauche ich als Autor auch. Und da hat er vollkommen Recht! Diesen Tipp muss ich mir merken und sicherlich hilft dieser Schreibtipp auch so manch anderem Autor. Wir können nur hoffen, dass Martin Walker auch in diesem Jahr seine Disziplin hält, so dass wir im nächsten Jahr einen weiteren Bruno Roman aus dem Bruno-Zyklus zu lesen bekommen. Vorerst jedoch können wir uns nun mit der „Lese-Delikatesse“ des 4. Falls für Bruno -Chef de police- begnügen: Delikatessen. Allseits guten Lesehunger!

Sämlichte bisher erschienen Romane des Bruno-Zykluses des Autors Martin Walker:

  • Bruno Chef de police, Diogenes, Zürich 2009.
  • Grand Cru. Der zweite Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2010.
  • Schwarze Diamanten. Der dritte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2011.
  • Delikatessen. Der vierte Fall für Bruno, Chef de Police, Diogenes, Zürich 2012.

Urheberrecht – Das Kürzel COPYRIGHT: Wie lautet die Tastenkombination für das Copyright-Zeichen?

Zeichen für Copyright
Zeichen für Copyright

Sinn und Zweck des Copyright-Zeichens

In der Kreativwirtschaft gebrauchen Autoren, Texter, Konzepter, Musiker, etc. das Copyright-Zeichen, um auf ihre Kreativleistung hinzuweisen. Es dient auch dazu für sich selbst sicher zu stellen, dass bei Benutzung ein entsprechendes Entgelt für das schon fertige Produkt (z. B. Text, Bild, Melodie, etc.) anfällt. Bei einem Autor beispielsweise steckt eben eine kreative Leistung in Form eines Textes dahinter. Das kann ein ganzer Roman oder auch nur ein Artikel oder ein echt witziger Claim für die Werbung sein. Dafür wurde Zeit investiert, auf die nötige Inspiration gewartet und mit Worten gekonnt jongliert bzw. mit erworbenen oder recherchiertem Fachwissen ein Endprodukt mit Mehrwert erstellt. Genau diese Leistung sollte von jedem Menschen respektiert und honoriert werden. Schließlich müssen auch „die Kreativen“ von etwas Leben.

Wie lautet nun die Tastenkombination für das Copyright-Zeichen?

Das Zeichen für Copyright in der Tastenkombination

Es gibt verschiedene Möglichkeiten via Computer seine Kreativleistung – geistiges Eigentum – zu kennzeichnen:

  1. über Microsoft Word – [ALT] + 0169 oder [ALT] + 184 auf dem Nummernblock der Tastatur
  2. auf Notebook-Tastaturen besteht die Möglichkeit über die Fn-Taste das Copyright-Zeichen zu generieren
  3. Copyright für Mac Computer: „ALT“ und „G“.
  4. in Microsoft Word funktioniert z. B. auch „ALT GR + C“.
  5. wenn alles nicht hilft oder gerade machbar ist, dann kann sich der Kreative mit der einfachen Zeichenzusammensetzung (c) bedienen

Autoren und andere Kreative in Brot und Lohn

Wer liest nicht gern ein Buch und lässt sich von der Geschichte fesseln? Wer geht nicht gern mit dem Partner ins Kino und taucht ab in eine andere Welt in Form eines Buches und wer mag es nicht bei einem Lied zu tanzen oder zu entspannen? Autoren müssen und wollen von ihren Produkten leben. Vor allem wollen sie ja weiterhin ihren Beruf, ihre Berufung ausüben und das nächste Projekt verwirklichen. Daher ist es nur fair, wenn diese Kreativ-Leistung anerkannt und entsprechend honoriert wird. Bei Autoren sind es oft die Tantiemen oder die weiteren Verwertungsrechte (Urheberrecht §15 UrhG, Regelung in den §§ 16-22), die ihr geistiges Eigentum schützen und ihnen eine Basis zum Leben geben. Das „Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte“ kann jeder Interessiert auch im Internet nachlesen.

Andere Artikel zum Thema Urheberrecht auf dem Blog „Der Tausendfüßler“:

 (Artikel aktualisiert: 17.02.2025)

Die Berliner Band „Berge“ auf dem Weg zum zweiten Album „Vor uns die Sinnflut“

„Berge“ – Was für ein Band-Name? Da gibt es viele Assoziationen, die einem ad hoc einfallen.

Legt man die CD des Albums „Keine Spur“ in die Anlage ein und hört der Berliner Band Berge zu, dann ist es als würde der Hörer auf dem Berg stehen und mit ihnen zusammen ins Leben schauen. So von oben herab, über den Dingen mit einer elfenbeinturmartigen spritzigen Melancholie  oder einfach in Metamorphose zusammen mit dem „Berg“ – mittendrin im Leben -, begleitet der Hörer die Band mit ihren deutschen Texten, die mal heiter-fröhlich, aber auch nachdenklich-tiefsinnig sind. Zu hören ist das Ganze melodische Potpourri des Lebens von rechts und von links sowie auch von vorn und von hinter dem „Berge“.

Berge, dass sind die Künstler Marianne Neumann und Rocco Horn und die Musiker um sie herum. Sie nennen sich selbst „moderne Großstadthippies“. Mit ihnen zusammen beginnen Zuhörer zu träumen und reihen sich als Beobachter mit ihnen zusammen in den kreativen Reigen der Melodie ein. Und die Texte, die erzählen ihre eigenen Geschichten.

„Vor uns die Sinnflut“ – Das 2. Album der Band Berge

Mit der Veröffentlichung der Single „Meer aus Farben“ im Oktober 2011 gab es schon einmal einen Vorgeschmack auf das zweite Album der Band. „Vor uns die Sinnflut“ lautet der zukünftige Titel und zusammen mit seinen Fans will Berge das neue Album endlich auf die Beine stellen. Da Berge unabhängig von einer Plattenfirma und mit völlig künstlerischer Freiheit an ihrem Album arbeiten wollen, haben sie eigens dafür ein Projekt auf der Plattform SellaBand.de ins Leben gerufen. Was ist SellaBand? SellaBand – Fans investieren in die Band … und bei Berge erhalten sie auch was zurück.

  • hoertberge – Projekt auf SellaBand [Link nicht mehr vorhanden]

Crowdfunding-Aktion zur Realisierung des 2. Albums auf SellaBand

Die Band Berge bittet ihre Fans um finanzielle Unterstützung und zwar mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion. Ziel ist es 10.000 Euro zusammen zu bekommen. Am Ende steht dann das neue, das 2. Album der Berliner Band Berge „Vor uns die Sinnflut“ mit 12 Popsongs. Mit 10 Euro ist man dabei, natürlich kann auch mehr in die Band investiert werden und der Fan bekommt neben den neuen Liedern als Dankeschön noch einiges mehr zurück wie z.B. freier Eintritt zu den Konzerten und kostenlose Downloads der Lieder. Die Band kann sogar im Studio besucht werden und außerdem gibt es CDs und Merchandise-Pakete u.v.a.m.

Online-Akustikkonzert auf ustream.tv

Bei  der Marke 3.000 Euro  gibt es ein Online-Akustikkonzert via ustream.tv für alle Seallaband-Believer. Dies ist schon mal ein schöner Vorgeschmack auf das Album. Derzeit befinden sich Berge im Studio und arbeiten mit Gastmusikern intensiv an ihrem neuen Album.

Die Berliner Band Berge

Wer mehr über die Band erfahren will, braucht einfach nur auf die Homepage der Berliner Band Berge zu gehen. Auf dieser erfahren Fans und Interessierte alles über die Band und können sich alle vorhandenen Videos in Ruhe anschauen. Sogleich erhalten die Leser des Berge Blogs  einen Einblick in das Bandleben sowie Informationen zu bisherigen wie auch zukünftigen Projekten.

Meer aus Farben - Berge - Bildquelle hoertberge.de
Meer aus Farben – Berge – Bildquelle hoertberge.de

Wem die Philosophie und die Musik der Band Berge gefällt und den tatkräftigen Geist abseits großer Plattenbosse und Mainstream unterstützen will, der hat jederzeit die Möglichkeit auf seine Weise am 2. Album „Vor uns die Sinnflut“ mitzuwirken. Wir können also gespannt sein auf die kreative Flut voller Sinn im 2. Album der Band Berge „Vor uns die Sinnflut“.

(Artikel aktualisiert 27.02.2026)

Bücher von Jens Böhme:

Frohes Fest und einen „juten“ Rutsch in das Jahr 2012!

Weihnachten 2011

Weihnachten 2011
Weihnachten 2011

Heilig Abend: Da wird es besinnlich, da sitzt jeder mit seinen Liebsten zusammen und begeht das Weihnachtsfest. Der eine mag es eher traditionell, ein anderer feiert das Fest lieber modern und avantgardistisch. Meisten mit der Familie, dem Partner oder den Freunden, das ist es, was zählt. Dafür sollten wir auch dankbar sein, denn nicht jeder Mensch hat dieses Glück und die Möglichkeit, das in dieser Art und Weise zu genießen bzw. zu zelebrieren. Es gibt Menschen in Berufen, die für uns da sind. Es gibt Obdachlose, die kein zu Hause haben und es gibt Menschen, die allein sind. Aber uns alle verbindet DER WEIHNACHTSBAUM, den wir an Heilig Abend zu Hause geschmückt haben, an dem wir letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt vorbei gelaufen sind oder – wie ich heute – den ich im Berliner Hauptbahnhof heute noch bestaunt habe. Irgendwo ist immer ein Weihnachtsbaum …

Der Weihnachtsbaum – Symbol der Liebe und Phantasie

Weihnachtsbaum im Berliner Hauptbahnhof 2011
Weihnachtsbaum im Berliner Hauptbahnhof 2011

Egal, ob der Baum nur einen halben Meter hoch ist, zwei, drei oder vier oder gar aus Plastik ist oder wie bei mir ein Bonsai-Baum von knapp 70 cm, von dem ich mich einfach nicht trennen kann, er ist ein Symbol. Mein Weihnachtsbaum hat schon seit zwei Jahren alle Blätter verloren und hat von mir eine Mini-Lichterkette aufgesetzt bekommen. Er ist von kleinen Anhängern und Mitbringseln geschmückt und somit ein Weihnachtsbaum für Liebe, für Phantasie und das Zusammensein & Zusammengehören in dieser doch schnellen Welt. Meinen Baum schmückt ein Engel aus Keramik, zwei Herzen aus Holz, ein stylischer Weihnachts-Stern und Schleifchen. Da dieser Baum nur noch ein Gerüst aus Holz ist, aber eben mit diesen Dingen geschmückt, besitzt für mich immer noch Leben und gibt mir Freude. Es ist mein Baum und jeder, der mich besucht, darf ihn sehen und auch heute wird er im Mittelpunkt des Abends stehen und leuchten.

Ich wünschen meinen Lesern sowie den Menschen, die mich kennen und die mir nahe stehen, ein gesundes Leben und immer währende Freude an den Menschen, die sie umgeben und den Dingen die das Leben ausmachen.

Frohes Fest und einen guten & gesunden Rutsch in das kommende Jahr!

Euer Jens

Grün leuchtende Tausendfüßler – Ein Fundstück zum Thema Tausendfüßler aus dem Internet

Das grünliche Glimmen des Tausendfüßlers Motyxia sequoiae

Der grün-glimmende Tausendfüßler - Bild J. Böhme
Der grün-glimmende Tausendfüßler – Bild J. Böhme

„Hey Jens, ich hab da was Interessantes für Dich.“ Eine Kollegin sendete mir eine interessanten Link aus dem Bereich der Wissenschaft zum Thema – Tausendfüßler – zu. Da mein Romantitel „Der Tausendfüßler“ und das dazugehörige Blog ja diesen Namen trägt und es ja auch um die Irrungen und Wirrungen im Leben des Tausendfüßlers Conrad Wipp geht, ist jede interessante Geschichte gern gesehen.

Ein Tausendfüßler-Artikel aus Online-Ausgabe der Financial Times Deutschland

In der Financial Times gab es online folgenden Artikel „Leuchtende Tausendfüßler warnen ihre Feinde“ (ftd.de). (Verweis nicht mehr vorhanden – alternativ hier der spiegel.de-Beitrag „Biolumineszenz: Tausendfüßer schrecken Feinde mit Leuchten ab) Wen es interessiert und wer mehr darüber erfahren möchte, warum die in einigen Bergregionen Kaliforniens am Boden liegenden Tausendfüßler nachts wie ein umgekehrter Sternenhimmel leuchten, der folge einfach dem Link. Höchst interessant ist der wissenschaftlich nachgewiesene Fakt im Experiment von Paul Marek von der Universität von Arizona in Tucson, der erklärt: „Dies sei der bisher einzige Fall, in dem Biolumineszenz im Tierreich nicht zur Kommunikation mit Artgenossen oder zur Anlockung von Beute, sondern als Warnung eingesetzt werde.“

Wer hätte das gedacht? – Ein grün-glimmender Tausendfüßler

Na, wenn sich der Protagonist meines Romans, da einmal eine Scheibe abgeschnitten hätte! Einfach grün leuchten, wenn so ein Kampfkoloss wie Udo im Fitnessstudio auf ihn zu kommt und einen auf großen Macker macht. Aber er hat es ja auf seine Art gelöst. Wie? Nun, das lieber Leser gibt es selbstverständlich im Buch zu erfahren.

Literaturtipp – Liebesroman:

Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)

Über die Liebe in der Literatur – Eine Textpassage aus dem Buch „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz

Der Text des Romans DER TAUSENDFÜSSLER handelt auch von der LIEBE

Der Tausendfüßler - Das Blog zum Roman
Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman

Als ich das Blog „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“ 2009 ins Leben rief, hätte ich niemals gedacht, dass ich so viele Texte über den Roman in Zusammenhang mit Literatur und den hiesigen Literaturzirkus, vor allem aber über die Liebe, wie auch über Berlin und interessante Ereignisse schreibe. Alles was mir vor die Schreiberlinse geriet und die Zeit mir Puffer gab für einen neuen Blog-Text gelangte schließlich in unterschiedlichem Intervall auf dem Blog. Vor allem über das Thema Liebe schreibe ich gern! Denn ist es nicht das große Etwas in unserem Leben, das uns alle mal mehr mal weniger im Leben und im Alltag beschäftigt?

Das Thema Liebe in der Literatur

Da mein Roman „Der Tausendfüßler“ (Exposè), neben der extravaganten psychologischen Charakternote des Protagonisten Conrad Wipp, auch im Grundtenor ein Liebesroman ist, beschäftigt mich das große Thema Nr. 1 – Die Liebe – außerordentlich. Überall, wo ich ein interessantes Thema zu Liebe und zu Partnerschaft, vor allem aber auch das Thema Liebe in der Literatur entdecke, möchte ich meinen Lesern gern davon berichten. Entdeckungen gibt es fast in jedem Buch; wissenschaftliche Bücher über Physik zum Thema String-Theorie einmal ausgenommen. Wobei der Leser zwischen den Zeilen eines solchen Physiker-Buches die Liebe des Autors zur String-Theorie durchaus entdecken kann.

Die Liebe in der Literatur: So gibt es ab und an das ein oder andere Schmankerl. Heute und hier aus dem Buch von Herrn Dietrich Schwanitz (Anglist, Literaturwissenschaftler, Autor).

Ein Fundstück über die Liebe bei Dietrich Schwanitz

Es folgt ein Zitat aus dem Werk „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz (23.04.1940 – 17.12.2004), der neben anderen Publikationen auch den Roman „Der Campus“ geschrieben hat. Verfilmt wurde „Der Campus“ vom Regisseur Sönke Wortmann mit Heiner Lauterbach, Sibylle Canonica und Sandra Speichert in den Hauptrollen (Produzent: Bernd Eichinger 11.04.1949 – 24.01.2011).

Über die Liebe in der Literatur - LIEBE
Über die Liebe in der Literatur – LIEBE

Dietrich Schwanitz – Abschnitt: Können

„[…] Nirgendwo erfährt man so viel über die Liebe wie in der Literatur. Das liegt daran, daß sie ihre ähnlich ist. Sie verführt zum Miterleben, appelliert an die Phantasie und entbanalisiert das Leben. Literatur begründet wie die Liebe eine Form der Intimität. Literarische Gestalten kennt man besser als sich selbst. Diese Nähe ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, daß sich Frauen stärker für Literatur interessieren als Männer. Deshalb müssen Männer erst in der Liebeskunst der Literatur unterwiesen werden.“

Quelle: Dietrich Schwanitz, BILDUNG – Alles, was man wissen muß, S. 518, Goldmann Verlag, Frankfurt am Main 1999.

 

WELT-KUSS-TAG – Tage, die es gibt!

Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG

  1. Ein Tag zum Küssen – Der WELT-KUSS-TAG
  2. Alle mal hergeküsst!
  3. Unterschiedlich Küsse

Ja, es gibt Sie, diese ganz speziellen Tage. Hat der Unwissende einmal davon erfahren, dann versucht er sich im nächsten Jahr daran zu erinnern oder aber diesen Tag, wenn ihm dieser in irgendeiner Art und Weise zusagt, zu zelebrieren. Wie in diesem Blog schon des Öfteren bestimmte Tage näher beleuchtet und auch angetasert wurden wie z.B. „Murmeltiertag“ (Groundhog Day), „Weltknuddeltag“ (Weltumarmungstag) oder äußerst passend zum Literatur-Blog der „Welttag des Buches“, gibt es auch am heutigen Tag einen äußerst sympathischen Anlass in Bezug auf „besondere Tage“: Nämlich den WELT-KUSS-TAG.

Alle mal hergeküsst!

Herrlich – Weltkuss-Tag! Wir nehmen uns also heute kein Beispiel am bekannten Pop-Song der Band „Die Prinzen“ mit ihrem Hit aus dem Jahr 1992 „Küssen verboten“, sondern machen das, was an so einem Tag einfach dazu gehört. Wir küssen den oder die Liebste einmal mehr, natürlich auch die Mutti und den Vaddi. Nur zu: Auch die Frau mit dem hübschen Augenaufschlag in der S-Bahn (natürlich nur mit Handkuss – man(n) weiß ja nie), vielleicht auch den netten Mann auf der obersten Treppenstufe, weil er den Kinderwagen hoch getragen hat und überhaupt …, wer will auch den Chef oder die Chefin. Egal, küsst einfach! Denn beim Küssen passiert was Wundervolles. Probiert es aus … natürlich nur wer will!

Lustiges "WELT-KUSSS-DAY" Bild einer KI - Ein surreales Wirrwarr
„WELT-KUSSS-DAY“ – Bild einer KI – Ein surreales Wirrwarr! – Was stimmt denn hier nicht?

Unterschiedlich Küsse

Wie es immer so ist, gibt es von einer Sache nicht nur ein Ding. Das Leben ist vielfältig und einfallsreich. Es muss ja schließlich auch ab und an kompliziert und abwechslungsreich sein oder eben zur Situation passen. Daher ist Kuss nicht gleich Kuss! Schön für den, der Küsse unterscheiden kann. Je nach ihrer Funktion und ihrer Bedeutung kann ein Kuss ein Freundschaft-, ein Verehrungs- oder sogar ein Unterwerfungskuss sein. Natürlich gibt es auch diese Küsse: Friedens-Kuss, Versöhnungs-Kuss, Kuss im Taumel der Freude, aber auch den familiären Kuss. Schön ist auch ein Willkommens-Kuss zu erhalten. Weniger schön, aber meistens umso leidenschaftlicher – der Abschieds-Kuss aus Liebe am Bahnhof.

Und da wir gerade bei der Liebe sind, natürlich nicht zu vergessen der Liebeskuss. Natürlich gibt es noch andere unterschiedliche Kuss-Formen und Kuss-Anlässe in unterschiedlichsten Ausprägungen, aber beim Schönsten – dem Liebeskuss – soll es für diesen Artikel erst einmal gewesen sein. Wem noch ungenannte Küsse spontan einfallen, der kann diese gern in einem Kommentar hinterlassen. In diesem Sinne – nicht vergessen: Heute ist Welt-Kuss-Tag!

Einen interessanten Artikel in Form eines Interviews zum Thema küssen gibt es auf welt.de „Was Sie über das Küssen wissen sollten“.

Wann ist der WELTKNUDDELTAG? – Hier geht es zum Artikel: „Heute ist Weltknuddeltag (Weltumarmungstag) – Knuddel frei!

Literaturtipp für Erwachsene – Der Liebesroman:

Schwuppdiwupp! – Kalendarischer Sommerbeginn, Mittsommernacht und der längste Tag des Jahres

Abenddämmerung
Abenddämmerung

Der 21. Juni ist der kalendarische Sommerbeginn. Wir befinden uns also jetzt im Sommer. Juhhhuu, der Sommer ist da! Stets wünschen sich die Menschen in der kalten Jahreszeit den Sommer herbei und oft erscheint er noch weit entfernt. Heute jedoch ist Mittsommernacht.  Ist der Sommer mit seiner Mittsommernacht dann endlich da, fragt sich so mancher: Wo ist eigentlich die Zeit nur geblieben? … Ja wo denn nur?

Schwuppdiwupp – der Sommer ist da!

Der 21. Juni 2011 ist somit auch der längste Tag im Jahr. Heute gibt es demzufolge auch die kürzeste Nacht des Jahres und leider geht es ab morgen schon wieder in Richtung Winter mit der Helligkeit bergab und die Nächte werden wieder länger. Aber wer will das schon gern hören? Lassen wir doch die Kirche im Dorf und nehmen Mittsommernacht am heutigen Tag als Status Quo an. Keine Angst, auch am nächsten Tag werden wir die Vögel bei Zeiten in den Morgenstunden zwitschern hören. Und! Der Sommer fängt ja Gott-sei-Dank erst an.

Da der Sommer nun gerade erst einmal begonnen hat, lehnen wir uns also zurück und genießen die wärmste Zeit des Jahres. Schon Dieter Thomas Kuhn sang in der Cover-Version des Songs von Chris Roberts „Hab Sonne im Herzen, egal, ob es stürmt oder scheint, …“

„ … greif zu in der Liebe, das Schöne ist schön nur auf Zeit. Hab Sonne im Herzen …“

Zum Thema „Mittsommer“ – Feste, Mythen und Rituale Informationen auf suite101.de (Das Netzwerk der Autoren)

Krimi um Easy Abi – Betrug an Abiturienten bei easy-abi.de in Berlin

Das Fenster zum Hof – Schlesiche Straße

ABI da - Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin - Foto Jens Böhme
ABI da – Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin – Foto Jens Böhme

„Abi da – Fahrt weg!“ Eine etwas dilettantische Aufmachung, aber durchaus kreativ wahrnehmbar. Zumindest von unseren Büroräumen von Gegenüber können wir den Frust der Abiturienten erkennen. Seit 2 Tagen avanciert der Kreuzberger Hinterhof auf der Schlesischen Straße zum zentralen Sammelpunkt von Berliner Abiturienten und Medien, die schon im Frühling das passende zum kommenden Sommerloch beitragen bzw. gefunden haben. Eine Schweinerei ist der Betrug allemal und der Frust der Abiturienten durchaus nachvollziehbar.

Es ist ein kleiner Krimi in Echtzeit

Das Abitur ist geschafft und nun soll es mit einer entsprechenden Feier ab in den neuen Lebensabschnitt gehen. Die Feier oder die Fahrt soll unvergesslich bleiben und die heutige Zeit macht es möglich dies entspannt in andere Hände als die der Schulleitung oder dem Klassensprecher zu geben. Die Betreiber von easy-abi.de versprachen genau das: ABI-Reisen, ABI-Bälle, ABI-Partys, ABI-Shirts bis hin zum ABI-Buch; letzteres wurde früher mal ABI-Zeitung genannt und selbst gemacht. Die Betonung liegt auf „selbstgemacht“. Aber ganz ehrlich: Man muss ja allen Unkenrufen älterer Generationen in diversen Kommentaren hiesiger Internet-Artikel, wie zum Beispiel auch im Tagesspiegel „Schüler und Eltern wehren sich gegen Abiball-Betrug“, auch mal etwas entgegen halten. Nämlich, dass wir uns nicht mehr im 20. Jahrhundert befinden. Kurz um: Warum nicht Outsourcing? Macht doch heutzutage jede Firma und fährt dadurch Gewinne ein, spart Kosten und schafft Zeit für andere „wichtige strategische Arbeiten“. Personal und Arbeit einfach nach draußen verlegen, mehr Zeit und Geld für das eigene Leben. Das reimt sich sogar. Und dieses auf Kosten der Arbeitnehmer bzw. jene, die gern einen Job hätten oder jene in Übersee, die den WM-Fußball für’n Äpel und ein Ei zusammennähen. Die „Großen“ und „Alteingesessenen“ in der Wirtschaft machen es vor, die heranwachsende Generation, hier explizit die Abiturienten, selbstverständlich nach. Natürlich mit mehr oder weniger Erfolg. Warum auch nicht? Die Idee von Easy ABI klingt gar nicht mal so schlecht und Abiturienten gibt es schließlich jedes Jahr. Aber die Umsetzung, die stinkt … die stinkt nach Betrug. Da ist etwas faul im Staate Dänemark!

Meldungen, Gerüchte und Aktionen bei easy-abi.de

Bei Easy ABI GmbH ging diese Rechnung des Outsourcings völlig in die Hose. Es wurde investiert und es wurde verloren. Summen zwischen sechs und 16.000 Euro pro Schule, heißt es bei tagesspiegel.de. 24 Berliner und vier Brandenburger Schulen sollen laut Polizei davon betroffen sein. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlung gegen die Easy ABI GmbH aufgenommen. Wie hoch der Schaden am Ende sein wird, ist noch unklar. Der Schaden für die Abiturienten jedoch liegt auf der Hand: Keine Abschluss-Feier, kein T-Shirt, keine Fahrt, kein Pomp für die so assoziativ betitelte „elitäre Patygeneration“  und jene Generation ohne eigenes Geld in der Tasche. Und wer bitte bezeichnet sich hier als Elite? Abitur ist ein Abschluss, sicherlich nicht der Schlechteste, aber zur Elite braucht es noch ein paar Steine der Weisheit auf dem Lebensweg mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass „unsere zukünftige Elite“ wie ich von einigen Kommentar-Schreibern las, daraus nicht die falsche Lehre daraus zieht und durch Easy ABI gelernt hat, wie man Otto-Normal-Verbraucher (zu denen gehören seit jeher auch die Abiturienten) so richtig bescheißt.

Na warten wir es ab, das letzte Wort in Sachen Easy-ABI-Abzocke ist sicherlich noch nicht gesprochen und somit schließe ich diesen Kommentar mit einem Zitat von Wilhelm Busch „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe  …“

Was es auf Facebook bei EASY ABI zu lesen gibt … (Link gelöscht 23.06.2015, nicht mehr verfügbar)

Karneval der Kulturen – Berlin feiert wieder seine Vielfalt mit Straßenfest und Umzug

Es ist wieder soweit der Karneval der Kulturen steht vor der Tür. Vom 10. bis 13. Juni 2011 gibt es in Berlin Kreuzberg wieder eine Festmeile für die unterschiedlichsten Kulturen in Berlin. Viele Menschen aus anderen Ländern und unterschiedlichen Kulturen präsentieren sich auf Bühnen in Musik und Tanz, mit ihren Ständen am Straßenrand und auf Wiesen sowie in extravaganten Aktionen den Berlinern und Besuchern der Stadt. Der Karneval der Kulturen bedeutet Straßenfest und Umzug. Für viele Berliner ist der Umzug der Höhepunkt am Sonntag, andere wiederum genießen primär das Schlendern über das Festgelände am Samstag.

Karneval der Kulturen – Das Straßenfest

Bühne - Karneval der Kulturen
Bühne – Karneval der Kulturen

Das Straßenfest erreichen Besucher direkt von der U-Bahn Hallesches Tor (U1 & U6) sowie Mehringdamm (U6 & U7). Von da aus kann es ab auf die -Meile der Kulturen- rund um die Blücherstraße gehen. Der Eintritt ist frei. Es gibt um die 350 Stände, die besondere und bekannte Speisen sowie Getränke anbieten. Allerlei Kostbarkeiten und Schnickschnack wird gezeigt. 4 Bühnen mit dem Sound von Berlin und den Klängen aus aller Welt werden Besucher des Straßenfestes unterhalten.

Erfahren Sie mehr über: Hintergrund und Geschichte Karneval der Kulturen

Auf und vor den Bühnen wird musiziert, gesungen und getanzt. Es ist ein Miteinander einer durcheinandergewirbelten Gesellschaft, die als „Multi Kulti“ bezeichnet wird. Trotzdem grenzt sich jeder voneinander ab, ob als einzelnes Individuum oder als Zugehöriger einer Gruppe mit einem eigenen unverwechselbaren Akzent. Das Schöne beim Karneval der Kulturen ist dabei die Verschmelzung dieser Abgrenzung zu einem gemeinsamen Kontinuum mit vielen Farbklecksen. Das macht dieses Fest so besonders und einzigartig!

Karneval der Kulturen – Der Umzug

Umzug - Karneval der Kulturen
Umzug – Karneval der Kulturen

Der Umzug startet am Hermannplatz über Hasenheide und Gneisenausstraße bis Yorckstraße. Er besteht stets aus einem bunten Potpourri von Umzugsgruppen, die mit ihren Beitrag politisches Tagesgeschehen, Migrations- oder Umweltpolitik, wie auch persönliche Geschichten und Darbietungen von 12:30 Uhr – 21:30 Uhr aufzeigen. „Musik, Tanz, Performance, Großfiguren, Interaktion, Streetart – viele Zutaten gehören dazu. Am Ende ziehen rollende Kunstwerke, traditionell, modern oder visionär, und nie Dagewesenes über die Umzugsstrecke“, heißt es auf der Internetseite von karneval-berlin.de. 3500 aktive Teilnehmer von überall her werden zu sehen sein. Ein Karneval für die Ohren, die Sinne und die gute Laune.

Musikvideo der Berliner Band Berge – „Meer aus Farben“ unplugged

Das Musik-Video „Meer aus Farben“* der Berliner Band berge auf dem Blog „Der Tausendfüßler“

  • Info: Das Berge-Musik-Video „Meer aus Farben“ unplugged ist nicht mehr veröffentlicht. Hier nachfolgend daher das (Offizielle Video von YouTube).

Überraschung: Es standen 2 Musiktitel zur Auswahl. Entschieden habe ich mich für „Meer aus Farben“ (unplugged Version).

Tourdaten 2011 der Band berge finden Interessierte auch im Artikel „Die Berliner Band BERGE ist auf „Meer aus Farben“ Unplugged Tour 2011„.

*Video mit freundlicher Genehmigung von berge.

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