68er Spätlese – Das Kultstück von Johannes Galli im Galli Theater Berlin

  1. Intro zur „68er Spätlese“
  2. Das Kultstück „68er Spätlese“ von Johannes Galli
  3. Eve of Destruction von Barry Mc Guire & Angie von den Rolling Stones
  4. „Du hast ja Hufe!“ – Ein Problem der Männer
  5. Ein Besuch von „68er Spätlese“ im Galli Theater zu Berlin lohnt sich
Galli Theater - 68er Spätlese
Banner Galli Theater Berlin – 68er Spätlese

Intro zur „68er Spätlese

Es war und bleibt eine unvergessliche Überraschung, die mich ereilte, als uns mein Freund Sascha zu einem besonderen Abend einlud. Dass dieser Abend mich noch sehr unterhalten würde, ahnte ich bis dahin noch nicht. Er sagte nur: „Ich habe eine Überraschung für Euch, seid bitte alle um 20 Uhr bei mir. Wenn es Euch nicht gefällt, habt ihr Pech, aber verraten werde ich nichts.“ Die Damen waren nicht minder gespannt wie ich und harkten auf dem Weg zur Oranienburger Straße mitten im Herzen von Berlin andauernd nach: „Wohin geht es denn nun?“ Aber Sascha blieb hart.

Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten und wir uns im Tross anschließend in einen der Hinterhöfe zwischen dem ehemaligen Postfuhramt und der Neuen Synagoge begaben, genauer gesagt in die Heckmannhöfe, standen wir vor dem Galli Theater Berlin. In diesem Moment wusste ich, dass uns ein kultureller Abend bevor stand.

Das Kultstück „68er Spätlese“ von Johannes Galli

Galli Theater Berlin
Galli Theater Berlin

„68er Spätlese“ heißt das Theaterstück von Johannes Galli, welches in einer fast privaten Atmosphäre in den Räumen des Galli Theaters aufgeführt wurde. Es gab einige Sitzreihen mit ganz normalen Stühlen, die nahe der Bühne standen. Für einen Moment, bevor der Vorhang aufging, hatte ich kurz das Gefühl wieder im Schultheater zu sein. Ich empfand die Aura des Raumes als sehr angenehm und warmherzig. Als es dann losging, ein Drei-Mann-Theaterstück – genauer gesagt, gehörte zu den „drei Mann“ eine Dame dazu – ließ ich mich von der Atmosphäre und der Geschichte, die sich von Anfang an als spannend und gemütlich entfaltete, all zu gern fesseln.

Das Stück begann mit einem Wiedersehen in der Gegenwart der 80er Jahre. Zwei in die Jahre gekommene Freunde, Rollin und Eddy, trafen sich im ehemaligen Probe- und Musikkeller ihrer Jugend wieder. Es schloss sich ein Rückblick in die sich stufenweise vollziehende Entwicklung ihrer Jugendjahre mit zu sehr „gewünschtem Sex“, Liebe & Rock’n Roll an.  Die szenischen Interaktionen der Darsteller Rainer Eckhardt und Josef Stier waren ein spannendes Pantheon musikalisch-emotionaler Rückblicke in diese „damalige“ Zeit der 68-Jahre. Die Dialoge zwischen den Freunden und ihrer besten Freundin Susi gespielt von Marion Martinez, die immer wieder zu den Freunden die Stufen hinab in die verträumte Enklave des Musik- und Probekellers preschte, waren fortwährend mit dem zuckersüßen Esprit von herzergreifendem Humor gewürzt.

Eve of Destruction von Barry Mc Guire & Angie von den Rolling Stones

Rollin & Susi & Eddy
Rollin & Susi & Eddy

Mit eigenen Bildern der Träumerei, mit rebellischem Elan und mit allzeit neuen geistigem Verve brachte Susi, den andauernd der Mode und des politischen Zeitgeist hinterher laufenden Idealisten Rollin und Eddy, neuen Schwung in die verstaubte Kellerbude. Zwischendurch gab es immer wieder abwechslungsreiche Einspieler bekannter Hits von damals wie z.B. Eve of Destruction von Barry McGuire oder Angie von den Rolling Stones. All diese Lieder kamen von einem am Rande stehenden Schallplattenspieler, den sich die Jungs in ihrem Probekeller bei Muttern lauthals zur Unterstützung ihrer musikalischen Karriere zu Nutze machten. Mit entsprechend nonverbaler Unterhaltung gaben sie während die Ohrwürmer liefen ihr mimisch Bestes zur visuellen Unterhaltung. Doch es wurde auch live gesungen. So gestaltete sich auch das Zuschauen während der Gesangseinlage für das Publikum des Galli Theaters als amüsant und sehenswert. Jeder Besucher, der diese Musik kennt und mag, konnte sich sofort  in diese Zeit zurück versetzten oder in die Erinnerungen an jene Zeit schwelgen, die dieser oder jener Song bei ihm auslöste. So erging es zumindest mir; auch wenn ich nicht zur „68er Spätlese“ gehöre.

„Du hast ja Hufe!“ – Ein Problem der Männer

68er Spätlese
68er Spätlese *

Die zwei Freunde, Rollin und Eddy, die von ihrer Mentalität nicht unterschiedlicher hätte sein könnten, obwohl sie doch als Freunde am selben Strang zogen, setzten sich intensiv mit ihren Träumen von Musik und dem eigenen Verständnis des „Universum Frau“ in ihrem Rückzugsgebiet dem Probekeller auseinander. Der Probekeller avancierte unter anderem auch zum Keller auf Probe in Bezug auf die mehr oder weniger zaghaften Annährungsversuche der beiden Unentschlossenen im Verhältnis zu ihrer Freundin Susi. Für die beide auf ihre unbeholfene Art und Weise doch das Gleiche empfanden, nämlich mehr als nur ein bisschen Zuneigung. Auch fand ich dabei die Assoziation, die sich mir aufdrängte, gar nicht so schlecht: Und zwar jene, dass sich die Männer irgendwie in Angelegenheiten von Liebe & körperlicher Reize, neben allen Träumen, Sehnsüchten und der Leidenschaft zur Musik es einfach auch nicht so leicht im Techtelmechtel zwischen Mann und Frau haben. Das zeigte sich vor allem am Thema des „Hufproblems“ und zum anderen, dass sie irgendwie doch ständig versuchen den Frauen alles Recht zu machen, um in ihrer Gunst zu stehen. Doch auch hier gab es eindeutige Grenzen; die es natürlich auch geben sollte.

Dabei war die Quintessenz in Form der beiden Freunde Rollin und Eddy jene, dass die Frauen den Männern immer einen Schritt weit voraus waren. Möglicherweise ist dies sogar heute noch der Fall? Ehe die angehenden Männer den Nerv der Zeit folgen konnten und sich mit den neuen Tendenzen der Zeit auseinander setzten und endlich warm geworden waren, sind sie auch schon wieder dem Trend hinterher gelaufen. Die Sehnsucht nach körperlicher Nähe und dem bestimmten Gefühl im Herzen, welches hinaus wollte, beides blieb dabei auf der Strecke. Sicherlich nicht für immer, aber immer wieder. Trotzdem blieben die Freunde ihrer Musik und ihren Träumen treu, auch wenn es da unterschiedliche Ansichten gab, wann was gespielt werden sollte. Zwar hatten Rolling und Eddy in Sachen Frau, in Angelegenheiten der Schwärmerei und aktivem Buhlen auf der Bühne um die Fürsprache der Freundin Susi unterschiedliche Gebaren des Verhaltens, aber alles in allem war es ein faires Wechselspiel zwischen Mann-Frau-Frau-Mann und wieder Mann-Frau-Frau-Mann und wieder …

Ein Besuch von „68er Spätlese“ im Galli Theater zu Berlin lohnt sich

Vor dem Galli Theater Berlin
Vor dem Galli Theater Berlin

Die mimische Unterhaltung, die alle drei Freunde dem Publikum darboten, hat mich die ganze Zeit über köstlich unterhalten; auch wenn das Publikum bisweilen doch eher ruhig war. Dabei hätte man mit den Dreien lauthals mitsingen können. Ich jedenfalls tat es ein-zwei Mal.

Der bereits erwähnte Aspekt, der sich permanent durch das Theaterstück zog, war die Geschichte und der Satz „Du hast ja Hufe!“ Ein Brüller der Extraklasse, der mich immer wieder zum schmunzeln, wenn nicht gar zum lauten Lachen veranlasste. Was es damit genau auf sich hatte, verrate ich nicht, dazu sollte man das Stück live erleben. Nur soviel, mancher Mann hat es eben nicht leicht. Ansonsten kann ich sagen: Reingehen, die Geschichte genießen, das Ding mit „Mensch, Du hast ja Hufe!“ entdecken und sich vom Bühnenspiel der Darsteller, sowie der Musik einfach mitreisen lassen.

Ein Besuch im Galli Theater und dem Kultstück „68er Spätlese“ kann ich demnach nur empfehlen. Der Abend besaß eine gelungene Überraschung, sowie eine überraschend angenehme und unterhaltsame Vorstellung, die uns Sascha und die Schauspieler des Galli Theater boten.

(Artikel aktualisiert 09.05.2025)

Bild: Auszug Aufführungen – Galli Theater Berlin – Mai 2025 (Quelle: https://galli-berlin.de/)

  • Was mich noch reizt im Galli Theater Berlin zu sehen: Die Komödie „Männerschlussverkauf“ (Link leider nicht mehr aktuell, daher entfernt. Ich kann jedoch sagen, dass ich mir einige Zeit später das Theaterstück „Männerschlussverkauf“ auch angesehen habe. Es hat mich unterhalten und das Stück läuft auch heute noch. Stand: 09.05.2025)
  • Weiterhin im Septemer im Programm des Galli Theater: Die 7Typen Show (Link leider nicht mehr aktuell, daher entfernt. Das Stück „Die 7-Typen Show“ läuft auch heute noch. Stand: 09.05.2025)

Mehr Infos zum Galli Theater:

Theaterstück für Jugendliche von Jens Böhme:

„Am Neubaugebiet ist ein Park“ ist ein Theaterstück in zwei Akten. Am Schauplatz begegnen sich Gewinner und Verlierer – hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander, die sich verlieben, die sich streiten und oft dieselbe Frage stellen: Was wird mir die Zukunft bringen? Das Stück wurde 1999 verfasst, bezieht sich auf die Zeit Mitte der 90er Jahre und schlummerte bis 2017 in einer digitalen Schublade. Zukunftsangst, Arbeitslosigkeit, Beziehung und Liebe sind die Themen der vorwiegend jungen Leute in diesem Stück.“ (Klappentext)

*Foto mit freundlicher Genehmigung Galli Theater Berlin

(Artikel aktualisiert 09.05.2025)

INFO: Interview mit Jens Böhmein der Sächsische Zeitung

Kurze Info zum Interview in der Sächsischen Zeitung

Jens Böhme
Jens Böhme

Liebe Leser!

Am Montag, den 24. August 2009, gab es ein Interview mit mir zum Roman „Der Tausendfüßler“ in der Sächsischen Zeitung. Leider ist dieser Artikel nicht online verfügbar. Ich warte noch auf das Belegexemplar der Tageszeitung mit dem Interview; sollte eigentlich heute in meinem Briefkasten sein. Sobald es da ist, werde ich in Kürze das Interview hier veröffentlichen und unter der Rubrik -Interwies- posten.

Euer Jens

Thema Urheberrecht – Das Kleinzitat

Kann der Abdruck von Kleinzitaten urheberrechtlich unbedenklich sein?

„Ein Kleinzitat ist das auszugsweise Zitieren aus einem urheberrechtlich geschützten fremden Text. Das Kleinzitat ist urheberrechtlich zulässig, wenn es einen bestimmten Zweck erfüllt und der Umfang des Zitats dem Zweck entspricht. Legitimer Zweck ist  etwa der Beleg von Meinungen oder die Erläuterung von Dargestelltem.“

https://ggr-law.com/urheberrecht/index/kleinzitat/

Ein interessanter Fall in Bezug auf das Urheberrecht und das Thema Kleinzitat

„Schriftsteller und Dichter erschaffen textliche Werke und können anderen Nutzungsrechte daran einräumen. Verfügt man nicht über diese Nutzungsrechte, so darf man die Werke dieser Urheber grundsätzlich nicht verwenden.“ (firmenpresse.de | ID: 104575)

Dies ist der Teaser einer interessanten Pressemitteilung zum Thema Urheberrecht in Verbindung mit der Verwendung von Kleinzitaten der Partnergesellschaften LADM – Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater).

In der Pressemitteilung des Unternehmens auf firmenpresse.de wird ein kleiner interessanter Fall dargelegt in dem es um einen Rechtsstreit der Erben eines deutschen Schriftstellers mit der Stadt München geht. Außerdem erfährt der Leser, ob es sich nun um einen Rechtsverstoß handelte oder nicht.

Genaueres über den Rechtsstreit zu lesen – einfach hier klicken: Pressemitteilung – Abdruck von Kleinzitaten kann urheberrechtlich unbedenklich sein (firmenpresse.de)

Bei Unwissenheit macht eine Rechtsberatung immer Sinn

Wie im Fazit der Pressemitteilung angeführt, ist es bei Unwissenheit ratsam einen spezialisierten Rechtsanwalt zu konsultieren. So können Rechtsverstöße und Missverständnisse vermieden werden.

Weitere interessante Links zum Thema

„Werden aus einem 116 Zeilen langen Gedicht zwei Zeilen entnommen und beispielsweise als Vorwort für ein Buch anlässlich eines Stadtjubiläums verwendet, liegt darin ein zulässiges urheberrechtliches Kleinzitat.“ 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/urheberrechtliches-kleinzitat_005837.html

(Artikel aktualisiert 21.03.2025)

Artikel von Jens Böhme – Der zweite Teil: Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – auf der Jobbörse ABSOLVENTA

Jobbörse ABSOLVENTA

Der „kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag

Der Wecker klingelt und der 1. Arbeitstag steht bevor. Tatentrang und Neugierde auf das unbekannte Arbeitsumfeld mischen sich mit einer gewissen Unsicherheit. Gerade für Berufseinsteiger stellten sich dann die Fragen: Welche Arbeitskleidung ist angemessen? Muss ich einen Einstand geben? Wie verhalte ich mich richtig gegenüber den Kollegen? Wenn Du als Neuling am 1. Tag einen kleinen Leitfaden im Kopf hast, vermeidest Du, in die berühmt berüchtigten Fettnäpfchen zu treten.

Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger

Es geht ganz schnell, und das Auto ist auf dem Parkplatz des Chefs abgestellt. Am selben Tag noch unabsichtlich beim Meeting auf den Platz des Chefs gesetzt, und schon kann der erste Eindruck gründlich im Eimer sein. Es gilt also einiges zu beachten und die Augen und Ohren offen zu halten.
Verloren hat oft auch schon derjenige, der gleich am ersten Tag unpünktlich kommt. Sollte es trotzdem vorkommen, reicht eine ehrliche vor allem kurze und sachliche Erklärung aus. Langatmige und gekünstelte Rechtfertigungen sind hier fehl am Platze.

Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen

Dass Du nicht in „Sack und Lumpen“, einer uralt Variante eines 70er Jahre Anzuges oder einem zu sportlichen Outfit ankommen solltest, ist den meisten Berufseinsteigern bewusst. Du kannst aber auch „overdressed“ sein. Um am ersten Tag keinen Fauxpas in Sachen Kleidung zu begehen, ist es empfehlenswert, im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code in der Firma zu fragen. Ansonsten achte am 1. Tag auf eine gepflegte und nicht allzu „stylische“ Kleidung. Nach wenigen Tagen hast Du dann den Blick dafür, welches Outfit angemessen und von der Firma gewünscht ist. Je nach Branche und Position kann es strengere oder lässigere Vorgaben geben.

Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen

Am ersten Tag bzw. in der Phase der Einarbeitung ist es zweckmäßig zunächst die Beobachterrolle einzunehmen. Ein zu forsches Auftreten kommt selten gut an. Auch wenn Du voller Optimismus und Tatendrang bist, solltest Du Dich erst einmal zurückhalten. Ordne Dich in das Arbeitsumfeld ein. Somit läufst Du nicht Gefahr, von den neuen Kollegen als übermotivierter, wenn nicht gar nervender Neuling zu erscheinen.
Fragen zu stellen hilft dabei, sich zu orientieren und Input zu bekommen. Empfehlenswert ist es aber, diese zunächst zu sammeln und erst bei einer passenden Gelegenheit zu stellen z.B. nach Meetings, einem persönlichen Gespräch oder in der Pause im Gespräch mit einem sympathischen Kollegen. Oft ist es besser, erst einmal einen Kollegen zu fragen, als wegen jeder Kleinigkeit direkt zum Chef zu gehen.

Ein Schlüsselfaktor – Die persönliche Integration in die Firma

Außer dem Einblick in die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe, ist die „persönliche Integration“ ein wichtiger Schlüsselfaktor. Das heißt für Dich: Kommunizieren! Beschäftige und unterhalte Dich intensiv mit Kollegen, sprich über berufliche wie auch über private Themen, ohne allerdings sofort einen Seelenstriptease hinzulegen. Kommunikation beschleunigt den Integrationsprozess. Als Neuling im Unternehmen sollte das eigene Verhalten zuvorkommend, aber nicht allzu vertraulich sein.

Der Einstand

Der Aufbau eines breitgefächerten Netzwerkes und guter Kontakte ist enorm wichtig. Nicht nur bei der Jobsuche, sondern auch im Job selbst. In vielen Firmen ist es üblich, dass „Neulinge“ einen Einstand geben. Bevor es jedoch daran geht, diesen zu halten, solltest Du vorher die ungeschriebenen Regeln des Unternehmes kennen. Welchen Umfang dieser haben sollte, erfragst Du am besten bei den Kollegen. Mit einer Würstchenparade kannst Du bei der komplett vegetarisch essenden Abteilung nicht gerade Punkten und auch auf Alkohol solltest Du bei einem Einstand besser verzichten. Ebenso ist es ratsam im Vorfeld abzuklären, ob dieser Während der Arbeitszeit stattfinden kann.

Fazit: In den ersten Tagen ist es angebracht, die Beobachterrolle einzunehmen und sich in Geduld zu üben. Eine abwartende Neugier ist hierbei die bessere Haltung als zu schnell zu viel zu wollen. Den Dress-Code im Vorfeld erfragt, erleichtert Dir die Auswahl Deiner Kleidung am 1. Arbeitstag. Eine Schlüsselrolle spielt die Kommunikation mit den neuen Kollegen. Damit fällt die Integration wesentlich leichter und typische Gepflogenheiten der Firma lassen sich problemlos entdecken. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen nichts mehr im Wege.

Der Artikel „Der ‚kleine Knigge‘ in der Arbeitswelt (2) – Der erste Tag“ auf absolventa.de.

Hier geht’s zum1. Teil: Der „Kleine Knigge“ in der Arbeitswelt (1) – Die Begrüßung

Linktipps für Job und Karriere auf ABSOLVENTA – Jens Böhme

Job und Karriere – Links des Monats (07/2009)

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Die Jobbörse ABSOLVENTA bringt stets am Ende des Monats einen Artikel „Job und Karriere Links des Monats“ heraus. Ein kleines Konvolut an aktuellen und interessanten Links zusammengestellt rund um das Thema Arbeitswelt, Karriere und Job’s.

Im Monat Juli 09 mit folgenden Themen:

Wie groß ist eigentlich Dein Netzwerk und bringt Dir „Die Macht der Kontakte“ überhaupt etwas? Wäre es zudem nicht schön im Supermarkt „Pillen für die Eins“ kaufen zu können. Umstrittenes Gehirndoping – leistungssteigernde Medikamente unter die Lupe genommen. In den Linktipps des Monats Juli der Jobbörse ABSOLVENTA erfährst Du weiterhin Interessantes zu den Themen: 1. Kurzarbeit für Berufseinsteiger in der Krise. 2. MBA-Absolventen orientieren sich neu – Solokarriere oder ab in den Mittelstand. Am Ende ein etwas anderer Linktipp: Akademiker kommen sehr spät in den Beruf und ins Bett – zum Sex. Los geht’s!

Hier geht es zum Artikel:

  • Job und Karriere Links des Monats (06/2009) (Link nicht mehr vorhanden)
  • Job und Karriere Links des Monats (07/2009) (Link nicht mehr vorhanden)

Info: Im Rahmen meiner Arbeit bei ABSOLVENTA habe ich damals initial die Link-Tipps des Monats etabliert. Leider weiß ich nicht, wie lange diese nach meinem Weggang gepflegt wurden und ob es diese heute noch gibt? Es war jedenfalls immer wieder spannend nach neuen Themen in der Arbeitswelt zu recherchieren und es hat mir großen Spaß gemacht kleine Abstracts zu schreiben.

Artikel von Jens Böhme auf ABSOLVENTA:

(Artikel aktualisiert 19.03.2025)

Von Gedanken – Dingen & Menschen

Autor
Jens Böhme

Manchmal ist es besser,

wenn etwas im Verborgenen bleibt …

Und nicht hervorkommt, nicht erst die Gegenwart erfüllt und dann wieder verschwindet.

So braucht der Mensch sich nicht ärgern,

dass er es hatte oder es eventuell hätte haben können.

Aber trotzdem erfüllt dieses „Etwas“ unser Leben …

Artikel von Jens Böhme bei ABSOLVENTA – Thema: Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Powernapping – Was für ein Wort?

Jobbörse ABSOLVENTA
Jobbörse ABSOLVENTA

Ungelogen, bis vor zwei Wochen kannte ich nicht mal das Wort: Powernapping. Natürlich gehöre ich zu jenen, die gern deutsche Wörter z.B. Nickerchen, Mittagsschlaf mitunter auch einmal den spanischen Ausdruck „Siesta“ benutzen, aber im Rahmen meiner Arbeit am Artikel „Powernapping“ in der heutigen Unternehmenswelt komme ich nicht herum diesen Anglizismus zu benutzen.

Die Thematik Powernapping, die mit diesem Wort einhergeht, finde ich höchst interessant und ich selbst zelebriere bisweilen diese Art des Auftankens der Batterie. Natürlich nur, wenn ich kann.

Den Artikel – publiziert auf absolventa.de – gibt es hier zu lesen:

Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit

Kennst Du das nicht auch? Schwere Augenlieder vor dem Bildschirm. Die Konzentration lässt nach und Du kannst Dich in Angelegenheiten der Tageskorrespondenz kaum konzentrieren. Eventuell war auch der vorhergehende Tag auf Arbeit genauso stressig und lang wie die Tage zuvor. Möglicherweise bist Du aber auch gerade von der Mittagspause zurück und alle Energie des deftigen Mittagstellers wird gerade vom Körper in die Verdauung gesteckt. Manch Einer wünscht sich jetzt nur eines – ein Bett.

Leistungsfördernder Kurzschlaf

Hat sich der übermüdete oder gestresste Mitarbeiter früher verstecken müssen z.B. in der Mittagspause irgendwo im Park, eben Abseits der Pfade, wo einen nicht der Chef oder die Kollegen antreffen können, bieten nun auch deutsche Unternehmen wie z.B. BASF, Opel oder die Lufthansa Rückzugsgebiete für die Mitarbeiter an. Diese Inseln der Ruhe dienen dazu, um kurz vom täglichen Stress abschalten zu können und neue Energie zu tanken. Doch nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit wird erhöht.

Nicht länger als 30 Minuten schlafen!

Die moderne Bezeichnung – Powernapping – steht für den leistungsfördernden Kurzschlaf am Tag. Das ist jener Tagesschlaf, der sich außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase befindet. Der Ausdruck Powernapping leitet sich aus dem Englischen von den Wörtern „power = Kraft“ und „nap = Nickerchen“ ab. Der auch als Kraftnickerchen oder Energieschlaf bezeichnete „Power nap“ sollte sich in einem Zeitintervall zwischen 20-30 Minuten bewegen. Alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. Denn dann fällt der Mensch in tiefere Schlafphasen und aus dieser erwacht man nur sehr schwer.

Mittagsschlaf ist gesund und macht munter

Laut Focus hat in eine groß angelegten Studie der Harvard-Universität Bosten nicht nur nachgewiesen, dass sich die Leistungsfähigkeit bei einem zwanzigminütigen Mittagsschlaf um bis zu 30 Prozent erhöht, sondern gleichzeitig auch das Risiko vermindert, an Herz-Kreislaufkrankheiten zu sterben. Laut Untersuchungen der Nasa steigt die Aufmerksamkeit nach einem Nickerchen sogar um bis zu 100 Prozent.

Der Verzicht auf Ruhe- und Erholungsphasen fordert über kurz oder lang seinen Tribut. So vermuten Wissenschaftler weiterhin, dass Powernapping auch ein geeignetes Mittel gegen das Burn-out-Syndrom zu sein scheint.

Powernapping in Deutschland noch weitgehend verpönt

Ein kurzes Powernapping kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Und trotzdem, kaum jemand traut sich hierzulande zu „powernappen“. Zwar gibt es Vorreiter in Deutschland, die diesen Trend ernst nehmen und daraus ihren Nutzen ziehen, weit verbreitet ist es aber nicht. Doch was Firmen in Fernost, aber auch amerikanische Unternehmen schon seit Jahren bieten, kommt hoffentlich auch den Mitarbeitern in Deutschland zu Gute. Schleißlich wäre das in Anbetracht der Forschungsergebnisse sowohl im Sinne der Mitarbeiter als auch im Sinne der Unternehmen. Immer nur Kaffee zu trinken ist gewiss keine gesunde Alternative. Den Biorhythmus kann niemand austricksen!

Ein Tipp, wenn die innere Uhr nicht funktioniert

Die Gefahr, beim Powernap zu verschlafen, ist natürlich gegeben. Nicht jeder kann sich auf die innere Uhr verlassen. Hast Du keine Schlafinsel mit Vibrationsalarm oder nette Kollegen, die Dich rechtzeitig wecken, kann die altbewährte Schlüsselmethode helfen. Am besten vorher mal zu Hause üben: Den eigenen Schlüsselbund in die Hand nehmen und so positionieren, dass er bei einem Powernapping newtonschen Gesetzen folgt. Denn treten Geist und Körper in den Kurzschlaf entspannen sich auch die Muskeln, und die Schlüsselmethode wirkt wie eine Klingel, wenn der Bund zu Boden fällt. Anschließend kurz strecken und tief durchatmen. Ansonsten tut es auch der Handywecker. In diesem Sinne: Schlaft gut, aber für nur kurze Zeit.

Der Artikel „Powernapping – Schlafen während der Arbeitszeit“ auf absolventa.de. (Link und Artikel nicht mehr vorhanden | Stand: 11.11.2024)

Schulze gets the blues – Eine Begegnung mit Horst Krause

Der Kühlschrank war leer und ich war mit meinem Mitbewohner am Dienstag diese Woche bei Reichelt um die Ecke einkaufen. Reichelt ist ein Supermarkt an der Levetzowstraße nicht weit von meinem alten Kiez. In dieser Gegend habe ich ganze vier Jahre gewohnt und von da aus konnte man sogar sehr oft ein Blick auf die Goldelse werfen, die da oben auf der Siegessäule trohnt; je nachdem, wo man sich gerade im Kiez befand.

Im Supermarkt

An der Fleischtheke vorbei hatte ich von Sascha den Auftrag doch Hackepeter zu holen. Als ich dann knapp 500g bekommen hatte und nebenbei auf meinem Handy eine Notiz eintippte, kam mir im Gang ein Mann entgegen dem ich ausweichen musste. Ich sah kurz auf und … „Aber, … aber … aber das ist doch ‚Schulze gets the blues’“. Oder ist er es nicht?

„Hmm …“, dachte ich und war mir nicht sicher und ging weiter. Bei Sascha angekommen, erzählte ich ihm kurz von meiner Vermutung. Wir holten hier und da noch ein paar Waren ein und dann ging es Richtung Kasse.

Im Fahrstuhl

Da der Reichelt einen Fahrstuhl zur Tiefgarage besitzt und wir mit dem Auto unterwegs waren, mussten wir mit unserem Einkaufswagen eben diesen benutzen. Wie es der Zufall so will, schiebt doch tatsächlich „Schulze gets the blues“ den Einkaufswagen auch noch mit hinein. Ganz ehrlich – ich wäre nicht Jens, wenn ich nicht nachharken würde und nur stumm da stehen würde. Also fragte ich den Herrn Horst Krause, den Schauspieler, ob er es wirklich ist und er bejahte dies.

„Na also“, dachte ich und lächelte Herrn Krause fröhlich zu und ein leider zu kurzes Schwätzchen ergab sich im Fahrstuhl. Sascha hörte gespannt zu.

Ein Foto

Schnappschuss
Schnappschuss

In der Tiefgarage angekommen, fragte ich Herrn Krause höflich, ob er denn nicht ein Foto mit mir machen möchte. Und siehe da, ohne mit der Wimper zu zucken und sehr heiter aufgelegt, gab er mir ein „Selbstverständlich!“ zurück. „Wie woll’n sie denn?“

„Na gleich hier, ganz unkompliziert. Von mir aus auch mit dem Einkaufswagen“, meinte ich.

So entstand das Bild mit dem Schauspieler Horst Krause und dem Einkaufswagen vor uns. Ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut Herrn Krause alias „Schulze“ im Film – Schulze gets the blues – getroffen zu haben. Ich wünschte ihm noch einen angenehmen Abend und bedankte mich. Zu Hause in der WG erzählten wir dann, beim vertilgen des Hackepeters auf einer „Stulle„, die überraschende Begegnung unserer Mitbewohnerin.

(Artikel aktualisiert 30.07.2025)

Der Roman „Der Tausendfüßler“ – Fakten Fakten Fakten

Der Liebes- und Entwicklungsroman hier in Fakten der beiden bisherigen Auflagen

Der Tausendfüßler - Cover

Fakten Fakten Faken – Der Roman in der Statistik (1. Auflage) bei Verlag Pro BUSINESS:

  • Der Roman beginnt mit einem Prolog
  • insgesamt 16 Kapitel
  • in 3. Teile eingeteilt
  • 265 Seiten
  • Coverbild: Jens Böhme
  • Autorenfoto: Melanie Meier
  • ISBN-Nummer: 978-3-86805-384-5 (nicht mehr aktuell)

Fakten Fakten Faken – Der Roman in der Statistik (2. Auflage) bei Books on Demand GmbH:

  • ISBN-13: 9783752620382
  • Paperback
  • 288 Seiten
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Erscheinungsdatum: 28.12.2020
  • Coverbild: Jens Böhme
  • Sprache: Deutsch
  • Schlagworte im BoD-Shop: Liebesroman, Schriftstellerroman, Entwicklungsroman, Liebesgeschichte, Romantik

Hier gibt es mehr Infos zum Autor – Jens Böhme.

(Artikel aktualisiert 30.03.2026)

Info: Den Liebesroman „Der Tausendfüßler“ gibt es nunmehr in der 2. Auflage bei BoD.de:

Weitere Bücher von Jens Böhme:

Gedicht: Dialog mit der Liebe – Jens Böhme auf dem Zeilensurfer

Mein Text auf dem Zeilensurfer – Das Gedicht: Dialog mit der Liebe

Dialog mit der Liebe

Wieder einmal war ich am Boden
– mit dem Herzen.

Als mich die Liebe fragte:
„Und, mein Junge? Soll ich
Dir helfen? …
Es liegt in meiner Macht.“

Antwortete ich mit zwei
Buchstaben:
„NEIN.“

Das Gedicht „Dialog mit der Liebe“ zu lesen auf zeilensufer.de. (Leider gibt es diese Seite nicht mehr – Stand: 13.02.2014)

Der Autorenvertrag

Durchgelesen, unterschrieben, eingetütet, zugeklebt und jetzt:

Jetzt ist er raus – der Autorenvertrag.

Gestern fand ich diesen zusammen mit der Auftragsbestätigung der Startauflage des Romans „Der Tausendfüßler“ in meiner Post. Da glänzten die Augen vor Freude. Heute auf dem Weg zum Rosa-Luxemburg-Platz werde ich den Autorenvertrag in den nächsten Briefkasten werfen, so dass er nächste Woche von der anderen Vertragpartei dem Verlag book-on-demand unterschrieben werden kann.

Mitte bzw. Ende nächster Woche, wurde mir von Frau L. gesagt, wird das Buchblocklayout fertig sein und ich weiß dann wie viel Seiten mein Roman nun wirklich haben wird. Momentan wurde er mit 400 Seiten – hochgerechnet – kalkuliert. Ich denke aber, dass es sich realistisch um eine Zahl handelt, die sich im Bereich zwischen 350-380 Seiten Taschenbuchformat einpendelt. Erst dann kann der endgültige Verkaufspreis festgelegt werden.

Als nächstes folgt dann Buchumschlagslayout. Nun denn, packen wir es an …

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