Öffentliche Bücherbox in Sarlat (Perigord/Frankreich)
„Donnez-le … Et prenez en un autre!“ – „Gib eins … und nimm ein anderes!“
Hier werden Leser aufgefordert Bücher zu tauschen. Jeder kann ein kostenloses Buch aus diesem gläsernen Bücherschrank nehmen und soll dafür ein anderes, ein ausgelesenes wieder hineinstellen.
Die Schriftstellerin Ulla Hahn gehört zu den wichtigsten deutschen Autoren. Besonders mit ihrem lyrischen Werk und ihren autobiographisch gefärbten Romanen hat sich die Autorin einen Namen gemacht. Nach der Lesung und dem Gespräch mit Lara Schützsack (Preisträgerin des Ulla-Hahn-Autorenpreis 2014) moderiert durch Maren Jungclaus signiert die Schriftstellerin am Stand vom LiteraturRat NRW „Ein Stück lebendige Poesie„.
Schriftstellerin Ulla Hahn signiert auf Leipziger Buchmesse
Der Kriminalroman von Michael O. Güsten trägt denselben Buch-Titel: Der Tausendfüßler
Wir benutzen ja alle die gleichen Buchstaben und nutzen das deutsche Alphabet von A-Z. Dabei setzen wir die gleichen oder eben auch ganz unterschiedlichen Wörter zusammen, kreieren mitunter auch Neue, aber immer so, dass wir uns ausdrücken und untereinander verständigen können. Ausgehend von unserem erlernten ABC in der Grundschule hier in Deutschland, ist es uns zu eigen, dass wir somit auch unsere Geschichten erzählen, aufschreiben, … und auch publizieren können.
Wenn ein Buch den gleichen Titel trägt …
…, dann kann trotzdem eine ganz andere Geschichte dahinter stecken!
Das erfuhr ich bei einer Recherche nach diversen Buchtiteln auf der Webseite Booklooker. Durch Zufall bin ich auf einen Roman aufmerksam geworden, der den gleichen Buch-Titel trägt wie mein 2009 veröffentlichter Roman: Der Tausendfüßler. Okay, wenn man es genau nimmt, dann gibt es bei Güsten das „ss“ und bei mir das „ß“ im Tiernamen des Titels.
„Na Mensch, das ist ja spannend!“, dachte ich und begann anschließend nach dem Autor zu recherchieren. Ich wollte einfach mehr erfahren. Bei dem Buch handelte es sich um einen Kriminalroman von Michael O. Güsten aus dem Jahre 1968. Der Autorenname „Michael O. Güsten“ steht als Pseudonym für Alfred Antkowiak, der ein deutscher Verlagslektor und Schriftsteller aus der DDR war. Konnte ich relativ schnell bei Wikipedia in Erfahrung bringen. Erschienen ist das Buch beim „Mitteldeutscher Verlag Halle„.
Einen Klappentext hatte ich jedoch ad hoc nicht gefunden. Aber der Umstand, das ein Buch den gleichen Buchtitel trug wie mein Liebesroman, fand ich schon skurril. Ich wollte mehr über den Text erfahren. Neugierig wie ich war, und da ich sowieso gern Krimis lese, habe ich nicht lange gezögert und auch gleich online das Buche im AntiquariatAn der Nikolaikirche in Leipzig bestellt. Der Buchpreis des anderen „Tausendfüßlers“ gestaltet sich zudem noch moderat.
Und so sieht das Cover des Romans im Vergleich zu meinem „Tausendfüßler“ aus:
Cover der Romane Der Tausendfüßler von Michael O. Güsten & Jens Böhme
Den Titel zu meinem Roman „Der Tausendfüßler“ hatte ich mir völlig unabhängig gewählt, ohne das Wissen, das schon ein Roman mit dieser Aufschrift existiert. In meinem Blog hatte ich zum Buch-Titel schon einmal einen Artikel dazu geschrieben:
Als das Buch dann in Berlin ankam, war ich voller Freude und habe mir als allererstes den Klappentext vorgenommen. Er klang ganz interessant, aber ob die Geschichte mich nun wirklich vom Hocker haut, werde ich erst nach der Lektüre wissen.
(Nachtrag 20.03.2025: Ich kann heute sagen, dass mir die Geschichte von Michael O. Güsten richtig Spaß gemacht hat zu lesen. Es gibt sogar noch einen Folge-Krimi, den ich mir auch bestellt und den ich gelesen habe. – „Die Liga der gelben Rose“)
„Der Tausendfüßler“ als Anlageobjekt?
Lustig! Und das muss ich noch erwähnen, wurde es dann noch zu nächtlicher Stunde, als ich etwas später Folgendes entdeckte. Mein Roman in einer unheimlichen Wertsteigerung vom normalen Bezugspreis von 11,80 EUR z. B. bei Amazon bis zu 199 EUR. Bei Booklooker hätte der Leser für ein Exemplar so viel an Geld hinblättern müssen. Okay, hier sollte der Leser kurz inne halten und überlegen, ob sich nicht die Investition in ein Exemplar lohnt?
falsches Coverbild „Der Tausendfüßler“ bei booklooker.de
Natürlich weiß ich bzw. kann ich mir vorstellen, dass es sich hier sicherlich um ein automatisiertes Versehen bei der Preisgestaltung handelt. Ich nehme es mit Humor und sagte mir auch hier wieder: Diesen Fakt musst Du einfach bringen! Gesagt, getan – auch diese Begebenheit zur Story und zum Thema Buchtitel „Der Tausendfüßler“ findet hier Anklang. Und ich schwöre, hier ist nichts gephotoshopt – nur schnell ein Screenshot gemacht und fertig!
Eins noch zum Ende: Als Allerletztes sei hier noch kurz das Buch „Der Tausendfüßler – Heimat- und Sachunterricht 2. Schuljahr“ erwähnt. Auch diesen Buchtitel gibt es. Bei genauerer Recherche erkennt man jedoch, dass bei diesem Beispiel schon ein Untertitel auf dem Cover existiert, der von Schuljahr zu Schuljahr variiert. Jedenfalls auch hier ein neuer Namensvetter, gegebenenfalls entfernter Verwandter und nunmehr der Drilling in dieser Coverrunde.
Solltet Ihr – Werte Leser! – Weitere Bücher mit diesem Buch-Titel finden, dann einfach einmal posten. Ich bin gespannt …
Der Dichter Gotthold Ephraim Lessing (22. Januar 1729 in Kamenz, Markgraftum Oberlausitz; † 15. Februar 1781 in Braunschweig) ist einer der bedeutendsten Dichter und Dramatiker der deutschen Aufklärung. Den meisten sicherlich bekannt aus dem Schulunterricht durch das Drama „Nathan der Weise“ und der darin vorkommenden Ringparabel.
Nach einem Besuch der Nikolaifestspiele entstanden folgende Bilder vom Lessinghaus in Berlin, einem rekonstruierten Bürgerhaus und einer der Sehenswürdigkeiten im Berliner Nikolaiviertel:
Erläuterungstafel zu Lessing an einem Haus im Berliner Nikolaiviertel
Tafelinschrift: Hier stand das Haus in dem LESSING 1765 MINNA von BARNHELM beendete – Die Stadt Berlin 1913
Seitenansicht des Lessinghauses im Berliner Nikolaiviertel
Vor dem Lessinghaus im Nikolaiviertel. Das Viertel befindet sich im mittelalterlichen Stadtkern Berlins. Der deutsche Dichter Lessing wohnte hier von 1752 bis 1775.
Eine Erzählung von Kurt Tucholsky besitzt den Titel „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte“ kurz: Rheinsberg. Mit diesem Text trat Tucholsky an die literarische Öffentlichkeit. Bisher nur als Publizist bekannt, vor allem unter seinen berühmten Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.
Kleiner Reisetipp in Berlins Umgebung
Schloss Rheinsberg
Und weil wir gerade auf dem Weg vom Schloss-Hotel Gross Plasten nach Berlin waren und Zeit hatten, kam es letztes Jahr im Sommer zu einem kurzen Abstecher zu eben diesem berühmten Schloss in Rheinsberg. Nach einem Bummel durch das Schloss und die Umgebung war natürlich für mich Pflicht auch dem Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum einen Besuch abzustatten, wo Kurt Tucholskys Leben und Wirken ausführlich dokumentiert wird. So kaufte ich mir anschließend im Shop das Taschenbuch aus der Fischer Edition Schloss Gripsholm – Rheinsberg von Kurt Tucholsky und genoss die Lektüre. Ich begann nebenbei mir lustige, interessante und bissige Zitate zu notieren.
Alle hier aufgeführten Zitate stammen aus: Kurt Tucholsky: Schloß Gripsholm – Rheinsberg, Fischer Taschenbuch Verlag, 2008.
„Ei ist Ei, sagte jener – und nahm das größte.“ (Seite 56)
„[…] ach du liebes Gottchen, behüte unser Lottchen, vor dem Hunger, Not und Sturm und vor dem bösen Hosenwurm. Amen.“ (Seite 25)
“Man kann den Hintern schminken, wie man will”, sagte Karlchen, „es wird kein ordentliches Gesicht daraus.“ (Seite 82)
„Ich lege meine Hand hinüber, auf die Schlafende. Sie seufzte leise und veränderte ihre Lage. Schön ist Beisammensein. Die Haut friert nicht. Alles ist leise und gut. Das Herz schlägt ruhig. Gute Nacht, Prinzessin.“ (Seite 37)
„Zwischen Bett und Tür überlegte ich, wie es doch zwischen Mann und Frau Morgen-Augenblicke gibt, da hat es sich mit der Liebe ausgeliebt. Sehr entscheidende Augenblicke – wenn die gut verlaufen, dann geht alles gut.“ (Seite 41)
„[…] Wie weit ist es von einem Mann zu einer Frau! Aber das ist schön, in eine Frau wie in ein Meer zu tauchen. Nicht denken … Viele von ihnen haben Brillen auf, sie haben es im eigentlichen Sinne des Wortes verlernt, Frau zu sein – und haben nur noch den dünnen Charme. Hol ihn der Teufel. Ja, wir wollen wohl ein bißchen viel: kluge Gespräche und Logik und gutes Aussehen und ein bißchen Treue und dann dieser nie zu unterdrückende Wunsch, von der Frau wie ein Beefsteak gefressen zu werden, daß die Kinnbacken krachen … […]“ (Seite 26)
„Whiskey macht sorgenfrei. Ich kann mir schon denken, daß sich damit einer zu Grunde richtet.“ (Seite 56)
„Die Stille wölbte sich über uns wie eine unendliche Kugel. In diesem Augenblick war jeder ganz allein, sie saß auf ihrem Frauenstern, und ich auf einem Männerplaneten. Nicht feindselig … aber weit, weit von einander fort.“ (Seite 61)
„Man denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit. Aber immer ist die Zeit stärker als die Liebe.“ (Seite 67)
„Wenn einer nichts zu tun hat, dann holt er die anderen, und dann machen sie eine Konferenz.“ (Seite 87)
„Wer seine Braut zu seinem Weibe macht“, sagte Karlchen, „der soll auch sein Weib zu seiner Braut machen!“ (Seite 74)
„[…] Peter! Peter! Wie ist es mit dem Leben! Erzähl schnell, wie es mit dem Leben ist! Nein, jetzt sage nicht wieder deine unanständigen Wörter … die weiß ich allein. Wie ist es? Jetzt gleich will ich es wissen!“ – Ich so den bitteren Geschmack aus einem trockenen Zweig mit Fichtennadeln. „Erst habe ich gemerkt“, sagte ich, „wie es ist. Und dann habe ich verstanden, warum es so ist – und dann habe ich begriffen, warum es nicht anderes sein kann. Und doch möchte ich, daß es anders wird. Es ist eine Frage der Kraft. Wenn man sich selber treu bleibt …“ (Seite 44)
Zu guter Letzt eine Ansage als Zitat im Roman über Berlin:
„Immer ist etwas. Immer klopfen sie, oder sie machen Musik, immer bellt ein Hund, marschiert jemand über deiner Wohnung auf dem Kopf herum, klappen Fenster, schrillt ein Telephon – Gott schenke uns Augenlider.“ (Seite 56)
Mit Sicherheit lässt sich in diesem Text noch viel mehr entdecken, schaut einfach mal hinein oder lest die ganze Geschichte!
Weitere Zitate auf dem Literatur-Blog | Der Tausendfüßler:
Ausgedient hatte mein Sofa noch lange nicht, aber den Platz brauchte ich trotzdem und annoncierte kurzerhand mein geliebtes 2-Sitzer-Sofa im Internet. Bitte Selbstabholer und preiswert abzugeben für … und nun kommt die Überraschung: für einen Kunstraum in Berlin.
Ich war erstaunt, als ich von Alexander Stolze Mitglied der Band UNMAP erfuhr wessen neue Heimat mein Sofa haben sollte. Jetzt befindet sich mein „blaues Sofa“, wenn auch nur auf Zeit, im „Tete“ (tete.nu) auf der Schönhauser Allee 161A.
Tete in Berlin – Schaufenster bei der Ausstellung „Over The Sofa“
Anna Chkolnikova & Andrea Huyoff führen eine Art Galerie. „Es ist eher ein Kunst- und Begegnungsraum, ein Treffpunkt für Künstler mit stets neuen kreativen Kunstangeboten und Kunstausstellungen“, wie Andrea Huyoff konstatierte. „Wir sind keine klassische Galerie und bei uns soll neben der Kunst, die Idee und das Miteinander im Mittelpunkt stehen und natürlich fern ab jedem modernem Kunsthype auch bezahlbar sein.“ Mit dem Begriff Galerie, konnte Frau Huyoff sich nicht so recht anfreunden, „… wir sind gerade in einer Phase in der wir genau das definieren, was wir genau sind …“ und so hängen nunmehr über dem blauen Sofa, was einst in meinem Zuhause stand, mehrere Bilder von Künstlern, die auch gekauft werden können. Sofa und Kunst ergeben dann vielleicht doch etwas anderes als „eine Galerie“? Ein Zusammenspiel, eine Idee der besonderen Art ist es allemal; jedenfalls für mich. Wer will kann sich einfach auf das Sofa setzen und die Bilder auf der anderen Seite betrachten oder in einem Gespräch mit den Inhabern bzw. Gästen vor Ort über die Bilder „über dem Sofa“ diskutieren.
Over The Sofa – Kunst über dem Sofa
Die Ausstellung „over the sofa“, dafür gibt es auch eine bisher eher minimalistische Webseite mit dem Namen overthesofa.net, fand vom 3.12.2013 -18.12.2013 in den Räumen des „Tetes“ statt. Auch wenn schon sicherlich einen neue Idee einer Ausstellung im Januar winkt, so kann der Besucher gespannt sein, ob mein blaues Sofa vielleicht in nächster Zeit immer noch da steht oder schon weiter gezogen ist?
OVER THE SOFA & AUF DEM SOFA
Da meine Lieblingscouch schon einige Jahre auf Buckel hatte und nicht nur die Jahre, sondern überwiegend auch meine Wenigkeit – so zwischen beiden Lehnen -, hatte ich natürlich gehofft, dass sie einen neuen schönen Platz findet. Ob als Sofa für das Wochenendhaus, für Szenekneipe, für das Kinderzimmer oder in einer neuen WG, Möglichkeiten der Verwendung waren hier für die neuen Besitzer keine Grenzen gesetzt. Das mein „blaues Sofa“ nunmehr bei „over the sofa“ einen Platz fand, stimmte mich besonders freudig. Daher war es selbstverständlich, ja geradezu eine Pflicht, dass ich dem „Tete“ einem Besuch abstatte. Nach einem interessanten Gespräch überzeugte ich mich wiederholt, dass Bequemlichkeit & Gemütlichkeit immer noch des Sofas Motto ist. Jetzt jedoch bei: OVER THE SOFA!
Kritiken werden von Autoren gern gelesen- Ist das so?
Eine Rezension ist eine kritische Besprechung eines künstlerischen Werkes. Das kann die Besprechung eines Buches, einer Theateraufführung oder einer Ausstellung sein. Der Erhalt einer Rezension eines Literaturkritikers, wie zum Beispiel von Hellmuth Karasek oder Marcel Reich-Ranicki, wird natürlich vom Verlag und vom Autor besonders wahrgenommen, da dieser mit seiner Kritik oft großen medialen Einfluss hat. Das kann sich letztendlich auch auf den Verkauf der Bücher positiv auswirken kann. Ein Verriss eines Buches, die negative Besprechung eines Werkes ist natürlich nicht so gern gesehen. Ob sich diese dann auch negativ für den Bücherverkauf auswirkt – kann, muss aber nicht sein.
Wie sagt man so schön: „Auch schlechte Public Relations ist PR!„
So kann auch ein Verriss eines Romans durchaus ein Booster in Sachen Verkauf sein!
Aber auch die Kritiken – so genannte Rezensionen – der Leser sind nicht unerheblich. Gerade im Internet, wo Bewertungen im Bereich von Social Media enormen Einfluss haben, sind die Leser, die gleichzeitig auch User sind, wichtige Faktoren (und durchaus auch Multiplikatoren), um das Werk bekannt zu machen. Vor allem Social Media-Influencer können eine große Reichweite aufbauen und ein große Wirkung auf den Verkauf von Produkten oder eben auch von Büchern haben.
Die Leser, die Rezensionen schreiben, haben großen Einfluss darauf, ob über das Buch weiter im Netz besprochen bzw. ob es auch weiter empfohlen wird. Diesen Positiv-Effekt kann jeder Autor im Internet für sich nutzen; auch unabhängig von einem Verlag. „Virales Marketing“ heißt es in der Fachsprache. Vor allem für Autoren im Bereich Selfpublishing wie beispielswiese auf bookrix.de oder anderen Verlagen und Plattformen aktiv sind und die gegebenenfalls ihr Hauptaugenmerk auf die Publikation in Form von eBooks legen, für die sind die Möglichkeiten durch das Internet extrem gewachsen, über das Internet bekannt zu werden und zu verkaufen.
Kritik in die ein oder andere Richtung
Welcher Mensch …? Genauer gefragt, welcher Autor hört nicht gern etwas Gutes über sich und seinen Roman bzw. empfängt gern ein positives Feedback von seinem Gegenüber? Positive Resonanzen sind natürlich bei jedem Menschen, zu jeder Zeit stets willkommen und erfreut das Gemüt. Doch eine Rezension bedeutet eben auch: „kritische Besprechung“. Daher gehören auch kritische Stimmen und Wahrnehmungen ebenso zum Feedback dazu. So manch einen Autor kann ein negatives Feedback einen herben Schlag versetzten. Manch einen Schriftsteller macht eine solche Negativ-Besprechung sogar richtig wütend! Wenn der Autor sich dann auch noch angegriffen fühlt und sich in den Medien dazu äußert, dann kann das schon einen „interessanten Schlagabtausch“ hervorrufen. Bei anderen Schriftstellern ruft es möglicherweise ein amüsiertes Lächeln hervor oder spornt ihn gerade dazu noch einmal an mit einem weiteren Werk nachzulegen. Beim Ausschlag des Pendels in die andere Richtung, in die entgegengesetzte Richtung der Lobhudelei, ist eines auch klar: Jeder Verriss ist ebenso Werbung. Denn es wird ja darüber gesprochen. Der Autor freut sich – eben nur weniger. Aber dass über sein Buch gesprochen wird und das er ein Feedback erhält, ist dem Autor stets wichtig. Verlage und Autoren brauchen beide Rückkopplungen, weil sie wissen wollen wie der Text ankommt, was alles möglicherwiese noch geht und … natürlich weil sie zudem auch eitel sind. Der Verlag braucht Aufmerksamkeit und der Autor – noch mehr!
Fakt ist: Schlimmer als ein kritisches Feedback ist – gar kein Feedback zu erhalten!
„Eine schöne Lektüre. Der Autor Jens Böhme versteht es, den Leser zu fesseln. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und kann den „Tausendfüssler“ nur jedem wärmstens empfehlen. Hier schreibt ein junger Autor über das Leben und seine verschlungenen Pfade. Protagonist Conrad Wipp ist hierbei das Sprachrohr der Generation der Twenty- und Thirty Somethings, die ihren Platz im Leben noch finden müssen. Dieses Buch ist auch eine Parabel auf das Leben – und es lehrt uns, in schwierigen Situation niemals die Hoffnung zu verlieren. „Der Tausendfüssler“ – ein Buch, das Mut macht!“
Eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte und mehr…
„Conrad Wipp ist Schriftsteller. Und er ist talentiert. Leider nicht nur fürs schriftstellern sondern auch fürs Sorgenmachen. Ständig denkt er viel zu viel darüber nach, ob und wie er denn einfach alles in seinem Leben besser oder genauer richtiger machen könnte. Und über die ganzen Sorgen und Gedanken die er sich so tagaus tagein macht, verliert er ganz nebenbei völlig die Lebensfreude und damit natürlich auch seine Inspiration zum schreiben. Doch Rettung naht in völlig unerwarteter Gestalt… und die Buchhändlerin Miria rückt Conrad nicht nur den Kopf gerade, sondern läßt auch sein Herz viel höher schlagen!“
In eigener Sache zum Thema: Animation an den Leser für Feedback zum Roman „Der Tausendfüßler“. Wer den Roman gelesen hat, kann gern seine Meinung – eine kleine Rezension – bei Amazon oder hier als Post veröffentlichen. Ein „Dankeschön“ vom Autor ist hier garantiert!
„Der Mensch wird als Genie geboren und stirbt als Idiot.“
(Charles Bukowski, amerikanischer Dichter und Schriftsteller, geboren am 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski – gestorben am 9. März 1994 in Los Angeles)
Life rides on like a long dirt trail, headin‘ west, no lookin‘ back. Each bold step leaves a cowboy tale, horns will blast – you’re on the right track.
(*Übersetzungshilfe/Translation help: ChatGPT)
Anmerkung: Es steht jedem Leser dieser Zeilen frei in den Kommentaren eine bessere Übersetzung vorzuschlagen.