„Mein innerer Kiez“ Berlin Hauptbahnhof

Da wurde ich doch freundlicherweise zitiert und erfuhr zugleich, dass es ein Weblog zum Berliner Hauptbahnhof gibt.
Berlin Hauptbahnhof – Weblog rund um das neue Berliner Wahrzeichen
Das Literatur-Blog zum Roman
„Mein innerer Kiez“ Berlin Hauptbahnhof

Da wurde ich doch freundlicherweise zitiert und erfuhr zugleich, dass es ein Weblog zum Berliner Hauptbahnhof gibt.
Berlin Hauptbahnhof – Weblog rund um das neue Berliner Wahrzeichen
An den Leser des Blogs: Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman
Liebe Leser meines Blogs …
2010 ist in greifbarer Nähe. Nur noch ein Katzensprung oder 310 Meter einer kleinen Schneckenreise. Wie lange eine Schnecke wirklich für diese Distanz braucht, weiß ich nicht? Hoffen wir nur, dass es keine Nacktschnecke ist, denn zwischen den Jahren ist es einfach zu bitterkalt und wir müssten ihr schnell noch einen Minnischal stricken.
Die Besinnlichkeit in den Herzen zur Weihnachtszeit macht jedoch jede spürbare Kälte wett. Einfach, weil es schön ist mit den liebsten Menschen, die einem nahe stehen, die weihnachtlichen Stunden zu verbringen. Und genau das ist es, was zählt!
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern des Romans „Der Tausendfüßler“ und meiner Texte, sowie Freunden, Bekannten, Freigeistern und jenen, die über kurz oder lang den Lebensweg mit mir teilen oder geteilt haben ein wunderschönes besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben.
War das vergangene Jahr auch wieder mit allen erdenklichen Turbulenzen gefüllt, so soll das kommende Jahr nicht weniger interessant werden. Ich wünsche allen von ganzen Herzen einen guten Rutsch in das Jahr 2010.
Gesundheit, Glück und Erfolg soll allen beschert sein, die diese Zeilen lesen.
Mögen Eure vergangenen Höhen, Eure zukünftigen Tiefen sein.
Frohes Fest.
Euer Jens
„Love Actually“ am Berliner Hauptbahnhof

Stelle Dich zur Weihnachtszeit einfach einmal auf den Berliner Hauptbahnhof der Deutschen Bahn. Am besten zur Hauptanreise- und Abreisezeit wie an einem Freitag oder Sonntagabend oder zu Weihnachten und beobachte die Menschen. Alle haben sie ein Ziel. Die meisten haben ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen. Sie wollen von einem Ort zum anderen, um etwas zu erledigen, letztendlich um Menschen zu treffen. Sie haben alle ein Ziel und sind auf Reisen. Egal auf wohin und auf wen sie stoßen, ob nun Geschäftspartner, Bekannte, Freunde, den Partner oder das ganze Musical Ensemble vom „Der Schuh des Manitu“ im Theater des Westens, sie werden am Ende der Reise immer auf einen Menschen treffen.
Gut, es gibt auch einige wenige, die einfach auch mal ziellos sind oder aus schierer Neugier verweilen; so wie ich. Ich liebe den Hauptbahnhof. Er ist mein „innerer Kiez“ – tausend Gedanken, tausend Menschen und wenn man verweilt, dann kann ich durchaus einen Gedanken festhalten oder etwas ganz Neues entdecken. Da ich in der Nähe wohne und mit den „Öffis“ fahre, komme ich täglich mit ihm in Berührung. Manchmal verweile ich auch und genieße das Treiben und dann sehe ich, neben all den unterschiedlichen Facetten des Berliner Hauptbahnhoflebens, die puren Momente des Glück und der Freude. Genau dann, wenn sich die Menschen in die Arme fallen. Wenn sie hier ankommen von Friedrichshain, von Bernau, von Dresden, von München, von Paris, von Moskau oder gar von Übersee. Der Betrachter solcher Szenarien erhält einen lebendigen und authentischen Blick auf pure Freude und Liebe zwischen den Menschen.
Frohes Fest der Reise – Ankommen und Abfahren
Ein genauer Blick auf die Augen derer, die ankommen – sie strahlen. Haben einen Glanz von Erwartung und hundertprozentiger Aufmerksamkeit des Moments. Die Gesichter drücken in ihren Linien Freude und Wohlgefühl aus. Hier ein breites Lächeln voller Euphorie, da ein Lächeln mit Wehmut und doch liebevollem Stolz. Umarmungen sind so herzlich, so echt, dass man als Betrachter am liebsten gleich mit in den Reigen der Liebe einsteigen möchte. „Ich will auch mal drücken … ich will auch einen Kuss geben.“ Natürlich bleibe ich in einiger Entfernung stehen und genieße nur diesen Augenblick in auktorialer Anteilnahme. Da warten einige auf die Anreise der Mutter zum Weihnachtsfest, auf die Ankunft des alten Freundes, der in einer anderen Stadt lebt oder der besten Freundin, die vor Weihnachten noch einen Abstecher bei wiederum ihrer besten Freundin machen möchte. Aber auch jene, die auf die Ankunft des Partners warten – das Zueinanderfinden des Ur-Liebesgefühls zwischen den Menschen. Es gibt ein stetes Abfahren, wie auch Ankommen. Das Herz geht auf Reisen und in einer Millionenstadt wie Berlin sind wir fast alle täglich auf kleinen oder großen Reisen unterwegs und kommen über kurz oder lang am Knotenpunkt Berliner Hauptbahnhof vorbei. Genau hier bin ich auch gestern wieder einmal „angekommen“, wenn auch nur um wenige Ecke. Aber ich verweile hier gern und staune über die Welt, die Weihnachtszeit, die Menschen, die Gesichter und auch so manches Mal über mich selbst.
„Tatsächlich Liebe“ – Weihnachtszeit 2009
Die Menschen finden wieder zu einander und dies vor allem um die Weihnachtszeit. Wollen wir doch den anglizistischen Titel „Love Acutally“ bei Seite schieben und auf den letzten Zeilen den deutschen Filmtitel hervor kramen, der da heißt: „Tatsächlich Liebe“. Nicht nur, dass ich ein Fan von diesem Film bin und er jedes Jahr zum Repertoire meiner Weihnachtsfilme gehört, er zeigt in seiner Eingangssequenz, wie auch am Ende des Films genau jenen Esprit von „Ankommen und Abfahren“, wie es eben auch auf dem Hauptbahnhof von Berlin der Fall ist. Es muss nicht immer ein Flughafen sein und es muss auch nicht immer Weihnachten sein, um derart Schönes zu beobachten und zu erleben. Nein, muss es nicht. Es gibt auch noch elf andere Monate im Jahr. Das sollten wir uns ein wenig bewusst machen, denke ich. Aber vielleicht werde ich die Zeit am Weihnachtstag nutzen und selbst noch einmal einen Abstecher zur Haupthalle und den Gleisen meines Erlebnislieblings Berlin Hauptbahnhof machen. Etwas herum schlendern und die Menschen, die Liebe beobachten. Wenn ich dann wieder den Geist der Weihnachtszeit und das „Ankommen und Abfahren“ am Bahnhof erlebe, dann werden meine Augen wieder etwas mehr Strahlen. Auch mein Gesicht wird dann jene Mundwinkelzüge zeigen, die sich mit einem freundlich warmen Hauch von Mitempfinden zu einem entspannten Lächeln nach oben ziehen. In diesem Sinne: Wünsche ich allen ein Frohes Fest, beim Abfahren wie auch beim Ankommen.
(Kolumne „Berlin Hauptbahnhof – Frohes Fest und ‚Tatsächlich Liebe'“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)
Gerüst
Vers
Strophe
GedichtVers
Strophe
GedichtVers
(Jens Böhme) Meißen, 26. August 1999
Strophe
poetisches
Licht!

Mehr Gedichte und Texte von Jens Böhme:
Weitere Gedichte von Jens Böhme auf dem Literatur-Blog | Der Tausendfüßler:
Bücher von Jens Böhme:
Dialog zweier Frauen
Berlin, 10. Februar 2005 (Jens Böhme)
„Männer sind auch nicht mehr das,
was sie mal waren!“
„Waren sie überhaupt einmal irgendwas?“
–
Dialog von zwei Frauen,
denen nicht die Tür aufgehalten wurde.
Lust noch eine andere Anekdote zu lesen? Dann klick mal hier:
Einmal ein Grinch sein. – Wieviel Grinch ist in Dir?
Schon mal daran gedacht dem Weihnachtsmann den Geschenkesack zu klauen? Vielleicht nicht den Sack klauen, aber zumindest, das mit den Geschenken in diesem Jahr mal völlig sein zu lassen. Na, so bösartig wie der Grinch wollen wir dann doch nicht sein oder?
Aber durch die Antihaltung wenigsten der Weihnachtsindustrie ein eigenes, ein ureigenes Schnäppchen schlagen. Kampf dem Konsum! Ho ho ho hooou, das macht den Grinch “in Dir” – gar froh.
Vielleicht gibt es sogar bei dem ein oder anderen den Gedanken den Originalweihnachtsbaum aus dem Wald durch einen ordinären Plastikbaum zu ersetzen? Sei es aus Faulheit die Nadeln täglich wegsaugen zu müssen oder aus Kostengründen. War ja schließlich Wirtschaftskrise, da müssen alle ein paar Federn … äh, ich meine natürlich Nadeln lassen. Eben so eine richtige moderne Plastiktanne mit integrierter Wii-Station zum digitalen Pilzesuchen auch im Dezember innerhalb des Nadelgeflechts bzw. einem Holzfäller-Kamikaze-Game zum zusammenklappen und in die Ecke stellen; für den ungenutzten Stauraum im Keller. Ein Stino-Plastikbäumchen zum wiederaufbereiten frisch aus dem Gorleben der Wohnstube – alles strahlt -, um es nächstes Jahr erneut zu reanimieren. Aber ob dies der Geschenke- und Weihnachtsindustrie wirklich in die Strategie passt, ist fraglich? Da sind wir wieder bei den Nadeln, die sich förmlich zu Dornen transformieren. Und diese Dorneshaltung des Konsumenten: Nun, diese ist der Industrie mit Sicherheit ein wahrer Dorn im Christbaumschmuck. Zumindest kommt mir beim Anblick der Weihnachtsartikel schon Ende September jene Art der Neurose einfach mal zum Grinch zu mutieren, ganz gelegen.
Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat – Seuss lässt grüßen
Der Grinch hasst Weihnachten. Ein kleiner Exkurs am Rande. Er ist ein grünes behaartes Wesen und entstammt aus der Feder des Schriftstellers Theodor Seuss Geisel. Sein Kinderbuch erlangte in den USA Kultstatus. In unserem Breitengrad dürfte dieser Antiheld der Weihnacht aus der Verfilmung des Regisseurs Ron Howard mit Jim Carrey als grüner Weihnachtshasser eher auf diesem Wege bekannt sein. Und weil eben dieser grünen Froschnatur der ganze Weihnachts-Kladderadatsch tierisch auf den Senkel ging, – klar, grün ist eben schon aus Corporate Identity zum Weihnachtsfest nicht die richtige Farbe – beschloss er sich als Weihnachtsmann zu verkleiden und das Fest der Liebe zu klauen. Es sei angemerkt, dass ich durchaus kein grünes behaartes Wesen bin und zudem auch nicht an der Rot-Grün-Blindheit leide. Nur manchmal, wenn das Weihnachts-Tam-Tam überhand nimmt, eine Heuchelei die andere ablöst und überkandidelter Kitsch zur eigenen Epoche avanciert, neben der uns altbekannten Epoche der Romantik, dann … dann ist selbst mir als romantischer Geist das eine Spur zu heftig.
Dann hilft nur noch: Plätzchenbacken. Denn das ist ja wohl der wahre Geist der Weihnacht. Sich zusammenfinden, ein Lichtlein anzünden, vielleicht auch zwei, drei, … aber keine Feuersbrunst und dabei gemütlich entspannt mit der Familie oder den besten Freunden das Beisammensein genießen. „Freunde“ sind übrigens die Familie, die man sich aussuchen kann; habe ich mal gelesen. Ein traditioneller Punsch zu Hause oder auf dem Weihnachtsmarkt ist natürlich auch eine Alternative. Da spricht und lacht man jedenfalls miteinander, Mann & Frau tut es eben einfach! Im Gegensatz zum Geschenke kaufen. Da fragt sich jeder nur: Was hat sie denn noch nicht? Was ist denn ein angemessenes Geschenk für die Schwiegereltern? Oder: Wo bekomme ich nur die CD mit der Original-Unterschrift von Robbie Williams her? Tja, das sind einseitige Dialoge und sicherlich nicht im Geist der Weihnacht. Das mag für den ein oder anderen eine Herausforderung sein, ein archaischer Kampf, aber doch ein einsamer. Wenn dabei der suchende Mann oder die Dame nicht gerade von den Freunden beim Weihnachtsshopping unterstützt wird.
Im Clinch mit dem Grinch „in uns“
Aber zurück zum Exkurs. Der Grinch in seiner Euphorie das Richtige zu tun, entwendet mit Hilfe seines treuen Hundes die Geschenke der Bewohner aus dem Nachbarort und glaubt somit dem ganzen überschwänglichen Feierlichkeiten ein Ende gemacht zu haben. Da irrt er aber gewaltig, wie die Geschichte beweist. Letztendlich wissen wir doch alle, dass Weihnachten weit mehr ist als nur ein Geschenkewahn und bunte Lichter. Es sollte zu mindest in den Köpfen zu mehr herhalten. Auch weniger mag in diesem Fall oft „vielmehr“ sein. Es gibt einfach zu viele schöne Dinge in der Vorweihnachtszeit oder zu Weihnachten selbst, als das ich ehrlich gesagt wirklich zum Grinch mutieren würde. Wenn das sogar der Grinch am Ende der Weihnachtsgeschichte selbst entdeckt und von seinem Anti-Tripp geheilt wird, dann bin ich schon lange geheilt – vor allem vom Konsum. Jedoch noch lange nicht vom Duft der Weihnachtsmärkte, dem herzhaften Gaumenschmaus, den extravaganten Süßigkeiten, wie auch nicht davon meinen Lieben zu Weihnachten zu sagen: „Fröhliche Weihnachten, ‚ick’ hab Euch lieb.“
(Kolumne „Wer ist hier der Grinch?“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)
Mal ehrlich. Warten auf die Bahn, auf den Bus, auf die Verabredung zum Kaffee, auf eine Dame, auf einen Herrn, auf Weihnachten, den Feierabend, das Wochenende, den Urlaub, … gewartet wird doch immer.
Das darf man der BVG nicht wirklich vorwerfen. Das ist doch zum Teil ihr Kerngeschäft, dass die öffentlichen Verkehrsteilnehmer laut Fahrplan eben warten müssen. Im Laufe unseres ganzen Lebens sind wir doch bei genauer Betrachtung nur am Warten. Darauf, dass der Kinofilm beginnt oder ich endlich zur Sprechstunde beim Hausarzt aufgerufen werde; und das trotz Termin oder im Sinne der BVG laut Fahrplan.
25 Minuten warten – Frustration vorprogrammiert
Jetzt erst am Wochenende stand ich an der Haltestelle Alt-Moabit/Rathenower Str. Es regnete und ich war trotzdem guter Dinge. Ich hatte wie üblich einen Termin. Doch als ich dann doch geschlagene 25 Minuten auf den Bus wartete, spürte auch ich so manch seltsam ungewohntes Gefühl in mir. Jenen Drang sich lautstark echovieren zu müssen. Zudem fuhr sichtlich provozierend im Intervall der TXL an meiner Nase vorbei. Zwar ein Bus der BVG, aber eben nicht meiner und dies war auch explizit keine TXL-Haltestelle.
Tropfen auf den heißen Stein – BVG Entschädigungsprogramm
In Gedanken fiel mir prompt auch ein, dass heute zum Samstag die BVG ihr Entschädigungspaket von der Leine gelassen hatte. Mit einem Einzelfahrschein konnte demnach der Fahrgast den ganzen Samstag mit der BVG fahren. Dies ist sogar am 1. Advent und an den folgenden Adventswochenenden möglich. Ich hatte jene Information im Radio vernommen. Das Ganze ist ein Teil aus dem Entschädigungsprogramm für die langfristige Misere in diesem Sommer, in der letzten Zeit und möglicherweise auch für die Zukunft. Ich sage da nur: Notfallfahrplan. Weiterhin gibt es die Tickets für den Dezember für 15 € weniger und Abo-Kunden bekommen den 12. Monat sogar geschenkt. Was für ein Schachzug der Reue! Ist es nicht eine kleine gut angelegte PR-Kampagne, die vorerst weit weniger kostet das eigene Image aufzupolieren, als dieses durch einen pünktlichen Zeitplan und sichere, sowie funktionstüchtige Transportmittel zu gewährleisten? Ich vermute es einfach mal. Klar, letzteres kostet sicherlich wesentlich mehr – so auf die Schnelle. Was zahlentechnisch noch zu beweisen wäre QUOD SIT DEMONSTRANDUM und bleibt daher nur eine subjektive Annahme.
Die Waage der Gerechtigkeit
Wer aber auf den Bus wartet und einen Termin hat, der lässt schon mal gern die eigene Frustration an der Institution BVG bzw. der S-Bahn aus. Im Extremfall auch an den Menschen, die repräsentativ dafür stehen. Busfahrer, Servicepersonal etc. Sie sind dann eine Art menschliche Klagemauer verbaler Attacken. Ich habe es oft genug mitbekommen. In diesem Fall tariert sich die Waage der Gerechtigkeit oder auch der Ungerechtigkeit von selbst aus. Die eine Seite schafft es nicht den Fahrplan einzuhalten, die andere Verständnis und entsprechende Wortwahl aufzubringen. Schimpfen werden die Leute eh immer. Es schätzen zu wissen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel der BVG ein überaus komplexes und doch zum größten Teil reibungsloses Konstrukt sind, wohl weniger. Sollten wir eigentlich nicht froh sein, dass wir so modern aufgestellt sind? Wenn ich da an meinen Kuba-Aufenthalt denke, wie die Menschen dort von A nach B gelangen und welch Wartezeiten es da zu bewältigen gibt, dann werde auch ich wieder innerlich ruhiger. Aber wer denkt schon darüber nach, wenn er frustriert auf die Bahn, den Bus oder gar den Weihnachtsmann wartet?
Einfach mal … – menschlich bleiben!
Zudem sollte jedem Mitarbeiter der BVG, egal ob der Busfahrer wieder einmal das Klischee des unfreundlichen Berliner Busfahrers erfüllt oder nicht, ein Tribut der Dankbarkeit und Annerkennung gezollt werden. Schließlich sind es immer noch Menschen, die neben all der Technik uns sicher von A nach B bringen. Ob nun im Terminal am PC oder in der Cockpit-Kanzel der S-Bahn oder des Busses. Diese Menschen funktionieren. Sie sollen, sie müssen zu hundert Prozent funktionieren, genau wie das Material und Streckenplanung funktionieren sollten. Wenn dann dazu noch gelächelt wird, ist es das I-Tüpfelchen der Servicepalette. Was letztendlich wirklich zählt und Muttern immer sagt: Hauptsache gesund ankommen. In diesem Sinne werde ich mir beim nächsten Mal genau über diese Phrase Gedanken machen und die aufkeimende Frustration einfach mal hinter dem Wartehäuschen begraben. Diese Handlung sollte zudem auch förderlich gegen zu hohen Blutdruck sein. Denn wenn ich schon nicht das Fahrrad benutze und mit dem Streckennetz der BVG meine winterliche Bequemlichkeit fröne, dann sollte ich die Aussicht auf erhöhten Blutdruck durch den Verlust des Fahrradtrainings so mit einer gewissen Gelassenheit kompensieren können.
(Kolumne „Frust und Lust mit der BVG“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)
Weihnachtsmärkte in Berlin – Für jeden Geschmack etwas dabei
Es ist wieder soweit – es ist wieder Vorweihnachtszeit. Groß & Klein zieht es am Abend oder am Wochenende auf die hiesigen Weihnachtsmärkte. Berlin als Hauptstadt hat mit seinen Bezirken für jeden Geschmack etwa zu bieten. Manch einer behauptet sogar, dass es sich lohnt Weihnachtsmarkt-Hopping zu machen. Natürlich nur, wenn die nötige Zeit und Kondition dafür vorhanden ist.
Wo gibt es was und wie lange? – Weihnachtsmärkte in der Diskussion
Immer wieder kommt es unter Kollegen oder Freunden zur Diskussion welche Weihnachtsmärkte besonders schön, besonders attraktiv, besonders gemütlich, besonders hipp sind. Fragen „Wo gibt es die längste Bratwurst?“ und „Wo wird der preiswerteste Glühwein ausgeteilt?“ reihen sich in die Gespräche von Weihnachtsmarktfans mit ein. Oft wird dann eine Meinung vom letzten Jahr revidiert wie: „Also dieser Weihnachtsmarkt war vor 2 Jahren mal besser.“ Ob dies wirklich der Fall ist, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Möglicherweise auch an der Strichliste der bereits genossenen Glühweintassen.
Eine Übersicht der Berliner Weihnachtsmärkte auf berlin.de
Bei berlin.de gibt es ein interessantes und informatives Konvolut der Berliner Weihnachtsmärkte.
Die Berlin Kolumne auf Hauptstadtstudio
von Jens Böhme
„Theater, Theater – Der Lappen geht hoch …“, sang Rainald Grebe in einer humoristischen Persiflage den Refrain von Katja Ebsteins Songs „Theater“ nach. Nur geht hier ehrlich gesagt nicht der Lappen hoch, sondern einzig und allein jede einzelne Taste auf der Klaviatur meines Laptops. Genau dann, wenn meine Gedanken den Weg über die Finger gefunden haben und sich auf dem Bildschirm vor mir in Buchstaben generieren.
„Es ist was es ist …“: Ein Theater der Schreiberei, will ich meinen. Gut bei Erich Fried endete der Satz mit „… sagt die Liebe“. Doch es ist eben beides Theater und Liebe; eben die Liebe zum permanenten Theater der Schreiberei. Und die Liebe selbst, zum wem oder was auch immer, gibt es meistens auch nicht ohne Theater.
Keine Vorstellung von einer passenden Vorstellung
Endlich habe ich einen Platz gefunden und beginne meinen Senf in die Welt zu tragen. Na sagen wir nicht gleich in die ganze Welt, sondern direkt ins Hauptstadtstudio. So mancher Hauptstädter, ob nun in New York, London, Paris, Peking oder gar in Nairobi, denkt sicherlich auf seine empfindsame Weise der Nabel der Welt zu sein und dem möchte ich aus egotechnischen Gründen auch nichts entgegenbringen. Seit meiner Ankunft in Berlin laufe ich natürlich im Tagtraum mit einer Fahne in der Hand von Stadt zu Stadt mit der Aufschrift „Ich bin Hauptstädter. Ich bin ein Berliner. Ich bin …“ doch eigentlich bekloppt. Sichtlich stolz in Berlin zu leben, bin ich doch nicht weniger stolz darauf Elbflorenz namens Dresden oder meiner Heimatstadt Meißen entsprungen zu sein. Fakt ist: Hier gibt es einiges zu berichten und das aus meiner ureigenen Sichtweise. Übrigens: Jeder Neu- bzw. Wahlberliner lernt früher oder später den Rainald Grebe Song “Brandenburg” kennen. Für manchen NeuBERLINER mutiert dieses Lied sogar zur heimlichen Hymne.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, …, Sonntag?
Über was ich mir im Vorfeld alles Gedanken gemacht habe, glaubt man kaum. Problem 1: Wie fange ich an? Problem 2: In welchen Stil soll ich eigentlich meinen wöchentlichen Senf im Hauptstadtstudio kundgeben? Da natürlich alle guten Dinge Drei sind – hier Problem 3: An welchem Tag soll ich nun meine Gedanken, meine Meinung über Berlin, über sonderbare Begebenheiten, aber auch tagesaktuelle Geschehnisse und private Erlebnisse manifestieren? Montag? Dienstag? Mittwoch, Donnerstag, …, Sonntag? Welcher Tag ist dafür am besten prädestiniert? Problem 1 ist gelöst. Der Anfang ist gemacht. Problem 2 hat sich einfach mal ergeben – locker vom Hocker – und Problem 3 erkenne ich, wenn ich den Button „publizieren“ gedrückt habe. Eindeutig erkennbar sollte dann der Wochentag am Anfang der Kolumne dem Leser entgegen prangen. So bleibt mir am Ende meines ersten Textes nur noch zu sagen: „Theater, Theater – Der Lappen geht hoch …“ und mit meinem Senf aus Mitte-Tiergarten direkt „… Rein in die Zauberwelt …“ – Berlins.
(Kolumne „Keine Vorstellung von einer Vorstellung auf Hauptstadtstudio“ ehemals auf hauptstadtstudio.com)
Jens Böhme schreibt Kolumne auf Hauptstadtstudio
Wöchentlich gibt es jetzt eine Kolumne von Jens Böhme auf der Seite Hauptstadtstudio. Natürlich werde ich für den Leser des Blogs „dertausendfuesslerroman“ rechtzeitig eine Info posten und somit den neuen Artikel ankündigen.
Kann ich also nur noch eines wünschen:
Viel Spaß beim Lesen.
Euer Jens
Wer hätte das gedacht? – Gesammelte Tweets.

Interessant zu lesen, die Twitter Hitliste auf schubladenschaf.de. Ich habe gestaunt & mich einmal umgesehen. Ab und zu auch einmal über so manchen Tweet geschmunzelt. War ja dabei – beim „Jubiläum 20 Jahre Mauerfall“ und „Best of Twitter“ bei schubladenschaf.de:
„Zur Feier des Tages hier eine kleine Übersicht zu schönen, lustigen oder interessanten Tweets zum Mauerfall“ (Zitat: schublandenschaf.de)
20 Jahre Mauerfall – Best of Twitter von www.schubladenschaf.de
