Hundekälte auf dem Alex – Berlin im Frost

Kolumne: „Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte.“ – Alfred Döblin lässt grüßen

Mit dem Fahrrad unterwegs in Berlin

© Hauptstadtstudio

Guter Dinge und im Zwiebelsystem warm angezogen, trat ich vor die Haustür. Bohhh, ist das kalt, eine „Hundekälte“ ist das, dachte ich. Da jagt man echt keinen Hund vor die Tür. Es half jedoch alles nichts, der Tag war voll gestopft mit Terminen. Aber wie kalt es wirklich geworden war, merkte ich erst, als ich mein Schloss am Fahrrad nicht mehr aufbekam. Geschlagene fünf Minuten, vielleicht waren es auch sechs, versuchte ich das Schloss zu knacken; mit dazugehörigem Schlüssel wohlgemerkt. Nichts bewegte sich. Mit Hauchen, warme Hände dranhalten, Feuerzeug herauskramen und diversen Kraftübungen mit Daumen und Zeigefinger war der Erfolg in sichtbare Nähe gerückt. „Bloß nicht abbrechen! Ganz ganz vorsichtig …“, betete ich und siehe da ein erstes Erfolgserlebnis an diesem so bitterkalten Tag. Anschließend auf den Sattel geschwungen, war nicht nur dieser spürbar vom Frost in Beschlag genommen worden, sondern gleichzeitig auch die rechte vordere Bremse meines Fahrrades. Das merkte ich aber erst an der ersten Kreuzung Richtung Berlin Hauptbahnhof. Oh ha, nur halbe Sicherheit bis Alexanderplatz! Aber anno dazumal gab es auch nur Rücktritt und der Mensch ist heil durch den Verkehr gekommen.

„Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wird’s noch kälter.“

Zwar haben wir mit der Weile das Jahr 2009, aber schon Alfred Döblin hat es richtig erkannt: Es kann richtig kalt werden in Berlin! Vorbei an den Buden des Weihnachtsmarktes am Alex dürfte nun jeder den Drang spüren, wirklich im Glühweinzeitalter angekommen zu sein. Wenn ich da an die milden Gefilde vor zwei Wochen denke, sind die Berliner nun doch in der kalten, der bitterkalten Jahreszeit angekommen. Als ich dann neuerlich vor meinem Fahrrad stand, gab es ein Revival der Haustüraktion. Wahrlich eine „Hundekälte“ oder sollte ich eher „Schweinekälte“ sagen? In Zeiten der Schweinegrippe ist der Sprecher doch wesentlich hipper, wenn er mit medial aufgemotzten Modewörtern um sich schmeißt. Es wäre jedoch clever gewesen das Schloss auszutauschen oder es zu mindestens einmal zu ölen als ich noch die Gelegenheit dazu hatte. Da stand ich nun auf dem Alexanderplatz, mein Fahrrad fest verschweißt und fühlte mich der genannten Romanphrase aus Döblins „Berlin Alexanderplatz“ sehr sehr nahe. Mit dem Roman setze Döblin dem geliebt und gehassten Alexanderplatz ein literarisches Denkmal. Nur half mir das in jenem Augenblick nicht weiter. Dieses Mal dauerte es wesentlich länger. Aber wie heißt es so schön: Wenn Engel reisen. Auch wenn ich selbst kein Engel bin, war doch einer meiner Weihnachtsengel anwesend und schickte positive Energie in den Zylinder meines Fahrradschlosses.

Berlin: Ich komme wieder zum Alex

„Nüscht wie nach heme“ würde der Sachse sagen und vorsichtshalber das Ersatzschloss benutzen, denn das ist noch voll intakt und sollte die „Hundekälte“ in jeder Ecke Berlins schon aushalten; auch am Alex. Auf der Fahrt zurück in meinen Kiez fiel mir noch ein, dass ich im ersten Jahr meiner Berliner Ankunft und als scharfer Beobachter das Zitat „Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wird’s noch kälter.“ auf der Ostseite am Haus Alexanderplatz 6 entdeckt hatte. Auf der 220 Meter langen Fassade kann der Betrachter jene Worte lesen. Asche über mein Haupt, ich war jedoch schon einige Straßenzüge weit weg entfernt, um mich davon zu überzeugen, ob denn wirklich noch diese Hommage da prangt? Ich denke schon, und beim nächsten Besuch auf dem Alexanderplatz werde ich mich einfach noch einmal vergewissern. Dann aber mit einem besserem Schloss und der höheren Gewissheit, dass ich vom Alex wieder los komme. In diesem Sinne: „Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr,“ – 2010 – „wird’s noch kälter.“

(Kolumne „`Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte.` – Alfred Döblin lässt grüßen“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)

(Artikel aktualisiert 19.03.2026)

Rezension: Roland Emmerichs Kinofilm – 2012

2012 – Roland Emmerichs neuer Kinofilm wieder monumental-katastrophal

Das Ende der Welt vor Augen – Sind wir wirklich dabei?

© sonypictures
© sonypictures

Mit Emmerichs monumental-katastrophalen Kinofilm 2012 erlebt der Zuschauer wieder einmal wahrhaftig das Ende der Welt. Zumindest wird er zusammen mit dem Schriftsteller Jackson Curtis (John Cusack) Zeuge wie sich der Yellowstone Nationalpark in einen riesigen Vulkan verwandelt. Es fliegen einen nur so die Gesteinsbrocken um die Ohren und zusammen mit dem Verschwörungstheoretiker Charly Frost (Woody Harrelson) wartet der Cineast auf den persönlichen Einschlag.

Wer Roland Emmerichs Filme wie „Independence Day“ und „The Day After Tomorrow“ kennt, weiß, dass es hier im großen Stil knallt. Explosionen lösen sich ab, während die Erde überdimensional aufreißt und alles im Inneren verschwindet; als hätte der Teufel Freigang und beschlossen die Pforten zu öffnen. Wassermassen, die sich monströs erheben und alles unter sich begraben, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Elemente zeigen uns wie klein wir sind und wie schnell es zu Ende gehen kann. Aber eben nur „kann“. Das Wort Katastrophe mutiert zum Wörtchen und an seiner Stelle tritt das mythenumwobene Wort Armageddon – das Ende der Welt.

Die Logik von 2012 hinkt – Aber ist das wirklich wichtig?

Wer aber Logik und schöne Dialoge erwartet, wird enttäuscht. Es ist äußerst fraglich, wie sich ein derartiges Archeprojekt zum Überleben der Menschheit in einem monumentalen Komplex mitten in einem Berg in China verwirklichen lässt. Wenn der Betrachter mal auf Bauprojekte in der Realität schaut, dann weiß man wie lange so etwas dauert. Das Ganze innerhalb von 2 Jahren auf die Beine zu stellen, ist dann doch völlige Utopie. Ebenso unfassbar, wenn auch sehr beeindruckend, schaut der Zuschauer auf die Monstrosität der modernen Archen. Nicht nur der Materialaufwand ist beeindruckend, sondern auch die Leistung der Ingenieure. Sicherlich gab es in diesem Fall auch keine großen Testphasen, sondern alles muss laut Assoziationskino im Kopf sofort funktionieren. Würde es dies nicht, dann wäre wieder einmal vorzeitig Schicht im Schacht.

Weiterhin wissen wir annähernd, dass zum Überleben einer Art immer eine gewisse Anzahl von Vertretern notwendig ist. Menschen sollten es noch genug sein, doch es braucht schon mehr als Männchen und Weibchen einer Tierart, um eine sichere Population zu gewährleisten. Gesehen hat man jedoch nur einzelne Tiere, den Rest muss man sich fiktiv vorstellen. Natürlich kann nicht innerhalb des Filmes gezeigt werden, wie jede Art für sich gesichert wird. Das muss der Zuschauer sich irgendwie denken. Doch was ist mit den Pflanzen? Aber das ist nur ein weiteres Kriterium, wo es inhaltlich wieder einmal harken könnte und der Zuschauer ins Grübeln kommt.

Eventmovie der Katastrophe – Bist Du dabei?

Auf der Homepage von 2012 wird der Film als Eventmovie bezeichnet. Ein durchaus passendes Synonym für den Film, dessen Event darin besteht, dass alles den Bach runter geht. Wem großes Kino in Science-Fiction-Format gefällt, ist bei 2012 sicherlich richtig. Es passiert wirklich viel und es gibt viel zu sehen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Event der Katastrophe. Der Plot von 2012 jedoch, aufgegriffen aus dem Mayamythos, sowie die audio-visuelle Beschallung im Kino wiegen das Defizit der Logik wieder auf und der Cineast kann sich entspannt-gespannt und durchaus auch unentspannt zurücklehnen. Denn wenn es losgeht und die Welt wie wir sie kennen nicht mehr existent, sich förmlich vor den eigenen Augen abwandelt, dann kann das Kinoherz schon mal in Wallung kommen. Einem spannenden Katastrophenfilm mit Science-Fiction-Charakter steht dann nichts mehr im Weg.

(Rezension „2012 – Roland Emmerichs neuer Kinofilm wieder monumental-katastrophal“ ehemals auf hautpstadtstudio.com)

(Artikel aktualisiert 19.03.2026)

FESTIVAL of LIGHTS – Mit den Augen sehen: Illuminationen in Berlin

FESTIVAL of LIGHTS – UFOs über Berlin

Illumination Siegessäule
Illumination Siegessäule

Nein, Ufos sind es nicht. Aber mit etwas abstraktem Denken und reichlich viel Phantasie könnte der Beobachter meinen, dass die Lichtstrahlen am Nachthimmel von Ufos stammen, die sich im Landeanflug befinden. Gerade im Begriff die Wolkendecke zu durchbrechen und Berlin wird wieder einmal von Neu- und Unbekanntem heimgesucht. Vom Balkon aus sehe ich jeden Abend das ganze Lichtspektakel. Mit einem sehr guten 180 Grad Blickwinkel ist es mir vergönnt viele Orte in unterschiedlicher Entfernung zu lokalisieren, die direkt am FESTIVAL of LIGHTS teilnehmen. „Das sieht ja cool aus“, meinen dann Freunde, die mich besuchen. Eine erstaunliche Kulisse, die es dann gilt zu genießen.

„Berlin Illuminiert“ präsentiert von City Stiftung Berlin

Illumination Brandenburger Tor
Illumination Brandenburger Tor

Über 50 Wahrzeichen und Gebäude Berlins werden aus Illuminationen und Lichtprojektionen in Szene gesetzt. Dies geschieht vom 14. – 25. Oktober 2009. Das FESTIVAL of LIGHTS lässt sich von vielen Perspektiven aus entdecken. So genannte Lightseeing-Touren können nicht nur vom heimischen Balkon aus gestartet werden, sondern auch per Schiff (dem Light-Shipp), per Bus (dem Light-Liner) oder per Velotaxi (dem Light-Velo) und natürlich auch zu Fuß.

Ich sehe etwas, was Du nicht siehst! Außer: Du bist zur Dämmerstunde dabei …

Den Fernsehturm habe ich schon, wie auch letztes Jahr, bewundern dürfen. Hauptbahnhof sowieso, denn an diesem muss ich ja jeden Tag vorbei bzw. hindurch. Brandenburger Tor und die Straße unter den Linden ist ein heute erklärtes Ziel. Bin gespannt welche Lichtimpressionen ich zum diesjährigen FESTIVAL of LIGHTS noch durch Zufall bis zum 25. Oktober 2009 sehen werde? In gewisser Weise muss der Interessierte irgendwie auch Nachtschwärmer in Berlin sein und sich zur Dämmerstunden nach draußen begeben. Hoffe nur, dass mir die Kälte nicht so schnell in die Glieder fährt. Wenn doch, dann sollten wir uns vom Licht erwärmen lassen.

*Änderungen vorbehalten (laut Veranstalter)

(Artikel aktualisiert 07.05.2025)

Juttas ComedyBus – Eine Kaffeefahrt der besonderen Art

Mit Jutta Hartmann im ComedyBus auf Flirt-Tour durch Berlin

Juttas ComedyBus - Flirt-Tour
Juttas ComedyBus

Zwei Wochen habe ich darauf gewartet endlich diesen ComedyBus betreten zu dürfen. Auf was ich mich da eigentlich eingelassen habe, war mir bis 2 Stunden vor Fahrantritt nicht bewusst. Zwar konnte ich mir eine vage Vorstellung davon machen, was mich bei Juttas ComedyBus erwarten wird, aber weder hatte ich bis zum Tag der Veranstaltung noch einen richtigen Fahrplan um was es geht, noch die Zeit gehabt mich entsprechend zu informieren. Wenige Stunden vor Beginn, Start war am Berliner Nollendorfplatz, habe ich dann doch neugieriger Weise kurz danach gegoogelt und bin auf eine kleine Zusammenfassung von Juttas ComedyBus gestoßen (Link nicht mehr vorhanden). Zeit genug hatte ich nicht mehr, um mir das ganze Video anzuschauen, aber mit ein paar mehr Infos und einem Grinsen bin ich dann per Fahrrad übern Stern vorbei an Goldelse, CDU-Hauptquartier wo unzählige Übertragungswagen standen zum Treffpunkt Kleiststraße gefahren. Natürlich wollte ich mir auch durch das Video nicht schon alles vorweg nehmen lassen.

Einstieg Nollendorfplatz Berlin – Eine Reiseführerin ist Gold wert …

Samstag, den 26. September 18 Uhr ging es los. Nachdem ich etwas irritiert in Begleitung zweier Damen die Kleiststraße gesucht habe und wir zuerst in die falsche Richtung gegangen waren, haben wir den Treffpunkt letztendlich kurz vor knapp dann doch gefunden. Da erkennt man gleich einmal zu was eine vorbereitete Reiseführerin, wie eben Jutta (Bob Schneider), gut ist. Nämlich die Schäfchen beisammen zu halten und geschlossen und ohne Verlust zu den Schauplätzen zu gelangen. Eben ohne große Umwege direkt zum Ziel. Mit Musik und Juttas frechem Plappermaul begann die Flirt-Tour. Das Motto „Flirt-Tour“ wurde zwar nicht permanent bedient, dafür gab es aber auch andere interessante Anekdoten und Live-Musik von Jutta selbst, sowie ihrer Azubine, die am Ende der Tour ein wirklich trauriges Lied singen musste, was bei entsprechender Stimmung eigentlich genau das Gegenteil bewirkte. Man muss schon dabei gewesen sein, um das zu erkennen.

Ein Futschi mit Jutta und noch viel mehr

Jutta Hartmann hat was zu sagen
Jutta Hartmann hat was zu sagen

Ich saß ganz hinten in der Ecke. Allein. Es hat sich so ergeben, da meine Begleitungen zu zweit waren und es nun mal in einem Bus immer nur Zweisitzer gibt; außer ganz hinten. Aber sie saßen ja gleich vor meiner Nase. Der Bus war weitgehend voll. Jedoch neben mir, der Platz war frei. Aber gut, „Mann“ kann ja nicht alles und auch nicht immer Glück beim Flirten haben. Genügend Platz hatte ich jedenfalls. Vom schaukelnden Hinterteil des Busses aus konnte ich den ganzen Innenraum überblicken und jede einzelne Szenerie von Jutta genießen. Ich fand es lustig und habe oft laut mitgesungen. Vor allem als nahe der Friedrichstraße Roland Kaiser mit „Sieben Fässer Wein“ eingespielt wurde und fast die ganze Hütte in richtiger Partystimmung war. Von hinten konnte ich alle Winkelemente sehen, die hin und her geschwenkt worden, zum einen wenn die Musik stimmte und zum anderen, um damit alkoholische Getränke zu bestellen. So war der Deal mit Jutta. „Wenn ihr was trinken wollt, dann bitte Fähnchen schwenken.“ Gleichfalls kam der Reiseteilnehmer durch diese Geste auch zu  Juttas berüchtigten Futschi. Eine kleine Schnapsmischung aus Chantré und Cola; Juttas Spezialrezept. Mit dem Trinken habe ich mich weitgehend zurück gehalten, aber diesen Futschi habe ich dann doch probiert. Ist nicht so mein Fall, ganz ehrlich, macht aber warm ums Herz. Andere wiederum haben neben Prosecco, Bier und Limonade ganz gut Juttas Spezialrezeptur zugesprochen, so dass sich die Stimmung nach und nach potenzierte. Zu Beginn war diese Stimmung leider nur zum Teil auf gewisse Areale begrenzt. Es ist ja auch immer die Einstellung und auch die Erwartungshaltung mit der der Zuschauer sich einem solchen Event nähert und währenddessen hingibt. Ich habe es allerdings genossen und jeder verbalen Nuance von Jutta zugehört. Ich konnte oft von ganzen Herzen lachen und hatte allzeit ein Dauergrienen im Gesicht. Man muss sie schon live gehört haben.

Wenn der Erotik-Coach kommt, dann ist Bewegung in Juttas mobilen ComedyBus

Der Telespargel war dann auch eines der Wörter, die mir in Erinnerung geblieben sind. Den Fernsehturm so zu bezeichnen, passte natürlich, da gerade auch die Erotiktrainerin Silke Maschinger eingestiegen war, die allen Teilnehmerin ihren Job erklärte und anschließend lustvolle Spezialgeräte vorführte. Natürlich stets mitkommentiert von Jutta persönlich. Leider gab es Anschauungsmaterial primär nur für die Frauen der Busreisegruppe. Aber wenn ich mir vorstelle wir eine aufblasbare … durch den Bus? Gut, so konnte so mancher Mann sicherlich noch einiges lernen. Vor allem wo der Ein- und Ausschalter für so manchen Vibrator ist. Die Aufnahme des Erotik-Coachs war nur ein kleiner Zwischenstopp bei dem es jedoch keinen Ausgang für uns gab.

Flirt-Tour durch Berlin
Flirt-Tour durch Berlin

Bei den anderen begaben sich alle unter der Schirmherrscherin- und Reiseleiterin Jutta nach draußen und es gab einen kleinen Exkurs im SEGWAY. So mancher konnte das SEGWAY-Fahren auch ausprobieren. Ein anderer Stopp war das Würstchenessen auf der Monbijourbrücke. Da wurden dann auch zahlreiche Gruppenfotos der doch außergewöhnlichen Kaffeefahrt gemacht. Jutta als Reiseleiterin der Flirt-Tour durch Berlin, die ja ursprünglich aus Berlin Neukölln kommt, wie sie immer wieder betonte und da auch eine Kneipe führen muss, erzählte den Flirt- und Berlintouristen agil und aus erster Hand von ihrem heimatlichen Kiezareal. Ihre verbalen Ausführungen, die auch sehr situationsbezogen waren, ich denke da nur an die Unterhaltung mit den Spaniern vor einem Hotel, ließen Stand-Up Comedy von ganz nah miterleben. Als Reiseschäfchen der Schäferin Jutta waren wir selbst ein Teil der Stand-Up Comedy; quasi aus erster Busreihe. Genau das, war meines Erachtens, das Besondere an der Flirt-Tour in Juttas ComedyBus.

Es folgt ein kleiner Tipp:

ZERO TOLERANCE – Wenn Frauen richtig hassen! (Link nicht mehr vorhanden)

Eine „COMEDYSONGSHOW von und mit Bob Schneider und Gert Thumser“ heißt es auf dem Flyer. Der Titel lässt einiges erahnen und bringt mich zum Schmunzeln. Aber auch, weil ich mir dabei noch die kecke Klappe von Jutta vorstelle, wie sie es uns quäckend aber straff „ZERO TOLERANCE, das ist mal was richtig Hartes“ durch den Bus echote. Wer Frauen mal richtig hassen sehen möchte, sicherlich mit dem nötigen Schuss an humorvoller Würze, kann die Vorstellungen am 13. und 14. November 2009 im Heimathafen Neukölln besuchen. Dazu sagen kann ich nichts, aber ich stelle mir gerade vor wie ich ZERO TOLERNACE beigebracht bekomme … mit einem Lächeln oder gar einem lauten Lachen verabschiede ich mich mit: Toleranz für ZERO TOLERANCE.

Theater des Westens: Musical „Der Schuh des Manitu“ – Sonderblutspendeaktion mit dem DRK-Blutspendedienst in Berlin

Blutsbruder im Theater des Westens gesucht

Die Darsteller der Show „Der Schuh des Manitu“ Abahachi (Mathias Schlung) und Ranger (Claus Biechele) werden persönlich zwischen 13-15 Uhr vor Ort im Theater des Westens zur Autorgrammstunde bitten. Stellvertretend für das gesamte Ensemble übernehmen die Hauptdarsteller zusammen mit dem DRK-Blutspendedienst die Patenschaft der Blutspendeaktion im Theater des Westens. Blutspender können sich mit den Blutsbrüdern fotografieren lassen und das signierte Foto mitnehmen.

Motto der Sonderblutspendeaktion: Blutspenden für Berliner Patienten

Das Motto der Blutspendeaktion lautet: Blutspenden für Berliner Patienten. Jeder Pikser kann bis zu drei Leben retten. Die DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) bietet zudem Gesundheitstests wie zum Beispiel die Messung von Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck und Body Mass Index an.

50-Prozente-Rabattangebot für die Vorstellung „Der Schuh des Manitu“

Blutspender sind Lebensretter. Alle Lebensretter, die am 14. September im Theater des Westens Blut spenden, erhalten als Dankeschön von Stage Entertainment ein 50-Prozent-Rabattangebot. Dies gilt für die Vorstellungen des Musicals von „Der Schuh des Manitu“ bis 30. Dezember 2009. Für Blutspender, die am 14. September einen Neuspender mitbringen, spendiert der Partner der Sonderblutspendeaktion, die ibis Hotelgruppe, 100 Frühstücksgutscheine für zwei Personen. Außerdem erhalten von Fitness First alle „Blutsbrüder“ zusätzlich einen Tagetrainingsgutschein für zwei Personen. Ein persönlicher Trainer steht bei Einlösung des Gutscheins dem Interessierten zur Verfügung. Weiterhin kann im Theater des Westens der Blutspender zudem an einem Koordinationstraining teilnehmen.

Ganz wichtig: Den Personalausweis nicht vergessen!

Der Termin der Blutspendeaktion: Montag, 14. September von 12-19 Uhr, Theater des Westens, Kantstraße 12, 10623 Berlin

skate by night BERLIN – Mehr als tausend Füße auf Rollen

Immer wieder Sonntags „skate by night„ in Berlin

Meine unverwüstlichen Inliner

Die letzten beiden Jahre völlig vernachlässigt, bin ich dieses Jahr erst Ende Juli wieder mit Leidenschaft zur skate by night in Berlin dazu gestoßen. So habe ich meine alten K2 Inliner auf Vordermann gebracht, angeschnallt und schon ging es ab zum Treffpunkt am Alexander Platz. Es war eher Zufall als ich 2004 allein auf Skates durch Berlin düste und irgendwann an einem Sonntag am Brandenburger Tor ankam. Völlig überrascht so vielen Landsleuten auf Rollen zu begegnen, schloss ich mich dem Tross durch Berlin an. Damals war Balisto noch Sponsor, wenn ich mich recht erinnere. Von nun an wusste ich jedenfalls, dass ich nicht allein im Rollschuh- und Skating-Universum bin. Seit diesem Tag werde ich regelmäßig über einen sehr willkommenen E-Mail-Verteiler über Skateparaden, Skate-Night und andere sportliche Aktivitäten im Inlineskate-Bereich informiert. Ich liebe es mich auf Rollen fortzubewegen und je nach Zeit und Konstitution nehme ich dann an der skate by night teil.

Im Vorfeld des Genusses auf Rollen durch Berlin

Bevor es los geht und sich mehr als tausend Füße in Bewegungen setzten, tanzen die „Könner auf Rollen“ vor den Schaulustigen oder jenen, die es ihnen nach genügend Training bald gleichtun werden, zu peppiger Musik auf der Stelle oder um aufgestellte Hütchen. Ungefähr 19 Uhr treffen sich die Skater nach und nach am Treffpunkt, der auf der Homepage von http://www.skatebynight.de [Link nicht mehr existent] bekannt gegeben wird. Start und Zielpunkt dieses Jahr ist immer der Alexander Platz direkt vorm Technikmarkt Saturn. Ein symbolisches Startgeld von 2 € ist zu entrichten bevor es dann 20:30 Uhr losgeht. Für das Startgeld bekommt jeder Skater ein Bändchen an dessen Ende sich eine Nummer befindet. Diese Nummer kann beim Pausenpunkt, den es meistens auf der Hälfte der Strecke gibt, abgerissen werden und dafür erhält der Skater ein kleines Mineralwasser. Im Hochsommer ist dieses Etappenziel wie eine langersehnte Oase im Berliner Betonmeer. Ich selbst lechze dann förmlich nach Wasser und bin heilfroh, dass die Möglichkeit vom Veranstalter, die körpereigenen Wassertanks wieder aufzufüllen, gegeben wird. Vielen Dank an die Organisatoren auch auf diesem Weg! Nicht nur für das Wasser, sondern auch für das Engagement dieses Erlebnis auf Rollen durch die Hauptstadt zu ermöglichen.

Schnappschuss von der Kreuzberg + Spreerunde - Na wo isser denn?

Foto: Bernhard Zwiebern (gefunden in der Bilddatenbank von berlin/skatebynight.de/fotos [Link nicht mehr existent])

Die „Flughafen Tour“ Tempelhof

Gestern beispielsweise ging es zum Flughafen Tempelhof, die so genannte „Flughafen Tour“ mit 18,7 km. Die Strecken sind aber durchaus auch länger wie zum Beispiel die „Hellersdorf Skatenight“ vom 26.07.2009 mit ganzen 31,7 km. Ein wenig Kondition sollte der Skater bzw. die Skaterin da schon mitbringen. Mit Musik im Ohr, mein MP3-Player ist immer voll aufgeladen, skate ich zumeist gemütlich in der Menge zu meiner Lieblingsmusik. Mal schneller und mal langsamer ziehen dann die Häuserschluchten Berlins an mir vorbei. Immer wieder gibt es neue Impressionen von bekannten und unbekannten Gebäuden, von Skatern die mich begleiten oder von Menschen am Straßenrand, die vom Skaterfeld überrascht werden und erstaunt dem Spektakel nachschauen. Wenn man sich wie ich ab und an von ganz vorn nach hinten durchrollen lässt, um dann später wieder aufzuholen – wenn man die Puste noch hat –, dann erblickt man viele bekannte Gesichter. Auch wenn ich sie das ganze Jahr über nicht mehr sehe, so weiß ich doch jetzt schon „derjenige oder diejenige“ ist nächstes Jahr definitiv wieder mit am Start.

Es geht dem Ende zu, aber nur für dieses Jahr …

Ich bin bereit ...

Leider neigt sich jeder Skatersommer einmal dem Ende zu. Am Sonntag dem 13.09.2009 ist der vorerst letzte Termin der „skate by night“ in Berlin. Laut Homepage das „Warm up for Marathon“. Mit Sicherheit werde ich alles daran geben und versuchen diesen Termin wahrzunehmen. Wann kann der Skater sonst zusammen mit der Berliner Polizei gefahrlos und legal auf den Straßen Berlins dahin brausen? So freue ich mich schon heute riesig auf die letzte „skate by night“-Veranstaltung in Berlin. Zusammen mit den anderen Rollbegeisterten werde ich über den Asphalt fliegen und mit einem Lächeln die verschiedenen Augenblicke und die Stadt auf Rollen genießen.

Die nächsten Termine bei skatebynight.de und der berlinparade.com:

  • skatebynight.de in Berlin, Sonntag 13. September 2009, „Warm up for Marathon“ [Link nicht mehr vorhanden]
  • berlinparade.com in Berlin, Freitag 18. September 2009, 20 Uhr [Link nicht mehr vorhanden]

(Artikel aktualisiert 27.03.2026)

Linktipps für Job und Karriere auf ABSOLVENTA – Jens Böhme

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Job und Karriere Links des Monats (08/2009)

Die Jobbörse ABSOLVENTA bringt stets am Ende des Monats einen Artikel „Job und Karriere Links des Monats“ heraus. Ein kleines Konvolut an aktuellen und interessanten Links zusammengestellt rund um das Thema Arbeitswelt, Karriere und Job’s.

Im Monat August 09 mit folgenden Themen:

Achtung, Achtung: Immer mehr Personaler googlen nach Bewerbern. Facebook & Co. können somit schnell zur Karrierebremse werden und könnte den Berufseinstieg weiter erschweren. Der ist in Zeiten der Wirtschaftskrise für viele Absolventen auch schon schwer genug. Darum geht es auch in dem Handelsblatt-Artikel „Berufseinsteiger: Die verlorene Generation“. Die Ökonomen Christoph M. Schmidt und Dr. Jochen Kluve wollen genau das verhindern und fordern im Spiegel grundlegende Reformen für den Arbeitsmarkt. Trotz Krise, ein höheres Gehalt ist möglich, wenn man sich gut anstellt, so Gehaltsexperte Tim Böger. Am Ende der Job und Karriere Links des Monats August steht bei aller „Krisenbeschwörung“ ein Artikel aus dem Blog HaFAWo – „Have Fun At Work – 22 Tipps für mehr Spaß und Zufriedenheit bei der Arbeit“. Los geht’s!

Vier von fünf Personalern starten Online-Recherche. Bei fast jeder neuen Umfrage unter Personalern steigt die Anzahl derer, die im Internet nach weiteren Infos über die Bewerber Ausschau halten. Provokante Aussagen und zu heikle Fotos im Netz können schnell zum Karrierehemmnis werden, so eine Studie des Dimap-Instituts (im Auftrag der Bundesregierung). Sei also vorsichtig mit Deiner Online Reputation, sprich mit dem Umgang persönlichener Daten und Bildern im Internet.

Sind die Absolventen und Berufseinsteiger von heute angesichts der aktuellen einschneidenden Wirtschaftskrise eine „verlorene Generation“? Das behauptet das „Handelsblatt“ in einem interessanten Artikel über die beruflichen Zukunftsaussichten der Jung-Akademiker.

Mehr Linktipps aus dem Teaser findet der Leser im Artikel auf ABSOLVENTA. (Link und Artikel nicht mehr online | Stand: 05.03.2025)

Thema Urheberrecht – Das Kleinzitat

Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?

„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist  etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“

https://ggr-law.com/urheberrecht/index/kleinzitat/

Ein interessanter Fall in Bezug auf das Urheberrecht und das Thema Kleinzitat

„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)

Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).

In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.

Genaueres über den Rechtsstreit zu lesen – einfach hier klicken: Pressemitteilung – Abdruck von Kleinzitaten kann urheberrechtlich unbedenklich sein (firmenpresse.de)

Bei Unwissenheit macht eine Rechtsberatung immer Sinn

Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.

Weitere interessante Links zum Thema

„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“ 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/urheberrechtliches-kleinzitat_005837.html

(Artikel aktualisiert 21.03.2025)

Artikel von Jens Böhme – Der zweite Teil: Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – auf der Jobbörse ABSOLVENTA

Jobbörse ABSOLVENTA

Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag

Der Wecker klingelt und der 1. Arbeitstag steht bevor. Tatentrang und Neugierde auf das unbekannte Arbeitsumfeld mischen sich mit einer gewissen Unsicherheit. Gerade für Berufseinsteiger stellten sich dann die Fragen: Welche Arbeitskleidung ist angemessen? Muss ich einen Einstand geben? Wie verhalte ich mich richtig gegenüber den Kollegen? Wenn Du als Neuling am 1. Tag einen kleinen Leitfaden im Kopf hast, vermeidest Du, in die berühmt berüchtigten Fettnäpfchen zu treten.

Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger

Es geht ganz schnell, und das Auto ist auf dem Parkplatz des Chefs abgestellt. Am selben Tag noch unabsichtlich beim Meeting auf den Platz des Chefs gesetzt, und schon kann der erste Eindruck gründlich im Eimer sein. Es gilt also einiges zu beachten und die Augen und Ohren offen zu halten.
Verloren hat oft auch schon derjenige, der gleich am ersten Tag unpünktlich kommt. Sollte es trotzdem vorkommen, reicht eine ehrliche vor allem kurze und sachliche Erklärung aus. Langatmige und gekünstelte Rechtfertigungen sind hier fehl am Platze.

Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen

Dass Du nicht in „Sack und Lumpen“, einer uralt Variante eines 70er Jahre Anzuges oder einem zu sportlichen Outfit ankommen solltest, ist den meisten Berufseinsteigern bewusst. Du kannst aber auch „overdressed“ sein. Um am ersten Tag keinen Fauxpas in Sachen Kleidung zu begehen, ist es empfehlenswert, im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code in der Firma zu fragen. Ansonsten achte am 1. Tag auf eine gepflegte und nicht allzu „stylische“ Kleidung. Nach wenigen Tagen hast Du dann den Blick dafür, welches Outfit angemessen und von der Firma gewünscht ist. Je nach Branche und Position kann es strengere oder lässigere Vorgaben geben.

Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen

Am ersten Tag bzw. in der Phase der Einarbeitung ist es zweckmäßig zunächst die Beobachterrolle einzunehmen. Ein zu forsches Auftreten kommt selten gut an. Auch wenn Du voller Optimismus und Tatendrang bist, solltest Du Dich erst einmal zurückhalten. Ordne Dich in das Arbeitsumfeld ein. Somit läufst Du nicht Gefahr, von den neuen Kollegen als übermotivierter, wenn nicht gar nervender Neuling zu erscheinen.
Fragen zu stellen hilft dabei, sich zu orientieren und Input zu bekommen. Empfehlenswert ist es aber, diese zunächst zu sammeln und erst bei einer passenden Gelegenheit zu stellen z.B. nach Meetings, einem persönlichen Gespräch oder in der Pause im Gespräch mit einem sympathischen Kollegen. Oft ist es besser, erst einmal einen Kollegen zu fragen, als wegen jeder Kleinigkeit direkt zum Chef zu gehen.

Ein Schlüsselfaktor – Die persönliche Integration in die Firma

Außer dem Einblick in die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe, ist die „persönliche Integration“ ein wichtiger Schlüsselfaktor. Das heißt für Dich: Kommunizieren! Beschäftige und unterhalte Dich intensiv mit Kollegen, sprich über berufliche wie auch über private Themen, ohne allerdings sofort einen Seelenstriptease hinzulegen. Kommunikation beschleunigt den Integrationsprozess. Als Neuling im Unternehmen sollte das eigene Verhalten zuvorkommend, aber nicht allzu vertraulich sein.

Der Einstand

Der Aufbau eines breitgefächerten Netzwerkes und guter Kontakte ist enorm wichtig. Nicht nur bei der Jobsuche, sondern auch im Job selbst. In vielen Firmen ist es üblich, dass „Neulinge“ einen Einstand geben. Bevor es jedoch daran geht, diesen zu halten, solltest Du vorher die ungeschriebenen Regeln des Unternehmes kennen. Welchen Umfang dieser haben sollte, erfragst Du am besten bei den Kollegen. Mit einer Würstchenparade kannst Du bei der komplett vegetarisch essenden Abteilung nicht gerade Punkten und auch auf Alkohol solltest Du bei einem Einstand besser verzichten. Ebenso ist es ratsam im Vorfeld abzuklären, ob dieser Während der Arbeitszeit stattfinden kann.

Fazit: In den ersten Tagen ist es angebracht, die Beobachterrolle einzunehmen und sich in Geduld zu üben. Eine abwartende Neugier ist hierbei die bessere Haltung als zu schnell zu viel zu wollen. Den Dress-Code im Vorfeld erfragt, erleichtert Dir die Auswahl Deiner Kleidung am 1. Arbeitstag. Eine Schlüsselrolle spielt die Kommunikation mit den neuen Kollegen. Damit fällt die Integration wesentlich leichter und typische Gepflogenheiten der Firma lassen sich problemlos entdecken. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen nichts mehr im Wege.

Der Artikel „Der ‚kleine Knigge‘ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag“ auf absolventa.de.

Hier geht’s zum1. Teil: Der „Kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (1) – Die Begrüßung

Linktipps für Job und Karriere auf ABSOLVENTA – Jens Böhme

Job und Karriere – Links des Monats (07/2009)

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Die Jobbörse ABSOLVENTA bringt stets am Ende des Monats einen Artikel „Job und Karriere Links des Monats“ heraus. Ein kleines Konvolut an aktuellen und interessanten Links zusammengestellt rund um das Thema Arbeitswelt, Karriere und Job’s.

Im Monat Juli 09 mit folgenden Themen:

Wie groß ist eigentlich Dein Netzwerk und bringt Dir „Die Macht der Kontakte“ überhaupt etwas? Wäre es zudem nicht schön im Supermarkt „Pillen für die Eins“ kaufen zu können. Umstrittenes Gehirndoping – leistungssteigernde Medikamente unter die Lupe genommen. In den Linktipps des Monats Juli der Jobbörse ABSOLVENTA erfährst Du weiterhin Interessantes zu den Themen: 1. Kurzarbeit für Berufseinsteiger in der Krise. 2. MBA-Absolventen orientieren sich neu – Solokarriere oder ab in den Mittelstand. Am Ende ein etwas anderer Linktipp: Akademiker kommen sehr spät in den Beruf und ins Bett – zum Sex. Los geht’s!

Hier geht es zum Artikel:

  • Job und Karriere Links des Monats (06/2009) (Link nicht mehr vorhanden)
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Info: Im Rahmen meiner Arbeit bei ABSOLVENTA habe ich damals initial die Link-Tipps des Monats etabliert. Leider weiß ich nicht, wie lange diese nach meinem Weggang gepflegt wurden und ob es diese heute noch gibt? Es war jedenfalls immer wieder spannend nach neuen Themen in der Arbeitswelt zu recherchieren und es hat mir großen Spaß gemacht kleine Abstracts zu schreiben.

Artikel von Jens Böhme auf ABSOLVENTA:

(Artikel aktualisiert 19.03.2025)

Interview WochenKurier – Jens Böhme: Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste

„Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste“

von Andrè Schramm

Kurz gefragt: Hobbyautor Jens Böhme und sein neues Werk

 

Jens Böhme mit dem Roman Der Tausendfüßler
Bild: Jens Böhme – Der Tausendfüßler

Der Autor und ehemalige Schüler des Franziskaneum Jens Böhme hat gut ein Jahrzehnt nach seinem Debüt nachgelegt. WochenKurier sprach mit dem 31-Jährigen über sein neues Werk, das er selbst als Dienstag-Abend-Liebesgeschichte bezeichnet.

MEISSEN. Sie leben seit knapp sechs Jahren in Berlin. Welchen Bezug haben Sie noch zu Meißen – ihrer Heimat?

Meine Familie und  Freunde wohnen hier, deshalb bin ich öfter zu Besuch.

Wie wird man eigentlich Schriftsteller?

Bei mir hat es angefangen mit Liebesgedichten und Kurzgeschichten während meiner Schulzeit. Es folgten erste Veröffentlichung und Lesungen.

Bei Literaturfest waren Sie gar nicht.

Das stimmt. Ich wäre gern dabei gewesen, hatte aber beruflich zu tun. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr.

Also ist das Schreiben nach wie vor Hobby?

Ja. Leben kann ich davon nicht. Wenn am Ende eine Null steht, bin ich zufrieden.

Womit verdienen Sie dann ihr Geld?

Ich bin in der Medienbranche tätig. Das war übrigens auch ein Grund, warum ich nach Berlin gegangen bin.

Ihr Liebesroman trägt den Titel „Der Tausendfüßler“. Worum geht’s?

Der Roman dreht sich um einen Schriftsteller, der den Lebensmut verloren hat und zurückgezogen lebt. Als er die Buchhändlerin Miria kennen lernt, verändert sich sein Leben gewaltig. Man könnte sage, es ist eine `Sat.1-Dienstag-Abend-Liebesgeschichte`, allerdings mit mehr Tiefgang, Humor und unheimlichen Begebenheiten.

Sie haben ihr Werk über  die  „Book on Demand Variante“ veröffentlicht. Warum?

Es ist gerade für Nachwuchs-Autoren eine gute Möglichkeit, etwas ohne riesige finanzielle Belastungen zu veröffentlichen und das schon bei einer Auflage ab 30 Stück. Dabei kann das Buch bei entsprechender Nachfrage auch vervielfältigt werden. Die Auflage ist also unbegrenzt.

Viele erfolgreiche Autoren haben klein angefangen. Was glauben Sie, gibt es ein Erfolgsrezept?

Ich denke Kontinuität ist sehr wichtig. Viele Autoren beginnen stark und lassen dann genauso stark nach. Als Schriftsteller brauchst Du viel Puste.

Infos: https://der-tausendfuessler.blog/

(asc)

(Artikel aktualisiert 21.03.2026)

Weitere Bücher von Jens Böhme:

Artikel von Jens Böhme bei ABSOLVENTA – Thema: Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Powernapping – Was für ein Wort?

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Ungelogen, bis vor zwei Wochen kannte ich nicht mal das Wort: Powernapping. Natürlich gehöre ich zu jenen, die gern deutsche Wörter z.B. Nickerchen, Mittagsschlaf mitunter auch einmal den spanischen Ausdruck „Siesta“ benutzen, aber im Rahmen meiner Arbeit am Artikel „Powernapping“ in der heutigen Unternehmenswelt komme ich nicht herum diesen Anglizismus zu benutzen.

Die Thematik Powernapping, die mit diesem Wort einhergeht, finde ich höchst interessant und ich selbst zelebriere bisweilen diese Art des Auftankens der Batterie. Natürlich nur, wenn ich kann.

Den Artikel – publiziert auf absolventa.de – gibt es hier zu lesen:

Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Kennst Du das nicht auch? Schwere Augenlieder vor dem Bildschirm. Die Konzentration lässt nach und Du kannst Dich in Angelegenheiten der Tageskorrespondenz kaum konzentrieren. Eventuell war auch der vorhergehende Tag auf Arbeit genauso stressig und lang wie die Tage zuvor. Möglicherweise bist Du aber auch gerade von der Mittagspause zurück und alle Energie des deftigen Mittagstellers wird gerade vom Körper in die Verdauung gesteckt. Manch Einer wünscht sich jetzt nur eines – ein Bett.

Leistungsfördernder Kurzschlaf

Hat sich der übermüdete oder gestresste Mitarbeiter früher verstecken müssen z.B. in der Mittagspause irgendwo im Park, eben Abseits der Pfade, wo einen nicht der Chef oder die Kollegen antreffen können, bieten nun auch deutsche Unternehmen wie z.B. BASF, Opel oder die Lufthansa Rückzugsgebiete für die Mitarbeiter an. Diese Inseln der Ruhe dienen dazu, um kurz vom täglichen Stress abschalten zu können und neue Energie zu tanken. Doch nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit wird erhöht.

Nicht länger als 30 Minuten schlafen!

Die moderne Bezeichnung – Powernapping – steht für den leistungsfördernden Kurzschlaf am Tag. Das ist jener Tagesschlaf, der sich außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase befindet. Der Ausdruck Powernapping leitet sich aus dem Englischen von den Wörtern „power = Kraft“ und „nap = Nickerchen“ ab. Der auch als Kraftnickerchen oder Energieschlaf bezeichnete „Power nap“ sollte sich in einem Zeitintervall zwischen 20-30 Minuten bewegen. Alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. Denn dann fällt der Mensch in tiefere Schlafphasen und aus dieser erwacht man nur sehr schwer.

Mittagsschlaf ist gesund und macht munter

Laut Focus hat in eine groß angelegten Studie der Harvard-Universität Bosten nicht nur nachgewiesen, dass sich die Leistungsfähigkeit bei einem zwanzigminütigen Mittagsschlaf um bis zu 30 Prozent erhöht, sondern gleichzeitig auch das Risiko vermindert, an Herz-Kreislaufkrankheiten zu sterben. Laut Untersuchungen der Nasa steigt die Aufmerksamkeit nach einem Nickerchen sogar um bis zu 100 Prozent.

Der Verzicht auf Ruhe- und Erholungsphasen fordert über kurz oder lang seinen Tribut. So vermuten Wissenschaftler weiterhin, dass Powernapping auch ein geeignetes Mittel gegen das Burn-out-Syndrom zu sein scheint.

Powernapping in Deutschland noch weitgehend verpönt

Ein kurzes Powernapping kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Und trotzdem, kaum jemand traut sich hierzulande zu „powernappen“. Zwar gibt es Vorreiter in Deutschland, die diesen Trend ernst nehmen und daraus ihren Nutzen ziehen, weit verbreitet ist es aber nicht. Doch was Firmen in Fernost, aber auch amerikanische Unternehmen schon seit Jahren bieten, kommt hoffentlich auch den Mitarbeitern in Deutschland zu Gute. Schleißlich wäre das in Anbetracht der Forschungsergebnisse sowohl im Sinne der Mitarbeiter als auch im Sinne der Unternehmen. Immer nur Kaffee zu trinken ist gewiss keine gesunde Alternative. Den Biorhythmus kann niemand austricksen!

Ein Tipp, wenn die innere Uhr nicht funktioniert

Die Gefahr, beim Powernap zu verschlafen, ist natürlich gegeben. Nicht jeder kann sich auf die innere Uhr verlassen. Hast Du keine Schlafinsel mit Vibrationsalarm oder nette Kollegen, die Dich rechtzeitig wecken, kann die altbewährte Schlüsselmethode helfen. Am besten vorher mal zu Hause üben: Den eigenen Schlüsselbund in die Hand nehmen und so positionieren, dass er bei einem Powernapping newtonschen Gesetzen folgt. Denn treten Geist und Körper in den Kurzschlaf entspannen sich auch die Muskeln, und die Schlüsselmethode wirkt wie eine Klingel, wenn der Bund zu Boden fällt. Anschließend kurz strecken und tief durchatmen. Ansonsten tut es auch der Handywecker. In diesem Sinne: Schlaft gut, aber für nur kurze Zeit.

Der Artikel „Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit“ auf absolventa.de. (Link und Artikel nicht mehr vorhanden | Stand: 11.11.2024)

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