Pressestimmen zu T.C.Boyles Lesereise 2012 und neuem Roman von ihm „Wenn das Schlachten vorbei ist“

Lesereise des Schriftstellers T.C.Boyle

Nun ist sie vorbei, die Lesereise des Pop-Titanen der amerikanischen Literatur T.C.Boyle.

Wenn das Schlachten vorbei ist“, ist Boyles neuester Roman. Dafür und „weil es mal wieder Zeit war“ (würde der Fan jetzt sagen) reiste Boyle 2012 durch Europa und stellte in seinen Lesungen die Thematik des Buches und sich selbst vor.

T.C.Boyle in Berlin – Volksbühne Berlin

Ich war live vor Ort auf der Lesung von Thomas Coraghessan Boyle in Berlin in der Volksbühne. Wer in Berlin dabei war oder eine der anderen Lesungen von ihm besucht hat, weiß, dass es immer eine fabelhafte Show mit ihm ist. Äußerst gut besucht von Fans beider Geschlechter und immer im Wechsel auf Englisch und – hierzulande – auf Deutsch durch einen Moderator. In Berlin fehlte dieser Wechsel leider, die Übersetzungen für das deutschsprachige Publikum lies arg zu wünschen übrig. Die Lesung war trotzdem sehr sehens- und hörenswert. Überraschend und interessant war dieses Mal der dritte Punkt im Triangel der Übersetzung. Auf der Bühne befanden sich zusätzlich Dolmetscher für Gehörlose, die den rezitierten Text sowie das Interview in der Gebärdensprache übersetzen. Zurückzuführen ist diese Besonderheit auf den Roman TALK TALK von Boyle aus dem Jahr 2006, wo er diese Thematik literarisch spannend verarbeitete.

T.C.Boyle Eintrittskarte Volksbühe Berlin - Wenn das Schlachten vorbei-ist - Lesereise von 2012
T.C.Boyle Eintrittskarte Volksbühe Berlin – Wenn das Schlachten vorbei ist – Lesereise von 2012

Ein neuer Roman von Boyle ist schon wieder in Produktion

Während die Fans von T.C.Boyle noch am Lesen des neuen Romans „Wenn das Schlachten vorbei ist“ sind, ist ein weiterer Roman schon längst abgeschlossen, in Produktion und in Englisch erhältlich. Die Rede ist von „San Miguel“. Mit der Lektüre von „San Miguel“ auf Deutsch muss sich das Publikum hierzulande noch bis nächstes Jahr gedulden. Aber – Gott sei Dank! – haben wir ja für dieses Jahr aus der Boylschen Feder den Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“ erst einmal zu lesen. Obwohl: Wenn der Roman verspricht, was Pressestimmen behaupten und bei dem was ich bei meinen bisher ersten 150 Seiten gelesen habe, dann ist das Lesevergnügen sicherlich nur kurz. Zu schnell liest sich aus Neugier, Spannung und stilistischem Lesegenus T.C.Boyles neuer Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“.

Pressestimmen zum Boyle-Roman

Die deutschsprachige Presse hat sich wieder mal überschlagen und überall im Netz sind größere oder kleinere Rezensionen zu seinem neuen Roman erschienen. Hier und da auch mal ein Video, wie z. B. „«Strassenliterat» T. C. Boyle“  (tagesanzeiger.ch – Video: Jan Derrer, Chantal Hebeisen – 10.05.2012) oder auch das hauseigene Video des Carl Hanser Verlags „T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist“ (siehe auch Blogartikel auf dem Tausendfüßler-Blog „Buchtrailer von T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist“).

Es folgt ein …

Kleines Konvolut an Rezensionen zu T.C.Boyles neuen Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist

handelsblatt.com

Rezension Boyle-Neuwerk – Töten, um zu überleben

„Darf man Tausende profane Organismen töten, nur um ein seltenes Tier vor dem Aussterben zu retten? Im neuen Roman des Autors T. C. Boyle geht es um die Frage, wie weit der Mensch beim Naturschutz gehen darf. Eine Kritik.“

von Thorsten Giersch 14.05.2012

fr-online.de

Schriftsteller T. C. Boyle

Der Punk-Autor und die Natur

T. C. Boyle stellte in der ausverkauften Volksbühne seinen neuen Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“ vor.

Thorkit Treichel 07.04.2012

fr-online.de

Lesung in der Berliner Volksbühne

Ihre Fragen an T.C.Boyle

Das Gespräch führte Martin Scholz. 05.04.2012

taz.de

Die One-Man-Show

T. C. Boyle ist für seine literarische Liebe zu Umweltaktivisten, Marihuana und Hippies berühmt geworden. Wenn er die Bühne betritt, ist der Jubel groß.

von Susanne Messmer 07.05.2012

orf.at

T. C. Boyle auf Tour in Wien – Der Rockstar unter den Literaten

Er gehört zu den absoluter Vielschreibern seines Fachs, denn fast jedes Jahr publiziert der US-amerikanische Kultautor T. C. Boyle einen Roman oder eine Sammlung von Kurzgeschichten. …

von Christine Scheucher 02.05.2012

blick.ch

Bestseller-Autor T.C Boyle im Interview – «Beim Schreiben werde ich high»

Der schrägste Pop-Literat der Welt ist 63 Jahre alt, kämpft gegen den Sex und wäre gern wieder ein Baby.

Von Cinzia Venafro 11.05.2012

stuttgarter-zeitung.de

Begegnung mit T. C. Boyle

Der optimistische Pessimist

Von Ulla Hanselmann 02.06.2012

beobachter.ch

T. C. Boyle

«Ich wäre gern 
spirituell»

Von Tatjana Stocker 31.06.2012

shz.de

HUSUMER NACHRICHTEN

„Ich bin ein Killer“

Von Martin Schulte 31.06.2012

(INFO: Dieser Artikel wurde am 11.02.2025 überarbeitet und enthält Werbelinks.)

Anekdote: Berliner Schnauze auf der Rolltreppe am Alexanderplatz … „Kommt macht hinne …“

Auf der Rolltreppe in Berlin

Auf der Berliner Rolltreppe - Füße, die warten
Auf der Berliner Rolltreppe – Füße, die warten

Alexanderplatz. Touristen über Touristen. Der Berliner erkennt sie, vor allem auch auf der Rolltreppe. Alexanderplatz, am frühen Abend, lassen wir es 18:45 Uhr sein. Auf der Rollstreppe stehend, höre ich die S-Bahn einfahren. Als Berliner kennt man das Geräusch und weiß: Jetzt habe ich nur noch ein kurzes Intervall, um diese S-Bahn noch zu bekommen. … Hmmm, ist meine S-Bahn, auf meiner Seite, denke ich und es stehen so ein-zwei-drei Pärchengrüppchen vor mir. Die Hälfte mit Sicherheit Touristen. Geht ja nix vorwärts hier. Die stehen dann nebeneinander, kucken hier, schauen da, unterhalten sich entspannt. Der Berliner hat stattdessen „Hummeln im Arsch“. Die Rolltreppe rollt, doch nicht schnell genug. Ich dämmere leicht auf der linken Seite und würde gern vorbei, weil ich nicht auf die nächste S-Bahn warten will. Obwohl, das muss ich mal sagen, die S-Bahnen vom Alexanderplatz im 3 bis 5 Minuten-Takt in der Hauptzeit des Pendelverkehrs fahren. Schon ne tolle Leistung! … Sagste was, denke ich, aber beschließe keinen Stress zu machen. Eine Sekunde später, erschallt es von einem Typen von der Mitte der Rolltreppe, total laut und völlig rotzig:

 „Kommt macht hinne, wir haben nich alle hier Urlaup!“

Urlaub wurde dabei mit einem harten „p“ ausgesprochen, um der Dringlichkeit Ausdruck zu verleihen. Ist irgendwie ein ungeschriebenes Rolltreppen-Gesetz in der Hauptstadt: Rechts stehen, links gehen! Das lernt der Berlinbesucher relativ schnell. Manchmal durch „Entschuldigen Sie bitte!“ oder eben durch die wahre „Berliner Schnauze“.

Zeichen auf der Berliner Rolltreppe
Zeichen auf der Berliner Rolltreppe – Eines fehlt: Nicht nebeneinander stehen! ;-)

„Kommt macht hinne, wir haben nich alle hier Urlaup!“

So stand ich dann doch noch rechtzeitig in meiner S-Bahn Richtung Hauptbahnhof an der Tür. Die rote Signallampe leuchtete und der bekannte S-Bahn-Ton ertönte. Ich schaute hinaus und grinste den Nich-Alle-Hier-Urlaup-Typen an, der es auch noch huschend in den Nachbarwaggon schaffte. Der wunderte sich bloß im Vorbeihuschen warum ich ihn so angrinste.

Denn: Für ne richtsche Berliner Schnauze war dit wohl ne janz normalä Ansache.

Bookcrossing in Berlin – Der Tausendfüßler geht auf Reisen und wird frei gelassen

Der Roman „Der Taußendfüßler wird“ im Cafe Spreegold frei gelassen

Cafe Spreegold in Berlin Frontansicht
Cafe Spreegold in Berlin Frontansicht

Es ist ein Sonntag im November. Die Temperaturen lassen längst kein T-Shirt mehr zu und fallen zuweilen bis in den Bereich von Null&Minus. Die Sonne scheint und es ist genau die richtige Zeit aus der Wohnung zu gehen, sich in ein Cafe zu setzen und die Stadt am Sonntagnachmittag zu genießen. Bei einem Buch, vorm Laptop, mit Freunden, zum Date oder aber, um BOOKCROSINNG zu machen. Das Ziel meines Ausflugs: Cafe Spreegold nahe dem Alexanderplatz auf der Rosa-Luxemburg Straße 2.

Bookcrossing 2011 in Berlin

Schon das ganze Jahr habe ich im Hinterkopf gehabt den Roman „Der Tausendfüßler“ wieder frei zu lassen. Irgendwie aber nie die Zeit dafür gefunden das Buch mitzunehmen und an jemanden weiter zu geben oder einfach nur liegen zu lassen. Für das Liegenlassen eignet sich am besten ein Cafe oder Restaurant. Die sogenannte BC ID (BCID beim Bookcrossing) hatte ich schon im September bei bookcrossing.com registriert. Mit dem nötigen Weitblick, einfach spontan das Buch zu schnappen und wieder ein neues Experiment in Sachen Bücher zu starten, um via Bookcrossing den Roman an einen Leser zu bringen.

Der Tausendfüßler Bookcrossing im Spreegold Berlin
Der Tausendfüßler Bookcrossing im Spreegold Berlin

Das letzte Experiment ist ja schon ein Weilchen her und war zur Buchmesse 2010 in Leipzig (siehe Artikel – Bookcrossing: Die Wochenzeitung – Der Freitag – erhält den Roman „Der Tausendfüßler“ auf der Leipziger Buchmesse). Obwohl ich das Buch persönlich am Stand von „Der Freitag“ abgegeben hatte, muss es wohl in irgendeinem privaten Bücherschrank gelandet sein. Nun hoffe ich, dass es „mit einfach liegen lassen“ anders läuft und der Finder – der Leser oder die Leserin –, doch das Buch bei der Webseite bookcrossing.com registiert. So kann ich und jeder andere Leser stets nachvollziehen, wo sich das Buch derzeit befindet und welchen Weg es nimmt.

Der Tausendfüßler mit Bookcrossing-Label
Der Tausendfüßler mit Bookcrossing-Label

Das so ein Buch schon mal durch die ganze Welt reisen kann, ist gut möglich. Zu mindest hab ich das schon bei anderen Bookcrossern gelesen. Nämlich dann, wenn der Leser eine Reise antritt und das Buch am Reiseort zurück lässt. Ein anderer Leser packt es ein und nimmt es wieder mit zurück nach Deutschland (davon ausgehend, dass es ein Buch in Deutsch ist) oder steckt es auf seiner Reise ein, die ihn und das Buch noch weiter weg führt. So kann es durchaus passieren, dass das Buch via BOOKCROSSING einmal eine Reise um den ganzen Planten macht. Wunschvorstellung, aber es ist ja alles möglich in der heutigen Zeit.

Das Buch bei bookcrossing.com registrieren und bewerten

Bookcrossing Label (BC ID) - Der Tausendfüßler
Bookcrossing Label (BC ID) – Der Tausendfüßler

Das Buch soll ja von Leser zu Leser wandern. Gewünscht ist dabei, dass es mit der im Buch befindlichen BC ID registriert und bewertet wird. Dafür habe ich ein zum Buch passendes Label entworfen und eingeklebt, damit das Buch eindeutig als Bookcrossing-Buch identifiziert werden kann. Alle nötigen Informationen stehen auf dem Label. Jetzt kann ich nur warten und hoffen. Bin gespannt wie dieses Experiment verläuft. Hoffentlich besser als das letzte Bücher-frei-lassen. Nun denn … „Tausendfüßler“ … krabbele mal los und erzähl Deine Geschichte!

Aufforderung an den Leser vom Bookcrossing – Der Tausendfüßler

Lieber Leser! Bitte registriere das Buch auf bookcrossing.com – danke. Solltest Du Dich über mein Buch auch bis hin zu meinem Blog durchwuseln, dann lass doch ein-zwei Zeilen da und berichte kurz wo Du das Buch gefunden hast. Bin echt gespannt …

Wer nicht über Bookcrossing zum „freien Lesen“ des Romans gelangt, aber neugierig geworden ist, kann natürlich auch hier fündig werden: Der Tausendfüßler bei amazon.de

Image-Film zur Frankfurter Buchmesse – Frankfurter Buchmesse 2011 öffnet ihre Tore

Frankfurter Buchmesse vom 12. – 16. Oktober 2011

Morgen öffnet die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten. Es ist die größte Buchmesse der Welt und das diesjährige Ehrengastland ist Island „Sagenhaftes Island“. Die Buchmesse in Frankfurt ist der wichtigste Marktplatz für den internationalen Handel mit Rechten & Lizenzen. Im nachfolgenden Image-Film erhalten interessierte Leser, Autoren und Kenner der Buchbranche einen Überblick über die globalen Aktivitäten der Frankfurter Buchmesse im Ausland.

Eines der großen Themen auf der diesjährigen Buchmesse ist sicherlich  das elektronsiche Buch (eBook – Digitalbuch) und die damit verbundenen digitalen Rechte.

  • Diesjähriger Gewinner des Deutschen Buchpreises 2011 ist Eugen Ruge mit dem DDR-Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

Grün leuchtende Tausendfüßler – Ein Fundstück zum Thema Tausendfüßler aus dem Internet

Das grünliche Glimmen des Tausendfüßlers Motyxia sequoiae

Der grün-glimmende Tausendfüßler - Bild J. Böhme
Der grün-glimmende Tausendfüßler – Bild J. Böhme

„Hey Jens, ich hab da was Interessantes für Dich.“ Eine Kollegin sendete mir eine interessanten Link aus dem Bereich der Wissenschaft zum Thema – Tausendfüßler – zu. Da mein Romantitel „Der Tausendfüßler“ und das dazugehörige Blog ja diesen Namen trägt und es ja auch um die Irrungen und Wirrungen im Leben des Tausendfüßlers Conrad Wipp geht, ist jede interessante Geschichte gern gesehen.

Ein Tausendfüßler-Artikel aus Online-Ausgabe der Financial Times Deutschland

In der Financial Times gab es online folgenden Artikel „Leuchtende Tausendfüßler warnen ihre Feinde“ (ftd.de). (Verweis nicht mehr vorhanden – alternativ hier der spiegel.de-Beitrag „Biolumineszenz: Tausendfüßer schrecken Feinde mit Leuchten ab) Wen es interessiert und wer mehr darüber erfahren möchte, warum die in einigen Bergregionen Kaliforniens am Boden liegenden Tausendfüßler nachts wie ein umgekehrter Sternenhimmel leuchten, der folge einfach dem Link. Höchst interessant ist der wissenschaftlich nachgewiesene Fakt im Experiment von Paul Marek von der Universität von Arizona in Tucson, der erklärt: „Dies sei der bisher einzige Fall, in dem Biolumineszenz im Tierreich nicht zur Kommunikation mit Artgenossen oder zur Anlockung von Beute, sondern als Warnung eingesetzt werde.“

Wer hätte das gedacht? – Ein grün-glimmender Tausendfüßler

Na, wenn sich der Protagonist meines Romans, da einmal eine Scheibe abgeschnitten hätte! Einfach grün leuchten, wenn so ein Kampfkoloss wie Udo im Fitnessstudio auf ihn zu kommt und einen auf großen Macker macht. Aber er hat es ja auf seine Art gelöst. Wie? Nun, das lieber Leser gibt es selbstverständlich im Buch zu erfahren.

Literaturtipp – Liebesroman:

Der Tausendfüßler – Jens Böhme (Roman)

Dieter Thomas Kuhn und Band in der Waldbühne Berlin – Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt

Konzert DTK – Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt

DTK steht für Insider und Fans nicht etwa für „Damen Toilette kostenlos“ oder „Der Tornado kommt“, wobei letzteres in Zusammenhang mit – Schlager-Tornado der Superlative – schon sehr stimmten kann, sondern für den Künstler Dieter Thomas Kuhn und seine Band. Ein Konzertbesuch bei Kuhn, das bedeute auf der Schlagerwelle mitzusurfen und von Liebe, Leidenschaft und Lust zu träumen oder es zu leben! Die Lieder sind den meisten Fans bekannt (auch jenen, die bei Schlager die Nase rümpfen) und Textsicherheit gehört zum Grundtenor dazu. Hits gesungen von Schlager-Ikonen wie Roland Kaiser, Howard Carpendale und Marianne Rosenberg u.v.a. gehören zum Repertoire des Sängers Dieter Thomas Kuhn. Oft mit eigenwilliger und peppiger Interpretation läßt sich zu so mancher Beat-Kombination richtig gut abtanzen oder engumschlungen kuscheln.

Bildquelle: www.dieterthomaskuhn.de
Bildquelle: http://www.dieterthomaskuhn.de

Schlager-Party in der Waldbühne Berlin

Jetzt ist es wieder soweit. Kuhn tourt mit seiner Band seit einigen Wochen wieder durch die deutschen Lande sowie Städte in der Schweiz. Am 6. August 2011 ist er in Berlin. Genauer gesagt in der Waldbühne Berlin. 20 Uhr beginnt das Konzert, dann heißte es wieder „Schalala“, „Wer Liebe sucht“ wie auch: „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ … Das letzte Konzert der Tour von Dieter Thomas Kuhn und Band findet 29.10.2011 in Bern (Schweiz) statt. Alle Konzerttermine sind auf der Hompage www.dieterthomaskuhn.de einsehbar. Wer noch Karten für Berlin oder für Konzerte in anderen Städten sucht, kann gern auf der Ticket-Suchmaschine suchmeinticket.de nach günstigen Konzertkarten Ausschau halten.

Hoffen wir nur, dass Petrus in Berlin vor und während des Konzerts den DTK-Fans gnädig ist. Und falls es doch regnen sollte, dann erinnern wir uns an die Textstrophe eines Schlagerliedes: „Hab Sonne im Herzen, egal ob es stürmt oder schneit, greif zu in der Liebe, …“

Über die Liebe in der Literatur – Eine Textpassage aus dem Buch „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz

Der Text des Romans DER TAUSENDFÜSSLER handelt auch von der LIEBE

Der Tausendfüßler - Das Blog zum Roman
Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman

Als ich das Blog „Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman“ 2009 ins Leben rief, hätte ich niemals gedacht, dass ich so viele Texte über den Roman in Zusammenhang mit Literatur und den hiesigen Literaturzirkus, vor allem aber über die Liebe, wie auch über Berlin und interessante Ereignisse schreibe. Alles was mir vor die Schreiberlinse geriet und die Zeit mir Puffer gab für einen neuen Blog-Text gelangte schließlich in unterschiedlichem Intervall auf dem Blog. Vor allem über das Thema Liebe schreibe ich gern! Denn ist es nicht das große Etwas in unserem Leben, das uns alle mal mehr mal weniger im Leben und im Alltag beschäftigt?

Das Thema Liebe in der Literatur

Da mein Roman „Der Tausendfüßler“ (Exposè), neben der extravaganten psychologischen Charakternote des Protagonisten Conrad Wipp, auch im Grundtenor ein Liebesroman ist, beschäftigt mich das große Thema Nr. 1 – Die Liebe – außerordentlich. Überall, wo ich ein interessantes Thema zu Liebe und zu Partnerschaft, vor allem aber auch das Thema Liebe in der Literatur entdecke, möchte ich meinen Lesern gern davon berichten. Entdeckungen gibt es fast in jedem Buch; wissenschaftliche Bücher über Physik zum Thema String-Theorie einmal ausgenommen. Wobei der Leser zwischen den Zeilen eines solchen Physiker-Buches die Liebe des Autors zur String-Theorie durchaus entdecken kann.

Die Liebe in der Literatur: So gibt es ab und an das ein oder andere Schmankerl. Heute und hier aus dem Buch von Herrn Dietrich Schwanitz (Anglist, Literaturwissenschaftler, Autor).

Ein Fundstück über die Liebe bei Dietrich Schwanitz

Es folgt ein Zitat aus dem Werk „BILDUNG – Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz (23.04.1940 – 17.12.2004), der neben anderen Publikationen auch den Roman „Der Campus“ geschrieben hat. Verfilmt wurde „Der Campus“ vom Regisseur Sönke Wortmann mit Heiner Lauterbach, Sibylle Canonica und Sandra Speichert in den Hauptrollen (Produzent: Bernd Eichinger 11.04.1949 – 24.01.2011).

Über die Liebe in der Literatur - LIEBE
Über die Liebe in der Literatur – LIEBE

Dietrich Schwanitz – Abschnitt: Können

„[…] Nirgendwo erfährt man so viel über die Liebe wie in der Literatur. Das liegt daran, daß sie ihre ähnlich ist. Sie verführt zum Miterleben, appelliert an die Phantasie und entbanalisiert das Leben. Literatur begründet wie die Liebe eine Form der Intimität. Literarische Gestalten kennt man besser als sich selbst. Diese Nähe ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, daß sich Frauen stärker für Literatur interessieren als Männer. Deshalb müssen Männer erst in der Liebeskunst der Literatur unterwiesen werden.“

Quelle: Dietrich Schwanitz, BILDUNG – Alles, was man wissen muß, S. 518, Goldmann Verlag, Frankfurt am Main 1999.

 

Krimi um Easy Abi – Betrug an Abiturienten bei easy-abi.de in Berlin

Das Fenster zum Hof – Schlesiche Straße

ABI da - Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin - Foto Jens Böhme
ABI da – Fahrt weg! Easy ABI: Betrug an Abiturienten in Berlin – Foto Jens Böhme

„Abi da – Fahrt weg!“ Eine etwas dilettantische Aufmachung, aber durchaus kreativ wahrnehmbar. Zumindest von unseren Büroräumen von Gegenüber können wir den Frust der Abiturienten erkennen. Seit 2 Tagen avanciert der Kreuzberger Hinterhof auf der Schlesischen Straße zum zentralen Sammelpunkt von Berliner Abiturienten und Medien, die schon im Frühling das passende zum kommenden Sommerloch beitragen bzw. gefunden haben. Eine Schweinerei ist der Betrug allemal und der Frust der Abiturienten durchaus nachvollziehbar.

Es ist ein kleiner Krimi in Echtzeit

Das Abitur ist geschafft und nun soll es mit einer entsprechenden Feier ab in den neuen Lebensabschnitt gehen. Die Feier oder die Fahrt soll unvergesslich bleiben und die heutige Zeit macht es möglich dies entspannt in andere Hände als die der Schulleitung oder dem Klassensprecher zu geben. Die Betreiber von easy-abi.de versprachen genau das: ABI-Reisen, ABI-Bälle, ABI-Partys, ABI-Shirts bis hin zum ABI-Buch; letzteres wurde früher mal ABI-Zeitung genannt und selbst gemacht. Die Betonung liegt auf „selbstgemacht“. Aber ganz ehrlich: Man muss ja allen Unkenrufen älterer Generationen in diversen Kommentaren hiesiger Internet-Artikel, wie zum Beispiel auch im Tagesspiegel „Schüler und Eltern wehren sich gegen Abiball-Betrug“, auch mal etwas entgegen halten. Nämlich, dass wir uns nicht mehr im 20. Jahrhundert befinden. Kurz um: Warum nicht Outsourcing? Macht doch heutzutage jede Firma und fährt dadurch Gewinne ein, spart Kosten und schafft Zeit für andere „wichtige strategische Arbeiten“. Personal und Arbeit einfach nach draußen verlegen, mehr Zeit und Geld für das eigene Leben. Das reimt sich sogar. Und dieses auf Kosten der Arbeitnehmer bzw. jene, die gern einen Job hätten oder jene in Übersee, die den WM-Fußball für’n Äpel und ein Ei zusammennähen. Die „Großen“ und „Alteingesessenen“ in der Wirtschaft machen es vor, die heranwachsende Generation, hier explizit die Abiturienten, selbstverständlich nach. Natürlich mit mehr oder weniger Erfolg. Warum auch nicht? Die Idee von Easy ABI klingt gar nicht mal so schlecht und Abiturienten gibt es schließlich jedes Jahr. Aber die Umsetzung, die stinkt … die stinkt nach Betrug. Da ist etwas faul im Staate Dänemark!

Meldungen, Gerüchte und Aktionen bei easy-abi.de

Bei Easy ABI GmbH ging diese Rechnung des Outsourcings völlig in die Hose. Es wurde investiert und es wurde verloren. Summen zwischen sechs und 16.000 Euro pro Schule, heißt es bei tagesspiegel.de. 24 Berliner und vier Brandenburger Schulen sollen laut Polizei davon betroffen sein. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlung gegen die Easy ABI GmbH aufgenommen. Wie hoch der Schaden am Ende sein wird, ist noch unklar. Der Schaden für die Abiturienten jedoch liegt auf der Hand: Keine Abschluss-Feier, kein T-Shirt, keine Fahrt, kein Pomp für die so assoziativ betitelte „elitäre Patygeneration“  und jene Generation ohne eigenes Geld in der Tasche. Und wer bitte bezeichnet sich hier als Elite? Abitur ist ein Abschluss, sicherlich nicht der Schlechteste, aber zur Elite braucht es noch ein paar Steine der Weisheit auf dem Lebensweg mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass „unsere zukünftige Elite“ wie ich von einigen Kommentar-Schreibern las, daraus nicht die falsche Lehre daraus zieht und durch Easy ABI gelernt hat, wie man Otto-Normal-Verbraucher (zu denen gehören seit jeher auch die Abiturienten) so richtig bescheißt.

Na warten wir es ab, das letzte Wort in Sachen Easy-ABI-Abzocke ist sicherlich noch nicht gesprochen und somit schließe ich diesen Kommentar mit einem Zitat von Wilhelm Busch „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe  …“

Was es auf Facebook bei EASY ABI zu lesen gibt … (Link gelöscht 23.06.2015, nicht mehr verfügbar)

Karneval der Kulturen – Berlin feiert wieder seine Vielfalt mit Straßenfest und Umzug

Es ist wieder soweit der Karneval der Kulturen steht vor der Tür. Vom 10. bis 13. Juni 2011 gibt es in Berlin Kreuzberg wieder eine Festmeile für die unterschiedlichsten Kulturen in Berlin. Viele Menschen aus anderen Ländern und unterschiedlichen Kulturen präsentieren sich auf Bühnen in Musik und Tanz, mit ihren Ständen am Straßenrand und auf Wiesen sowie in extravaganten Aktionen den Berlinern und Besuchern der Stadt. Der Karneval der Kulturen bedeutet Straßenfest und Umzug. Für viele Berliner ist der Umzug der Höhepunkt am Sonntag, andere wiederum genießen primär das Schlendern über das Festgelände am Samstag.

Karneval der Kulturen – Das Straßenfest

Bühne - Karneval der Kulturen
Bühne – Karneval der Kulturen

Das Straßenfest erreichen Besucher direkt von der U-Bahn Hallesches Tor (U1 & U6) sowie Mehringdamm (U6 & U7). Von da aus kann es ab auf die -Meile der Kulturen- rund um die Blücherstraße gehen. Der Eintritt ist frei. Es gibt um die 350 Stände, die besondere und bekannte Speisen sowie Getränke anbieten. Allerlei Kostbarkeiten und Schnickschnack wird gezeigt. 4 Bühnen mit dem Sound von Berlin und den Klängen aus aller Welt werden Besucher des Straßenfestes unterhalten.

Erfahren Sie mehr über: Hintergrund und Geschichte Karneval der Kulturen

Auf und vor den Bühnen wird musiziert, gesungen und getanzt. Es ist ein Miteinander einer durcheinandergewirbelten Gesellschaft, die als „Multi Kulti“ bezeichnet wird. Trotzdem grenzt sich jeder voneinander ab, ob als einzelnes Individuum oder als Zugehöriger einer Gruppe mit einem eigenen unverwechselbaren Akzent. Das Schöne beim Karneval der Kulturen ist dabei die Verschmelzung dieser Abgrenzung zu einem gemeinsamen Kontinuum mit vielen Farbklecksen. Das macht dieses Fest so besonders und einzigartig!

Karneval der Kulturen – Der Umzug

Umzug - Karneval der Kulturen
Umzug – Karneval der Kulturen

Der Umzug startet am Hermannplatz über Hasenheide und Gneisenausstraße bis Yorckstraße. Er besteht stets aus einem bunten Potpourri von Umzugsgruppen, die mit ihren Beitrag politisches Tagesgeschehen, Migrations- oder Umweltpolitik, wie auch persönliche Geschichten und Darbietungen von 12:30 Uhr – 21:30 Uhr aufzeigen. „Musik, Tanz, Performance, Großfiguren, Interaktion, Streetart – viele Zutaten gehören dazu. Am Ende ziehen rollende Kunstwerke, traditionell, modern oder visionär, und nie Dagewesenes über die Umzugsstrecke“, heißt es auf der Internetseite von karneval-berlin.de. 3500 aktive Teilnehmer von überall her werden zu sehen sein. Ein Karneval für die Ohren, die Sinne und die gute Laune.

Musikvideo der Berliner Band Berge – „Meer aus Farben“ unplugged

Das Musik-Video „Meer aus Farben“* der Berliner Band berge auf dem Blog „Der Tausendfüßler“

  • Info: Das Berge-Musik-Video „Meer aus Farben“ unplugged ist nicht mehr veröffentlicht. Hier nachfolgend daher das (Offizielle Video von YouTube).

Überraschung: Es standen 2 Musiktitel zur Auswahl. Entschieden habe ich mich für „Meer aus Farben“ (unplugged Version).

Tourdaten 2011 der Band berge finden Interessierte auch im Artikel „Die Berliner Band BERGE ist auf „Meer aus Farben“ Unplugged Tour 2011„.

*Video mit freundlicher Genehmigung von berge.

Ernest Hemingway – Was schadet einem Schriftsteller?

Ja was denn nun? Was Herr Hemingway macht denn nun einen Schriftsteller aus bzw. schadet ihm? …

„Politik, Frauen, Suff, Geld und Ehrgeiz. Und das Fehlen von Politik, Frauen, Suff, Geld und Ehrgeiz“

Was für eine Erkenntnis? Sicherlich hat so jeder Leser und auch Autor seine eigene Definition bzw. Sichtweise, was einen Autor ausmacht und was ihm persönlich schadet. Aber dieses interessante Fundstück von einem Zitat des Schriftstellers Ernest Hemingway sollte dem Leser des Blogs „Der Tausendfüßler“ nicht unterschlagen werden.

Es folgt ein Kontext-Ausschnitt aus dem Jahr 1935 veröffentlichen Roman „The Green Hills of Africa“ (deutsch: Die grünen Hügel Afrikas), eine Jagdgeschichte in dem der Schriftsteller Hemingway (geb. 21. Juli 1899 – gest. 2. Juli 1961), ein leidenschaftlicher Jäger, seine Erlebnisse in Ostafrika schilderte.

Ausschnitt aus dem Roman „Die grünen Hügel Afrikas“ von Ernest Hemingway

„Sagen Sie mir erst noch, was sind die Dinge, die tatsächlich konkreten Dinge, die einen Schriftsteller schaden?“

Ich hatte die Unterhaltung satt, die zu einem Interview wurde. Darum machte ich ein Interview daraus und beendete es. Der Zwang, jetzt vor dem Lunch tausenderlei Nichgreifbares in einem Satz zusammenzufassen, war zu beschisssen.

„Politik, Frauen, Suff, Geld und Ehrgeiz. Und das Fehlen von Politik, Frauen, Suff, Geld und Ehrgeiz“, sagte ich tiefgründig.

(Zitat aus „Die grünen Hügel Afrikas„, Ernest Hemingway, S. 32, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2007)

  • 1953 erhielt Hemingway den Pulitzer-Preis
  • 1954 den Literaturnobelpreis für seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“

Weitere Infos und Daten über den Schriftsteller Ernest Hemingway auf Wikipedia

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