Wie kreativ bist Du? – Ein Gespräch mit der KI dem Bot ChatGPT von Microsoft

  1. Künstliche Intelligenz – Hype oder unausweichliche Transformation?
  2. Künstliche Intelligenz – „Time ist Money!“
  3. Meine drei Grundfragen in Bezug auf Künstliche Intelligenz
    1. Artikel-Liste zum Thema – Künstliche Intelligenz als Bedrohung
  4. Noch ein „kleines Vorwort“ zum Kreativ-Dialog mit der ersten öffentlichen Generation von ChatGPT
    1. Mein Pro zu ChatGPT im Kreativbereich
    2. Mein Contra zu ChatGPT im Kreativbereich
    3. Fazit zur Anwendung von ChatGPT im Kreativbereich
  5. Bin ich IRON MAN oder ist das Tony Stark?
    1. Wir reden hier von J.A.R.V.I.S. oder F.R.I.D.A.Y.!
  6. Frank Schätzings „Die Tyrannei des Schmetterlings“
  7. Dialog mit der KI ChatGPT
    1. Hey KI! Sag mir, wie kreativ bist Du?
      1. „Komm wir erfinden einen neue Farbe!“
  8. Error – ChatGPT „An error occurred.“
    1. Weiterführende interessante Artikel zur Thematik:

Künstliche Intelligenz – Hype oder unausweichliche Transformation?

Am 01.02.2023 (schon ein Weilchen her) habe ich mit voller Neugier und rund um den Hype von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) sowie im Zuge meiner täglichen Arbeit im Unternehmen mit der KI von Microsoft dem ChatGPT beschäftigt.

Die neuesten Entwicklungen im Bereich der KI sind ein sehr spannendes Feld. Es wird große verändernde Entwicklungen für die Arbeitswelt geben. Wir sind mitten drin in der Transformation! Die Zukunft wird sich mit der KI (englisch „Artificial Intelligence“ | kurz: AI) gestalten. In vielen Bereichen wird es einen Perspektivwechsel geben und andere Perspektiven werden eingenommen werden müssen. Die Arbeit mit Algorithmen, mit KI/AI ist ja nicht neu, wurde aber mit dem „Freilassen“ von ChatGPT für die Allgemeinheit auf eine neue Stufe gestellt.

Google und auch andere Unternehmen wie zum Beispiel Meta oder Baidu (chinesisches Unternehmen und Suchmaschine), die sich die Entwicklung innerhalb dieser Sphären auf die Fahne geschrieben haben, geraten durch Microsofts ChatGPT (Suchmaschine Bing) in Zugzwang. Keiner der Tech-Unternehmen möchte sich am globalen Markt der Tech-Eitelkeiten auf dem absteigenden Ast sehen und einen Wettbewerbsnachteil erlangen. Jedes von den großen Tech-Unternehmen möchte sich so positionieren, so dass sie in der Zukunft weiterhin größtmöglichen Einfluss besitzen und auch den sprichwörtlich den größten Anteil des Technologie-Kuchens abbekommen.

Künstliche Intelligenz – „Time ist Money!“

Wir sprechen hier insbesondere von dem unternehmerischen Ziel einflussreiche Vorreiterrollen auf diesem Gebiet der Künstlichen Intelligenz zu erlangen, fähige Transformation der eigenen Unternehmung zu gestalten, um im Wettbewerb bestehen zu können und nicht zuletzt monetäre und technologische Macht in den Händen zu halten. Neben diesen klaren wirtschaftlichen Interessen existieren aber auch der Anspruch an die fachliche Expertise und zusätzliche Hilfestellung für den Menschen (für alle Menschen auf der Welt) in den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt. Ob als Sprach- oder Navigationsassistent oder bei der Hilfe neue Inhalte zu generieren, es muss zu einer philosophischen, ethischen und rechtlichen Betrachtung von Grundfragen in Zusammenhang mit der KI kommen!

Meine drei Grundfragen in Bezug auf Künstliche Intelligenz

Die für mich 3 Grundfragen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben, lauten:

  • Welche Vorteile erhalten wir durch die KI und welchen persönlichen Nutzen und Nutzen für die Allgemeinheit kann der Mensch mit ihr erzielen?
  • Was macht die Existenz der KI mit uns selbst, mit unserer Arbeitsweise und wohin entwickeln wir uns möglicherweise hin?
  • Welche Gefahren könnten bestehen oder könnten durch die KI auftreten und wie sieht eine Koexistenz mit ihr aus?
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Eine Infografik zum Geburtstag der Jeans – Kreativer Gehirnschmalz

Arbeitsprojekt - Infografik zu 145 Jahren Jeans-Geschichte mit Statistiken, Fakten und kuriosen Informationen über die Jeans

Kreativität! Gehirnschmalz in Wort, in Bild, in Beton, im Film, in …

Es ist der Funke, der plötzliche Gedanke, der uns kreativ werden lässt! Auch eine Situation, eine Begegnung, ein Gespräch, ein spezielles Thema oder ein verzwicktes Problem, das gelöst werden muss, all dies kann in uns kreative Gedanken frei setzen. Kreativ kann der Mensch auf unterschiedliche Art und Weise sein. Schriftsteller kreieren beispielsweise Geschichten mit Wörtern, Architekten konstruieren imposante oder pragmatische Bauten, Regisseure bringen eine Geschichte in Bild und Ton, Bildhauer modellieren Skulpturen, Grafikdesigner gestalten Webseiten neu und Entwickler schreiben neue Codes und setzen sich kreativ mit Logiken auseinander.

Kreative Berufe gibt es natürlich viele und jeder Mensch kann im Alltag und auch im Berufsleben auf seine Weise kreativ werden. So kann ein Schaufenster einen höchst kreativen und unterhaltsamen Anspruch erfüllen oder die Theke mit Backwaren beim Lieblingsbäcker um die Ecke. Letztlich sind wir alle jeden Tag ein bisschen kreativ, denn jeder Mensch muss sich seinen Herausforderungen im Alltag stellen. Jene Herausforderungen dann oft mit der eigenen Kreativität!

Was ist eigentlich Kreativität?

Der Duden sagt (duden.de):

  • (bildungssprachlich) schöpferische Kraft, kreatives Vermögen
  • (Sprachwissenschaft) mit der sprachlichen Kompetenz verbundene Fähigkeit, neue, nie gehörte Sätze zu bilden und zu verstehen

Tante Google meint dazu – recht simpel:

  • Kre·a·ti·vi·tä̱t, Substantiv [die], die Fähigkeit, kreativ zu sein.

Onkel Wiki erläutert:

  • „Kreativität ist allgemein die Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu kreieren. […]“

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert:

  • „Kreativität bezeichnet i.d.R. die Fähigkeit eines Individuums oder einer Gruppe, in phantasievoller und gestaltender Weise zu denken und zu handeln.“

Malerei, Schreiberei, Infografik und noch mehr …

In der Jugend habe ich neben der Schreiberei auch die Malerei geliebt. Doch mit Anfang Zwanzig hatte ich dann doch beschlossen mich auf die Schriftstellerei zu konzentrieren, zumal es auch ein Zeitfaktor ist mehrere kreative Hobbys nebeneinander zu betreiben.

Natürlich bin ich der Autorentätigkeit beruflich fast immer treu geblieben, aber mit dem Internet kamen weitere Disziplinen dazu mit denen ich mich auseinander setzen musste. Und da ich schon Grafikdesigner und Entwickler (Programmierer) erwähnt habe, möchte ich mich genau auf diese beziehen. Das soll nicht heißen, dass ich jetzt einer von denen wäre, nein, da ist jeder in seinem Fach Profi. Aber mit eben diesen Kreativen und einigen anderen habe ich mich zusammengesetzt und zur Thematik Jeans-Hose eine interaktive Infografik kreiert.

Viel „Gehirnschmalz“ ist geflossen, wie ich gern sage und nach 3 Monaten harter Arbeit und Koordination unterschiedlicher Abteilungen haben wir zum diesjährigen 145 Geburtstag der Jeans diese Infografik erstellt. Wie man sehen kann, gibt es unterschiedliche Elemente und viele Infos zur Thematik. So war auch die gemeinsame Recherche ein eigener Akt der Kreativität; will ich meinen. Denn zu überlegen, welche Fakten sind wohl derart interessant und könnten den Leser interessieren und welche Infos bringen die Besucher der Landingpage vielleicht zum Schmunzeln oder welches Video bzw. welcher Hinweis in der interaktiven Jeans Infografik bringt ihm einen wirklichen Mehrwert, … genau das war gar nicht so einfach.

Die Auswahl, die wir getroffen haben, kann nun jeder bei Interesse nachlesen. (INFO: Das Projekt ist leider nicht mehr live, kann auch über die „WayBack Maschine“ nicht mehr präsentabel abgerufen werden: https://web.archive.org/web/20151024070714/http://klingel.de/jeans-geburtstag-infografik/)

Die Jeans Infografik

Nachfolgend gibt es die statische Variante unserer Arbeit zu sehen. Wer sich für die interaktive Jeans Infografik (Link entfernt) interessiert, braucht nur auf diese zu klicken und kann sich alle interessanten Fakten zu unterschiedlichen Themenbereichen anschauen. Dynamische Zahlen-Fakten, Videos, interaktive Zeitreihen zur Jeans-Geschichte wie auch zu Jeans-Hosenschnitten/-moden sowie ein kleines Puzzle mit einer Katalogseite von 1975 ergänzen den Themen-Komplex interaktiv.

Wem es gefällt, der unterstützt die Kreation mit einem Like.

Danke Euch und viel Spaß beim Erkunden! :-)

Danke für die Aufmerksamkeit zu diesem Artikel und dem Projekt!
Hier klicken, um zur interaktiven Ansicht zu gelangen (via KLiNGEL).

Hinweis: Da das Pforzheimer Unternehmen KLiNGEL im Jahr 2023 insolvent gegangen ist und das Unternehmen mit seinen vielen Marken zerschlagen wurde, ist das Online-Marketing-Projekt u „interaktive Jeans Infografik“ nicht mit übernommen worden. Die Landingpage ist nicht mehr live. Hat aber über die Jahre, seit dem Livegang enormen Traffic und auch entsprechende Conversions generiert.

(Artikel aktualisiert 06.03.2025)

Was ist Scrapbooking? – Technik und Anwendung bei Scrapbooks

Was ist eigentlich Scrapbooking?

DEFINITION: Scrapbooking ist das Verzieren von Büchern mit Fotos und anderen Bildelementen. Die Fotos können mit anderen Fotos kombiniert werden. Dazu kann gemalt, gezeichnet oder einfach andere Elemente hinzugebastelt werden; ähnlich wie bei einer Collage.

  • Bei Wikipedia steht: „Scapbooking bezeichnet ein Bastel-Hobby. […]“

Ich denke: Scrapbooking ist weit mehr und kann durchaus noch andere Dimensionen „der Bearbeitung“ annehmen als es auf den ersten Blick erscheint.

Eine andere Art von Scrapbooking – Mach dieses Buch fertig!

Cover Mach das Buch fertig
Mach das Buch fertig Keri Smith (Cover)

Mach dieses Buch fertig“ – schon mal davon gehört, gelesen oder gar im wahrsten Sinne des Wortes: das Buch fertig gemacht? Der Titel und die Aufforderung kann jetzt eindeutig-zweideutig gesehen werden. Zum einen könnte dieser Satz als Ansporn für Autoren stehen, das Buch endlich fertig zu machen: quasi die Geschichte endlich zu beenden, einen Schlussstrich zu ziehen, das Wörtchen ENDE unter den letzten Satz zu setzen, um endlich ein fertiges Manuskript in den Händen zu halten, etc. oder aber im Ghetto-style sich mal so richtig am Buch auszulassen und das Buch platt zu machen, zu zerreißen, durchzustechen, Seiten zu verbrennen, ein Papier-(Opfer) zu haben, es einfach fix & fertig zu machen und dem Buch seinen ureigenen kreativen Stempel einzudrücken. (Bohh, was für ein Satz, aber alles drin.) Letzteres ist hier aber der Fall und dabei sollte nicht nur der Zerstörungswille am Buch (positiv formuliert: der Transformationsprozess des Buches), sondern eher die Kreativität am und im Buch im Vordergrund stehen.

Mit der Weile gibt es im Buchhandel einige Varianten der Bücher mit eben dieser Aufforderung „Mach dieses Buch fertig!“, die wohl bekanntesten Bücher dürften von Keri Smith sein, welche die kreative Ader des Buchbesitzers physisch wie psychisch herausfordern. Diese Art des SCRAPBOOKING ist für mich eindeutig die Extrem-Variante, da es hier nicht nur um die Bearbeitung des Buches geht, sondern hier vor der Beschädigung des Buches nicht halt gemacht wird. Gibt der Interessent auf YouTube das Wort „Scrapbooking“ ein, so erscheinen zahlreiche Videos zu dieser Thematik mit diversen Anleitungen und Experimenten von „Mach dieses Buch fertig.“

Scrapbooking bei Reisetagebüchern

Ich persönlich nutze die Technik des Scrapbookings oft bei Reisetagebüchern. In diese schreibe ich dann unterwegs Gedanken und Gedichte, Notizen zur Reise, Kostenkalkulationen (Zahlen hier und da) hinein und klebe auch mal die eine oder andere Eintrittskarte oder ortstypisches Verkehrsmittelticket mit ein. Auch Gegenstände wie eine hiesige Münze oder ein Grashalm wurden schon ins Buch geklebt. Es ist zwar schon ein Weilchen her, aber als ich meine alten Schulhefter bei einem neuerlichen Umzug einer „fast“ kompromisslosen Revision unterzogen habe, wurden alle lustigen Texte, Klausuren, Langeweile-Kritzelzeichnungen aus dem Unterreicht am Blattrand oder erinnerungswürdige Abschnitte in einem Blanko-Buch von Moleskine* integriert. Es entstand sozusagen ein Kollagenbuch der Erinnerung meiner Schulzeit.

Interessant – und auch eine Arte von Scrapbooking bei Cornelia Funke

Selbst Cornelia Funke (Autorin von Büchern wie der „Tintenherz Trilogie„, „Herr der Diebe„, „Reckless“ oder „Der Mondscheindrache„) hat in einer ihrer Lesungen Kindern erklärt wie sie ihre Skripte mit Hand schreibt und in diesen auch Fotos einklebt aus Publikationen, die so aussehen, wie sie sich die Figuren vorstellt. Sie nutzt als indirekt die Technik des Scrapbooking und des Baus einer Collage bei der Entstehung ihrer Bücher.

Es folgt der Ausschnitt aus dem Artikel „Cornelia Funke ermutigt junge Leser und Autoren“ hier auf dem Literatur-Blog – Der Tausendfüßler:

  • „[..] Frage zu Ihrer Art und Weise, wie sie (Cornelia Funke) schreibt: Mein Computer hat immer einen Namen: meiner heißt: Jack. Ich schreibe immer alle Skripte mit der Hand und übertrage dann die erste Fassung in den PC; da kann man dann viel gnadenloser korrigieren. In meinen Skripten klebe ich mir oft Fotos ein, damit ich mir vorstellen kann, wie eine Figur sein soll bzw. aussehen kann. Das kann zum Beispiel auch ein Schauspieler sein. […]“

Scrapbooking bei einem Lieblingsthema

Da mich das Thema Scrapbooking interessiert, bin ich drauf und dran nicht nur der Aufforderungen meines Geburtstagsgeschenks des Klassikers „Mach dieses Buch fertig“ zu folgen, sondern zusätzlich ein extra gezieltes Scrapbooking zu einem bestimmten Thema zu erstellen. In Gedanken denke ich da insbesondere an das Thema „Lieblingsautoren“. So plane ich meine am meisten gelesenen Autoren, eben meine Lieblingsautoren wie T. C. Boyle, Martin Walker, Martin Suter, Arto Paasilinna, etc., als thematischen Gegenstand zu nehmen. So soll alles, was ich in der Presse (Tageszeitungen und Magazine, vielleicht auch ein Flyer) finde, von Zitaten bis hin zu Bildern (Fotos -wenn vorhanden) verwendet werden. Einfach alles was ich von ihnen mit in meinem Buch einbauen möchte und bei dem ich danke, dass passt und sieht gut aus. … Na mal sehen, was daraus wird … Eine Fortsetzung des Artikels folgt dann bestimmt!

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Scrapbooking gemacht? Sitzt Ihr gerade selbst an einem bestimmten Thema? Nutzt die Kommentarfunktion und wir können uns hier austauschen.

Weitere interessante Artikel:

(Artikel aktualisiert 04.04.2025)

Der Moment der Inspiration – Gedankenfeuer

Kreativität – Mit Gedanken etwas erschaffen

    „Ein Gedanke der Kreativität – er erschafft neue Dinge im Mikrokosmos, wie auch im Makrokosmos unseres Daseins und weit darüber hinaus.“

    Jens Böhme

    Es braucht nur einen guten Gedanken, um etwas Großes daraus zu machen. Es braucht nur eine gute Idee, um darum herum eine Universum zu erschaffen. Ein kurzer prägnanter Satz, schnell aufgeschrieben und verewigt – irgendwo – und schon ist eine neue Geschichte, ein neuer Erzählstrang im Kopf manifestiert und es spinnen sich die einzelnen Begebenheiten zusammen. Ein wahres Synapsenfeuer im Hirn! Das Dunkel wird hell, Schemen oder gar ganze Bilder zeichnen sich reliefartig vor dem geistigen Auge ab. Immer wieder neue Szenarien, Charaktere, Dialoge … die Handlung läuft.

    • Kreativität = Die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein. 

    Mit fast 100 prozentiger Sicherheit braucht es auch nur einen guten Gedanken, um Gutes zu bewirken!

    Jens Böhme

    (Artikel aktualisiert 12.05.2025)

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