Nach nunmehr – noch nicht ganz – 3 Monaten habe ich wieder einmal nachgeschaut, ob mein Buch inzwischen weiter geben bzw. gefunden wurde. Im Bericht über die Freilassung des Liebesromans „Der Tausendfüßler“ zur Leipziger Buchmesse 2010 habe ich von der Aktion berichtet. Am Messestand der Wochenzeitung „Der Freitag“ habe ich den Roman übergeben in der Hoffnung, dass er laufen lernt; der Liebesroman „Der Tausendfüßler“. Soll heißen, dass er seine eigene Geschichte zu seiner BookCrossing-Reise zu erzählen hat. Dies kann man ganz leicht auf dem Portal von bookcrossing.com nachvollziehen, denn da habe ich den Roman auch registriert mit dem dazugehörigen der BCID-Code.
Der Tausendfüßler - Cover
Leider habe ich seitdem nichts mehr von ihm gehört. Natürlich habe ich bei meiner Aktion die Möglichkeit mit einbezogen, dass „Der Tausendfüßler“ irgendwo im Erdreich verloren geht und sein Eigenleben führt. Aber die Hoffnung blieb und bleibt bis heute, dass er doch wieder zum Vorschein kommt. Da er nun im wahrsten Sinne „frei gelassen“ wurde, liegt es auch nicht mehr in meiner Macht, da irgendeinen Einfluss zu haben. Na, ich lass mich überraschen, manche Wege sind auch Umwege und trotzdem gelangt man an sein Ziel. Das mag einem Tausendfüßler, hier dem Roman „Der Tausendfüßler“, wohl ähnlich ergehen?
Bookcrossing des Romans „Der Tausendfüßler“ in Berlin
Die Abende an der Spree sind wieder lange hell und laden zum verweilen ein. Auch wenn das Wetter immer noch wie im April anmutet, die Temperaturen grausig sind und eine Aschewolke ihr Unwesen treibt, so soll es auf alle Fälle einen zweiten Anlauf zu einer Freilassung geben. Wie von vornherein geplant, werde ich auch in Berlin ein Exemplar des Romans „frei lassen“. Sicherlich, wie in erster Instanz, mit Übergabe an den Leser. So habe ich das Gefühl, dass der Roman durch den direkten Kontakt mit dem Autor vielleicht zur Weitergabe animiert und natürlich zur Registrierung. Vielleicht täusche ich mich da auch, aber das ist so mein Gedanke. Als zweite Möglichkeit ziehe ich den ganz normalen etwas risikoreicheren Weg in Betracht, dass Buch einfach in einem schönen Cafè, auf einem Tisch, bei Sonnenschein spontan liegen zu lassen. Wenn man da überhaupt von Spontaneität reden kann?
Im Juni 2010 ist es dann auf alle Fälle soweit. Ich werde mich in die Innenstadt von Berlin, vielleicht Hackescher Markt, begeben und den Roman „Der Tausendfüßler“ erneut in die Freiheit der Bookcrossing-Sphäre entlassen. Ich werde definitiv davon berichten.
Im neuen Gewand zeigt sich die Seite bookcrossing.com. Sehr überraschend war mein spontaner Besuch am 25. Mai 2010. Denn es findet gerade eine Modernisierung der Webseite statt. Es wurde auch höchste Zeit! Es war doch etwas unübersichtlich und der Nutzer musste sich erst zu Recht finden oder – wenn er der englischen Sprache nicht mächtig ist – Übersetzungsarbeit leisten. Mit dem Relaunch von bookcrossing.com erfährt im gleichen Atemzug laut bookcrossing.de auch die deutsche Anwendung eine neue nutzerfreundliche Anwendung. Das geht in die Richtung, dass auch die deutschen Bookcrosser mit ihrer Sprache endlich Anschluss finden sollen. Fans von „freigelassenen Büchern“ können gespannt sein.
News-Tweets für IT-ler. QualityScope spricht nicht nur die Sprache der IT-Experten. Der IT-Personaldienstleister QualityScope GmbH twittert jetzt auch News aus dem IT-Bereich. Interessierte können auf twitter.com/QualityScope aktuelle Nachrichten aus dem World Wide Web in Kurzform nachlesen. Die Themenplatte fokussiert sich dabei auf die IT-Branche. In Arbeit ist auch ein Twitter in dem ausschließlich topaktuelle Vakanzen im IT-Sektor getwittert werden.
Social-Media – Twitter als Marketingkanal für IT-Themen und IT-Vakanzen
„Das Thema `Social Media` , die Interaktive-Repräsentanz von Unternehmen im Web, ist für uns nicht neu, aber ein doch etwas anderes Gebiet im IT-Bereich als die Vermittlung von IT-Experten wie Softwaretester und Programmierer für Java, PHP, .NET“, erklärt Geschäftsführer Rainer Haupt. „Aber diese Social-Media-Kanäle sind ja indirekt mit dem Aufgabenfeld der IT-Fachkräfte verknüpft. Wir sehen darin eine Möglichkeit unsere Dienstleistung zu promoten und interessante Fakten aus der IT-Branche zur Information und zum Diskurs bereit zu stellen. Primär sind wir jedoch Personalvermittler im IT-Sektor.“
Der Online-Stellenmarkt von QualityScope GmbH
Bei der IT-Stellenbesetzung ist QualityScope für zahlreiche Unternehmen ein verlässlicher Partner geworden. Mit Hauptsitz in Berlin greift der IT-Personaldienstleister auf jahrelange Erfahrung zurück. QualityScope bietet Bewerbern wie auch Unternehmen ein breites Dienstleistungsportfolio für den gesamten IT-Bereich an. So können IT-Fachkräfte auf dem Stellenmarkt von QualityScope Ausschau nach interessanten Vakanzen halten und sich direkt auf das passende Jobangebot bewerben. Aber auch eine Initiativbewerbung ohne explizit offene Stelle lohnt sich beim IT-Personalvermittler. Denn mehrfach werden IT-Jobangebote von Kunden an QualityScope exklusiv vergeben, die häufig nirgends ausgeschrieben werden. „Unsere Twitterpräsenz ist demnach eine zusätzliche Möglichkeit Jobangebote für IT-Fachkräfte direkt zu kommunizieren und passende Kandidaten zu rekrutieren“, erläutert Rainer Haupt; Geschäftsführer von QualityScope GmbH.
Pressemitteilung von Jens Böhme auf dem Portal http://www.online-artikel.de (Online PR-Portal – Socail Media News Releases – Public Relations Services): „IT-Twitter-News – Der IT-Personaldienstleister QualityScope GmbH twittert“. [Anmerkung: 25.06.2015 Link gelöscht, Artikel nicht mehr vorhanden]
„Gut gegen Nordwind“ – Die Liebe kommt mit dem Nordwind
Gut gegen Nordwind
Die Liebe kommt mit dem Nordwind. Auch wenn es nicht direkt der Nordwind ist, der Emmi Rothner das Gefühl der Liebe gibt, so ist es eher die Sehnsucht nach ihr. Jene Sehnsucht nach dem Gefühl der Nähe, nach Zweisamkeit, nach Geborgenheit, nach Zukunft, eben nach alldem, was gut tut. Es ist die Sehnsucht vor allem nach einem ganz bestimmten Mann: Leo Leike. Leo Leike ist ihr virtueller E-Mail-Partner. Mit ihm verbindet Emmi etwas ganz Besonderes. Mit ihm hat sie eine derart starke geistige Verbundenheit, die ihre Gefühle voll und ganz in Beschlag nimmt und damit einhergehend ihr Denken, ihr Handeln, letztendlich ihren Alltag bestimmt. Keine Frage. Es geht schließlich soweit, dass daraus Liebe erwächst, denn es fühlt sich für Emmi gut an immer wieder Leos Zeilen zu lesen. Und der Spiegel, der funktioniert natürlich, denn umgedreht ist es nicht anders. Leo fühlt wie Emmi. Eine neue Liebe ist emporgestiegen! Was kann daran falsch sein? Eigentlich nichts. Die Crux ist nur, dass sich Emmi schon in einer Partnerschaft befindet. Demzufolge ist sie wie hin und her gerissen.
Internetbekanntschaften – Die Liebe im Netz finden …
„… also dass gibt es doch nicht wirklich oder? Das geht doch nicht, das ist doch viel zu plump! Das ist nicht real, umständlich ist dass und … irgendwie auch nicht natürlich!“ Doch! Liebe im Netz gibt es. Primär natürlich die Suche und sie ist längst schon zu einem ganz normalen Bestandteil unserer Welt geworden. Über das Internet lernen sich in der heutigen Zeit viele Menschen kennen und kommen sich durchaus näher. Es ist die viel diskutierte – Virtualität -, die den Menschen nicht natürlich erscheint. Dem einem ist es gänzlich suspekt die Liebe über das Netz zu finden, dem anderen hingegen sind die Portale im Netz zeitgemäße Plattformen, um der Liebe, dem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen. Ein Sprungbrett hin zum eigenen Traumpartner. Emmi Rothner ist nun jetzt nicht gerade auf der Suche nach ihrem Traummann. Eher ist es eine Verwechslung der E-Mail-Adresse, die sie an Herrn Leo Leike geraten lässt. Aber irgendwie hat die sich darauf folgende Entwicklung einer doch süchtig machenden E-Mail-Korrespondenz unweigerlich auch den Hauch einer wie oben erwähnten Internetbekanntschaft. Es ist und bleibt eine Suche, ein persönliches Ersehnen nach dem Glück, den richtigen Menschen auf der anderen Seite des Bildschirmes vorzufinden. Damit verbunden, tritt hier die ganze Palette menschlicher Gefühle zu Tage.
Das spielerischen Techtelmechtel von Frau und Mann nimmt wie eh und je seinen Lauf. All das, wenn „Er“ und „Sie“ sich eben kennen lernen. Im Theaterstück „Gut gegen Nordwind“ zeigt sich, wie eng Wirklichkeit und digitale Welt miteinander verwoben sind. Es sind letztendlich Menschen, die hinter den Buchstaben der digitalen Welt stecken. Somit ist die erwähnte Virtualität nicht das Gegenstück zur Realität, sondern eher ein Teil dieser unserer aller Realität: PARS PRO TOTO – Ein Teil steht für das Ganze.Glattauers Roman ist ein hochmoderner digitaler Briefwechsel mit altbekannten Facetten und neuen Nuancen. Die beiden Protagonisten, Emmi Rothner und Leo Leike, bekommen sich zwar nicht zu Gesicht, lernen sich jedoch mit der Zeit immer näher kennen; eben virtuell. Es sind nur Buchstaben, Wörter und Texte, die von A nach B versendet werden. Doch „Am Anfang“ steht nun mal immer das Wörtchen „Am“ und eine Geschichte nimmt ihren Lauf.
Als Zuschauer des Theaterstücks ist man im Vorfeld der Aufführung sehr gespannt. Kann ein Theaterstück überhaupt den Bestseller “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer darstellen? Kann es dem Text überhaupt gerecht werden? Wer das Buch von Daniel Glattauer gelesen hat, fragt sich dies zu Recht. „Gut gegen Nordwind“ lief bis 4. April 2010 in der Komödie am Kurfürstendamm und konnte sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Die Umsetzung von Glattauers Bestseller gelang dem Regisseur Rüdiger Hentzschel in einer einzigartigen und herzzerreißenden Art und Weise. Vor allem die Hauptdarsteller Oliver Mommsen als Leo Leike und Tanja Wedhorn als Emmi Rothner trugen zu einer sensationellen und gefühlsechten Inszenierung bei. In Gestik, Mimik und Wortlaut wurden die Gefühle, die sich eigentlich nur im digitalen Briefwechsel des Buches widerspiegelten voll und ganz auf die Zuschauerplätze transportiert.
Die Wörter und letzten Endes die Gefühle wurden greifbar. Als Zuschauer befand man sich mittendrin und war jederzeit bereit, die Handlung selbst in die Hand zu nehmen falls den beiden irgendwann die Worte ausgegangen wären. Es wurde mit gelacht, mit gelitten und mit gefiebert. Von einer E-Mail zur anderen E-Mail bekam der Text mehr Plastizität. Er wurde greifbar und im wahrsten Sinne des Wortes „fühlbar“. Gefühlswallend akkumulierte sich das Stück zum Showdown. Stets gab es einen Kampf zwischen Verstand und Moral, versus Gefühl und dem „Inneren Drang“, das Richtige zu tun. Wie immer ist es uneindeutig eindeutig, was wohl das Richtige wäre. In diesem Fall nämlich den Gefühlen Vorrang zu geben und die Virtualität endlich zu verlassen. Raus, nur raus aus der digitalen Welt. Raus mit dir Emmi, raus mit dir Leo!
Das Gefühl und immer wieder das Gefühl von einem Gefühl
Die schauspielerische Leistung beider Darsteller war brillant. Obwohl sich Emmi und Leo auf der Bühne gegenüber standen, schaffte es die Bühnengestaltung, sowie das Schauspiel beider Protagonisten, dem Zuschauer auf seinem Platz die Anonymität des Internets – die Trennung durch Nullen und Einsen –, die digitale Welt treffend zu verdeutlichen. Es war eine gelungene Darstellung von „so weit weg und doch so nah“. So durchzog eine unsichtbare Wand das Spielfeld der Bühne. Alle Liebelei blieb in einem Elfenbeinturm der Sehnsucht und im jeweiligen Wohnungsquadranten von Frau Rothner und Herrn Leike eingekerkert. Wie sollte diese Sehnsucht auch frei kommen, wenn sich keiner von beiden traut auch nur einen Schritt weit weg vom Elfenbeinturm namens Bildschirm zu begeben?
Die Geschichte trennte die Protagonisten zwar räumlich, aber nicht vom Gefühl her. Sie fand in der Komödie am Kurfürstendamm eine ansehnlich gemütliche Rekonstruktion in Gestalt von Leo Leikes und Emmi Rothner Wohnzimmer. Mitten auf der Bühne verlief diagonal ein Trennstrich. Auch wenn dieser während des Stücks eindeutig wahrnehmbar war und Emmi Rothner und Leo Leike in ihre jeweiligen Grenzen verwies, so gab es jedoch keine Grenzen ihrer unzertrennlichen und sehnsüchtigen Liebe im Geiste. Denn die war irgendwann nur all zu sehr präsent und hatte sich tief manifestiert. Der Trennstrich jedoch war ein gelungenes Symbol für die im Roman vorhandene Virtualität und Trennung durch den digitalen Briefwechsel.
Emmi und Leo schauten sich während der ganzen Vorstellung nicht einmal in die Augen. „Leo, warum gehst Du nicht einfach rüber und sagst ‚Hallo’, mach es dir doch nicht so schwer“, war der Wunsch, der sich dem Zuschauer aufdrängte und dem man all zu gern gewähr gegeben hätte. Notfalls hätte so mancher Herrn Leo Leike oder Emmi Rothner gern einfach mal auf die andere Seite – in die Realität – hin zum Pendant geschuppst. Sollte Hinüberschupsen aber nicht helfen, kann auch gern getreten oder gezogen werden. Hauptsache der Liebe Quälerei wird ein Ende geboten. Niemand wusste schließlich, wie lange die Ewigkeit der Brautwerbung alla Minnesang, dieses ewige Hin & Her, noch zu ertragen gewesen wäre.
Ein gar schmerzlicher Idealismus der Liebe, den es galt bis zum Ende auszuhalten. Natürlich wurde dieser vom Zuschauer sehr unterhaltsam ausgehalten.
Ein Theaterstück ohne Happy End?
„Gut gegen Nordwind“. Das Theaterstück sah sich nicht nur spannend an, sondern fühlte sich auch dermaßen gut an, dass der stürmische Applaus am Ende der Vorstellung voll und ganz gerechtfertigt war. Trotzdem fragt man sich am Ende: Was macht ihr da? Emmi und Leo! Was zum Teufel macht ihr beiden da nur? Nach so viel Gefühl wollen wir doch ein Happy End sehen. Doch hier holt den Zuschauer die Wirklichkeit vollends wieder ein. In jeder Sekunde, die verstrich und der Zuschauer dem Wechsel der schauspielerisch dargestellten Worte folgte, wünschte er sich natürlich nichts sehnlicher als ein Happy End herbei und Leser, die zuvor schon in den Genuss der Roman-Geschichte kamen, kannten den Schluss natürlich schon. Also hoffe man permanent und glaubte an die experimentelle Eigendynamik so mancher Inszenierung. Eben an eine Umsetzung des Stückes, bei dem alles passieren kann.
Alles sollte auch passieren, nur nicht das, dass am Ende … Wo bleibt denn da die Überraschung? Leider hatte Leo Leike Recht. Nämlich, dass es nur eine virtuelle Liebe ist. Nichts Greifbares, nichts für die Ewigkeit. Real anwesend mag diese Liebe ja gewesen sein, aber nicht für die unmittelbaren Sinne. Es brauchte nur einer nicht mehr zu antworten und die Verbindung wäre für immer getrennt. „Nur keine Trennung, nur keine Trennung, lass den Server nur nicht krachen gehen oder irgendjemanden Leo Leike überfahren.“ Jederzeit war man froh, wenn einer vom anderen den Spielball wieder aufnahm, alle technischen Gerätschaften funktionierten und auch niemand der beiden verlor die E-Mail-Adresse aus dem Gedächtnis; aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer? Alle moralischen Bedenken, die in den Dialogen mitschwangen, wollte man als Zuschauer nicht wahr haben.
„Gut gegen Nordwind“ – Der Nordwind gibt die Richtung an
Es gab kein – richtig – oder – falsch – mehr. Nur ein: Lass es geschehen, es ist das richtige Gefühl. Außerdem ist doch noch nichts passiert. Eben, „nichts passiert“ – noch nicht. Dass ein kalter Nordwind im Theater am Kurfürstendamm so herzerwärmend sein kann, hätte man im Vorfeld nun wirklich nicht gedacht. Demnach kann folgendes Prädikat vergeben werden: Sensationell kurzweilige Theateraufführung mit viel Gefühl von Daniel Glattauers Bestseller „Gut gegen Nordwind“. Freunde des Happy Ends wurden hier leider nicht belohnt. Die Belohnung lag eher darin, dass der Zuschauer von der schauspielerischen Leistung der Schauspieler permanent belohnt wurden. In jedem geschriebenen, in jedem dargestellten Wort lag die Belohnung für die Zuschauer im wahrsten Sinne im Mitfühlen, sowie den erkenntnisreichen Weg mit Emmi Rothner und Leo Leike gemeinsam zu bestreiten, was nun eigentlich „Gut gegen Nordwind“ ist. Clevererweise steht eine mögliche Gefühlsbelohnung durch ein Happy End ja noch in Aussicht. Nämlich mit Daniel Glattauers Folgeroman „Alle sieben Wellen“. Dieses dann hoffentlich auch wieder mit einer Adaption auf einer der hiesigen Theaterbühnen?
(Artikel „`Gut gegen Nordwind` in der Komödie am Kurfürstendamm“ ehemals veröffentlicht auf hauptstadtstudio.com)
Frau und Mann liegen gemütlich in der Badewanne. Die Frau liest ein Buch, der Mann interessiert sich nicht wirklich für Literatur und wenn, dann doch eher für technische Fachbücher. Die Frau ist gerade in das Buch von Daniel Kehlmann „Die Vermessung der Welt“ vertieft, während der Mann gedankenverloren die entspannte Atmosphäre der Badewanne genießt.
Nach ca. zehn Minuten fällt der Blick des Mannes auf den Buchtitel.
Mann: Hey Du?
Frau: Ja?
Mann: Sag mal … seit wann interessierst Du Dich eigentlich für Landkunde und Geografie?
Frau: Typisch. Das ist mal wieder typisch. (sie schüttelt den Kopf und liest grinsend weiter)
Bei genauerer Betrachtung ist Daniel Kehlmanns Roman dann doch wohl kein Schulbuch im Sinne klassischer Geografie.
Berlin, 20. April 2010 – Wer IT-Fachkräfte an Unternehmen vermittelt, muss die Sprache der IT-Experten sprechen. „Durch jahrelange Erfahrungen im Bereich der IT kennt die QualityScope GmbH die Anforderungen der Unternehmen im IT-Sektor und weiß worauf es bei einer Stellenausschreibung mit entsprechenden Anforderungen in der Branche ankommt“, erklärt Rainer Haupt, Geschäftsführer der QualityScope. „Beim Matching von Bewerber und Vakanz arbeiten Mitarbeiter des Unternehmens professionell mit Fachtermini und selektieren sorgfältig geeignete Kandidaten auf passende Vakanzen.“
Neuer Internetauftritt des Personaldienstleisters
Seit 1. April 2010 besitzt die QualityScope ein neues Gesicht im Internet. QualityScope steht für: Quality IT Recruitment – Ein Personaldienstleister spezialisiert auf den IT-Bereich. Im Jahr 2004 wurde das Unternehmen als Vertriebspartner für Software-Qualitätssicherungs-Lösungen der Unternehmen Siemens und T-Systems gegründet. Im Zuge eines Gesellschafterwechsels 2008 wurde das Kerngeschäft von QualityScope auf die Beschaffung und Vermittlung von IT-Experten beziehungsweise das Staffing von IT-Projekten konzentriert. Der Fokus Qualitätssicherung besteht weiterhin fort, hinzu kamen klassische IT-Bereiche wie Programmierung, Projektleitung, Datenmanagement und Administration.
Kerngeschäft der Personalvermittlung im IT-Bereich
Inzwischen ist QualityScope für zahlreiche Unternehmen ein verlässlicher Partner bei der IT-Stellenbesetzung geworden. Heute bietet es Bewerbern wie auch Unternehmen ein breites Dienstleistungsportfolio für den gesamten IT-Bereich an. So können sich IT-Fachkräfte auf der Homepage des IT-Personaldienstleisters auf dem IT-Stellenmarkt von QualityScope umschauen, ob ein für sie passendes Jobangebot ausgeschrieben steht. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht für den Bewerber die Möglichkeit sich mit einer Initiativbewerbung auch ohne explizit offener Stelle in der Datenbank zu registrieren. Nach Absprache werden Mitarbeiter von QualityScope passende Bewerber mit entsprechenden Qualifikationen bei Kunden mit Vakanzen im IT-Bereich vorstellen. Diese Stellen werden häufig exklusiv vergeben und sind oftmals nirgends ausgeschrieben.
Durch die Kooperation mit dem Personaldienstleister persOrange hat das Unternehmen seit 2008 Zugriff auf ein professionelles und effizientes Bewerber-Management-System. Mit dieser Datenbank, in der sich über 35.000 Bewerber-Profile befinden, können Unternehmen Fachkräfte unterschiedlichster IT-Bereiche rekrutieren. Zu den Kunden von QualityScope zählt eine Vielzahl von mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen und Konzerne. Bei einer Personalvermittlung kann zwischen Festanstellung oder flexiblen Arbeitszeitmodellen wie zum Beispiel dem Personalleasing gewählt werden. Ein Modell, das auch zunehmend in der IT geschätzt und angewandt wird. Darüber hinaus bietet Ihnen QualityScope zusätzliche Dienstleistungen rund um das Bewerbermanagement.
Pressemitteilung von Jens Böhme auf dem Social Media News-Portal http://www.online-artikel.de: „QualityScope GmbH spricht die Sprache der IT-Experten“ [Anmerkung: 25.06.2015 Link gelöscht, Artikel nicht mehr vorhanden]
„Welttag des Buches – Hier. Und überall“ lautet das Motto der Buchbranche
Am 23. April ist „Welttag des Buches“. Für die Liebhaber von Literatur, von Büchern jeglicher Art und Weise ist dieser Tag denkwürdig und voller Aktionen. Auf der Webseite welttag-des-buches.de (siehe unten weiterführende Links) kann jeder Neugierige mehr dazu erfahren.
Im Jahr 2010: Unter anderem startete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Link nicht mehr gültig) und die Stiftung Lesen (Link nicht mehr gültig) zum „Welttag des Buches“ im Jahr 2010 eine übergreifende Dachkampagne. Es wurden zahlreiche Angebote, die das Lesen betreffen, miteinander verbunden. Neben Frankfurter Buchmesse und Leipziger Buchmesse wird an keinem anderen Tag im Jahr so viel über Bücher in den Medien berichtet.
Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken und Schulen feiern den UNESCO-Welttag des Buches; selbstverständlich auch Autoren. Auf der 28. Generalkonferenz der UNESCO im Jahr 1995 wurde dieser Tag festgesetzt. Er fällt gleichzeitig auf den Todestag von William Shakespeare (23. April 1616) und Miguel de Cervantes Saavedra (23. April 1616) und besitzt damit eine fundamentale Bedeutung, die auch das Urheberrecht berührt. Für Autoren, die all ihre Arbeitskraft und Leidenschaft in die Entstehung eines Werkes stecken, ist dieser Fakt besonders wichtig, da sie Urheber ihrer Werke sind und davon leben müssen.
23. April der „Welttag des Buches und des Urheberrechts“
Genauer gesagt wurde, laut Deutsche UNESCO-Kommission e.V., am 23. April der „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen.
Weitere interessante Informationen zum Welttag des Buches:
Im Horrorzug nach Berlin – Mit dem Regional Express 38328 von der Leipziger Buchmesse zurück in die Hauptstadt
Ausnahmezustand im RE 38328 der Deutschen Bahn. Berliner Besucher der Leipziger Buchmesse standen zusammengedrängt in den Waggons von Lutherstadt Wittenberg bis Berlin. Viehtransportähnliche Zustände – ein Potpourri der Emotionen für den, der dabei war. Eine zweidimensionale Messereportage von Horrorgestalten auf dem Weg zur Buchmesse und einem horrorwürdigen Horrortrip im Regional Express zurück nach Berlin.
Warum seid Ihr so komisch geschminkt, angezogen und total verkleidet?
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Horrortrip der Dienstleistung was die Berliner Wochenendbesucher der Leipziger Buchmesse 2010 am Samstagabend mit der Deutschen Bahn erfuhren. Das Wörtchen “Horror” besitzt dabei im Kontext der Buchmesse eine Doppeldeutigkeit. Denn für Besucher der diesjährigen Buchmesse, die sonst nur das steife hochintellektuelle Ambiente kennen, waren diese sonderbaren Teilnehmer ein auflockerndes Highlight. Oft wurden die Verkleideten gefragt, warum sie denn so aussehen wie sie aussehen und was das für eine Veranstaltung sei. “Buchmesse”, wurde dann kurz am Leipziger Hauptbahnhof geantwortet. Wer mehr wissen wollte hakte nach und erhielt die Antwort “… und ein Treffen aller Manga-Fans und Fans von Rollenspielen. Man trifft sich und verkleidet sich als Charakter, der man gern sein möchte oder der man als Rollenspieler in der Comunity, halt in der Gemeinde ist.” So war es nicht verwunderlich, dass sich wie auf der Hinfahrt auch auf der Heimfahrt zurück nach Berlin verkleidete Jugendliche unterschiedlichen Alters in den Zügen befanden. Schon in Berlin am Hauptbahnhof sorgten sie für optische Aufregung unter den Bahnhofsbesuchern. Darunter wahre Horrorgestalten, die konträr gegenüber den doch zarten menschlichen Manga-Figuren standen. Ein einziges interessantes Sammelsurium menschlicher Verkleidungskunst. Wer hätte gedacht, dass Rollenspiele und japanische Comics, bekannt unter dem Begriff Manga so populär geworden sind?
Die Buchmesse in Leipzig mit ihren besonderen Schwerpunkt “Comics in Leipzig” zu dem die Genre Manga, Fantasy und Rollenspiel zählen, gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen in Europa. Ganz oder nur teilweise comickünstlich überzogen verkleidet, präsentierte sich demnach so mancher Messebesucher. In erster Instanz waren diese angemalten und verkleideten Teilnehmer der erste Horrorfakt in der vorher erwähnten zweidimensionalen Betrachtung. Die hübschen und niedlichen Manga-Mädchen stehend dafür eher weniger in der Definition. Sie waren schick anzusehen. Zauberer in Roben und Uniformen, die gesichtet worden schon eher; natürlich mit viel Phantasie. Da wir jedoch von der Doppeldeutigkeit des Begriffes Horror auf der Buchmesse sprechen, müssen hier die wirklich üblen Gestalten erwähnt werden. Das waren furchtlose dahin schreitende Kämpfer, durchaus auch der ein oder andere Zauberer. Die Krönung für so manchen Besucher waren letztendlich maskentragende Unholde mit Keule oder Schwert in skurrilen bunt zusammengeschusterten Verkleidungen. Es wurden auch Axtträger gesichtet. Entweder blieb der Zuschauer fasziniert stehen oder er machte vorsichtshalber einen großen Bogen um die eine oder andere Fantasy- bzw. Horrorgestalt. Irgendwie eine ganze Reihe von Charakteren, denen man nicht im Dunklen begegnen möchte. Diese Besucher zeigten letztendlich dem verstaubten Establishment, dass man mit viel Phantasie so einiges kreieren und mit entsprechendem Know-how stylisch aufpeppen kann. Der ein oder andere Konzern beziehungsweise Verlag weiß in diesem Fall wo die Kaufkraft für seine Produkte daherkommt. Entsprechend sah der Durchschnittsmessebesucher mal mehr oder weniger professionelle Kunstwerke der Verkleidung. Obwohl völlig fremd, grüßten sich ähnliche Charaktere auf dem Weg zu den einzelnen Treffpunkten und Veranstaltungen auf der Messe. Für viele der extravaganten Messebesucher war Leipzig an diesem Tag der Fixpunkt der Phantasie, um Gleichgesinnte ihres Genres zu treffen. Diese Chance nutzten auch viele Hauptstädter.
Horrortrip mit Wochenendticket der Deutschen Bahn
Was am Ende des Tages folgte war eine fantastische und unglaubliche Horrorfahrt der Extraklasse mit der Deutschen Bahn zurück nach Berlin. Wer hätte das gedacht, dass die Berliner Besucher der Buchmesse im wahrsten Sinne die letzte der zweifache Begegnung mit diesem Genre “Unglaublich” über “völlig abgefahren” bis hin zu “der blanke Horror” noch vor sich hatten. Es bahnte sich eine mittlere bis größere Reisekatastrophe für alle Rückreisende nach Berlin an. Der Regional Express 38328 von Lutherstadt Wittenberg mit dem Ziel Berlin stand zwar pünktlich gegen 21:26 Uhr zur Abfahrt bereit, war aber schon ganz ordentlich mit Reisenden gefüllt. Als dann der Mob der Messebesucher, anders kann es fast nicht beschrieben werden, von einem Gleis zum anderen durch den Verbindungstunnel strömte, wurde der Zug mit jedem Fahrgast voller. Irgendwann platzte er förmlich aus den Nähten. Die Fahrgäste liefen von einer Waggontür zur nächsten und immer wieder gab es dasselbe Bild: Alle Plätze belegt. Fahrgäste standen oder saßen in den Gängen. An den Türen und den Eingangsbereichen drängten sich dicht an dicht Groß und Klein, Jung und Alt, Verkleidet und Unverkleidet. Es gab kaum mehr Platz für zusätzliche Fahrgäste. Selbst in der ersten Klasse wurde es zunehmend voller, bis auch diese überfüllt war.
Man muss sich in die Leute hinein versetzen, einige haben wegen zu hohem Fahrgast aufkommen schon am Morgen in den Bahnen gestanden; zum Teil die ganze Fahrt bis nach Leipzig. Nun ist so ein Messetag ist nicht unbedingt eine gemütliche Bootstour. Im Gegenteil, der Besucher möchte viel sehen, kennen lernen, sich informieren, kommunizieren, was letztendlich auch Verben wie “gehen”, “laufen”, “besichtigen”, “tragen”, “reden” und durchaus auch “eilen” impliziert. Eilen vor allem von Stand zu Stand. Für manch einen Berliner war da schon kräftemäßig der Ofen aus als der ersehnte Zug nach Hause anrollte. Den meisten Besuchern der Leipziger Buchmesse 2010 sah man gegen 18 Uhr als die Messestände einpackten die Strapaze förmlich an. Einfach nur nach Hause, lautete die Devise in den Köpfen der Menschen. Was zuvor eher optischer Natur war, aufgrund wirklich gruseliger Vertreter unter den Verkleideten, kam nun eine mit dem Regional Express einen neue Dimension.
Wochenendticket: „Dabei sein ist alles“ – Es ist kaum zu beschreiben …
Klaustrophobisch veranlagt durfte man da nicht sein. Zu den Toiletten gelangte man nur zum Teil oder überhaupt nicht. Wie auch? Es wäre eine Odyssee ohne Rückkehr gewesen. Denn wenn schon der Weg zum “Stillen Örtchen” nicht möglich ist, kommt es logischerweise erst gar nicht zu einem Rückweg. Und diesen menschensteinigen Weg, eher diese Mauer aus Menschen hätte kaum einer Bewältigen können ohne nicht mindestens einmal angenehm oder unangenehm anzuecken. Die Luft wurde immer dünner und die Gerüche derber. Da war so mancher froh, wenn sich die Türen zu seiner Seite öffneten an der er gerade gequetscht sein Zugdasein fristete. In den Waggons weiter hinten sah man vermeintliche Punks, die ihren Hunden, pferdeähnliche Geschöpfe, nach jedem Halt ebenfalls etwas Freiheit gaben. Sei es auch nur für wenige Sekunden. Bei solchen Zuständen jagt der Mensch gern seinen Hund vor die Tür.
Immer wieder gab es Diskussionen, dass es keine andere Alternative für Besitzer des Wochenendtickets gab, um nach Berlin zu gelangen. Angeblich der letzte Zug für jenes Angebot der Deutschen Bahn am Samstagabend. Die Gerüchteküche meinte sogar, dass es im letzten Jahr noch mehr Waggons bzw. zusätzliche Züge gegeben haben soll. Ob Wahrheit oder Lüge, in solcherlei Situation kochen die Emotionen der Menschen ihr eigens Süppchen und meistens viel zu hoch und letztendlich über. Es kann ihnen aber auch nicht verübelt werden. Einigermaßen glücklich durften sich jene fühlen, die einen Sitzplatz zur rechten Zeit ergattert hatten. Bei manchen saß die Liebste jedoch schon mit auf dem Schoß. Für alle anderen hieß es anderthalb Stunden stehen. Ob jung oder alt, mit oder ohne Krücke es machte keinen Unterschied. Wer nach Berlin wollte, musste in den sauren Apfel beißen und sich hinstellen, anstellen oder zum Teil an fremde Personen anlehnen. Es war ein zartes Band des kontrollierten Chaos welches drohte jederzeit zu zerreißen.
Neuer Messerekord auf der Leipziger Buchmesse 2010
Fahrgäste an den Zwischenstationen mussten weggeschickt werden. Ein junger Mann mit einem Fahrrad hatte einfach keine Chance mehr. Am Ende wurden nur noch die Stationen bis Berlin Hauptbahnhof gezählt. Andere wollten nach dem nur noch in den Berliner C-Bereich gelangen, vielleicht noch bis B? Einfach nur heraus aus dem Regional Express. Ab Berlin verließen nach und nach Fahrgäste den Zug. Das Wort “Südkreuz” war in aller Munde und stilisierte sich zu einem Mythos. Dort strömten dann die Menschen zum ersten Mal aus den Waggons. An ihren Gesichtern konnte man die Erleichterung, aber zum Teil auch Frust ablesen. Am Hauptbahnhof angelangt, strömte dann alles aus dem Zug. „Vielen Dank für die Horrorfahrt!“ schrie einer dem Schaffner entgegen, der verhalten aus dem Fenster lugte.
156.000 Menschen besuchten dieses Jahr die Leipziger Buchmesse, erneuter Messerekord. Da ist es anzunehmen, dass es im nächsten Jahr nicht weniger werden. In diesem Fall können die Berliner nur hoffen, dass dieser Fakt bis zum nächsten Jahr irgendwie Berücksichtigung in der Planung der Deutschen Bahn findet. Sonst könnte es glatt für die Berliner Besucher der Leipziger Buchmesse 2011 ein erneutes doppeltes Revival in Tatsachen von “Horror-Fantasy” geben.
(Artikel „Im Horrorzug nach Leipzig – Mit dem Regional Express 38328 von der Leipziger Buchmesse zurück in die Hauptstadt“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)