Na Mensch, wer hätte das gedacht. Sitze heute auf dem Balkon, höre Radio und stelle fest, dass heute Herbstanfang ist. Der Sommer 2009 gehört nun zur Geschichte und ab geht es in großen Schritten auf Weihnachten 2009 zu. Aber vorher gibt es noch die Frankfurter Buchmesse. Ehrengast ist dieses Jahr China.
„Die Frau des Zeitreisenden“ – Ein wundervoller Liebesroman
Jetzt ist er im Kino und wurde verfilmt. Ich habe den Roman von Audrey Niffenegger (540 Seiten) regelrecht verschlungen. Zudem liebe ich Geschichten und Filme von Zeitparadoxa und Zeitspringern, Zeitverschiebung- und Zeitphänomene im Allgemeinen. Wenn das Zeitspringen möglich wäre, ob nun gewollt und kontrolliert oder ungewollt und dem Zufall ergeben, wäre ich gern selbst ein Zeitspringer. Vielleicht lehne ich mich da auch zu weit hinaus, aber der Gedanke übt seinen besonderen Reiz auf mich aus und ich habe schön öfters behauptet: Ich würde sogar das Gefühl der Liebe aufgeben, um so etwas zu können. Doch was ist durch die Zeit springen zu können schon ohne die Liebe?
„Fast wie Benjamin Button …“ titelt welt-online
Die Headline zur Rezension auf welt-online zum Film lautet „Fast wie Benjamin Button: ‚Die Frau des Zeiteisenden’“. Ich sage: Nein. Auch wenn das Wörtchen „fast“ die Aussage enthemmt, so ist die Geschichte doch ein völlig andere. Ich möchte mich hier auch nur auf die Headline beziehen und dabei die literarischen Vorlangen im Blick haben. Beide Bücher habe ich gelesen, sowohl „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald, wie auch „Die Frau des Zeitreisenden“ von Adrey Niffenegger. Schon allein die Tatsache das Benjamin Button auf der Zeitlinie bleibt und die Entwicklung vom Greis zum Säugling vollzieht, eben nur umgekehrt und Henry DeTamble wirklich durch die Zeit springt, trennt die Sphären der Geschichten deutlich voneinander. Interessant zu lesen ist die Rezension über den Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“ von Hans-Georg Rodek auf welt-online trotzdem.
Der Kinofilm „Die Frau des Zeitreisenden“
Es war nur eine Frage der Zeit habe ich mir gedacht. So solch gutes Buch bleibt nicht unverfilmt. New Line Cinema verfilmte den Stoff dieser wundervollen Liebesgeschichte. Gespielt wird Henry DeTamble, der Zeitspringer, von Eric Bana; seine große Liebe Claire Abshire von der hübschen Rachel McAdams. Im englischen Originaltitel lautet der Liebesfilms: The Time Traveler’s Wife.
Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich abschließend zum Infotext nur sagen: Ist es sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Frage „der Zeit“ bis ich selbst im Kino sitze und gespannt die Umsetzung des Romans auf die Leinwand verfolge.
Mein erster Eintrag fand am 24. August 2009 statt. Seitdem sind schon 12 sogenannte „Tweets“ (von engl. to tweet = zwitschern) entstanden; teils mit Infos zu meinem Blog, zu Literatur oder auch mit einigen Nuancen aus dem privaten Aktions- und Meinungsbereich. Mit maximal 140 Zeichen muss der Nutzer sich kurz fassen können. Da ist mitunter Simplizität und Kreativität gefragt. Bei einem Verweis auf interessante Webseiten bzw. Beiträgen aus dem Netz hilft ein URL-Verkürzer wie tinyurl.com oder bit.ly. Ohne diese Hilfsmittel wird es schwierig, die meist ellenlangen URL’s und Seitenverweise zusätzlich einzubinden.
FOLLOWING und FOLLOWERS bei TWITTER
Twitter ist, seit es Twitter gibt, sicherlich mehr als nur ein Experiment – eben ein neuer Kommunikationsweg. Für mich seit wenigen Wochen auch kein Experiment in diesem Sinne mehr, sondern schon ein neuer spannender Kommunikationskanal im Minniformat. Ich gebe zu, ich stehe am Anfang und lerne gerade in dieser Spähre laufen. Auch was die Anzahl meiner Followers anbelangt. Ein „Follower“ (engl. to follow = folgen) sind Leser, Interessiert & Neugierige, die dem Feed bze. Log (wie Logbuch) einer Person folgen. Je nach Intension wie viel getwittert wird, erfährt der Follower fast in Echtzeit was der Autor des Tweets gerade macht oder gemacht hat, was er für Gedanken hegt oder auch was er gedenkt zu machen. Vielmals werden News die gerade selbst eruiert worden oder aber die man von einem anderen Twitter-User bekommen hat ins Mikro-Tagebuch eingetragen. Demzufolgen kann Twitter ein sehr schnelles Medium für Neuigkeiten sein. Was jeder Einzelne preis gibt, muss auch jeder Einzelne selbst entscheiden. Aus diesem Grund wird auch die Relevanz der einzelnen Meldung stets davon abhängen ob es sich um belangloses oder brisantes Gezwitscher handelt.
Interessant ist es auch für mich jemanden zu folgen, den ich kenne. Erstens, um meine eigene Neugier zu befriedigen und zweitens, um eine weitere Möglichkeit zu haben in Kontakt zu bleiben. Kürzlich habe ich für diejenigen, die noch nicht bei twitter.com sind meinen News-Feed ins Blog „dertausendfuesslerroman“ eingebunden. Einfach mal links bei „Jens Böhme Twitter“ schauen. Viel Spaß beim Lesen meines Mikro-Tagebuches.
Für alle anderen Interessierten, die mir gern über TWITTER direkt folgen möchten hier meine Twitter-Adresse:
Der Meißner Autor Jens Böhme hat seinen neuen Roman „Der Tausendfüßler“ veröffentlicht. Darin ist ein Schriftsteller auf der Suche nach Liebe und sich selbst.
Jens Böhme mit Roman
Herr Böhme, Sie sind in Meißen aufgewachsen, leben aber seit sechs Jahren in Berlin. Was verbindet Sie heute noch mit der Domstadt?
Ich bin in Berlin so etwas wie ein Botschafter von Meißen, erzähle immer ganz begeistert vom Porzellan und der Stadt als Wiege Sachsens. Zudem leben meine Mutter und viele Freunde noch in Meißen, da habe ich eine enge Bindung und bin heute immer noch gern dort.
Spiegelt sich die Stadt auch in Ihrem Roman wieder?
Die Stadt im Roman ist zwar fiktiv, aber ich habe beim Schreiben die Meißner Altstadt vor Augen gehabt, Leser haben auch einiges wiedererkannt. Im Buch beschreibe ich ein Café, in dem der Schriftsteller immer sitzt und eines Tages seine Angebetete im gegenüberliegenden Buchladen beobachtet. Witzigerweise gibt es heute bei der Frauenkirche tatsächlich diese Konstellation, da hatte ich die Szene aber schon längst geschrieben. Eine spiegelverkehrte Erfüllung, sozusagen.
Ihr Protagonist Conrad Wipp ist Schriftsteller, kämpft mit einer Blockade, immer öfter fehlen ihm die Worte. Kennen Sie das auch als Autor, schreiben Sie aus eigener Erfahrung?
Das möchte ich mir nicht auf die Fahne schreiben. Sicher kenne ich zum Teil auch solche Probleme, habe auch die Erfahrung gemacht, dass in entscheidenden Momenten die Worte fehlen oder man beim Vorstellungsgespräch bzw. beim Flirt aufgeregt ist. Aber Literatur lebt natürlich von Übertreibung und ich habe die Figur zugespitzt, damit sie plastischer wird.
Immer wieder vergleichen Sie Ihren Helden mit einem Tausendfüßler. Wie sind Sie auf dieses Bild gekommen?
Ein Tausendfüßler setzt synchron seine vielen Gliedmaßen, ohne darüber nachzudenken, wie es funktioniert. Wenn er aber immer öfter darüber nachdenkt, verheddert er sich, kommt ins Straucheln. Genauso ergeht es Conrad, der ständig über das Leben nachgrübelt und darüber, ob ihm die richtigen Worte einfallen oder er die richtige Entscheidung trifft. Darüber vergisst er, einfach zu leben.
Und es ist die Liebe in Form einer schönen Buchhändlerin, die den Helden schließlich rettet?
Ja, mein Roman ist auf jeden Fall eine Liebesgeschichte. So etwas wie ein schöner Film abends im Fernsehen. Ich bin selbst auch eher der romantische Typ und glaube an die große Liebe, da stehe ich dazu.
Wie lange haben Sie denn an Ihrem Roman geschrieben?
Die Idee hatte ich schon im Jahr 2000, seitdem habe ich immer wieder kontinuierlich daran geschrieben, wenn ich Zeit hatte. Weil ich aber nebenbei meine Brötchen auch anderweitig verdienen muss, hat es ein Stück gedauert, bis der Roman schließlich Ende des letzten Jahres fertig war.
Wann haben Sie selbst denn angefangen zu schreiben?
Das war zeitig, schon in der dritten oder vierten Klasse. Da habe ich kleinere Geschichten geschrieben, manche sogar vor der Klasse vorgetragen. Später dann Gedichte und Kurzgeschichten, sogar ein Buch zu einem Filmprojekt. Und mein Debütroman ‚Zweimal Alltag, bitte! – Mit Problemen!!!‘ im Jahr 2000.
Arbeiten Sie derzeit an weiteren Werken?
Ich habe noch ein paar Manuskripte in der Schublade, zudem arbeite ich gerade an einem Projekt, wo ich als Ghostwriter fungiere. Eine Geschichte über einen Großstadtmacho, der überall Geliebte hat und schließlich ein ordentlicher Ehemann wird. Dafür suche ich aber noch einen Verlag.
Liebe Leser des Literatur-Blogs und meines Romans „Der Tausendfüßler“ …
Ausschau nach Feedback
… nun gibt es den Roman schon knapp ein Vierteljahr auf dem Buch-Markt.
Jene Leser, die ein Autorenexemplar von mir persönlich erworben haben, gaben vielmals nach dem Lesen ein Feedback zum Inhalt des Romans „Der Tausendfüßler“. Natürlich fällt dieses immer unterschiedlich aus. Jeder hat seine eigene und vor allem andere Sichtweise auf den Text, die Story, den Protagonisten, die Liebe, den Plot quasi auf jede einzelne Szene. Jeder der Leser und Leserinnen hat mitunter so seine eigene Lieblingsstelle-, Kapitel oder sogar Lieblingsphrase, wie ich erfuhr. Sicherlich gibt es auch die ein oder andere Stelle, Szene oder einen Fund, der möglicherweise für den ein oder anderen nicht als Highlight empfunden wird. Möglicherweise ist auch das Cover oder der Schreibstil Geschmacksache. Kritik, egal wohin das Pendel ausschlägt, ist in jedem Fall gut, vor allem wenn sie konstruktiv und ehrlich-fair ist. Nur so kann ich als Autor selbst reflektieren, ob ich das, was ich bezwecken wollte, auch geschafft habe. Und der ein oder andere Tipp kann für nächsten Roman ganz hilfreich sein. Doch es sei gesagt: Jeder Roman wird anders sein.
Zwei Projekte liegen noch in der Schublade und sind definitiv nicht mit dem Roman „Der Tausendfüßler“ zu vergleichen. Genauso wenig mit dem Debüt „Zweimal Alltag bitte! – Mit Problemen!!!“.
Eine Plattform für das Feedback, Kritik und Austausch über den Liebesroman – Der Tausendfüßler
Diejenigen, die mir eine Feedback via E-Mail, Facebook, XING, Stayfriends oder gar per „Old School“ über einen Brief gesendet haben, möchte ich gern nach und nach mit Auszügen bzw. dem Kompletttext auf dem Blog veröffentlichen. Ob nun positiv oder negativ, wenn ich das Feedback selbst auswähle, dann wird dies Anonym geschehen. Keiner braucht sich da zwecks Namen, Datenschutz Sorgen machen. Postings zu einzelnen Artikel bzw. zum Romaninhalt werden sowieso direkt freigegeben. Hat der Leser (der Kritiker) kein Problem genannt zu werden, dann werde ich den Vornamen beim Feedback mit erwähnen. Ich frage vorher natürlich persönlich nach, ob das okay ist.
Ein Konvolut der Resonanz
Es soll ein kleines „Konvolut der Resonanz“ werden. Ich bin noch am Überlegen, ob ich dafür eine extra Seite bei wordpress.com auf meinem Blog anlege oder ob ich sukzessive Kommentare in Abständen in einer extra Rubrik poste, die dann gern kommentiert werden können. So können wir gemeinsam darüber diskutieren, wie die eigene Sichtweise auf diesen oder jenen Aspekt der Geschichte zu Stande kommt. Ob etwas richtig oder falsch ist und was sich der Leser bzw. der Autor gedacht hat. Ich werde mir am Wochenende Zeit nehmen und entsprechende Gedanken darüber machen, welche Variante für den Austausch am sinnvollsten ist.
Ich bin jetzt schon gespannt und freue mich auf die Diskussionen mit Euch. – Euer Jens
Weiterhin besteht natürlich die Option ein signiertes Buch mit Widmung vom Autor selbst zu erhalten. Einfach ein Posting setzen mit einer Kontaktadresse oder mich über die E-Mail-Kontakt-Adresse anschreiben und ich setze mich mit dem interessierten Leser in Verbindung.
Gestern (Montag) habe ich alle Daten in einer 6 MB großen E-Mail an Frau L. gesendet. Darin befindlich war das komplett korrigierte Manuskript „Der Tausendfüßler“. Außerdem noch mit dabei befand sich das endgültige Coverbild (ich hoffe, ich habe das richtige Bild gewählt, lasst Euch überraschen), der Klappentext und diverse andere relevante Daten zur Buchproduktion.
Jeder Autor braucht ein Foto für das Buch oder etwa nicht?
Autorenfoto – Jens Böhme
Zuvor jedoch, im Laufe des Vormittags, nach einem Frühstück mit selbst gemachtem Rührei, habe ich von einer Fotografin zu Hause ein entsprechendes Autorenfoto für das Buch knipsen lassen. Dieses Autorenbild – ganz klassisch – vor meiner kleinen heimischen Bibliothek. Mit dem Bild bin ich sehr zufrieden und wir mussten uns am Ende zwischen zwei Favoriten entscheiden. Letztendlich haben wir jenes ohne Denkerpose (dieses gibt es erst im Buch zu sehen) genommen. Auch alle anwesenden in unserer Berliner WG haben das auserwählte Bild als das Bessere mit einem Fingerzeig attestiert.
Im Anschluss habe ich dann die schon vorbereitete Kurzvita unter das Bild gefügt und gleich hinter den Manuskripttext eingefügt. Seitdem warte ich auf einen Rückruf vom Verlag, um Details zur Produktion zu klären. Vor allem was das Layout betrifft, da muss noch die direkte Vorstellung des Machbaren abgeglichen werden.
Es bleibt spannend!
Andere Artikel zur Entstehung und Veröffentlichung des Romans „Der Tausendfüßler“:
Ich wünsche den Lesern meines Blogs – Frohe Ostern. Genießt die freien Tage, die Sonne und lasst die Seele baumeln, um neue Kraft zu schöpfen. … Euer Jens